Schauspieler/in

Joan Crawford

* 23.03.1905 - San Antonio
† 10.05.1977 New York City

Über Joan Crawford

Joan Crawford

Joan Crawford (* 23. März 1905 in San Antonio, Texas, als Lucille Fay LeSueur; † 10. Mai 1977 in New York City) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin.

Joan Crawfords Karriere reichte von den Tagen des Stummfilms bis in die 1970er Jahre. Unter Filmhistorikern gilt sie als Personifizierung des klassischen Hollywoodstars, dessen publikumswirksame Attraktivität sich vor allem aus ihrer komplexen Persönlichkeit und dem öffentlichen Erscheinungsbild erschloss.[1] Die Schauspielerin hat es im Laufe ihrer Karriere immer wieder verstanden, sich einem wechselnden Publikumsgeschmack anzupassen. Nachdem sie zu Beginn ihrer Laufbahn häufig ausgelassene junge Mädchen, damals Flapper genannt, darstellte, wechselte Joan Crawford bis Mitte der 1940er in das dramatische Rollenfach. Sie gewann für ihre Darstellung einer aufopferungsvollen Mutter in Solange ein Herz schlägt den Oscar als Beste Hauptdarstellerin und war in der Folgezeit meist als entschlossene, ambitionierte Frau auf der Leinwand zu sehen, die sich ihren Platz gegen den Widerstand der Gesellschaft erkämpfen muss. Gegen Ende ihrer Karriere spielte Joan Crawford hauptsächlich in makabren Filmen, die mitunter die Grenze zum Horrorfilm überschritten, wie zum Beispiel Was geschah wirklich mit Baby Jane? und Das Ungeheuer.

Nach ihrem Tod wurde in der Öffentlichkeit das Bild von Joan Crawford durch die Beschreibungen in dem Buch Mommie Dearest, den Kindheitserinnerungen ihrer Adoptivtochter Christina Crawford, lange negativ geprägt. Seit einigen Jahren jedoch überwiegt die Bewertung ihrer filmischen Leistungen. Bei einer Umfrage des American Film Institutes aus dem Jahr 1999 wurde sie auf Platz 10 der größten weiblichen Filmstars gewählt.[2]

Leben und Karriere

Kindheit und Jugend

Joan Crawford wurde unter dem Namen Lucille Fay LeSueur am 23. März 1905 in San Antonio, Texas, als jüngstes der drei Kinder von Thomas E. LeSueur (1868–1938) und Anna Bell Johnson (1884–1958) geboren. Über das genaue Geburtsjahr herrscht keine Einigkeit, Angaben reichen von 1904 bis 1908. Die Schauspielerin bestand allerdings stets darauf, 1908 geboren zu sein.[3] Thomas LeSueur verließ seine Familie unmittelbar nach der Geburt von Lucille und die Mutter zog daraufhin mit den Kindern in den US-Bundesstaat Ohio.

Die Schauspielerin äußerte sich in späteren Jahren kritisch über ihre Kindheit, die nach eigenen Angaben von Armut und emotionaler Vernachlässigung gekennzeichnet war. Sie schilderte ihre Mutter als antriebslose Frau, die von einer unglücklichen Beziehung in die nächste wechselte. Den leiblichen Vater Thomas LeSueur traf sie 1934 ein einziges Mal kurz während einer Drehpause wieder.[4] Ihre Schwester Daisy LeSueur starb sehr jung. Zu dem gut ein Jahr älteren Bruder Hal LeSueur, den Crawford als manipulativ und faul bezeichnete, war das Verhältnis von Anfang an gespannt, obwohl sie ihn in späteren Jahren finanziell unterstützte.[5] Ihre Mutter heiratete später Henry J. Cassin, der in Lawton ein Vaudeville-Theater (andere Quellen: einen Kinematographen) betrieb. Lucille LeSueur nahm während dieser Zeit den Namen Billie Cassin an.[6]

Nach der Grundschule ging Lucille LeSueur zunächst auf die St. Agnes Academy, eine katholische Schule in Kansas City, und später auf die Rockingham Academy.[7] Auf Veranlassung eines Bekannten schrieb sie sich 1922 am Stephens College in Columbia, Missouri, ein, wo sie ihr Geburtsdatum mit 1906 angab und Kurse unter anderem in den Fächern Buchhaltung, Kurzschrift und Psychologie belegte.[8] Der dortige Rektor Dr. James Madison Wood hatte einen prägenden Einfluss auf LeSueur. Er gab ihr den Rat, aus eigener Kraft die Dinge zu ändern, statt zu klagen. Noch in ihrer Biographie My Way of Life von 1971 äußerte sie sich positiv über dem Einfluss von Daddy Woods, wie sie den Rektor stets nannte. Sie verdankte ihm nach eigenem Bekunden zum ersten Mal das Gefühl, von anderen Menschen anerkannt und bewusst in ihren Ambitionen gefördert zu werden.[9]

Revuetänzerin

Nach gut einem Jahr am College verließ sie auf eigenen Wunsch und gegen den ausdrücklichen Rat des Rektors das Institut, um eine Karriere als Tänzerin einzuschlagen. Um die Zeit bis zu ihrem ersten Engagement zu überbrücken, arbeitete Lucille LeSueur zunächst einige Monate als Ladenmädchen. Mitte 1923 schloss sie sich der Theatertruppe von Katherine Emerine an. Die Show wurde aufgrund mangelnder Zuschauerresonanz bereits einige Wochen später wieder geschlossen. LeSueur versuchte daraufhin ihr Glück in Chicago. Über den dortigen Theateragenten Ernie Young bekam sie Engagements in Oklahoma City und in dem bekannten Detroiter Tanzpalast Oriole Terrace.[10] Während des Auftritts im Oriole erregte die junge Frau die Aufmerksamkeit des einflussreichen Broadwayproduzenten und Impresarios J. J. Schubert, der sie Anfang 1924 für seine Revue Innocent Eyes nach New York City an den Broadway verpflichtete.[11] Neben Auftritten in Innocent Eyes wirkte Lucille LeSueur in weiteren Schubert-Revuen mit, so in The Passing Show of 1924, die Mitte des Jahres Premiere hatte. Nachdem der Hollywoodproduzent Harry Rapf auf sie aufmerksam geworden war, unterschrieb LeSueur im Dezember 1924 einen Siebenmonatsvertrag mit dem neu gegründeten Filmstudio MGM und nahm im Januar 1925 ihre Arbeit im MGM-Studio in Culver City, Kalifornien, auf.[12]

MGM: 1925–1943

Jahre als Starlet

Die Schauspielerin gab ihr Filmdebüt im Februar 1925 als Lichtdouble in Lady of the Night mit Norma Shearer. Ihren ersten und einzigen Auftritt unter dem Namen Lucille LeSueur auf der Darstellerliste hatte sie kurze Zeit später als Revuegirl im Drama Pretty Ladies mit ZaSu Pitts in einer ihrer wenigen dramatischen Hauptrollen.

Der Studiochef Louis B. Mayer war auf Lucille LeSueur aufmerksam geworden und kümmerte sich um ihr berufliches Weiterkommen. Die Schauspielerin sah in Mayer stets eine Vaterfigur und respektierte seine mitunter autokratischen Methoden der Menschenführung. Mayer zeigte sich mit ihrem Namen unzufrieden, der seiner Ansicht nach zu gewöhnlich klingen würde. Er ließ daraufhin im März 1925 ein Preisausschreiben in dem Fanmagazin Movie Weekly veranstalten, das unter dem Motto stand: Gib Ihr einen Namen und gewinne $ 1.000.[13] Ein solches Vorgehen, wenn auch nicht immer verbunden mit der Beteiligung des Publikums, war im Showgeschäft nicht unüblich. So änderte Mauritz Stiller den Namen seines Protegées Greta Gustafsson in Greta Garbo und MGM machte aus den sperrigen Namen Spangler Arlington Brugh den griffigeren Robert Taylor. Die erste Wahl des Studios fiel auf Joan Arden, ehe die Verantwortlichen entdeckten, dass es mehrere Einsender mit diesem Vorschlag gab. Um nicht das Preisgeld mehrfach auszahlen zu müssen, wurde intern im September 1925 schließlich der Kompromiss Joan Crawford gefunden.[14] Die Schauspielerin absolvierte einen Monat später in dem Jackie-Coogan-Film Old Clothes ihren ersten offiziellen Auftritt unter dem Namen Joan Crawford.[15]

Ihre erste größere Rolle spielte Joan Crawford Ende 1925 in dem Film Sally, Irene and Mary, wo sie neben Constance Bennett und Sally O’Neil unter der Regie von Edmund Goulding auftrat. Der Film schildert die dramatischen Erlebnisse von drei Freundinnen, die als Revuegirls arbeiten. Während Bennett einen reichen Mann heiratet und O’Neil zurück aufs Land geht, gerät Joan Crawfords Figur stets an die falschen Männer und findet am Ende den Tod. Nach einigen weiteren Auftritten, teilweise bereits als Leading Lady, wurde sie 1926 zu einem der WAMPAS Baby Stars gewählt. Die Auswahl durch die WAMPAS, einem losen Zusammenschluss von Medienvertretern, bezog sich auf Starlets und Künstlerinnen, bei denen das Potential für eine große Karriere vermutet wurde. Trotz des vielversprechenden Anfangs ließ die weitere Besetzungspolitik durch das Studio eine klare Tendenz vermissen. Crawford spielte abwechselnd Haupt- und Nebenrollen in den unterschiedlichsten Genres, so wirkte sie z.B. in Western wie Winners of the Wilderness und The Law of the Range mit. Neben Harry Langdon hatte sie in der mit wenig Aufwand produzierten Komödie Tramp, Tramp, Tramp von 1926 eine Rolle. Gelegentlich übernahm Crawford auch Hauptrollen in weniger anspruchsvollen Filmen wie Paris und The Taxi Dancer, in denen sie aufstrebende Tänzerinnen darstellte. Die Produktionskosten dieser Werke betrugen meist zwischen $ 86.000 und $ 200.000 und warfen in der Regel Profit in vergleichbarer Höhe ab.[16]

Erst mit dem Auftritt in The Unknown aus dem Jahr 1927 überzeugte Joan Crawford die Studioverantwortlichen, dass in ihr das Potential zu einem Star steckte und wurde von jenem Zeitpunkt an gezielt gefördert. Der Hauptdarsteller Lon Chaney arbeitete dabei eng mit Crawford zusammen, die über keine entsprechende Schauspielausbildung verfügte. Beide verständigten sich intensiv bei der Erarbeitung des Charakters. Noch Jahrzehnte später äußerte sich die Schauspielerin positiv über diese Erfahrungen.[17]

Durchbruch

Mitte 1928 hatte Joan Crawford mit Our Dancing Daughters den Durchbruch als Star. Sie spielt in dem Film einen Flapper, einen Rollentyp, der seit 1923 vor allem durch Colleen Moore und Clara Bow populär wurde. Flapper waren unabhängige junge Frauen, die Lebenslust und eine gewisse Frivolität ausstrahlten. Sie verkörperten durch ihre positive Einstellung gut das optimistische Lebensgefühl der 1920er. Die positiven Reaktionen der Fans veranlassten das Studio, den Namen von Joan Crawford im Werbematerial über dem Titel anzukündigen, ein wichtiges Indiz für den Status eines Schauspielers als Star. [18]

F. Scott Fitzgerald, eine der Leitfiguren und Chronist der Roaring Twenties, war angetan von Joan Crawfords Interpretation in der Rolle. Er meinte dazu:

Sie ist ohne Zweifel das beste Beispiel für einen Flapper, diese Art von Mädchen, die man in chiquen Nachtclubs sieht, stets nach der neuesten Mode gekleidet. Sie halten eisgekühlte Drinks in der Hand und tragen einen zurückhaltenden, leicht verbitterten Gesichtsausdruck. Sie tanzen ausgelassen, lachen viel und haben große, traurige Augen. Junge Mädchen mit einem Talent zum Leben.

Im Laufe des Jahres 1928 profitierte die Popularität von Joan Crawford zudem in nicht unerheblicher Weise durch die ständige Berichterstattung über ihre Beziehung zu Douglas Fairbanks Jr., dem Stiefsohn von Mary Pickford. Das Paar heiratete schließlich im Juni 1929. Die Ehe wurde 1933 geschieden.

Der Tonfilm, der seit Mitte 1928 endgültig den Stummfilm verdrängt hatte, brachte eine neue Herausforderung mit sich. Anders als bei den meisten anderen Studios wurde der Übergang zum neuen Medium durch die Studioverantwortlichen bei MGM mit Bedacht umgesetzt. Besonders Irving Thalberg bestand darauf, dass die Schauspieler ihre Diktion unter der Schulung und Anleitung von speziellen Sprachlehrern verbesserten, um so den Anforderungen, die die Tontechnik an die Aussprache stellte, genügen zu können. MGM blieb das Schicksal von Paramount erspart, das durch die überhastete Umstellung fast seinen gesamten Kader an Stars verlor.[20] Joan Crawford gab ihr Debüt im Tonfilm in The Hollywood Revue of 1929. Der Film ist eine lose Abfolge von Sketchen, Tanznummern und Gesangseinlagen ohne verbindenden Handlungsrahmen. Mit Ausnahme von Greta Garbo und Ramon Novarro wirkte jeder Star von MGM mit und stellte vor dem Mikrophon seine Fähigkeiten zu Gesang und Sprache unter Beweis. Joan Crawford zeigte eine temperamentvolle Tanzeinlage und sang den Song I’ve got a Feeling for You. Die meisten Kritiker lobten die klare Diktion der Schauspielerin und sagten ihr einen Popularitätsschub voraus, da ihre Stimme – vom Register am ehesten ein lyrischer Kontraalt – ihrer überschäumenden Persönlichkeit entsprechen würde.[21] Die ersten Dreharbeiten zu einem Tonfilm, Untamed, hatte sie bereits einige Wochen vorher als Partnerin von Robert Montgomery absolviert. Dieser Film kam jedoch erst nach der Premiere von The Hollywood Revue of 1929 in den Verleih. Joan Crawford beendete das Jahr mit Moderne Mädchen; hier zeigt sich die Schauspielerin als unglücklich verliebte Dame der besseren Gesellschaft, die ihren Verlobten, gespielt von Douglas Fairbanks. Jr., an die beste Freundin verliert.

Imagewechsel

Das anhaltende Interesse der Zuschauer an Tonfilmen bescherte den Filmstudios einen Anstieg der wöchentlichen Zuschauerzahlen von 55 Millionen im Jahr 1927 auf 130 Millionen im Jahr 1930. MGM erzielte in diesem Jahr den bis dahin höchsten Firmengewinn mit 15 Millionen US-Dollar.[22] Trotzdem war selbst die Filmindustrie am Ende nicht gegen die Auswirkungen der sich verschärfenden Weltwirtschaftskrise gefeit. Ende 1930 begannen die Zuschauerzahlen in den USA drastisch zu sinken, ehe die Rezession schließlich ab 1931 mit voller Härte auch diesen Wirtschaftszweig erfasste. Die Zuschauerzahlen sanken erneut bis auf nur 50 Millionen pro Woche im Jahr 1933.[23]

Mit der wirtschaftlichen Unsicherheit waren tiefgreifende Änderungen in der Gesellschaft verbunden. Während Musicals, Revuefilme und Salonkomödien, die die Probleme der Oberen Zehntausend schilderten, rasch an Popularität verloren, etablierten sich neue Genres wie Horrorfilme und Gangsterfilme. Zunehmend wurden auch sozialkritische Filme produziert, die einen besorgten Blick auf Missstände in der Gesellschaft warfen. Der gewandelte Zuschauergeschmack führte dazu, dass das Rollenbild des Flappers als sorglose junge Frau, die ohne materielle Sorgen das Leben als Abfolge von Vergnügungen begreift, rasch passé wurde.[24] Das Studio wandelte vor diesem Hintergrund ab dem Jahr 1930 das Image von Joan Crawford hin zur ambitionierten Frau, die ihre Lebensumstände aus eigener Kraft verbessern will. An diesem Punkt ihrer Schauspielkarriere spielte sie daher oft Arbeitermädchen, die den sozialen Aufstieg schaffen. Dieser Rollentypus wurde auch von anderen Schauspielerinnen wie Constance Bennett (Common Clay, The Easiest Way), Barbara Stanwyck (Baby Face) oder Ruth Chatterton (Lilly Turner und Once a Lady) verkörpert, die in ihren Filmen durch den Einsatz moralisch bedenklicher Mittel ihre Position in der Gesellschaft zu verändern suchten.

Zum ersten Mal wurde der Wandel in Our Blushing Brides manifest, wo Joan Crawford eine Verkäuferin darstellte. Der Film wirft am Beispiel von drei Freundinnen die Frage auf, inwieweit in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit moralische Standpunkte und Werte wie Tugend und Integrität Bestand haben können. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie tradierte Moralvorstellungen über Ehe und Sexualität unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen zur Disposition stehen müssen.[25] Eine der Figuren versucht in Our Blushing Brides beispielhaft, ökonomische Sicherheit zu erlangen, indem sie die Geliebte eines reichen Mannes wird. Sie wählt am Ende den Freitod, nachdem sie von ihrem Geliebten sitzengelassen wird. Die Figur von Joan Crawford hingegen bleibt sich und den eigenen Idealen treu, um schließlich an der Seite eines Millionärs vor den Traualtar zu treten.

Dieses Grundmuster wurde in den nächsten Filmen nur geringfügig variiert. In Paid, dessen Hauptrolle Joan Crawford erst übernahm, nachdem die eigentlich vorgesehene Norma Shearer kurz vor Drehbeginn schwanger geworden war, sitzt die Protagonistin Mary Turner zunächst unschuldig im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung versucht sie alles, um ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern. Während in der ersten Hälfte des Films mehr oder weniger realistisch Armut und Entbehrung gezeigt wird, entwickelt sich Mary im weiteren Verlauf zu einer Angehörigen der besseren Gesellschaft mit den entsprechenden Attributen wie Pelzmänteln, aufwendigen Abendkleidern sowie teurem Schmuck. Alles für Dein Glück von 1931 präsentiert die Schauspielerin am Anfang als Fabrikarbeiterin aus den Slums, die in die Großstadt geht und sich im wahrsten Sinne bis in die Spitzen der Gesellschaft schläft und als Geliebte eines Politikers, gespielt von Clark Gable, ganz offen mit diesem zusammenlebt. Da die strengen Zensurvorschriften des Production Code noch nicht in Kraft waren, konnten die Produzenten in der Darstellung von außerehelichen Beziehungen bedeutend weiter gehen, als dies nach 1934 der Fall war. Der Film etablierte auch Crawford und Gable als eines der kommerziell erfolgreichsten Leinwandpaare des Jahrzehnts. Bis 1940 sollten sie insgesamt acht Filme zusammen drehen.

Kommerzieller Erfolg

In der internen Studiohierarchie rangierte die Schauspielerin in dieser Zeit nach Greta Garbo und Norma Shearer an dritter Stelle. Joan Crawford befand sich damals auf dem Höhepunkt ihrer kommerziellen Erfolges. Zwischen 1932 und 1936 wurde sie stets auf einen der zehn ersten Plätze in Quigleys Annual List of Box-Office Champions'' gewählt. Die Listenplätze ergaben sich aus der regelmäßigen Befragung von ausgewählten Kinobetreibern, die die Namen der Stars angaben, deren Filme gleichmäßig hohe Zuschauerzahlen anlockten. [26] Der hohe wirtschaftliche Wert der Schauspielerin für das Studio fand jedoch nach deren Ansicht keine Entsprechung in den Drehbüchern, die sie bekam. Crawford beklagte sich regelmäßig darüber, im Vergleich zu den beiden anderen Stars meist nur Rollenangebote zu bekommen, die weder im künstlerischen Anspruch noch in den Produktionskosten mit den Filmen ihrer Konkurrentinnen zu vergleichen wären. Der Unterschied wurde in einem Bonmot verdeutlicht, das auf dem Studiogelände die Runde machte:

Shearer bekommt die A-Produktionen, Garbo ist für die Kunst zuständig und Crawford spielt das Geld für die beiden ein.

Die Loyalität von Joan Crawford gegenüber ihren Fans, denen sie ihre Karriere verdankte, war legendär. Zeit ihres Lebens beantwortete die Schauspielerin jeden einzelnen Brief an sie persönlich. Im Jahr 1934 war Joan Crawford – vielleicht auch deshalb – die Schauspielerin mit den meisten registrierten Fanclubs in Amerika.[28] Joan Crawford etablierte sich darüber hinaus neben Kay Francis, Marlene Dietrich und Constance Bennett als führende Stilikone und Trendsetterin. Ihre überwiegend weibliche Anhängerschaft verlangte von einem Joan-Crawford-Film eine kostspielige Garderobe und entsprechend viele Kostümwechsel sowie ständig neue Frisuren. Der Studiodesigner Gilbert Adrian hatte mit der Auswahl der Kreationen einen großen Einfluss auf das Image von Crawford. Die beiden Künstler arbeiteten eng zusammen und der Einfluss von Crawford auf die Damenmode war nicht zu unterschätzen. Ein weißes Kleid aus Organza und Chiffon, das Crawford in Letty Lynton trug, wurde als Konfektion in das Sortiment großer Kaufhäuser übernommen und verkaufte sich hunderttausendfach. Gleichzeitig etablierte Adrian durch seine speziell auf Crawford zugeschnittenen Modelle die Schulterpolster auf dem Massenmarkt und setzte damit einen Trend durch, den Elsa Schiaparelli einige Jahre vorher in die Haute Couture eingebracht hatte.

1932 spielte Joan Crawford in Menschen im Hotel nach dem Roman von Vicki Baum eine ambitionierte Sekretärin, die ihren Charme und ihre Wirkung bei den Männern nutzt, um ihre gesellschaftliche Position zu verbessern. Der Film war der erste mit einer All Star Cast und bot neben Crawford auch Greta Garbo, Wallace Beery und die beiden Brüder John Barrymore und Lionel Barrymore in den Hauptrollen. Nicht wenige Kritiker meinten, Joan Crawford habe mit ihrer nuancierten Darstellung die beste Leistung des Ensembles geliefert.[29] Getragen von dem Wunsch, ihre schauspielerischen Fähigkeiten durch anspruchsvolle Rollen gezielt zu verbessern, übernahm die Schauspielerin Mitte 1932 auf eigenen Wunsch den Part der Sadie Thompson in Rain, der Verfilmung von Somerset Maughams gleichnamigen Theaterstück. Geschildert wird die Geschichte der Prostituierten Sadie, die auf einer Südseeinsel unter der Bigotterie und den Vorurteilen der Gesellschaft zu leiden hat. Der Stoff war auf der Bühne ein großer Erfolg für Jeanne Eagels und war bereits 1929 mit Gloria Swanson verfilmt worden. Unter der Regie von Lewis Milestone erhielt Crawford für ihre Interpretation zwar gute Kritiken, doch insgesamt floppte der Film an der Kinokasse. Auch das Folgeprojekt, Today We Live, war finanziell ein Reinfall. Das Skript von William Faulkner war zunächst als reiner Kriegsfilm konzipiert, erst kurz vor Beginn der Dreharbeiten musste Faulkner eine Liebesgeschichte in die Handlung einflechten. Das fertige Ergebnis fand weder den Gefallen der Kritiker noch der zahlenden Zuschauer.

Auf das Drängen von David O. Selznick übernahm die Schauspielerin daraufhin 1933 die Hauptrolle in Ich tanze nur für Dich, der den Aufstieg einer Tänzerin vom Vaudeville hin zum Star in Broadwayrevuen schildert. Der große finanzielle Erfolg des Films, der am Ende einen Profit von gut $ 750.000 auswies, erlaubte es Joan Crawford, Anfang 1934 einen neuen Vertrag mit dreijähriger Laufzeit abzuschließen. Die wöchentliche Gage von anfangs $ 6.500 stieg in den nächsten Jahren auf $ 9.500.[30]

Langsamer Niedergang

  • Siehe auch Artikel: Radioauftritte von Joan Crawford

Um 1934 begann Joan Crawford erneut ihr Image zu verändern. Die Gründe lagen in der verschärften Durchsetzung der strengen Zensurregeln des Production Code Mitte des Jahres. Die Einhaltung der Vorschriften wurde streng überwacht und die Zensurbehörde ließ sich von den Studios sämtliche Drehbücher vorlegen, um bei Verstößen Änderungen zu verlangen. Darüber hinaus wurden alle Filme vor ihrer Veröffentlichung begutachtet. Nur wenn der Film im Einklang mit den Forderungen des Codes stand, durfte er in den Verleih gebracht werden. Die Filme von Joan Crawford mussten entsprechend an die gewandelten Vorgaben angepasst werden. Bis 1933 war die Schauspielerin regelmäßig in moralisch bedenklichen Situationen zu sehen, so in Letty Lynton, wo sie ungestraft einen Totschlag durch Unterlassen begeht oder in Alles für Dein Glück, in dem sie ohne Trauschein in aller Öffentlichkeit eine sexuelle Beziehung führt. Stattdessen spielten die Filme von Crawford ab 1934 vorzugsweise in einem gehobenen sozialen Milieu und präsentierten die Schauspielerin in aufwändig produzierten Romanzen. Crawford war in der Regel in allerlei Liebesgeplänkel zwischen zwei Männern verstrickt, um am Ende doch das wahre Glück zu finden. Vergleichbare Anpassungen mussten auch für andere Schauspielerinnen vorgenommen werden, so zum Beispiel für Kay Francis. In Mandalay von Anfang des Jahres 1934 ist sie noch eine hochbezahlte Prostituierte, die ungestraft einen Mord begeht. Living on Velvet passte im Folgejahr das Image von Francis an die geänderten Rahmenbedingungen an und legte Crawfords Berufskollegin für den Rest der Karriere auf den Typus der langleidenden Frau fest.[31]

In goldenen Ketten ist exemplarisch für diese kommerziell erfolgreichen Filme, deren inhaltliche Anspruchslosigkeit auf Dauer jedoch Crawfords Ruf als ernstzunehmende Schauspielerin schadeten.[32] Der Film zeigt sie unter der Regie von Clarence Brown als Dame der High-Society, die in einer langweiligen Ehe gefangen ist. Die Bekanntschaft mit einem charmanten Millionär, gespielt von Clark Gable, bringt die Heldin in Gewissenskonflikte, die am Ende jedoch in eine einvernehmliche Scheidung und dem Glück in Gables Armen münden. Die ständige Wiederholung des Musters über die nächsten Jahre führte allmählich zu einem Nachlassen von Crawfords Anziehungskraft an den Kinokassen. Gleichzeitig stiegen in Hollywood die durchschnittlichen Produktionskosten pro Film seit Mitte der 1930er kontinuierlich an. Betrugen die Ausgaben für einen Crawford-Film vor 1933 gut $ 320.000, kletterten die Ausgaben, entsprechend dem Trend in der gesamten Industrie, bis Ende des Jahrzehnts auf teilweise siebenstellige Beträge. Der Gewinn pro Film sank daher insgesamt dauerhaft.[33]

Joan Crawford trat auf Veranlassung ihres zweiten Ehemanns Franchot Tone, mit dem sie von 1935 bis 1939 verheiratet war, ab Mitte des Jahrzehnts regelmäßig in anspruchsvollen Radiosendungen auf, unter anderem in Nora von Henrik Ibsen sowie in Stücken von Maxwell Anderson und Eugene O’Neill. Crawford versuchte zudem, 1936 ihr Rollenfach durch Auftritte in sozialkritischen Konversationsstücken zu erweitern. Am Ende fanden jedoch weder der Auftritt in dem Kostümdrama The Gorgeous Hussy noch die Mitwirkung in den opulent in Szene gesetzten Verfilmungen der Broadwayerfolge The Last of Mrs. Cheyney und Brennendes Feuer der Leidenschaft die Zustimmung der Fans. 1938 befand sich die Karriere der Schauspielerin in einer Krise. Crawford fand sich im selben Jahr neben Katharine Hepburn, Marlene Dietrich, Mae West und Greta Garbo in einer Anzeige wieder, die sie als Kassengift (box-office poison) bezeichnete.[34] Den einzigen durchschlagenden finanziellen Erfolg feierte die Schauspielerin mit Mannequin, der sie an der Seite von Spencer Tracy als ambitionierte junge Frau zeige, die aus den Slums zur Ehefrau eines Millionärs aufsteigt. Dank dreier Erfolge in George-Cukor-Filmen konnte Crawford ihren Status wieder konsolidieren: Die Frauen von 1939 zeigte sie in der relativ kleinen Rolle einer Verkäuferin, die der Heldin, gespielt von Norma Shearer, den Mann ausspannt. Auf die Frage, warum sie den eher untergeordneten Part übernehme, antwortete Crawford:

Ich würde die Großmutter von Wallace Beery spielen, wenn es eine gute Rolle wäre.

Die Kritiken waren ermutigend und Crawford übernahm kurz danach die Hauptrolle in Susan und der liebe Gott, in dem ihre Figur den Unterschied zwischen echten Glauben und falschen Idealen lernen muss. Zunächst war Norma Shearer als Hauptdarstellerin vorgesehen, sie wollte jedoch keine Mutter einer halbwüchsigen Tochter spielen. Die dritte Zusammenarbeit mit Cukor, Die Frau mit der Narbe, kam 1941 in den Verleih. Der Film war das Remake von En Kvinnas Ansikte, der mit Ingrid Bergman in der Hauptrolle einige Jahre vorher gedreht wurde. Die Handlung schildert die Geschichte einer entstellten jungen Frau, die aufgrund der bisherigen Erfahrungen hart und zynisch geworden ist. Nach einer plastischen Operation, die ihr Aussehen wieder herstellt, muss sie erst wieder lernen, ihren Mitmenschen zu vertrauen. Dem Studio ging der Realismus, mit dem Crawford geschminkt wurde, zu weit und es untersagte alle Publicityphotos, die die Schauspielerin mit der titelgebenden Narbe zeigten. Nach eigenem Bekunden war es für Joan Crawford die größte professionelle Enttäuschung ihrer Karriere, für diesen Film nicht für den Oscar nominiert zu werden.[36]

Trotz der ermutigenden Einspielergebnisse, die ein neu erwachtes Interesse des Publikums indizierten, verlor das Filmstudio das Vertrauen in Crawfords Zukunft. Wichtige Filmrollen wie Madame Curie verlor sie an Greer Garson. Mit Irene Dunne und Katharine Hepburn standen zudem weitere Konkurrentinnen unter Vertrag, die Rollen übernahmen, die früher von den etablierten Stars übernommen worden wären. Tatsächlich kursierten ab Ende 1941 einige Artikel in den Fachzeitschriften, wonach MGM die Verträge von Norma Shearer, Greta Garbo und eben Crawford, die alle mindestens seit 1925 beim Studio waren, lösen wolle, da die Schauspielerinnen zu teuer geworden seien. Joan Crawford sah am Ende keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten mehr für sich und bot Studiochef Louis B. Mayer daher nach 18 Jahren der Zusammenarbeit die Entlassung aus ihrem Vertrag an. Der Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen am 29. Juni 1943 aufgelöst. Das Studio zahlte Crawford eine einmalige Abstandsumme von $ 100.000. [37]

Warner Brothers: 1943–1952

Unmittelbar nachdem sie MGM verlassen hatte, unterschrieb die Schauspielerin am 1. Juli 1943 beim Studio Warner Brothers einen Vertrag über drei Filme für eine Gage von insgesamt $ 500.000.[38] Angebote anderer Studios, unter anderem von Columbia und 20th Century Fox, lehnte sie ab. Warner Brothers sah in Joan Crawford eine mögliche Konkurrentin für den eigenen Topstar Bette Davis. Aus diesem Grund wurde ebenfalls Barbara Stanwyck und Rosalind Russell auf der Basis von nichtexklusiven Verpflichtungen gewonnen. Die Zusammenarbeit ließ sich allerdings zunächst nicht so an, wie von Crawford erwartet. Wie schon bei MGM bekam die Schauspielerin zunächst nur Drehbücher angeboten, die andere Beschäftigte abgelehnt hatten. Um einer Suspendierung durch das Studio zuvorzukommen, ließ sich Crawford daraufhin von der Gehaltsliste nehmen, bis eine Einigung über ein geeignetes Drehbuch vorlag. Während der sich anschließenden fast zweijährigen Wartezeit trat sie nur als Gaststar in dem Revuefilm Hollywood Canteen auf, der Mitte 1944 in den Verleih kam. Im September 1945 schaffte Crawford ein spektakuläres Comeback mit der Titelrolle der Mildred Pierce in Solange ein Herz schlägt. Der Part einer ambitionierten Mutter, die aus Liebe für ihre Tochter den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg von einer Kellnerin zur Betreiberin einer Restaurantkette schafft, wurde vorher unter anderem Bette Davis und Ann Sheridan angeboten. Joan Crawford musste zum ersten Mal in ihrer Karriere Probeaufnahmen machen. Am Ende gelang es ihr, den Produzent Jerry Wald zu überzeugen. Regisseur Michael Curtiz wollte zunächst Barbara Stanwyck für die Rolle, doch schließlich rauften er und Crawford sich zusammen und Curtiz entwickelte das Drehbuch speziell für Crawford auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von James M. Cain. Solange ein Herz schlägt spielte über $ 5 Mio. ein und wurde damit zur erfolgreichsten Produktion des Jahres für das Studio. Für ihre Darstellung gewann Joan Crawford gegen die Konkurrenz unter anderem von Ingrid Bergman und Greer Garson den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.

Der nächste Film Humoreske von 1946 zeigte Crawford in einer verhältnismäßig kleinen Rolle als verbitterte Alkoholikerin, die sich in einen talentierten Geiger verliebt und am Ende an den eigenen Gefühlen zerbricht. Der Film wurde mit erheblichem Aufwand produziert und erwies sich als finanziell erfolgreich. Die opulente und aufwändig gestaltete Garderobe war auf Bitten von Joan Crawford von Gilbert Adrian, der mittlerweile als selbständiger Couturier tätig war, ganz im Stil des New Look entworfen. Im Folgejahr lieferte sie unter der Regie von Curtis Bernhardt in Hemmungslose Liebe eine der besten Darstellungen ihrer Karriere. Der Film zeigte sie in der Rolle einer psychisch labilen jungen Frau, die an der vergeblichen Liebe zu einem Mann, gespielt von Van Heflin, zu zerbrechen droht. Erst durch eine psychiatrische Behandlung entsteht die Aussicht, dass sie aus ihrem Zustand befreit werden kann. Für Hemmungslose Liebe wurde die Schauspielerin erneut für einen Oscar nominiert, verlor allerdings gegen Loretta Young in Die Farmerstochter. James Agee, einer der bekanntesten Filmkritiker der Zeit, erklärte die außergewöhnlich hohe Qualität von Hemmungslose Liebe mit den Worten:

Viele Menschen, die viel zu geben haben, geben dem Film alles, was sie haben.

Später im Jahr 1947 drehte Crawford bei 20th Century Fox unter der Regie von Otto Preminger das romantische Melodrama Daisy Kenyon, in dem sie emotionale Verwicklungen zwischen Dana Andrews und Henry Fonda zu bestehen hat. Der finanzielle Erfolg der letzten Auftritte ermöglichte es der Schauspielerin, mit ihrem Heimatstudio einen neuen Vertrag auszuhandeln, der ihr eine Gage von $ 200.000 pro Film einbrachte.[40] Allerdings waren die Drehbücher, die ihr das Studio anbot, nicht immer von der erhofften Qualität. Es dauerte daher bis Mitte 1949, ehe Joan Crawford mit Die Straße der Erfolgreichen auf die Leinwand zurückkehrte. In der Folgezeit war die Schauspielerin auf die Darstellung von Frauen festgelegt, die den sozialen Aufstieg um jeden Preis schaffen wollen und aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit am Ende vor dem moralischen und gesellschaftlichen Bankrott stehen. Ein gutes Beispiel dafür liefert das Melodrama Im Solde des Satans, einem Film Noir aus dem Jahr 1950, der sämtliche Rollenklischees der letzten 25 Jahre in Crawfords Karriere in einem Film zusammenbringt. Crawford versuchte während der Zeit mehrfach, das Studio zu überzeugen, den Roman Ethan Frome von Edith Wharton gemeinsam mit ihr, Bette Davis und Gary Cooper zu verfilmen. Das Projekt scheiterte ebenso wie der Plan, die beiden Schauspielerinnen in Time to Sing gemeinsam vor die Kamera zu bringen.[41]

Ohne festen Studiovertrag: 1952–1957

1952 verließ die Schauspielerin Warner Brothers aufgrund der immer schlechter werdenden Drehbücher. Sie arbeitete die nächsten Jahre ohne feste vertragliche Bindung an ein einzelnes Studio. Diese Methode ist als free lancing bekannt und wurde Mitte der 1930 zunehmend von etablierten Stars verfolgt.[42] In der Regel erfolgte die Bezahlung bis zu einem gewissen Grad durch eine Gewinnbeteiligung. Die Gesamteinnahmen der Schauspieler lagen somit grundsätzlich höher als bei einem festen Engagement, bei dem in der Regel feste Gagen auf Wochenbasis gezahlt wurden.[43]

Joan Crawford entschied sich für den Auftritt in dem Thriller Maskierte Herzen, der die Geschichte einer bekannten Bühnenautorin erzählt, die von ihrem Ehemann ermordet werden soll. Sie erhielt für die Darstellung ihre dritte und letzte Nominierung für einen Oscar. Unmittelbar im Anschluss scheiterte die Mitwirkung in der Verfilmung des Romans , in der Joan Crawford die Rolle der Karen Holmes spielen sollte, an künstlerischen Differenzen. Am Ende übernahm den Part. Crawford drehte stattdessen erstmals seit 10 Jahren mit dem Revuefilm wieder für MGM. Dem Film, der mit relativ wenig Aufwand produziert wurde, war weder in künstlerischer noch in finanzieller Hinsicht ein Erfolg beschieden.

Im Folgejahr übernahm Joan Crawford wie viele Schauspielerinnen in ihrem Alter schließlich die Hauptrolle in einem Western. wurde bei der Filmgesellschaft in einem heute veralteten Farbverfahren gedreht, was den Bildern eine ausgesprochene Künstlichkeit verleiht. Über dieses Werk ist in den nachfolgenden Jahren viel geschrieben worden. Nicht wenige Analysten sehen in ihm eine subtile Abrechnung mit der . Andere wollen starke feministische Ansätze entdeckt haben. Joan Crawford selbst äußerte sich stets negativ über den Film.[44]

Im selben Jahr wurde die Schauspielerin Opfer gezielter Indiskretionen in der Skandalpresse. Besonders das Magazin Confidential veröffentlichte Details aus ihrem Privatleben. Die negative Publicity kostete den Star nach eigenem Bekunden die Hauptrolle in der Verfilmung des Broadwayhits , die Rolle ging schließlich an , die dafür den Oscar als Beste Darstellerin gewann.[45] Die Loyalität ihrer Fans verhalf Joan Crawford 1955 zu einem erneuten Comeback durch den Film , in dem sie eine ältere Frau darstellt, die eine Beziehung mit einem jüngeren Mann eingeht. Der finanzielle Erfolg erlaubte es ihr, im selben Jahr einen lukrativen Vertrag über drei Filme mit der Gesellschaft auszuhandeln. Sie hatte sich ausdrücklich Mitwirkungsrechte bei der Auswahl der Drehbücher und bei der Besetzung ausbedungen. Die nachfolgenden Filme waren allesamt sorgfältig produzierte Werke. Sowohl als auch und spielten mehr Geld ein als sie gekostet hatten. Besonders die subtile Darstellung einer älteren Frau in Herbststürme brachte ihr Lob und Anerkennung von der Fachpresse.[46]

Ab 1959: die späteren Jahre

Nach der Eheschließung mit dem Manager Alfred Steele, mit dem sie von 1955 bis zu seinem Tod 1959 verheiratet war, zog sich Joan Crawford 1957 trotz vieler weiterer Angebote für einige Zeit aus dem Filmgeschäft zurück. Sie widmete sich stattdessen den Belangen des Getränkeherstellers , in dessen Aufsichtsrat Steele eine bedeutende Rolle spielte. Auch nach seinem Tod im Jahr 1959 setzte sie sich weiterhin für die Interessen der Firma ein. Crawford wurde als erste Frau in den Aufsichtsrat der Firma gewählt und sorgte in der Folgezeit, als der Begriff noch unbekannt war, dafür, dass die Produkte des Getränkeherstellers in ihren Filmen prominent zur Geltung kamen.[47] 1962 gelang ihr an der Seite von Bette Davis in Was geschah wirklich mit Baby Jane? ein vielbeachtetes Comeback. Die beiden Schauspielerinnen kamen dem Vernehmen nach nicht gut miteinander aus. Zwei Jahre später, 1964, scheiterte der Versuch, beide Stars zusammen wieder unter der Regie von in einem vergleichbaren Stoff mit dem Titel einzusetzen, da Joan Crawford sich krankheitsbedingt aus der Produktion zurückziehen musste. Schließlich übernahm ihren Part.

Die nachfolgenden Filme aus dieser Zeit waren dem Prestige und den schauspielerischen Fähigkeiten von Joan Crawford nicht angemessen.[48] In Ermangelung entsprechender Filmangebote wirkte Joan Crawford daher verstärkt in zahlreichen Fernsehproduktionen mit. Zu den bekanntesten Auftritten gehörte die Mitwirkung in der Daily Soap The Secret Storm, in der sie im Oktober 1968 die Rolle ihrer erkrankten Tochter Christina Crawford übernahm. Im Jahr 1969 trat sie in der Episode Eyes aus der Serie Night Gallery auf, einer der ersten Regiearbeiten von . Bis zu ihrer – unfreiwilligen – Pensionierung im Jahr 1972 reiste Joan Crawford als Repräsentantin für Pepsi-Cola regelmäßig quer durch die Welt. Nach eigenem Bekunden schaffte es die Schauspielerin Mitte der 1970er aus eigener Kraft, ihre jahrzehntelange Alkoholsucht, die sie zuletzt nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen konnte, erfolgreich zu bekämpfen.[49] 1974 zog sich die Schauspielerin endgültig aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem sie Pressefotos von sich gesehen hatte, auf denen sie sich unvorteilhaft getroffen fand. Finanziell abgesichert verbrachte sie die letzten Jahre vor ihrem Tod zumeist in ihrem Apartment in New York City. Die letzten Jahre waren geprägt von Konflikten mit zweien ihrer Kinder. Joan Crawford, die selbst keine Kinder bekommen konnte, hatte sich Mitte 1940 zur Adoption einer Tochter entschlossen, die den Namen Christina erhielt. In den nachfolgenden Jahren nahm die Schauspielerin noch drei weitere Kinder als ihre eigenen an: Christopher, Cynthia und Cathy. Die Adoption eines Jungen, die zu Beginn des Jahres 1941 stattfand, wurde von der leiblichen Mutter per Gerichtsbeschluss einige Wochen später rückgängig gemacht. Ob es kurz danach noch eine weitere fehlgeschlagene Adoption gab, ist in der Literatur umstritten.[50]

Christina Crawford veröffentlichte 1978 ihre umstrittenen Kindheitserinnerungen unter dem Namen Mommie Dearest. Ihre Schilderung von Joan Crawford als manipulativer Frau, die ihre Kinder physischer und psychischer Gewalt aussetzte, bestimmte für viele Jahre die Diskussion über die Schauspielerin. Während ihr Bruder Christopher die Anschuldigungen im Kern bestätigte, verwahrten sich Cathy und Cindy stets vehement gegen die Behauptungen Christinas.[51] Das Buch wurde 1981 von mit in der Titelrolle verfilmt.

Joan Crawford starb am 10. Mai 1977. Ihre Urne ist im Ferncliff Mausoleum in Hartsdale, US-Bundesstaat New York, beigesetzt.

Würdigung

Ständiger Wandel des Leinwandimages

Die Karriere von Joan Crawford dauerte fast 50 Jahre, sie war von der Stummfilmära bis Mitte der 1970er Jahre im Filmgeschäft tätig. Kein anderer weiblicher Künstler in Hollywood konnte über eine derart lange Zeit seinen Status als Star behalten. Crawford war gerade in den späten Filmen keine besonders subtile Darstellerin und oft bekam ihre Garderobe bessere Kritiken als sie. Doch schaffte sie es über die Jahre immer wieder, ihr Image dem Zeitgeschmack anzupassen.

Sie begann als Flapper und Jazzbaby, was schließlich in den drei Filmen der Our-Serie kumulierte. Unzufrieden mit den eher leichten Drehbüchern wechselte Crawford erfolgreich zur Darstellerin tränenreicher Bekenntnisfilme (engl: confession tales).[52] Die Schauspielerin, die in Interviews niemals ihre eigene bescheidene Herkunft und ihre Kindheit in Armut verleugnete, stieg Mitte der 1930er zu Hollywoods führendem Star für die arbeitende Bevölkerung auf. Die Popularität von Crawford gerade unter Verkäuferinnen und Büroangestellten wurde durch ihre Darstellung von ambitionierten Frauen erklärt, die sich aus eigener Kraft einen Platz in der Gesellschaft erkämpfen, was vor ihrem biographischen Hintergrund eine zusätzliche Bedeutung bekam. Dazu kam der Ruf von Crawford, zu den bestangezogenen Frauen der Filmindustrie zu gehören. Wenn die Schauspielerin mitunter etwas despektierlich als cloth horse (ungefähr: Kleiderständer) diffamiert wurde, so hatte die Garderobe doch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Fans.[53] MGM-Chefdesigner Gilbert Adrian meinte im Scherz, seine Karriere sei auf den Schultern von Joan Crawford gebaut.[54] Als er die Verantwortung für die Garderobe der Schauspielerin übernahm, beschloss er, ihre starken Schultern und breiten Hüften nicht länger zu kaschieren, sondern entsprechend einem Modetrend aus Paris direkt zu betonen. Die Schulterpolster, die Crawford spätestens seit Alles für Dein Glück von 1931 immer wieder trug, wurden Teil der Modegeschichte.

Die Bedeutung ihrer Garderobe für ihre Fans war auch den Kritikern stets bewusst. So befand die Zeitschrift Motion Picture Herald in der Kritik über Letty Lynton:

Die Kleider, die Joan Crawford trägt, werden noch für Wochen das Stadtgespräch bilden .. und wie sie sie trägt!

In dem Film von 1937 wog das titelgebende Kleid 25 kg. berichtet in dem Buch Meine Mutter Marlene, wie sehr die Dietrich diese Kreation, die aus hunderttausenden Pailletten genäht wurden, bewundert habe. Mitunter wurde den Ansprüchen der Fans auf Glamour auch die Glaubwürdigkeit des Drehbuchs geopfert. In seiner Rezension über den Film aus dem Jahr 1942, in dem Crawford als Modeschöpferin auf der Flucht vor den Nazis eigentlich nur das nackte Leben retten kann, schrieb der Kritiker der spitzfindig:

Ihr Vertrag verlangt von ihr nicht, sich auch wie ein Flüchtling zu kleiden.

Die Schauspielerin veränderte besonders zu Beginn der 1930er wiederholt ihr äußeres Erscheinungsbild. In mehreren Filmen, darunter This Modern Age von 1931, trat sie mit platinblonden Haaren im Stil von auf. Besonders signifikant war dabei ihre Garbo-Phase, in der sie ganz bewusst bestimmte Charakteristika des schwedischen Stars übernahm. So akzentuierte Crawford ihre Augen und Wangenknochen durch bestimmte Lichteffekte. Diese Angleichung erreichte den Höhepunkt 1932 in Letty Lynton, einem Melodrama um ein fatalistisches Mädchen.

So schrieb Elizabeth Yeaman, eine bekannte Publizistin jener Tage, am 21. Mai 1932 in ihrer Kritik im Los Angeles Examiner über den Film:

Darüber hinaus ist ihre Ähnlichkeit mit Greta Garbo in zwei oder drei Szenen außergewöhnlich. Sie sieht nicht nur so aus wie Garbo, sie benutzt sogar die schwer fassbare Technik der Garbo, der unergründliche Ausdruck, das verhaltene Sehnen, die durchschimmernde Tragik.

Mitte der 1940er wandelte Crawford ihr Image hin zur harten Frau, die mit den Umständen ringt, um sich und ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Solange ein Herz schlägt wurde zu ihrem finanziell erfolgreichsten Film und in der Folgezeit wechselte das Rollenmuster nur marginal.

Nach ist:

Crawford in fast allen ihren Filmen dieser Zeit … die Frau, die ihren Kampf mit den Umständen zu führen hat, mit den Widrigkeiten, die die Gesellschaft und der Zufall für sie bereithält. Joan Crawford wird durch das Leiden härter, sie wird zur steinernen Person. … Das gedachte Ende der Joan Crawford-Frau ist die totale Distanz zur Welt, eine emotionale Unerreichbarkeit. … Mag Joan Crawford auch eine noch so starke Frau sein, sie ist am Ende dann doch nicht stark genug gewesen.

Häufig waren in dieser Periode die männlichen Partner deutlich jünger als Crawford, so in Maskierte Herzen, in und Rossano Brazzi in . Ein Kritiker bezeichnete die Filme aus der Zeit deshalb nicht ganz unpassend einmal als Menopausen-Melodramen.[59] Zu ihrem eigenen Bedauern fand Joan Crawford nach der Mitwirkung in Was geschah wirklich mit Baby Jane? keine anspruchsvollen Rollen mehr. Sie war selbstkritisch genug, das zu erkennen und konzentrierte sich stattdessen auf Fernsehfilme und ihre Tätigkeit bei Pepsi.

Bild in der Öffentlichkeit

Joan war in jeder Hinsicht ein Star. Sie machte einen nicht einmal groß darauf aufmerksam. Du wusstest es einfach. Und du hast diesen Umstand niemals in Zweifel gezogen.

Joan Crawford wird von sämtlichen Kollegen und Regisseuren, die mit ihr über die Jahrzehnte zusammengearbeitet haben, übereinstimmend als Perfektionistin und als außerordentlich ambitioniert geschildert. In der Öffentlichkeit stellte sie stets die Disziplin und die Entschlossenheit heraus, die notwendig waren, den Aufstieg zum Star zu meistern und gleichzeitig über einen langen Zeitraum den Status auch zu behaupten. In ihren eigenen Worten äußerte sich die Schauspielerin dazu wie folgt:

Wenn du dir eine Position im Leben erarbeitet hast, dann sei stolz darauf. Versteck dich nicht. Ich will erkannt werden. Wenn ich die Leute ‚Joan Crawford!‘ sagen höre, dann drehe ich mich um und sage ‚Hallo! Wie geht es Ihnen!‘

Gleichzeitig war sich Joan Crawford stets und ständig bewusst, welche Verpflichtungen es mit sich bringt, das Image eines Filmstars zu bewahren und die Erwartungen der Öffentlichkeit zu bedienen. Sie selbst meinte dazu:

Wenn du ein Star sein willst, dann hast du auch wie ein Star auszusehen. Ich gehe niemals aus dem Haus, ohne wie der Filmstar Joan Crawford auszusehen. Wenn du das Mädchen von nebenan sehen willst, dann gehe nach nebenan.

Die Pflege des Image in der Öffentlichkeit übernahm die Schauspielerin nach dem Verlassen von MGM weitgehend eigenständig. Sie nutzte ein umfangreiches Netzwerk zu den einflussreichen Kolumnisten der Zeit wie , , Jimmy Fiedler, Walther Winchell und Sheila Grahame.[63] Die Zusammenarbeit verlief dabei meist im gegenseitigen Einvernehmen. Während die Schauspielerin gewisse Begebenheiten aus ihrem Privatleben wie Eheschließungen, Adoptionen oder bevorstehenden Scheidungen exklusiv an eine Kolumnistin übermittelte, erhielt sie dafür eine tendenziöse Berichterstattung. Die Schauspielerin bekam nicht zuletzt aufgrund ihres geschickten Umgangs mit den Medien den Beinamen Heilige Johanna der Fanmagazine.[64] Dabei scheute sich Joan Crawford nicht, ihre Kinder bewusst zu instrumentalisieren, um das Bild der treusorgenden, alleinerziehenden Mutter in der Öffentlichkeit zu lancieren. Den Höhepunkt erreichte diese Selbstinszenierung am Heiligen Abend 1949, als eine landesweit ausgestrahlte Radioshow über die Weihnachtsfeier im Hause Crawford berichtete. Die Kinder der Schauspielerin waren dabei gehalten, sich an das minutiöse Drehbuch zu halten und nur die vorher einstudierten Dialoge zu sprechen.[65]

Mit dem Niedergang des Studiosystems begann ab Mitte der 1950er Jahre ein zunehmend aggressiver Enthüllungsjournalismus die – meist recht medisante – Berichterstattung der Fanmagazine abzulösen. Magazine wie Confidential oder National Enquirer scheuten sich nicht, auch negative Aspekte aus dem Privatleben der Prominenten in die Öffentlichkeit zu zerren. In dieser Zeit begann sich das Image von Joan Crawford zu wandeln und erste Berichte über finanzielle Schwierigkeiten, häusliche Probleme und wechselnden Beziehungen wurden publiziert.[66] In den nachfolgenden Jahren bestimmte weitgehend ihre umfangreiche Tätigkeit für Pepsi das Bild in der Öffentlichkeit. Insgesamt nahm ihre Präsenz in der Presse allerdings deutlich ab. Nach Crawfords Tod wurde ihr Image zunächst dominiert von der Veröffentlichung der Erinnerungen ihrer Adoptivtochter Christina, die in ihrem Wahrheitsgehalt von Anfang an nicht unumstrittenen waren. Erschwerend kam die minderwertige Qualität ihrer letzten Filme hinzu, die in der Regel nicht das Niveau von B-Filmen überschritten und der Reputation von Joan Crawford als ernsthafter und ernstzunehmender Schauspielerin dauerhaft Schaden zufügten.[67]

Mit dem neuerwachten Interesse an den Pre-Code-Filmen, also den Produktionen aus Hollywood, die vor Inkrafttreten der strengen Zensurbestimmungen des Production Code von 1934 gedreht wurden, ist eine neue, unvoreingenommene Betrac

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Joan Crawford hat mitgespielt in

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Science-Fiction
Regie: Freddie Francis
Das Ungeheuer Userwertung:

Produktionsjahr: 1970
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Michael Gough, Kim Braden, David Griffen

Regie: Barry Shear
Die Karate Killer Userwertung:

Produktionsjahr: 1967
Schauspieler/innen: Robert Vaughn, David McCallum, Joan Crawford, Curd Jürgens, Herbert Lom, Telly Savalas, Kim Darby, Diane Baker, Jill Ireland

Regie: Jim O’Connolly
Zirkus des Todes Userwertung:

Produktionsjahr: 1967
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Ty Hungerford, Diana Dors, Michael Gough, Judy Geeson

Regie: William Castle
Es geschah um 8 Uhr 30 Userwertung:

Produktionsjahr: 1965
Schauspieler/innen: Joan Crawford, John Ireland, Leif Erickson, Sarah Lane, Andi Garrett
Horrorfilm
Regie: William Castle
Die Zwangsjacke Userwertung:

Produktionsjahr: 1964
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Diane Baker, Leif Erickson, George Kennedy, Lee Majors

Regie: Hall Bartlett
Frauen, die nicht lieben dürfen Userwertung:

Produktionsjahr: 1963
Schauspieler/innen: Robert Stack, Polly Bergen, Joan Crawford, Herbert Marshall, Janis Paige, Robert Vaughn
Was geschah wirklich mit Baby Jane?
Horrorfilm
Regie: Robert Aldrich
Was geschah wirklich mit Baby Jane? Userwertung:

Produktionsjahr: 1962
Schauspieler/innen: Bette Davis, Joan Crawford, Victor Buono, Maidie Norman, Marjorie Bennett, Anna Lee, Wesley Addy, Julie Allred, Anne Barton, Bert Freed, Dave Willock, Robert Cornthwaite

Regie: Jean Negulesco
Alle meine Träume Userwertung:

Produktionsjahr: 1959
Schauspieler/innen: Hope Lange, Suzy Parker, Diane Baker, Stephen Boyd, Joan Crawford, Brian Aherne, Louis Jourdan

Regie: David Miller
Esther Costello Userwertung:

Produktionsjahr: 1957
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Rossano Brazzi, Heather Sears, Bessie Love, Lee Patterson, Ron Randell, Fay Compton, John Loder, Denis O'Dea, Sidney James
Drama FSK 0
Regie: Robert Aldrich
Herbststürme Userwertung:

Produktionsjahr: 1956
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Cliff Robertson, Vera Miles, Lorne Greene, Ruth Donnelly, Shepperd Strudwick, Selmer Jackson, Frank Gerstle, Leonard Mudie, Maurice Manson
Drama
Regie: Ranald MacDougall
Ehe in Fesseln Userwertung:

Produktionsjahr: 1955
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Barry Sullivan, Betsy Palmer, John Ireland, Fay Wray, Lucy Marlow

Regie: Joseph Pevney
Das Haus am Strand Userwertung:

Produktionsjahr: 1955
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Jeff Chandler, Jan Sterling, Judith Evelyn
Western FSK 12
Regie: Nicholas Ray
Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen Userwertung:

Produktionsjahr: 1954
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Sterling Hayden, Mercedes McCambridge, John Carradine, Scott Brady, Ernest Borgnine, Ward Bond, Ben Cooper, Royal Dano, Frank Ferguson

Regie: Charles Walters
Herzen im Fieber Userwertung:

Produktionsjahr: 1953
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Michael Wilding, Gig Young, Marjorie Rambeau

Regie: Felix Feist
This Woman is Dangerous Userwertung:

Produktionsjahr: 1952
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Dennis Morgan, David Brian, Richard Webb, Mari Aldon

Regie: David Miller
Maskierte Herzen Userwertung:

Produktionsjahr: 1952
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Jack Palance, Gloria Grahame, Bruce Bennett, Mike Connors

Regie: Vincent Sherman
Goodbye, My Fancy Userwertung:

Produktionsjahr: 1951
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Young, Frank Lovejoy, Eve Arden, Janis Rule
Im Solde des Satans

Regie: Vincent Sherman
Im Solde des Satans Userwertung:

Produktionsjahr: 1950
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Steve Cochran, Kent Smith, David Brian
Drama
Regie: Vincent Sherman
Die Lügnerin Userwertung:

Produktionsjahr: 1950
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Wendell Corey, Lucile Watson

Regie: Michael Curtiz
Die Straße der Erfolgreichen Userwertung:

Produktionsjahr: 1949
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Zachary Scott, Sydney Greenstreet, David Brian, Gladys George, Tito Vuolo, Frank Cady
Drama
Regie: Otto Preminger
Daisy Kenyon Userwertung:

Produktionsjahr: 1947
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Dana Andrews, Henry Fonda, Ruth Warrick, Peggy Ann Garner

Regie: Kurt Bernhardt
Hemmungslose Liebe Userwertung:

Produktionsjahr: 1947
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Van Heflin, Raymond Massey, Geraldine Brooks, Moroni Olsen
Humoreske
Melodram
Regie: Jean Negulesco
Humoreske Userwertung:

Produktionsjahr: 1946
Schauspieler/innen: Joan Crawford, John Garfield, Oscar Levant, Ruth Nelson
Solange ein Herz schlägt

Regie: Michael Curtiz
Solange ein Herz schlägt Userwertung:

Produktionsjahr: 1945
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Ann Blyth, Zachary Scott, Eve Arden, Jack Carson, Butterfly McQueen, Bruce Bennett, Lee Patrick, Moroni Olsen

Regie: Richard Thorpe
Gefährliche Flitterwochen Userwertung:

Produktionsjahr: 1943
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Fred MacMurray, Conrad Veidt, Basil Rathbone, Reginald Owen, Cecil Cunningham, Felix Bressart

Regie: Alexander Hall
Ein Kuß zuviel Userwertung:

Produktionsjahr: 1942
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Melvyn Douglas, Roland Young, Billie Burke, Helen Parrish, Ivan F. Simpson

Regie: Jules Dassin
Reunion in France Userwertung:

Produktionsjahr: 1942
Schauspieler/innen: Joan Crawford, John Wayne, Frits van Dongen, Reginald Owen, Albert Bassermann, John Carradine, Henry Daniell

Regie: George Cukor
Die Frau mit der Narbe/Erpressung Userwertung:

Produktionsjahr: 1941
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Melvyn Douglas, Conrad Veidt, Albert Bassermann, Osa Massen, Reginald Owen, Marjorie Main, Donald Meek, Connie Gilchrist, Richard Nichols, Charles Quigley, Gwili Andre, George Zucco, Henry Kolker, Henry Daniell

Regie: Robert Z. Leonard
When Ladies Meet Userwertung:

Produktionsjahr: 1941
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Taylor, Greer Garson, Herbert Marshall, Spring Byington

Regie: George Cukor
Susan und der liebe Gott Userwertung:

Produktionsjahr: 1940
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Fredric March, Ruth Hussey, Rita Hayworth, Nigel Bruce, Gloria DeHaven, Marjorie Main, Bruce Cabot, Rose Hobart, John Carroll, Rita Quigley
Liebesfilm
Regie: Frank Borzage
Die wunderbare Rettung Userwertung:

Produktionsjahr: 1940
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Peter Lorre, Paul Lukas, Albert Dekker, Ian Hunter
Die Frauen

Regie: George Cukor
Die Frauen Userwertung:

Produktionsjahr: 1939
Schauspieler/innen: Norma Shearer, Joan Crawford, Rosalind Russell, Paulette Goddard, Joan Fontaine, Mary Boland, Virginia Weidler, Marjorie Main, Virginia Grey, Hedda Hopper, Mary Beth Hughes

Regie: Reinhold Schünzel
Tanz auf dem Eis Userwertung:

Produktionsjahr: 1939
Schauspieler/innen: Joan Crawford, James Stewart, Lew Ayres, Lewis Stone

Regie: Frank Borzage
Brennendes Feuer der Leidenschaft Userwertung:

Produktionsjahr: 1938
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Margaret Sullavan, Robert Young, Melvyn Douglas, Fay Bainter, Allyn Joslyn, Hattie McDaniel, Oscar O'Shea, Frank Albertson, Harry Barris

Regie: Frank Borzage
Mannequin Userwertung:

Produktionsjahr: 1938
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Spencer Tracy, Alan Curtis, Ralph Morgan

Regie: Dorothy Arzner
Die Braut trug Rot Userwertung:

Produktionsjahr: 1937
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Franchot Tone, Robert Young, Billie Burke, Reginald Owen, George Zucco, Mary Philips, Dickie Moore

Regie: George Fitzmaurice, Dorothy Arzner, Richard Boleslawski
The Last of Mrs. Cheyney Userwertung:

Produktionsjahr: 1937
Schauspieler/innen: Joan Crawford, William Powell, Robert Montgomery, Frank Morgan, Nigel Bruce, Jesse Ralph

Regie: Clarence Brown
The Gorgeous Hussy Userwertung:

Produktionsjahr: 1936
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Taylor, Lionel Barrymore, Beulah Bondi, Melvyn Douglas, Franchot Tone, James Stewart

Regie: W. S. Van Dyke
Love on the Run Userwertung:

Produktionsjahr: 1936
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Franchot Tone, Reginald Owen

Regie: George Cukor, Edward H. Griffith
No More Ladies Userwertung:

Produktionsjahr: 1935
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Montgomery, Franchot Tone, Charles Ruggles, Edna May Oliver, Gail Patrick

Regie: W. S. Van Dyke
Wo die Liebe hinfällt Userwertung:

Produktionsjahr: 1935
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Brian Aherne, Frank Morgan, Aline MacMahon, Eric Blore

Regie: W. S. Van Dyke
Heirate nie beim ersten Mal Userwertung:

Produktionsjahr: 1934
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Robert Montgomery, Charles Butterworth, Billie Burke, Frances Drake, Rosalind Russell

Regie: Clarence Brown
In goldenen Ketten Userwertung:

Produktionsjahr: 1934
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Otto Kruger, Una O'Connor, Akim Tamiroff

Regie: Clarence Brown
Sadie McKee Userwertung:

Produktionsjahr: 1934
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Gene Raymond, Franchot Tone, Esther Ralston, Edward Arnold

Regie: Robert Z. Leonard
Ich tanze nur für Dich Userwertung:

Produktionsjahr: 1933
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Franchot Tone, Fred Astaire, Winnie Lightner, May Robson, Nelson Eddy

Regie: Howard Hawks
Today We Live Userwertung:

Produktionsjahr: 1933
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Gary Cooper, Robert Young, Franchot Tone

Regie: Clarence Brown
Letty Lynton Userwertung:

Produktionsjahr: 1932
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Montgomery, Nils Asther, May Robson, Lewis Stone, Emma Dunn, Louise Closer Hale
Menschen im Hotel

Regie: Edmund Goulding
Menschen im Hotel Userwertung:

Produktionsjahr: 1932
Schauspieler/innen: Greta Garbo, John Barrymore, Joan Crawford, Wallace Beery, Lionel Barrymore, Lewis Stone, Jean Hersholt

Regie: Lewis Milestone
Rain Userwertung:

Produktionsjahr: 1932
Schauspieler/innen: Joan Crawford, William Gargan, Walter Huston, Beulah Bondi, Guy Kibbee, Walter Catlett, Matt Moore, Kendall Lee

Regie: Clarence Brown
Alles für dein Glück Userwertung:

Produktionsjahr: 1931
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Clark Gable, Wallace Ford, Richard Galllagher

Regie: Harry Beaumont
Irrwege des Lebens Userwertung:

Produktionsjahr: 1931
Schauspieler/innen: Joan Crawford, William Bakewell, Cliff Edwards, Clark Gable

Regie: Harry Beaumont
Laughing Sinners Userwertung:

Produktionsjahr: 1931
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Neil Hamilton, Clark Gable, Marjorie Rambeau

Regie: Nick Grindé
This Modern Age Userwertung:

Produktionsjahr: 1931
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Pauline Frederick, Neil Hamilton, Emma Dunn

Regie: Malcolm St. Clair
Montana Moon Userwertung:

Produktionsjahr: 1930
Schauspieler/innen: Joan Crawford, John Mack Brown, Dorothy Sebastian, Ricardo Cortez, Cliff Edwards

Regie: Harry Beaumont
Our Blushing Brides Userwertung:

Produktionsjahr: 1930
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Anita Page, Dorothy Sebastian, Robert Montgomery, Raymond Hackett, Hedda Hopper

Regie: Sam Wood
Paid Userwertung:

Produktionsjahr: 1930
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Marie Prevost, Kent Douglas, Polly Moran

Regie: James Cruze
The Duke Steps Out Userwertung:

Produktionsjahr: 1929
Schauspieler/innen: William Haines, Joan Crawford, Karl Dane

Regie: Jack Conway
Moderne Mädchen Userwertung:

Produktionsjahr: 1929
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Anita Page, Douglas Fairbanks Jr., Rod La Rocque, Josephine Dunn

Regie: Jack Conway
Untamed Userwertung:

Produktionsjahr: 1929
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Robert Montgomery, Ernest Torrence

Regie: Lucien Hubbard
Rose-Marie Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: Joan Crawford, James Murray, Polly Moran, Gertrude Astor

Regie: Edward Sedgwick
West Point Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: William Haines, Joan Crawford, William Bakewell

Regie: Fred Niblo
Dream of Love Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Nils Asther, Aileen Pringle, Warner Oland

Regie: William Nigh
Four Walls Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: John Gilbert, Joan Crawford, Carmel Myers

Regie: William Nigh
The Law of the Range Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: Tim McCoy, Joan Crawford, Rex Lease

Regie: Harry Beaumont
Our Dancing Daughters Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: Joan Crawford, John Mack Brown, Nils Asther, Dorothy Sebastian, Anita Page, Edward J. Nugent, Dorothy Cumming

Regie: William Nigh
Pflicht und Liebe Userwertung:

Produktionsjahr: 1928
Schauspieler/innen: Ramón Novarro, Joan Crawford, Ernest Torrence

Regie: Edward Sedgwick
Spring Fever Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: William Haines, Joan Crawford, George K. Arthur, George Fawcett

Regie: Harry F. Millarde
The Taxi Dancer Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: Joan Crawford, Owen Moore, Gertrude Astor, Rockliffe Fellowes

Regie: Jack Conway
Twelve Miles Out Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: John Gilbert, Joan Crawford, Ernest Torrence, Dorothy Sebastian

Regie: Tod Browning
Der Unbekannte Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: Lon Chaney, Joan Crawford, Norman Kerry, John George, Nick de Ruiz, Frank Lanning

Regie: Jack Conway
The Understanding Heart Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: Joan Crawford

Regie: W. S. Van Dyke
Winners of the Wilderness Userwertung:

Produktionsjahr: 1927
Schauspieler/innen: Tim McCoy, Joan Crawford, Edward Connelly

Regie: William A. Wellman
The Boob Userwertung:

Produktionsjahr: 1926
Schauspieler/innen: George K. Arthur, Gertrude Olmstead, Joan Crawford

Regie: Edmund Goulding
Paris Userwertung:

Produktionsjahr: 1926
Schauspieler/innen: Charles Ray, Joan Crawford

Regie: Harry Edwards
Tramp, Tramp, Tramp Userwertung:

Produktionsjahr: 1926
Schauspieler/innen: Harry Langdon, Joan Crawford, Edwards Davis

Regie: Edward F. Cline
Old Clothes Userwertung:

Produktionsjahr: 1925
Schauspieler/innen: Jackie Coogan, Max Davidson, Joan Crawford

Regie: Edmund Goulding
Sally, Irene and Mary Userwertung:

Produktionsjahr: 1925
Schauspieler/innen: Constance Bennett, Joan Crawford, Sally O’Neil, William Haines

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