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Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

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kritiken.de Redaktion 15.08.2013
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen© Twentieth Century Fox of Germany GmbH
A ca. 2317 Worte Lesezeit ca. 8 Minuten 30 Sekunden  📋 Inhalt

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen: Jugendlicher Ritus, amerikanische Mythologie und visuelle Überwältigung

Einleitung

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen tritt in eine lange Reihe von Hollywood-Adaptionen, die mythologische Stoffe für ein jugendliches Publikum neu ordnen. Als Fortsetzung einer bereits etablierten Franchise stellt der Film nicht nur die Frage nach erzählerischer Kontinuität, sondern auch nach der kulturellen Funktion antiker Mythen im 21. Jahrhundert. In einer Ära, die von Young-Adult-Serien und Fantasy-Franchises dominiert wird, markiert diese Episode einen Schnittpunkt zwischen kommerziellem Anspruch und dem Bedürfnis, mythologische Bilder als Medium jugendlicher Selbstverortung zu lesen.

Für das Publikum ist der Film relevant, weil er weniger eine bloße Folge von Actionszenen bietet als vielmehr eine Fortführung eines ästhetischen und thematischen Experiments: Mythische Topoi werden in eine zeitgenössische Popkultur-Form übersetzt, die Identitätssuche, Loyalität und familiäre Verwerfungen als Stoffe für großes Leinwandkino nutzt. Die Relevanz liegt dabei nicht allein in der erzählten Handlung, sondern in der Art und Weise, wie das Kino seine visuelle Sprache mit einer jugendlichen Lebenswelt verknüpft.

Im Rahmen der amerikanischen Filmlandschaft der frühen 2010er Jahre steht dieser Film exemplarisch für die Industrialisierung jugendlicher Heldenepen. Er folgt der dramaturgischen Logik des Quests und des Initiationsritus und bedient gleichzeitig die Anforderungen eines globalen Marktes: spektakuläre Effekte, klare Figurenrollen und eine Ikonographie, die zwischen Antike und Gegenwart vermittelt. So liest sich der Film weniger als Rückgriff auf eine verlorene Tradition denn als produktive Neuinterpretation, die alte Gestalten in neue Konflikte setzt.

Kurzüberblick zur Produktion

Regie führte Thor Freudenthal, der zuvor mit stärker komödiantisch geprägten Familienfilmen wie Diary of a Wimpy Kid Aufmerksamkeit erlangt hatte. Seine Handschrift zeigt sich hier weniger in subtilen Regieeinfällen als in einer ausgeprägten Orientierung an Tempo und Bildrhythmus: Freudenthal legt den Fokus auf set-piece-orientiertes Erzählen, bei dem visuelle Effekte und klar konturierte Actionszenen den Ton angeben.

Die Produktion entstand im Rahmen der großen Studiologik: 20th Century Fox setzte auf bewährte Markenstärke und eine bereits vorhandene Leserschaft aus Rick Riordans Romanreihe. Mit einem mittleren bis hohen Produktionsbudget für ein Jugend-Fantasy-Abenteuer wurde ein technisch aufwändiges Spektakel angestrebt - CGI-lastige Monsterfiguren, aufwendige Szenen im Wasser und groß angelegte Kulissen prägen den filmischen Gestus.

Innerhalb des Gesamtwerks des Studios steht der Film für die Ambivalenz der Adaptionen: Er ist zugleich Fortführung eines etablierten Pop-Phänomens und Versuch, dessen Tonalität neu zu justieren. Die Regiewechsel gegenüber dem ersten Teil markieren zudem eine Verschiebung vom erdigen Familienkino hin zu einer polierteren, effects-orientierten Ästhetik.

Die Hauptdarsteller & Hauptdarstellerinnen

Logan Lerman kehrt in der Titelrolle des Percy Jackson zurück und fungiert erneut als emotionales Zentrum der Geschichte. Lerman, der zuvor unter anderem in dramatischen Jugendfilmen Aufmerksamkeit erzielte, bringt die gebotene Mischung aus Verletzlichkeit und Trotz in die Figur ein. Alexandra Daddario verkörpert Annabeth Chase, die strategische und intellektuelle Gegenfigur zu Percy; Daddario war bereits als junge Schauspielerin im Kino präsent und gewann später Anerkennung durch anspruchsvollere Fernsehrollen.

Brandon T. Jackson gibt den treuen Satyr Grover, eine Figur, die komische Reliefs mit existenzieller Loyalität verbindet. Jake Abel ist als Luke Castellan präsent und repräsentiert das ambivalente Element innerhalb der Gefolgschaft der Halbblüter. Leven Rambin übernimmt die Figur der Clarisse La Rue und verleiht dem Ensemble eine martialische Präsenz. Ergänzt wird das Ensemble durch profilierte Charakterdarsteller wie Stanley Tucci, Anthony Head und Nathan Fillion, die in Nebenrollen die institutionellen und mythologischen Rahmenfiguren des Erzählraumes ausfüllen.

Handlung (spoilerfrei!)

Der Film erzählt von der erneuten Konfrontation jugendlicher Halbgötter mit einer Bedrohung, die die Sicherheit ihres Rückzugsortes in Frage stellt. Die dramatische Struktur folgt dem klassischen Quest-Muster: ein Auftakt, der die Gemeinschaft gefährdet, eine Gruppe ungleicher Verbündeter und eine Reise in Grenzgebiete, wo mythologische Kreaturen und Prüfungen auf sie warten. Diese Reise ist weniger als linearer Plot zu lesen denn als Serie von Initiationsstationen, die die Figuren durchlaufen müssen, um sich intern und gegenüber der Welt zu definieren.

Der zentrale Konflikt kreist um die Frage, wie eine Gemeinschaft auf eine existenzielle Herausforderung reagiert - mit Rückzug, Kampf oder Selbstaufgabe. Die Figurengruppe ist provisorisch und heterogen, ihre Spannungen und Bündnisse bilden den emotionalen Kern des Films. Tonal bewegt sich der Film zwischen treibender Abenteuerlust und gelegentlichen introspektiven Momenten, die das Genre mit adolescenten Ängsten und Hoffnungen verbinden.

Zentrale Themen und Motive

Im Zentrum des Films steht die Auseinandersetzung mit Identität und Verwandtschaft. Mythische Verwandtschaftsbilder fungieren als Metaphern für reale Bindungen: Herkunft, Anerkennung und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit werden in Gestalten und Prüfungen sichtbar gemacht. Die Figur des Zyklopen - insofern zentral im Titelmotiv - operiert als Chiffre für das Andere: monströs, beäugt und zugleich potenziell verwandt. Solche Motive erlauben eine Lesart, in der Andersartigkeit nicht allein als Bedrohung, sondern als Herausforderung zum Neubegreifen sozialer Beziehungen gelesen wird.

Weiterhin stellt der Film Fragen nach Autorität und Selbstbestimmung. Die Präsenz mythologischer Götter und institutionaliserter Machtstrukturen wird immer wieder an der Autonomie der jungen Heldinnen und Helden gemessen. Philosophisch berührt die Inszenierung das Spannungsverhältnis von Schicksal und Freiheit: Können Individuen aus tradierten Mächten ausbrechen, oder reproduzieren sie deren Hierarchien im Kleinen?

Schließlich ist der Film ein Produkt seines Zeitgeists: Er verhandelt Performance, Selbstdarstellung und mediale Objektivität in einer Kultur, die Mythen zur Marke formt. Die Auseinandersetzung des Films mit den Loyalitäten unter Jugendlichen spiegelt größere gesellschaftliche Debatten über Gemeinschaft und Isolation, Verantwortung und Kommerzialisierung von Erzählung. Als filmisches Artefakt lädt er dazu ein, Mythen als lebendige Deutungsressourcen zu lesen - nicht als kalte Museumsexponate, sondern als Modulationen, die konkrete Fragen der Gegenwart spiegeln.

Filmkritik von Maurice Lahde

Wer keine Augen im Kopf hat, sollte nicht Auto fahren. Die Graien, in der griechischen Mythologie die drei Schwestern der Gorgonen, sind eine echte Gefahr am Steuer, müssen sie doch zu dritt mit einem einzigen Auge auskommen, das nach Bedarf herumgereicht wird und dabei auch gerne mal verloren geht. Treten die drei im Kino ausgerechnet als Taxifahrerinnen auf, kann das durchaus ein morbider Filmspaß werden, und tatsächlich ist die Sequenz eine der wenigen in Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen, die man mit etwas Nachsicht „unterhaltsam“ nennen kann. Zugleich illustriert sie aber auch das Problem eines Films, der seine eigenen Erzählbedingungen nicht eine Sekunde lang ernst nimmt: Zwar erschrecken die jugendlichen Fahrgäste tüchtig beim Anblick der leeren Augenhöhlen der Alten, und im Wagen entbrennt auch bald eine hektische Suche nach dem schleimigen Augapfel, aber davon abgesehen verläuft die Spritztour nicht viel anders als jede andere rasante Kino-Hindernisfahrt. Wie es funktioniert, dass das Auto nicht spätestens am dritten Baum kleben bleibt, weiß niemand so genau, die Figuren nicht, das Drehbuch nicht, der Zuschauer nicht, und eigentlich ist es auch egal. Zur Not kann man das Gefährt kurzerhand in zwei Hälften teilen, das macht auch effekttechnisch was her.

Ebenso egal ist es in der Percy-Jackson-Filmwelt, wenn ein Sympathieträger stirbt. Als Zuschauer, der auf seinen Gefühlshaushalt achtet, weiß man: Trauer zu investieren lohnt nicht, denn spätestens in der übernächsten Sequenz wird der oder die Verschiedene auf wundersame Weise wieder zum Leben erweckt. Und als ob der Film schon selbst wüsste, dass wir das wissen, verschwendet er an Sterbeszenen auch keine übertriebene Dramatik: ein entsetzter Ausruf, ein trauender Blick, ein pathetisches Gedudel, und weiter im Text. Nur die Spoiler-Etikette verbietet es hier, die Namen der zwei Hauptfiguren zu verraten, die im neuen Percy Jackson auf diese Weise in den Hades und zurück geschickt werden.

An der Grundidee des auf Rick Riordans gleichnamigen Romanen beruhenden Franchise, die griechische Götterwelt in die USA der Gegenwart zu verfrachten, ist gar nichts auszusetzen. Wer keinen falschen Respekt vor klassischem Bildungsgut hat, muss zugeben, dass die Olympier und Titanen alles mitbringen, was ordentliche Superhelden und Supergegner im Kino brauchen: einen bunten Reigen übernatürlicher Kräfte und persönlicher Macken, die sich zu potenziell unendlich vielen Konflikten und bildgewaltigen Schlachtszenen vermischen lassen. Auch den Stoff in einen bereits erprobten Rahmen zu stellen – nämlich die Zauberschule aus Harry Potter, aus der in Percy Jackson ein Trainingslager für pubertierende Halbgötter wird –, muss nicht zwangsläufig in die Erzählödnis führen, ebenso wenig die Beigabe von nicht tot zu kriegenden Filmfiguren oder neuzeitlichem Seemannsgarn, hier in Form eines Zombieschiffs im Bermuda-Dreieck. Es ist die unverhohlene Interesselosigkeit des Films an all diesen Versatzstücken, die abgezockte Kalkuliertheit, mit der sie zu leicht verdaulichem Teenager-Futter vermischt werden, die dafür sorgt, dass dieses 3D-Spektakel trotz aller Schauwerte beim Zuschauer fast nichts als Gleichgültigkeit hinterlässt.

In dieser Episode nun müssen Poseidon-Spross Percy (Logan Lerman) und seine Gefährten das Goldene Vlies aus dem Bermuda-Dreieck fischen, um den beschädigten Schutzschild ihres Trainingscamps zu reparieren – und sich zugleich mit dem abtrünnigen Hermes-Sohn Luke (Jake Abel) herumschlagen, der Kronos und die anderen Titanen wiedererwecken und mit diesen den Olymp überrennen will. Die Seebestie Charybdis und ihr monströser Strudel, die für den Originaluntertitel Sea of Monsters Pate stehen, übernehmen im Teufelsdreieck den CGI-Staffelstab; der den deutschen Verleihtitel zierende Zyklop entführt Percys besten Freund Grover (Brandon T. Jackson), und all dies wird schnell genug abgespult, um die Frage nach Kausalzusammenhängen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Zum Ärgernis wird Percy Jackson immer dann, wenn er einem auch noch eine Moral unterjubeln will. Eines der Versatzstücke ist dabei die Geschichte vom Außenseiter, der sich als Held bewährt und dadurch zum Teil der Community wird. Hier übernimmt diese Rolle Percys Zyklopen-Halbbruder Tyson (Douglas Smith), dessen nicht gruppenkompatibler Anblick anfangs durch einen kosmetischen Zauber unsichtbar gemacht wird, bevor er einen Heldentod später (hoppla!) schließlich doch zu seiner Einäugigkeit stehen kann: Eine so billig gestrickte Geschichte von Ausgrenzung und Integration will man sich von einem Machwerk, das sonst ständig bewusstloses Zeug von schicksalsbestimmten „Halbbluten“ raunt, schlicht nicht auftischen lassen.

Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen enthält eine hübsch anzusehende scherenschnittartige Animations-Sequenz, die von den Anfängen der Titanen und der Götter erzählt und bei der man dem Film für 30 Sekunden mal etwas wie Liebe zur Sache anzumerken meint. Aber das reicht nicht, um 96½ Minuten seelenloses Konfektionskino aufzuwiegen. Vor einem Besuch sei gründlich gewarnt.

Filmkritik von Peter Osteried

Drei Jahre sind vergangen, nun ist Percy Jackson wieder da und macht sich Sorgen, dass er ein One-Quest-Wonder sein könnte. Zweifel nagen an dem jungen Mann, aber zum Glück gibt’s eine neue Weltenbedrohung, so dass er sich einmal mehr beweisen kann. Chris Columbus, der beim ersten Film noch Percys Geschicke leitete, hatte keine Lust mehr auf den Hokuspokus, an seine Stelle tritt nun Thor Freudenthal, der bisher durch Werke wie „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!“ aufgefallen ist. Aber auch vor der Kamera gab es einige Änderungen.

Einst starb das junge Mädchen Talia, um ihre Kameraden, die auf dem Weg ins Lager der Halbgötter waren, vor Monstern zu beschützen. Zeus schenkte ihr neues Leben, in Form eines mächtigen Baums, der fortan eine Energiebarriere erschuf, die das Lager schützte. Doch nun wurde die Barriere durchbrochen. Den Baum heilen kann man nur mit dem Goldenen Vlies, das der Sage nach alles und jeden wieder instandsetzen kann. Auf die Suche danach werden Ares‘ Tochter Clarisse (Leven Rambin) und andere geschickt. Darum machen sich Percy Jackson (Logan Lerman), sein Bruder Tyson (Douglas Smith) und seine Freunde Grover (Brandon T. Jackson) und Annabeth (Alexandra Daddario) ebenfalls auf die Suche und bekommen es dabei mit Hermes‘ Sohn Luke (Jake Abel) zu tun, der von seinem Hass auf die Götter und die Welt aufgefressen wird. Auch er benötigt das Vlies, um jemanden zu heilen. Doch was er auf die Welt loslassen will, könnte den Untergang des Olymps – und der Erde – mit sich bringen.

Die Jungstars des vorherigen Films sind alle wieder da, Pierce Brosnan, der wenig Schmeichelhaftes über den ersten Teil zu sagen hatte, hat sich indes aus dem Staub gemacht. Zentaur Chiron wird nun von Anthony Stewart Head („Buffy – Im Bann der Dämonen“) gespielt. Irgendwie erscheint die Figur nun wie Giles, nur eben mit Hufen. Seinen Hut musste auch Dylan Neal nehmen, Götterbote Hermes (der quasi für UPS arbeitet …) wurde neu besetzt. „Castle“-Fans mögen sich über Nathan Fillion freuen, alte „Firefly“-Jünger vielleicht wundern, warum der einst so stramme Mime so kräftig zugenommen hat. Trotz Leibesfülle ist seine Leinwandpräsenz begrenzt, aber mehr als halbgare Gags und ein treudoofer Blick, wenn er Percy bittet, seinem Sohn zu sagen, dass auch Eltern Fehler machen, sind ohnehin nicht drin.

„Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen“ hält sich recht locker an die Vorlage. Die Grundsituation des zweiten Romans wurde übernommen, viele Details sind jedoch anders. Man kann das künstlerischer Freiheit zuschreiben, bisweilen hat man aber das Gefühl, dass Autor Marc Guggenheim („Arrow“) einfach nur versucht hat, möglichst viele Lacher unterzubringen. Der Versuch darf als gescheitert betrachtet werden. Stattdessen wird eine Geschichte präsentiert, die den Kardinalsfehler einer jeden Queste macht: Sie zerfällt in eine episodische Struktur. Man kann sich nicht des Gefühls erwehren, einen Film nach dem Baukastenprinzip zu sehen. Übliche Standards müssen sein und werden knallhart nach und nach abgehakt.

Der Trailer ließ schon Übles erahnen. Die CGI-Monster sahen dort aus, als wären sie noch nicht fertig. Im Film wird dieser Eindruck zwar relativiert, überzeugend sind all die Monster aber bei weitem nicht. Einigen fehlt schlichtweg die Substanz, andere wirken wie aus etwas angestaubten Computerspielen. Bei einem teuren Sommer-Blockbuster darf man aber eigentlich schon etwas mehr erwarten. Gleiches gilt natürlich für das wieder mal überflüssigste Gimmick der Welt, den 3-D-Effekt. Die Brille trägt man hier vergebens, allzu viel Tiefenwirkung ist nicht zu erkennen. Überhaupt erscheint der Film zu dunkel, gerade so, als hätte man es beim Drehen nicht in Betracht gezogen, dass 3-D-Brillen abgedunkelt sind. Speziell zeigt sich das an den Hauttönen, die ohne Brille deutlich natürlicher aussehen, aber das mag letzten Endes auch Geschmackssache sein. Unzweifelhaft ist jedoch, dass an echtem 3-D-Feeling nicht viel geboten ist. Dass die wenigsten Filme mit der Technik nach vorne gehen, ist mittlerweile ein alter Hut, aber auch in Sachen Tiefenwirkung wäre mehr drin gewesen. Wer die Wahl hat, kann sich den Film auch ruhig in der günstigeren 2-D-Variante ansehen.

„Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen“ zielt vor allem auf ein junges Publikum ab. Das wird sich angesichts der rasanten Erzählweise und der jugendlichen Identifikationsfiguren sicherlich besser unterhalten fühlen als ältere Semester. Unterm Strich ist dieses Fantasy-Garn ein Film, der nicht ab, sondern bis zwölf Jahre freigegeben sein sollte.

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