Das ist das Ende - Apokalyptische Selbstentblößung und das Theater der Celebrity-Persona
Einleitung
Mit dem ironischen Titel Das ist das Ende treten Seth Rogen und Evan Goldberg in ein Feld, das sich zwischen Klamauk, Horror und Selbstvermessung bewegt. Der Film nutzt das vertraute Instrumentarium der Komödie, um eine apokalyptische Kulisse zu schaffen, in der die Spielregeln von Ruhm, Freundschaft und Verantwortlichkeit auf den Prüfstand gestellt werden. Relevanz gewinnt die Arbeit nicht allein durch ihre Promi-besetzte Oberfläche, sondern durch die insistente Frage danach, was von einer öffentlichen Identität bleibt, wenn die externen Spiegel ausfallen.
Im Kontext des Schaffens von Rogen und Goldberg lässt sich Das ist das Ende als radikale Zuspitzung einer wiederkehrenden Thematik lesen: die Unreife erwachsener Männer, verhandelt in einem Ton zwischen alberner Brüderlichkeit und existentialistischer Panik. Wo frühere Filme des Duos die jugendliche Komik in zärtlicher Verneinung der bürgerlichen Erwartung konstruierten, öffnet dieses Projekt die Tür zur Abschreckung - zur Karikatur der Selbstinszenierung, die unter existenzieller Bedrohung zur Farce wird.
Die Produktion fällt in eine Zeit, in der die Kultur des Celebrity zunehmend als Objekt kritischer Reflexion dient. Social Media, Paparazzi-Ästhetik und die mediale Verfügbarkeit von Intimität haben die Wahrnehmung von Prominenz verändert; der Film nähert sich diesem Zeitgeist nicht als moralische Anklage, sondern als reflexives Laboratorium, in dem Persona und Authentizität kollidieren. In dieser Hinsicht ist Das ist das Ende weniger ein Genrefilm als ein kulturkritischer Spiegel, der Hinterhofhumor und biblische Bildsprache zu einem seltsamen Kommentar verdichtet.
Kurzüberblick zur Produktion
Regie führten Seth Rogen und Evan Goldberg, die bereits mehrfach als Autoren und Produzenten zusammenarbeiteten. Ihre Handschrift zeichnet sich durch ein starkes Gefühl für Improvisation, dialogische Nähe und eine Vorliebe für buddy-komödiantische Setups aus. In diesem Werk verschieben sie die Grenzen des vertrauten Slapsticks hin zu einem hermetischen Szenario, das bewusst mit cineastischen Referenzen spielt - von Katastrophenfilmen über religiöse Ikonographie bis zur selbstironischen Hollywood-Satire.
Die Produktion koppelt Studio-Backing an eine deutlich erkennbare Indie-Ästhetik: Das Set, die enge räumliche Beschränkung und die spielerische Freiheit der Darsteller deuten auf eine Absicht, Stars als Charaktere und zugleich als Material der Regie zu nutzen. Technisch mischt der Film praktische Effekte und digitale Bildsprache, um Zerstörung als visuelle Metapher zu inszenieren. Im Gesamtwerk der Regisseure markiert Das ist das Ende einen Moment gesteigerter Ambition - ein Versuch, Komik mit existentieller Bildmacht zu koppeln und die Marke Rogen-Goldberg als reflektierende, nicht nur unterhaltende Instanz zu profilieren.
Die Hauptdarsteller & Hauptdarstellerinnen
Das Ensemble setzt auf Persönlichkeiten, deren öffentliche Biografien der Erzählung unmittelbar Material liefern. James Franco, der im realen Leben zwischen Mainstream-Blockbustern und anspruchsvollen Nebenprojekten oszilliert, fungiert als zentrales Dreh- und Angelpunkt. Seine Darstellung einer überhöhten, exzentrischen Version seiner selbst erlaubt eine ironische Brechung der Starikone.
Jonah Hill bringt die Energie seiner vorigen Komödien und die Ambivalenz aus ernsthafteren Nebenrollen ein; in dieser Konstellation wirkt sein Charakter als ein Spiegel männlicher Selbstüberhöhung und Unsicherheit. Seth Rogen, der hier nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera steht, trifft die bekannte Mischung aus kumpeliger Naivität und resigniertem Zynismus. Paul Rudd, dessen Karriere von charmanten Nebendarstellungen geprägt ist, füllt eine Rolle, die zwischen Verlässlichkeit und der Lächerlichkeit öffentlicher Persona balanciert. Emma Watson, als Figur in einem Ensemble von Männern, fungiert weniger als Exotisierung denn als Katalysator narrativer Spannungen - ihre Anwesenheit erweitert den Blick auf Geschlechterdynamiken innerhalb einer gruppendynamischen Krise.
Handlung (spoilerfrei!)
Ohne ins Detail zu gehen, lässt sich der Plot als ein lakonisch aufgebautes Szenario beschreiben: Eine Gruppe von Schauspielern, verkörpert von echten Prominenten, findet sich unvermittelt inmitten einer katastrophalen, scheinbar übernatürlichen Krise wieder. Der Großteil der Aktion entfaltet sich innerhalb begrenzter Räume - eine Villa, Zufluchtsorte, die als Bühnen für Interaktion fungieren. Der dramatische Konflikt entsteht weniger aus der äußeren Bedrohung selbst als aus dem Zusammenprall von Ich-Bildern, Schuldgefühlen und sozialen Erwartungen.
Zentrale Figuren sind die verschiedenen Ausprägungen der männlichen Freundschaft und Konkurrenz; der Film beobachtet, wie alte Bindungen unter Stress neu verhandelt werden. Ton und Atmosphäre schwanken zwischen greller Komik und beklemmender Düsterkeit: Momentaufnahmen von Slapstick und gespielter Selbsterniedrigung werden abrupt von apokalyptischen Bildern und einer unterschwelligen Geißel-ähnlichen Bildsprache überlagert. Diese Mischung erzeugt eine Spannung, die das Publikum fortwährend zwischen Lachen und Unbehagen hält.
Zentrale Themen und Motive
Im Zentrum des Films steht die Frage nach Authentizität in einer Kultur der Inszenierung. Welche Spuren hinterlässt Ruhm in einem Individuum, wenn die Außenwelt wegbricht? Die Protagonisten sehen sich gezwungen, ihre Selbstbilder zu prüfen - nicht nur als komische Konstrukte, sondern als existentielle Strategien des Überlebens. Damit verknüpft ist eine Reflexion über Reue, Sühne und moralische Unzulänglichkeit, die das Narrativ mit religiösen und apokalyptischen Motiven verwebt.
Darüber hinaus fungiert die Apokalypse als Metapher für den Zerfall einer Form öffentlichkeitswirksamer Identität. Der Film thematisiert performative Männlichkeit, die Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme und die Kommodifizierung von Intimität. In ästhetischer Hinsicht wird die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentation ausgehandelt: Cameo-Auftritte, selbstreferenzielle Gags und die bewusste Verwendung persönlicher Biografien machen aus der Narration ein Reflexionsraum über Film, Öffentlichkeit und Selbstinszenierung.
So positioniert sich Das ist das Ende nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturkritisches Experiment: ein filmischer Versuch, die Mechanik des Celebrity-Betriebs freizulegen und zugleich die existenziellen Fragen zu stellen, die entstehen, wenn die Spiegel der Welt zerfallen.
Filmkritik von Orlindo Frick
Man stelle sich vor: Eine Gruppe der Anonymen Alkoholiker trifft sich. Darunter Bill und Ted, Roland Emmerich, Charlie Sheen, Mel Brooks und ein Pastafari im Bikini. Doch ehe sie sich versehen, gerät das Treffen zur ausschweifenden Sauforgie, die die Kreativität aller Beteiligten beflügelt und, getrieben von einer schier göttlichen Eingebung, beginnen sie mit der Arbeit an einem Drehbuch. Diesem Drehbuch. Ein verzweifelter Erklärungsversuch, wie ein Film wie „Das ist das Ende“ überhaupt geschrieben und vor allem abgesegnet werden konnte.
Die Wahrheit über die Entstehung dieses Films mag vielleicht nicht ganz so legendär erscheinen, doch -ist das Frat Pack der zweiten Generation- Seth Rogen, James Franco, Jonah Hill, Danny Mcbride oder auch Craig Robinson selbst ein bunter Haufen, der den einen oder anderen Sinnesrausch für ihr Filmschaffen nutzten. Ihr Humor, der sich irgendwo zwischen Kifferkomödie, Nerdtraum, Filmsatire und Adam Sandler-Klamotte versteckt, wurde spätestens mit Filmen wie „Superbad“ oder „Pineapple Express“ zu ihrem Markenzeichen. „Das ist das Ende“ bildet den nächsten Schritt. Ihren endgültigen Befreiungsschlag, den ultimativen Verriss auf alles was ihnen noch nie heilig war, mit einem unterwürfigen Staraufgebot, das alles mit sich machen ließ. Alles! Um nur einige wenige zu nennen: Emma Watson, Channing Tatum, Rihanna, Paul Rudd oder als Geheimwaffe der abgöttische Michael Cera, der seine Fans und Hasser gleichermaßen in Ekstase versetzt. Dazu ein apokalyptisches Setting und eine beachtliche Menge qualitativ hochwertiger Visual Effects für einen Preis von gerade mal 32 Millionen Dollar. Möglich gemacht von dem Freundeskreis und viel Vitamin B der Comedyclique, was alle Beteiligten auf ihre üblichen Gagen verzichten ließ. Seth Rogen und Evan Goldberg -das kreative Leitgespann des Frat Packs 2.0- steuerten auch bei „Das ist das Ende“ das Drehbuch bei, aber feierten zugleich ihr Regiedebüt, was dem Film eine ungeschliffene, teilweise befremdlich wirkende Bildsprache verlieht, die aber seinem unorthodoxen Ton nur unterstreicht.
Was den Film von anderen Hollywoodparodien abhebt, ist die kompromisslose Zurschaustellung ausnahmslos aller Darsteller. Es vergeht keine Minute ohne dass die Chaotenbande sich nicht selbst in die Mangel nimmt, was das große Geheimnis von „Das ist das Ende“ darstellt. Denn Seth Rogen, James Franco, Jonah Hill und Co. mimen nicht irgendwelche fiktiven Figuren, die an lebende Prominente angelehnt wurden, sondern sich selbst und ziehen damit sich und ihren Ruf gnadenlos selbst in den Schmutz. Diese Form und Qualität von überspitzten Ich-Darstellungen bildet den Funken, der den Zuschauer von Anfang bis Ende in den Bann zieht. Eine apokalyptische Realityshow from outer Space.
Dass es nicht für den ganz großen Wurf reicht, liegt an der hohen Recyclingdichte einiger Elemente und Witze, die selbst in der Endzeithülle des Films nur wie leidlich aufgewärmte aber nicht zündende Secondhandware wirken. Auch verliert sich das Ensemble im Mittelteil in zu ausgiebige Hysterieanfälle und lässt den nötigen Biss und die Raffinesse vermissen. Was „Das ist das Ende“ jedoch für alle Ewigkeiten ins Gedächtnis der Filmgeschichte einmeißeln wird, ist einer der unerwartetsten und zugleich stimulierendsten Cameo-Auftritt aller Zeiten. Man denke an den geistig manifestierten Marshmallowmann aus „Ghostbusters“, an Marshall McLuhan aus Woody Allens „Der Stadtneurotiker“ oder an Tom Cruise im Fettanzug als cholerischer Filmproduzent in „Tropic Thunder“. Alles zusammen, gepaart mit der geballten Popmusikpower der 90er-Jahre ergibt diesen einen wunderbaren Moment, wo aller Spott, aller Hohn, alle Frotzeleien und blutigen Hinrichtungen des Films in absolute Glückseligkeit umschwenken und man für einen kurzen Augenblick Gottes Gegenwart verspürt.
„Das ist das Ende“ vereint Bill & Teds verrückten Reisen mit der Schamlosigkeit eines Charlie Sheens, dem Filmzitatefeuerwerk eines Mel Brooks, der Zerstörungskraft eines Roland Emmerichs und der spirituellen Gottlosigkeit eines Pastafaris. Eine respektlose Parodie auf Gott und die Hollywood Hills, aber insbesondere auf sich selbst. Der Film hat seine Fehler, lässt eine gewisse Raffinesse vermissen und man wünscht sich, der Spott, dem sich die Schauspieler selbst aussetzen, würde sich öfters gegen Hollywood wenden. Doch spätestens im letzten Viertel, wenn der atheistische Stinkefinger steil gen Himmel zeigt und jedes noch so klebrige Filmklischee mit einer Breitseite popkultureller Lächerlichkeit im Keim erstickt wird, fällt man vor diesem cineastischen Überraschungsei auf die Knie und bittet um Vergebung.
Filmkritik von Sophie Charlotte Rieger
Apokalyptische Szenarien - ob es sich dabei nun um Naturkatastrophen, außerirdische Invasionen oder Zombies handelt - haben im Kino Hochkonjunktur. Dass der Weltuntergang nach biblischen Vorgaben abläuft, ist hingegen eher etwas Neues. Aber „Das ist das Ende“ ist alles andere als ein religiöses Drama, das sein Publikum vom rechten Glauben überzeugen möchte, sondern in erster Linie eine pubertär anmutende Slapstickkomödie mit Starbesetzung.
Hinter der Geschichte um sechs Freunde, die gemeinsam die Apokalypse erleben, stecken Seth Rogen und Evan Goldberg, die gemeinsam das Drehbuch geschrieben und Regie geführt haben. Für die Besetzung hat Rogen, der auch vor der Kamera auftritt, enge Freunde aus dem Filmbusiness zusammengetrommelt: Jay Baruchel, Jonah Hill, James Franco, Danny McBride und Craig Robinson bilden mit ihm das rein männliche Ensemble. Das Besondere daran ist, dass die prominenten Schauspieler sich selbst, bzw. eine karikierte Version ihrer selbst spielen. Auf der Einweihungsparty des neuen Hauses von James Franco kommen die Freunde zusammen, wobei Jay Baruchel von vornherein die Position des Außenseiters zukommt. Neben den schon genannten Promis sind auf dieser Feier auch Stars wie Rihanna, Michael Cera oder Emma Wattson anzutreffen. Doch das bunte Treiben findet ein jähes Ende, als urplötzlich die Apokalypse ausbricht. Mit knappen Nahrungsreserven sitzen Jack, Jonah, James, Danny, Craig und natürlich Seth nun in der Villa fest, während vor der Tür das Chaos tobt. Doch was die sechs Freunde wirklich bedroht ist nicht der Weltuntergang, sondern der zunehmende Lagerkoller.
Schon ein kurzer Blick auf die Besetzungsliste lässt erahnen, dass es bei „Das ist das Ende“ ziemlich albern zugeht. Die Darsteller nehmen sich und ihren Film nicht sonderlich ernst. Wie sollten sie auch? Schließlich verkörpern sie alle eine bis zur Unkenntlichkeit überzeichnete Version ihrer selbst. Insbesondere Michael Cera spielt dabei so erfolgreich gegen seinen Typ, dass diese Performance ihm vielleicht gar Türen zu neuen Rollenangeboten öffnen könnte. Bei James Franco bleibt ein wenig Luft nach oben. Vielleicht ist der Shooting Star schon zu weit in ernstzunehmende Hollywood-Kreise durchgedrungen, um sich hier ebenso gnadenlos zum Affen zu machen wie seine Leinwandkollegen. Die Idee, Schauspieler unter ihrem eigenen Namen auftreten zu lassen, geht auf. Auch wenn uns natürlich klar ist, dass wir hier nicht den „echten“ Seth Rogen oder die „wahre“ Emma Watson sehen, trägt die Illusion von Authentizität gravierend zum Unterhaltungsfaktor des Gesamtkonzepts bei.
Davon abgesehen ist der Humor des Films ohne Umschweife als pubertär zu bezeichnen. Ein erhöhter Drogenkonsum der Figuren sowie Witze, die um Körperausscheidungen und sexuelle Handlungen kreisen, vermitteln den Eindruck, dass sich hier keine erwachsenen Männer, sondern Teenager auf der Leinwand tummeln. Der 90er Jahre Soundtrack tut sein Übriges, um Seth und seine Freunde in ihre eigene Jugend zurückzuschicken. Es ist jedoch gerade diese Musikuntermalung, die uns das Gefühl vermittelt, dass in „Das ist das Ende“ mehr steckt als nur platte Komik. Auch wenn die Schauspieler sich hier nicht tatsächlich selbst spielen, ist die freundschaftliche Verbundenheit ihrer Figuren echt. Dass es sich bei dem Film vor allem um ein Herzensprojekt der Beteiligten handelt, ist dauerhaft spürbar und so mag die kindliche Freude der Leinwandcharaktere auch uns anzustecken. Auf diese Weise können wir auch den einen oder anderen niveaulosen Witz gut verschmerzen.
Den Zenit seiner Komik überschreitet der Film relativ schnell, denn das Highlight stellt ohne Frage die prominent besetzte Party dar, die schon nach kurzer Zeit von der Apokalypse zerschlagen wird. Doch auch die folgenden Versuche der sechs Freunde, gemeinsam den Weltuntergang zu überstehen, können noch unterhalten. Lediglich gen Ende, wenn das apokalyptische Szenario sich immer stärker der biblischen Erzählung anpasst, schießen Rogen und Goldberg ein wenig über das Ziel hinaus. Dabei sind die schlechten Spezialeffekte nicht grundsätzlich problematisch, sondern durchaus charmant. Es ist vielmehr das sich steigernde Chaos und die immer fantastischer werdenden Ereignisse, an denen der Film Zugkraft einbüßt.
Die Ereignisse im Haus von James Franco, die zunehmende Krise der von der Außenwelt abgeschotteten Überlebenden, entwickeln auf Grund des begrenzten Settings die Dichte eines – wenn auch absurden – Kammerspiels. Hier geht es weniger um die Gefahren des Weltuntergangs, als viel mehr um die Gruppendynamik der ungleichen Freunde. Und die gestalten sich deutlich interessanter als der Ablauf der biblischen Apokalypse. Der Slapstick-Humor und die übertriebenen Charaktere rangieren ohnehin jenseits jeglichen Realitätsbezugs. Die animierten Boten der Endzeit, die im Finale auftreten, drohen jedoch den Bogen unnötig zu überspannen und riskieren damit das Wohlwollen des Publikums.
Um den Humor von „Das ist das Ende“ in vollen Zügen genießen zu können, empfiehlt sich die Kenntnis der vorherigen Kooperationen von Seth Rogen und Co., allen voran des Films „Ananas Express“, auf den sich zahllose Gags beziehen. Letzten Endes ist Humor wie immer natürlich auch in diesem Fall Geschmackssache und wer Wortwitz und subtile Komik gegenüber Slapstick und Schenkelklopfern vorzieht, wird bei „Das ist das Ende“ wohl nur genervt die Augen verdrehen. Die Selbstironie der Darsteller und des Gesamtkonzepts, sowie der spürbare Spaß aller Beteiligten an der Sache selbst haben jedoch einen nicht zu leugnenden Unterhaltungswert. Für einen echten Kultstatus, sind die Gags vielleicht etwas zu ausgelutscht, dennoch werden Seth Rogen und seine Mitstreiter mit diesem Film vielen Fans Lachtränen entlocken.

