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Im August in Osage County

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kritiken.de Redaktion 06.03.2014
Im August in Osage County© Tobis Film
A ca. 2225 Worte Lesezeit ca. 8 Minuten  📋 Inhalt

Im August in Osage County: Familiendrama als seismographische Studie zwischen Wut, Sehnsucht und Scham

Einleitung

Im August in Osage County legt das Setting einer ländlichen Familie als Brennglas für seelische Risse an. Der Film nimmt das formatstarke Format der Bühnenvorlage und überträgt dessen Druckkammerlogik auf die filmische Ebene; so entsteht eine Erzählung, die weniger von plotgetriebener Exposition lebt als von der Temperatur, die in Dialogen, Blicken und räumlich begrenzten Situationen aufgebaut wird. Seine Signifikanz liegt darin, wie ein starbesetztes Ensemble unter dem Druck familiärer Historie die Verletzlichkeit und Härte amerikanischer Vorstadt- und Provinzkulturen sichtbar macht.

Im Kontext aktueller Filmdebatten steht die Verfilmung neben Diskursen über Adaptionen von Theatertexten und über die Rolle der Starbesetzung in ernsten Dramen. Die Inszenierung verlangt vom Publikum, sich auf eine Intensität einzulassen, die zwischen theatralischer Verdichtung und filmischer Intimität oszilliert. Gerade in einer Zeit, in der filmische Erzählungen häufig großräumig und episodisch denken, wirkt die Konzentration auf eine Familie wie ein Gegengewicht zu expansiven Erzählformen.

Der Ton der Produktion klingt trotz seiner punktuellen Komik vor allem nach Kontemplation über familiäre Verpflichtungen, transgenerationale Verstrickungen und die Unmöglichkeit, manche Wahrheiten ohne Kollaps zu konfrontieren. Der Film gehört damit zu jenen Arbeiten, die das Kino als Ort öffentlicher Privatheit thematisieren: Intimes wird ausgestellt und zugleich auf die Probe gestellt.

Kurzüberblick zur Produktion

Regie führte John Wells, ein Regisseur und Produzent, der zwischen Fernsehen und Kinofilm vermittelt. Seine Arbeit zeichnet sich durch ein Interesse an Charakterstudien und ensemblebasiertem Erzählen aus; in dieser Adaption bringt er jene Erfahrung ein, die lange Dialogketten und komplexe Figurenkonstellationen glaubwürdig ins Bild zu setzen.

Die Filmproduktion operiert aus der Nähe zur Bühne heraus: Es handelt sich um eine Adaption eines vielbeachteten Theaterstücks, dessen Struktur und Konfliktdichte erhalten bleiben. Die filmischen Entscheidungen - die Wahl begrenzter Interieurs, die Konzentration auf Mimik und Sprache, die häufige Nähe der Kamera - spiegeln die Herausforderung, einen druckvollen Bühnenstoff in eine filmspezifische Form zu übersetzen. Die Produktionsumstände sind geprägt von der Arbeit mit einem prominenten Ensemble, was die Dramaturgie der Szeneinszenierung maßgeblich beeinflusst.

Im Werk des Regisseurs nimmt der Film eine Position ein, die seine Vorliebe für dialoggetriebene Psychogramme bestätigt. Er steht in der Tradition amerikanischer Familiendramen, die Konflikte nicht als Ereignisse, sondern als sich einschleichende Prozesse begreifen.

Die Hauptdarsteller & Hauptdarstellerinnen

Im Zentrum des Ensembles steht Meryl Streep, deren Präsenz als matriarchale Figur die Schichten von Selbstrechtfertigung, Krankheit und Dominanz sichtbar macht. Streeps Karriere - von Sophie’s Choice bis zur The Iron Lady - bringt eine biografische Dichte mit, die hier in die Figur einfließt und Erwartungshaltungen des Publikums reflektiert.

Julia Roberts tritt als eine ihrer filmischen Gegenfiguren auf: sie verkörpert die Tochter, die zwischen Fürsorge und Trotz hin- und hergerissen ist. Roberts, bekannt aus Pretty Woman und Erin Brockovich, nutzt ihren ökonomisierten Star-Charakter, um die Ambivalenz einer Frau zu artikulieren, die sowohl gerichtet als auch gerichtet wird.

Abigail Breslin bringt die Jugendlichkeit und Verunsicherung ihrer früheren Rollen wie in Little Miss Sunshine mit und bietet ein Gegenbild zur entfesselten Energie der älteren Generationen. Ewan McGregor ist als Außenseiter in der Verwandtschaftsstruktur zu lesen; seine früheren Arbeiten in Trainspotting und Moulin Rouge zeigen eine Bandbreite, die hier zur sozialen Verortung einer Figur beiträgt.

Darüber hinaus formen Darsteller wie Dermot Mulroney, Chris Cooper, Sam Shepard, Juliette Lewis, Julianne Nicholson und Margo Martindale das polyphone Gefüge der Familie. Jeder bringt eine persönliche Filmkarriere und damit vokale Eigenheiten in die Ensemblearbeit; gemeinsam konstituieren sie ein Geflecht aus Loyalität, Rivalität und historischer Schwere. Die Präsenz bekannter Gesichter trägt nicht zur reinen Glamourwirkung bei, sondern fungiert als Filter für das Publikum, das mit jeder bekannten Miene vorgeformte Lesarten mitbringt und durch die filmische Inszenierung neu justiert wird.

Handlung (spoilerfrei!)

Die filmische Situation setzt auf das Zusammentreffen einer zerfallenden Familie in ihrem angestammten Haus. Auslöser ist ein gesundheitlicher und emotionaler Schock, der die Mitglieder zurückführt und alte Verpflichtungen sowie unausgesprochene Vergehen an die Oberfläche treibt. Die Handlung entfaltet sich nicht in actiongeladenen Wendungen, sondern in Gesprächen und Konfrontationen, die lange nachhallen.

Der dramatische Konflikt entsteht aus der Kollision persönlicher Bedürfnisse mit kollektiver Verantwortung: Kinder, die dem Einfluss der Eltern entkommen wollten, treffen auf eine matriarchale Ordnung, die sich trotz Krankheit noch behauptet. Die zentralen Figuren sind die matriarchalische Gestalt, mehrere erwachsene Kinder mit ihren Partnern und die am Rande stehenden Verwandten; ihre Interaktionen bilden ein dichtes Netz aus Anschuldigungen, Schutzversuchen und schmerzlicher Selbstoffenbarung.

Ton und Atmosphäre oszillieren zwischen beißendem Sarkasmus, scharfer Erkenntnis und einer wiederkehrenden melancholischen Traurigkeit. Der Film nutzt geschlossene Räume und die Intensität von Dialogen, um eine klaustrophobe Stimmung zu erzeugen, in der die Figuren unweigerlich aufeinanderprallen.

Zentrale Themen und Motive

Der Film stellt Fragen nach Erbe - nicht nur materiell, sondern emotional und narrativ. Wer darf die Familiengeschichte erzählen? Welche Formen von Fürsorge sind Zuwendung, und welche sind Anspruch? Diese Fragen werden nicht dogmatisch beantwortet, sondern als Spannungsfelder sichtbar gemacht, innerhalb derer Figuren ihre Identitäten verhandeln.

Philosophisch rührt die Erzählung an das Problem des Selbstbetrugs und der Kontinuität des Ichs unter sozialen Zwängen. Gesellschaftlich öffnet sie einen Blick auf amerikanische Provinzialität, die in Fürsorge- und Machtstrukturen erstarrt ist; psychologisch geht es um Traumaweitergabe und die Unfähigkeit, Bruchlinien zu kitten. Motive wie Alkoholismus, Krankheit, genderbasierte Erwartungen und die Last familiärer Geheimnisse wiederholen sich und verschränken sich zu einem Bild, das weniger auf Einzeltaten als auf generationsübergreifende Dynamiken zielt.

In der Summe ist Im August in Osage County ein filmisches Kammerspiel, das weniger Antworten liefert als ein Feld von Wahrnehmungen und Empfindlichkeiten eröffnet. Es fordert die Aufmerksamkeit des Zuschauers für Nuancen und lässt die Figuren als Studienteilnehmer einer sozialen Diagnose erscheinen - nicht als Symbole, sondern als widersprüchliche Menschen in einem beengten moralischen Raum.

Filmkritik von Peter Osteried

Geteiltes Leid ist halbes Leid? Die Familie in August: Osage County sieht das wohl anders

August: Osage County ist ein mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnetes Theaterstück von Tracy Letts, der auch selbst das Drehbuch für die Weinstein-Produktion verfasst hat. Im Gegensatz zum Stück, wo Humor vorbei ist, wenn auch mit einer bitteren Note, gestaltet sich der Film als ganz ernsthaftes Drama, für das sowohl Meryl Streep als auch Julia Roberts für den Oscar nominiert sind – in unterschiedlichen Kategorien.

Beverley (Sam Shepard) bringt sich um, weswegen sich die Familie zusammenfindet. Seine Frau Violet (Meryl Streep), krank und drogenabhängig, ist hart und garstig – auch ihren erwachsenen Kindern gegenüber. Ivy (Julianne Nicholson) hat immer ihrer Mutter geholfen, möchte nun aber ein eigenes Leben anfangen. Barbara (Julia Roberts) und ihr Mann Bill (Ewan McGregor) sind mitten in der Trennung, Karen (Juliette Lewis) hat einen neuen Verlobten (Dermot Mulroney), der wiederum großes Interesse für Barbaras 14-jährige Tochter Jean (Abigail Breslin) hegt. Little Charles (Benedict Cumberbatch) ist der Cousin der Schwestern. Seine Mutter lässt an ihm kein gutes Haar. Der Leichenschmaus gerät zur Katastrophe.

Was Letts hier entwickelt hat, ist die Hölle einer dysfunktionalen Familie. Es ist die Geschichte einer destruktiven Familie, getrieben von Süchten, Ängsten, Wut und Verrat. Diese Menschen sind durch Blut aneinandergefesselt, hassen einander jedoch. Für den Zuschauer ist das kein Vergnügen, positive Identifikationsfiguren gibt es nicht. Die Schattenseiten dieser Individuen überlagern alles. Sie haben einander verdient. Es ist ihre eigene Hölle, die sie sich erschaffen haben und der sie nicht entkommen können.

Worum es Letts geht, ist anhand der Familie Weston die emotionale Leere des modernen Menschen zu untersuchen. Er legt mit klinisch-sauberem Blick offen, wie diese schreckliche, aber gar nicht nette Familie tickt. Das Ergebnis ist so erschreckend wie ernüchternd, im Grunde für den Zuschauer aber positiv. Denn egal, wie kaputt die eigene Familie auch sein mag, so schlimm wie die Westons kann sie kaum sein.

August: Osage County ist ein intensives Drama mit bemerkenswert unsympathischen Figuren, aber grandiosen Mimen. Die Leistungen der Schauspieler sind es, die den Film wirklich sehenswert machen. Und das gilt längst nicht nur für die oscarnominierten Teilnehmer. Exzellent ist Benedict Cumberbatch, der nicht nur überzeugend einen Amerikaner mimt, sondern als Little Charles, ein unsicherer Mann, der von allen als Verlierer angesehen wird, als einziger Handlungsträger angenehme Züge aufweist. Er erweist sich sogar als ganz passabler Sänger.

Bei einer Laufzeit von mehr als zwei Stunden gibt es Momente, wo die Geschichte ins Leere läuft. Oder in ihrer Intensität zu groß wird, als dass man sich ihr über die volle Länge ausliefern könnte. Aber auch wenn ein paar Dialogmomente einen Tick zu lang erscheinen, sind es die schauspielerischen Leistungen, die immer wieder elektrisierend sind.

Das unglaublich aggressive und destruktive Verhalten der Figuren, geboren aus einem Leben voller Schmerz und sich aufbauschender Lügen, illustriert, wie toxisch ein Familienleben auch sein kann. Es ist eine deprimierende Geschichte, die John Wells hier erzählt. Aber sie ist stark und lässt niemanden kalt. Wer August: Osage County sieht, dankt am Ende seinen Glückssternen, nicht in einer solchen Familie leben zu müssen.

Filmkritik von Sophie Charlotte Rieger

Familientreffen stellen für viele Leute eher unerfreuliche Pflichttermine dar, doch die abgründige Zusammenkunft in John Well’s „Im August in Osage County“ übertrifft wohl die Erfahrungen der meisten Kinozuschauer bei weitem. Vor der friedlichen Landschaft der Wüste Oklahomas baden die Protagonisten hier in ihrer Hassliebe zueinander, die sie schließlich ausnahmslos in den Ruin treibt.

Im Zentrum steht die Matriarchin Violet (überragend verkörpert von Meryl Streep), die ihre Familie um sich schart nachdem Ehemann Beverly (Sam Shepard) von einem seiner Ausflüge nicht mehr zurückkehrt ist. Die Krise bringt die Beteiligten nicht näher zusammen, sondern lässt schwelende Konflikte ausbrechen. Barbara (Julia Roberts) kann nicht länger verheimlichen, dass sie von ihrem Ehemann Bill (Ewan McGregor) seit geraumer Zeit getrennt lebt. Ivy (Julianne Nicholson) beichtet eine verhängnisvolle Affäre und Karen (Juliette Lewis) bringt mit ihrem neuen Verlobten einen Mann ins haus, der ausgerechnet mit Barbaras 14 Jahre junger Tochter flirtet. Komplettiert wird dieses Pulverfass familiärer Streitigkeiten durch Violets Schwester Mattie Fae (Margo Martindale) und den von ihr verachteten, weil übermäßig sensiblen Sohn Little Charles (Benedigt Cumberbatch).

Während Violet auf Grund ihrer Krebserkrankung und einer Medikamentenabhängigkeit immerhin noch eine Ausrede für ihre Boshaftigkeit findet, schämen sich die übrigen Familienmitglieder in der Regel nicht, einander ohne Respekt oder Mitgefühl zu begegnen. Dabei gönnt uns John Wells hier kaum die komödiantische Brechung einer Slapstickkomödie, sondern setzt uns mit einer ausgewogenen Mischung aus Tragik und tiefschwarzem Humor dem Drama der Situation in seiner vollen Bandbreite aus. Auch wenn die Charaktere einzeln betrachtet überzeichnet wirken, so findet sich in ihrem Beziehungsgeflecht doch so viel Realitätsnähe, dass sich „Im August in Osage County“ trotz der turbulenten Ereignisse eine frappierende Lebensnähe erhält. Die festgefahrenen Rollen der einzelnen Figuren innerhalb des Familiensystems dürften den meisten Zuschauern auch in ihrer Übertreibung noch unangenehm bekannt vorkommen.

Im Kern erzählt das Drehbuch von Tracy Letts die Geschichte einer Familie, in der Frustration und Aggression über die mütterliche Linie vererbt wird. Es scheint, als würde jede Generation von Frauen erneut an dem Versuch scheitern, nicht wie die eigene Mutter zu werden. So spiegelt sich Violets Härte bereits sichtbar im Umgang Barbaras mit ihrer Tochter wider und auch Mattie Faes Abneigung gegen den eigenen Sohn schlägt in dieselbe Kerbe. Dabei ist jede der Figuren komplex genug, um zwischen ihren Verbalausfällen immer wieder die Sympathie des Publikums zu gewinnen. Dies sind nicht einfach nur „böse Frauen“, sondern komplexe Charaktere, deren Verhalten sich schlüssig aus ihrer Lebensgeschichte erklärt.

Während die Charakterzeichnung überzeugt, leidet „Im August in Osage County“ doch deutlich unter den theatralen Ursprüngen des Konzepts. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Tracy Letts und den immens dialoglastigen Szenen sowie den seltenen Spielortwechseln ist deutlich anzumerken, dass sie ursprünglich für die Darbietung auf einer Bühne gestaltet wurden. „Im August in Osage County“ kann nicht mit einer packenden Handlung aufwarten. Die narrative Entwicklung findet stattdessen auf der Beziehungsebene zwischen den einzelnen Figuren statt. Insbesondere im Mittelteil jedoch können die ausschweifenden Diskussionen und Streitgespräche den Film nicht mehr tragen und es beginnt sich eine Übersättigung einzustellen, die dem Überdruss an überlangen Familientreffen nicht unähnlich ist.

Es ist vor allem den großartigen Schauspielern zu verdanken, dass „Im August in Osage County“ den Zuschauer immer wieder aufzurütteln imstande ist. Insbesondere Hauptdarstellerin Meryl Streep zeigt eindrucksvoll, warum sie zu den erfolgreichsten Frauen ihres Fachs gehört. Ihr gelingt es der unsympathischen und aggressiven Violet auch eine verletzliche Seite zu verleihen, die dem Zuschauer den Zugang zu der Figur wesentlich erleichtert. Ohne ein Mindestmaß an emotionaler Einfühlung wäre es schlicht unerträglich, dem Toben und Wüten des Hausdrachens über die gesamte Lauflänge des Films beizuwohnen.

Insgesamt dominieren die Schauspielerinnen den Cast und spielen ihre männlichen Kollegen Ewan McGregor, Chris Cooper, Benedict Cumberbatch und Dermot Mulroney gnadenlos an die Wand. Dies liegt jedoch nicht an der mangelnden Begabung der männlichen Darsteller, sondern am Konzept selbst. „Im August in Osage County“ ist ein Frauenfilm, jedoch nicht im klischeehaften, sexistischen Sinne ein Rührstück, sondern ein Film, in dem Frauen die zentrale Rolle einnehmen. Die Matriarchin Violet, ihre Schwester, die drei Töchter und das Enkelkind als dritte Frauengeneration treiben hier die Handlung voran, während die Männer lediglich als Erweiterung ihrer Persönlichkeit verstanden werden, also primär die Funktion erfüllen, die Damen an ihrer Seite zu charakterisieren. Diese Umkehrung der traditionellen Geschlechterrollen des Hollywoodkinos ist erfrischend und hebt „Im August in Osage County“ deutlich von thematisch verwandten Filmen ab.

Alle Begeisterung über die Darstellerinnen und die ihnen zur Verfügung gestellte Bühne können nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Im August in Osage County“ durch seine dramaturgischen Schwächen und exzentrischen Figuren ein anstrengendes Kinovergnügen darstellt. Aber auch hier verhält es sich wie mit jedem Familientreffen: Wir sind froh, wenn es vorbei ist, aber irgendwie war es doch auch ziemlich lustig!

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