Schauspieler/in

Christoph Bantzer

* 04.01.1936 - Marburg

Über Christoph Bantzer

Christoph Bantzer

Christoph Bantzer (* 4. Januar 1936 in Marburg) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben und Werk

Christoph Bantzer wurde 1936 in Marburg in einer Künstlerfamilie geboren (sowohl Vater als auch Großvater Carl Bantzer waren Maler). Sein jüngerer Bruder Claus Bantzer ist Musiker und Komponist.

Bantzer studierte Schauspiel an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin.

Sein Schwerpunkt liegt beim Theaterschauspiel; er spielte an vielen wichtigen deutschsprachigen Bühnen, u.a. am Berliner Schillertheater, dem Schauspielhaus Zürich, und dem Wiener Burgtheater. Von 1972 bis 1977 gehörte Christoph Bantzer zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Seit 1985 – mit dem Beginn der Intendanz Jürgen Flimms – gehört Bantzer zum Hamburger Thalia Theater.

Neben seinen Theaterengagements arbeitet Bantzer an vielen Filmen mit, hauptsächlich sind dies Fernsehproduktionen. Als Sprecher ist er auf einer Reihe von Hörbüchern und auch in Synchronisationen zu hören.

Hörbuch (Auswahl)

  • Mario Vargas Llosa: Tante Julia und der Kunstschreiber. Bearbeitung: Daniel Howald, Regie: Claude Pierre Salmony, gesprochen von André Jung, Christoph Bantzer u. a.: Schweizer Radio DRS/Der Hörbuchverlag, München 2010 (10 CD)
  • Stéphane Hessel: Empört Euch! aus dem Französischen von Michael Kogon, gelesen von Christoph Bantzer, Hörbuch Hamburg, Hamburg 2011, 1 CD 51 min, ISBN 978-3-89903-336-6.

Filmografie (Auswahl)

  • 1965: Ein Wintermärchen (Fernsehverfilmung)
  • 1970: Der Kommissar (Fernsehserie) – Drei Tote reisen nach Wien
  • 1971: Die Münchner Räterepublik (Fernsehzweiteiler)
  • 1971: Die Frau in Weiß (Fernsehdreiteiler)
  • 1972: Der Kommissar (Fernsehserie) – Toter gesucht
  • 1977: Die Dämonen (Fernseh-Miniserie)
  • 1977: Heinrich Heine (Fernsehzweiteiler)
  • 1980: Der Alte (Fernsehserie, Folge Vertrauensstellung)
  • 1982: Mozart (Fernsehmehrteiler, Rolle des erwachsenen Mozart)
  • 1990: Wer zu spät kommt - Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution (Fernsehfilm)
  • 1992: Hamburger Gift (Fernsehfilm)
  • 1990: Tatort - Medizinmänner
  • 1993–1996: Derrick (Fernsehserie, vier Folgen)
  • 1995–2000: Bella Block (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 1996: Tatort - Parteifreunde
  • 1997: Funny Games, Rolle des Fred
  • 2002: Väter, Rolle des Jakob Ellermann
  • 2003: Der letzte Zeuge (Fernsehserie, eine Folge)
  • 2004: Angekommen (Kurzfilm)
  • 2004: Tatort - Abschaum
  • 2008: Maria Stuart
  • 2012: Tatort - Die Ballade von Cenk und Valerie

Ehrungen

  • Aufnahme in die Freie Akademie der Künste Hamburg in der Sektion Darstellende Kunst, deren Sektionsleiter Bantzer ist

Weblinks

  • Künstleragentur von Christoph Bantzer

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Christoph Bantzer hat mitgespielt in

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Väter
Drama FSK 12
Regie: Dani Levy
Väter Userwertung:

Produktionsjahr: 2002
Schauspieler/innen: Ezra-Valentin Lenz, Sebastian Blomberg, Maria Schrader, Ulrich Noethen, Marion Kracht, Hanns Zischler, Christiane Paul, Elena Wilms, Victor Deiß, Christoph Bantzer, Sabine An Der Heiden, Rosel Zech, Georg Tryphon, Paul Frielinghaus, Rolf Zacher, Lena Stolze, Eva Medusa Gühne
Funny Games
Horrorfilm FSK 18
Regie: Michael Haneke
Funny Games Userwertung:

Produktionsjahr: 1997
Schauspieler/innen: Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Arno Frisch, Frank Giering, Stefan Clapczynski, Doris Kunstmann, Christoph Bantzer

Regie: Claudia Rohe, Jürgen Flimm
Wer zu spät kommt – Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution Userwertung:

Produktionsjahr: 1990
Schauspieler/innen: Hanns Joachim Friedrichs, Günther Flesch, Christoph Bantzer, Edgar Bessen, Rolf Schult, Hans Paetsch, Kurt Hübner, Wolfried Lier, Werner Eichhorn, Friedrich W. Bauschulte, Walter Stickan, Rolf Illig, Dirk Dautzenberg, Hans-Christian Blech, Petra Zieser, Ulrich von Dobschütz, Fritz Lichtenhahn

Regie: Wilhelm Semmelroth
Die Frau in Weiß Userwertung:

Produktionsjahr: 1971
Schauspieler/innen: Heidelinde Weis, Christoph Bantzer, Pinkas Braun, Eva Christian, Eric Pohlmann, Edith Lechtape, Helmut Käutner, Victor Beaumont, Alf Marholm, Erwin Scherschel, Tana Schanzara, Wolfgang Unterzaucher, Arthur Jaschke

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