Thor - The Dark World verbindet kosmische Mythologie mit menschlicher Zerbrechlichkeit und Machtfragen
Einleitung
Thor - The Dark World erscheint 2013 als Fortsetzung eines Phänomens, das längst die Konventionen des Genrekinos ausleuchtet und verschiebt. Im Kontext des Marvel Cinematic Universe ist der Film mehr als nur ein weiteres Einzeltableau in einer übergreifenden Saga: Er fungiert als Versuch, kosmische Fantasie und persönliches Drama zusammenzudenken, und steht dabei exemplarisch für das Spannungsverhältnis zwischen serieller Erzählökonomie und dem Wunsch nach dichter, filmischer Individuation.
Regisseur Alan Taylor, dessen Handschrift zuvor vornehmlich im Fernsehformat sichtbar wurde, übernimmt die Aufgabe, mythologische Großformate mit intimen Motivationen zu koppeln. Die Relevanz des Films liegt nicht allein in seiner Rolle als Blockbuster-Teil; sie liegt in dem, wie er die Figur des Helden neu justiert und zugleich die Voraussetzungen des größeren Erzählrahmens, in dem er sich bewegt, sichtbar macht. Als Mittler zwischen mythischer Skala und menschlicher Relation schafft der Film ein Spannungsfeld, das Fragen nach Verantwortung, Erinnerung und der Belastbarkeit von Bündnissen stellt.
Zeitgeistlich spiegelt Thor - The Dark World die Ambivalenzen der frühen 2010er Jahre: eine Popularitätserosion gegenüber reinen Superheldenmythen und ein zugleich intensiveres Interesse an deren narrativen Verknüpfungen. In einer Ära, in der serielle Franchise-Erzählungen ihr Publikum durch fortgesetzte Erweiterung binden, moduliert der Film den Ton des Universums in Richtung abgründigerer, dunklerer Nuancen, ohne die populäre Form der Actionunterhaltung zu verleugnen. Diese Dialektik macht ihn zu einem interessanten Untersuchungsgegenstand für die Kulturgeschichte des Mainstream-Kinos.
Kurzüberblick zur Produktion
Thor - The Dark World wurde von Marvel Studios produziert und 2013 unter Beteiligung der globalen Infrastruktur des Studios veröffentlicht. Das Budget bewegte sich im Bereich der großen tentpole-Produktionen des Studios, getragen von aufwendigen visuellen Effekten und internationalen Drehorten. Die Produktion kombinierte Studioproduktion mit Location-Aufnahmen, wobei isländische Landschaften für die Darstellung fremder Welten herangezogen wurden, während die Studiopauses das opulente Produktionsdesign und die Effekte konsolidierten.
Alan Taylor, der für seine präzise Regiearbeit im hochwertigen Fernsehbereich bekannt ist, bringt eine robuste inszenatorische Routine mit, die sich in sparsamen, oft tableauhaften Einstellungen und einer Betonung von Raum und Körperlichkeit zeigt. Seine Arbeit für das Franchise zeigt den Versuch, TV-gewachsene Erzähltechnik in einen Blockbusterkontext zu überführen - eine Herausforderung, die die Balance zwischen privaten Interieurszenen und groß angelegter, CGI-getriebener Aktion fordert. Innerhalb des Werkes des Regisseurs markiert der Film einen ihrer wenigen Ausflüge in das kommerzielle Großkino, ein Versuch, die dichten Charakterbeziehungen seiner früheren Arbeiten in ein narrativ übergreifendes System einzubetten.
Die Hauptdarsteller & Hauptdarstellerinnen
Chris Hemsworth hat sich mit der Rolle des titelgebenden Thor als tragende Figur des Marvel-Universums etabliert. Seine Darstellung bewegt sich zwischen klassischem Heldentum und einer zunehmend vulnerablen Innenwelt, die Hemsworth durch körperliche Präsenz und nuancierte Mimik zu modulieren sucht. Natalie Portman fungiert als zentrales Gegenüber; ihre Jane Foster bringt einen wissenschaftlich geerdeten Blick in eine überwiegend mythisch geprägte Welt, was Portman erlaubt, Rollenklischees aufzubrechen und die Figur als emotionalen Kompass zu positionieren.
Tom Hiddleston bleibt mit seiner Interpretation von Loki der moralisch ambivalenteste Charakter im Ensemble. Hiddleston hat die Figur zu einer der vielschichtigsten Schöpfungen des Franchises gemacht, indem er Hinterlist mit innerer Verletzlichkeit verknüpft. Anthony Hopkins intoniert die väterliche Autorität des Odin mit einer erprobten, tempierten Ruhe, während Idris Elba als Heimdall und Ray Stevenson als Volstagg etablierte, kriegsgeprägte Archetypen verkörpern. Kat Dennings bringt als Darcy Lewis eine ironisch-zeitgenössische Stimme in die Erzählung, und Chris O'Dowd liefert eine eher komödiantisch gefärbte Einfügung im Ensemble. Zusammengenommen erzeugt dieses Personal eine Spannbreite an Tonalitäten, die vom pathetischen Mythos bis zur lakonischen Gegenwart reicht.
Handlung (spoilerfrei!)
Der Film führt die bekannten Figuren in eine Konstellation, in der alte Mächte wiederkehren und persönliche Bindungen auf die Probe gestellt werden. Zentraler Konflikt ist die Konfrontation zwischen einer uralten Bedrohung, die sowohl kosmische als auch intime Konsequenzen hat, und den Akteurinnen und Akteuren, die zwischen Loyalität, Pflicht und eigenen Bindungen pendeln müssen. Die Erzählung verknüpft Schauplätze von urbanen irdischen Settings mit großmaßstäblichen, fremdartigen Landschaften und ordnet ihre Spannungskurven an der Schnittstelle von individuellen Entscheidungen und epochalen Ereignissen.
Die Protagonisten agieren in einem Ton, der zwischen melancholischer, manchmal düsterer Grundierung und dem nordischen Pathos der Mythologie oszilliert. Atmosphärisch dominiert eine dunklere Palette als im Vorgänger, Schatten und Licht werden als expressive Mittel eingesetzt, um innere Ambivalenzen und äußere Gefahren gleichermaßen zu betonen. Der Film bleibt dabei dem Prinzip einer blockbusterhaften Erzählung verpflichtet, ohne die persönlichen Motive der Charaktere auf bloße Funktionalität zu reduzieren.
Zentrale Themen und Motive
Thor - The Dark World lotet mehrfach die Frage aus, was Macht mit Verwundbarkeit zu tun hat. Macht erscheint nicht nur als physische Überlegenheit, sondern als Verantwortung, die an Erinnerung und Verlust gebunden ist. Der Film stellt Fragen danach, wie Gemeinschaften auf Bedrohungen reagieren, welche Prioritäten Individuen in asymmetrischen Konflikten setzen und inwieweit familiäre Bindungen politische Entscheidungen beeinflussen. Die mythologische Rahmung dient dabei als Projektionsfläche für moderne Dilemmata: Die Auseinandersetzung mit dem Anderen, die Kosten von Vergeltung und die Möglichkeit von Versöhnung werden nicht nur als narrative Motive, sondern als ethische Problematiken behandelt.
Psychologisch legt der Film ein Augenmerk auf Ambivalenz als dauerhaften Zustand, nicht als bloßes narrativ-technisches Mittel. Figuren agieren nicht als eindeutige Helden oder Antagonisten, sondern als Träger widersprüchlicher Motivationen, was die Erzählung auf eine existentielle Ebene hebt. Insgesamt ist Thor - The Dark World weniger ein bloßer Effektfilm als ein Versuch, großmaßstäbliche Fantasie mit Fragen nach Identität, Loyalität und den Grenzen der Macht zu verknüpfen - und damit ein aufschlussreiches Kapitel in der Ästhetik des franchise-geprägten Kinos der 2010er Jahre.
Filmkritik von Michael Kienzl
Ein nebelumschlungener Lichttunnel bringt zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört: Die mit Goldschimmer überzogene, retrofuturistische Götterwelt Asgard mit der ganz und gar säkularen Gegenwart auf der Erde. Die Realverfilmungen des Marvel-Comics „Thor“ leben gewissermaßen von der Gegensätzlichkeit dieser beiden Welten. Kaum setzt jemand einen Fuß von der einen in die andere, passiert das, was in amerikanischen Drehbüchern als „fish out of water“ bezeichnet wird: Eine Figur tritt aus ihrer gewohnten Umgebung heraus und landet in einer Welt mit unterschiedlichen Gesetzmäßigkeiten, in der die eigenen Überlebensstrategien plötzlich wirkungslos sind. Viele Komödien funktionieren nach diesem Schema, und auch durch „Thor 2 – The Dark Kingdom“ zieht sich dieses Motiv wie ein roter Faden.
Es fällt schwer, einen Muskelprotz mit blondem, wallendem Haar ernst zu nehmen, der einen zu klein geratenen roten Umhang trägt und einen Zauberhammer schwingt. Die Verbindung von Superheldengeschichte und nordischer Mythologie ist durchaus ein wenig gewagt, und der Titelheld eher die Karikatur eines archaischen Mannsbildes. Dass die Filme sich dieses Umstands bewusst sind, rettet sie letztlich. Ganz nach dem Prinzip „Angriff ist die beste Verteidigung“ macht sich auch der zweite Teil über Thor lustig, bevor es das Publikum tut. Und meist schöpft sich der Humor daraus, dass der kraftmeiernde Donnergott immer dann ein wenig lächerlich wirkt, wenn er seinen gewohnten Lebensraum verlässt. Da wird das Mythische, Überhöhte mit einem Mal vom weltlichen Alltag geerdet, etwa wenn Thor in Kriegermontur mit der Londoner U-Bahn fährt oder beim Betreten einer Wohnung seinen Hammer an der Garderobe aufhängt.
„Thor 2“ wirkt ein wenig zerfahrener als sein Vorgänger, macht aber doch einiges richtig. Warum sollte ein Film auch Tiefgründigkeit heucheln, wenn es doch offensichtlich um kurzweilige Unterhaltung für das große Publikum geht. In mehrfacher Hinsicht wird nur die Handlung aus dem ersten Teil variiert. Wieder geht es um den Kampf Gut gegen Böse sowie die problembeladene Fernbeziehung zwischen Thor und der Wissenschaftlerin Jane Foster (Natalie Portman). Beide Handlungsstränge sind diesmal jedoch fest miteinander verzahnt. Der finstere Antagonist Malekith will mit seiner Schar aus Dunkelelfen eine alte Rechnung mit Asgard begleichen. Jane kommt ins Spiel, als der Aether – eine zerstörerische Macht, mit der Malekith das Universum verdunkeln möchte – von ihr Besitz ergreift. Von nun an wird sie in der Götterwelt zum gefragten Tauschobjekt.
Die Regie bei dem mit allerlei Spezialeffekten und Actionszenen aufgemotzten Spektakel führte Alan Taylor, der in den letzten zwanzig Jahren von „Die Sopranos“ (1999–2007) bis „Boardwalk Empire“ (seit 2010) sämtliche schwer angesagten Fernsehserien inszenierte. Den Einstieg ins Filmgeschäft vollzog er noch mit der Independentkomödie „Palookaville“ (1995), in der Vincent Gallo in der Hauptrolle zu sehen war. Nach einer Autorenhandschrift braucht man in „Thor 2“ deshalb aber nicht zu suchen. Denn im Gegensatz zu seinem Vorgänger Kenneth Branagh zeigt sich Taylor wenig interessiert daran, eine Shakespeare’sche Familientragödie zu erzählen, und widmet sich stattdessen ganz den Schauwerten der Geschichte. Ein wenig kitschresistent muss man allerdings sein, wenn der Film immer wieder durch die mit reichlich Fantasy-Bombast aufgemotzten, diesmal dreidimensionalen CGI-Kulissen schwebt.
Ein weiterer Unterschied ist, dass Taylor den Frauen mehr zutraut. Im ersten Teil war es geradezu ärgerlich, wie sich Natalie Portmans Funktion auf die eines treudoofen Weibchens reduzieren ließ. Ihre alleinige Daseinsberechtigung schien darin zu bestehen, sich von Thor retten zu lassen und sich mit verträumtem Blick an seine starke Brust zu schmiegen. In „Thor 2“ wird nicht nur sie etwas stärker und selbstbewusster, auch ihre junge Assistentin Darcy (Kat Dennings aus der Sitcom „2 Broke Girls“) zeigt der Männerwelt in ruppigem Tonfall, wo der Hammer hängt.
Ausgerechnet mit dem Gleiten zwischen den verschiedenen Schauplätzen übertreibt es der Film schließlich ein wenig. Was im ersten Teil noch zum inhaltlichen Konzept gehörte, wird hier zum überstrapazierten Gimmick. Denn als Magnetfeldstörungen und seltsame Apparaturen ein ständiges Ein- und Austreten in andere Welten ermöglichen, gibt es kein Halten mehr. Besonders im dick aufgetragenen Finale werden die Sprünge durch Galaxien maßlos überstrapaziert. Da scheint dem Guten nichts mehr im Weg zu stehen, wenn sich sämtliche Gefahren ohne weiteres in eine andere Galaxie beamen lassen. Bis dahin kann man als Zuschauer mit nicht allzu hohen Ansprüchen bei dieser halbironischen Superheldenoper aber durchaus ein wenig Spaß haben. Und wenn man etwas vom Ende des Films verraten kann, dann dies: Der Mann mit dem Hammer kommt wieder.
Filmkritik von Tim Lindemann
Mit der ?Avengers?-Reihe haben die Marvel-Bosse nicht nur eine sich selbst antreibende, alles verschlingende Blockbuster-Maschine erfunden, nein, mit den wohl astronomischen Einkünften kaufen sie sich nach Belieben talentierte Regisseure und Schauspieler, unterziehen sie vermutlich irgendeiner diabolischen Gehirnwäsche und schmeißen sie in ihr buntes Plastikuniversum. Das ist selbstverständlich nicht ganz ernst gemeint, ähnliche Gedanken beschleichen einen aber durchaus während ?Thor: The Dark World?. Viel mehr als die direkten Vorgänger ?Iron Man 3? und natürlich ?The Avengers? wirkt das neue Abenteuer um Chris Hemsworths Superheld-Gott kaum mehr wie ein Film, sondern eher wie eine abstrakte Mischung aus Videospiel, Werbeclip, YouTube-Video und Fantasy-Groschenroman. Nur eben mit Produktionskosten in Millionenhöhe und profilierten Darstellern.
Neben Hemsworth geben sich wie bereits im Vorgängerfilm unter anderem Natalie Portman, Idris Elba, Anthony Hopkins, Stellan Skarsgard, Tom Hiddleston und Rene Russo die Ehre. Mit Ausnahme von Hemsworth, der seinen Thor tatsächlich irgendwie liebgewonnen zu haben scheint, und Skarsgard, der den verwirrten Dr. Selvig mit Wärme und Humor spielt, sind alle anderen Darsteller wie in Trance. Natalie Portman wurde, wie gemunkelt wird, von Marvel/Disney unter Androhung von Klagen zurück in ihre Rolle der Jane Foster gezwungen – entsprechend enthusiastisch sagt sie ihre vermeintlich kessen One-Liner auf. Man kann all diesen erfahrenen Akteuren ihre mangelnden Einsatz nicht ganz verübeln, ist der sogenannte Plot des Films doch kaum mehr als ein schlecht verhohlener Vorwand, der ?Avengers?-Reihe einen weiteren, umsatzträchtigen Beitrag hinzuzufügen.
Wieder verschieben sich irgendwelche Welten, öffnen sich Dimensionen, entweichen lang verborgene Superwaffen (diesmal ein roter Nebel), erheben sich hässliche, dunkle Alien-Elfen. Was hier an Motiven, visuellen Tricks, Requisiten, Plot-Twists, Sidekicks, Monstern und 3D-Effekten aufeinander getürmt wird, spottet jeder Beschreibung. Im Gegensatz zu Whedons ?The Avengers? und den ?Iron Man?-Filmen, wo das alles noch durchaus Charme versprühte, drückt sich in ?Thor 2? einfach nur noch eine gewisse Verachtung für die Intelligenz des Zuschauers aus. Im Grunde spricht natürlich nichts gegen Kino als reines Sensations- und Spektakel-Medium, das war es schließlich schon zu Stummfilmzeiten – wie prätentiös ?Thor 2? bei all dieser Banalität aber versucht, uns seine unbeschreibliche Story in gezwungen eingestreuten Dialogszenen als ?episch? zu verkaufen, ist unangenehm.
Immerhin: Die Choreographie des Showdowns im Londoner Stadtteil Greenwich ist im Gegensatz zu den ermüdenden Querelen im Fantasiereich Asgard durchaus gelungen. Hier beweist Regisseur Alan Taylor, der bisher vor allem in Serien von ?Game Of Thrones? bis ?The Sopranos? tätig war, deutlich mehr Gespür als die Verantwortlichen der miserablen Superhelden-Schinken ?Man Of Steel? und ?The Wolverine?. Der Schauplatz London wird in einigen spektakulären Luftaufnahmen angemessen in Szene gesetzt und zumindest ein visuell interessantes Gimmick ist dem Marvel-Kreativteam doch noch eingefallen: Im Stil des Films ?Jumper? fallen Menschen, Autos und Schuhe auf Knopfdruck durch die stabilen Grenzen ihrer eigenen Welt nur um plötzlich an einem gänzlich anderen Ort wieder aufzutauchen.
Es fällt allerdings schwer diesen Einfall nicht als unterbewusstes Eingeständnis der eigenen Einfallslosigkeit zu deuten. Denn ?Thor: The Dark World? ist vor allem eines: Eine Kopie einer Kopie einer Kopie. Wie Bausteine setzt der Film Motive oder gleich ganze Szenen aus Filmen wie ?Herr der Ringe?, den neueren ?Star Wars?-Filmen, ?Matrix? und eben allen Superhelden-Filmen der letzten Jahren zusammen, teleportiert sie sozusagen in das eigene Universum. Das geschieht relativ offen und schamlos und lässt sich auch ganz einfach erklären: Multi-Millionen-Dollar-Projekte wie dieses werden eben nicht durch Ideen sondern durch Marktforschung angetrieben. Will das Test-Publikum mehr Monster, wird eben noch irgendwo ein Monster eingesetzt. Bekommt ein neuer Science-Fiction-Film genug ?Likes?, baut man eben hier auch noch eine Raumschlacht ein.
Es ist schade, dass der Konzern seine finanzielle und kreative Macht nicht nutzt, um individuelle Einträge in seiner Superheldensaga zuzulassen. Eine letzte Hoffnung ist Edgar Wright, der im nächsten Jahr den eher obskuren Helden ?Ant Man? für das Studio auf die Leinwand bringen soll. ?Thor 2? fällt hingegen selbst im Vergleich zum ersten Abenteuer seines Helden ab. In dem von Kenneth Branagh inszenierten Film sorgte Thors Unkenntnis der irdischen Sitten und Gebräuche sowie sein göttlich-arrogantes Auftreten zumindest für einige Momente der Komik. Hinter dieser Fortsetzung aber verbirgt sich nur gähnende Leere: ?Thor: The Dark World? wirkt wie ein maschinell gefertigter Film.

