Regisseur/in

Sidney Lumet

* 25.06.1924 - Philadelphia, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
† 09.04.2011 Manhattan, New York City, New York, Vereinigte Staaten

Über Sidney Lumet

Sidney Lumet

Sidney Lumet (* 25. Juni 1924 in Philadelphia, Pennsylvania; † 9. April 2011 in New York City) war ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Nach der Arbeit als Theaterschauspieler war er ab Beginn der 1950er Jahre als Fernsehregisseur tätig. Internationale Bekanntheit brachte ihm die Regie an Die zwölf Geschworenen (1957) ein, dem weitere preisgekrönte Kinoproduktionen (unter anderem Serpico, Hundstage, Network, The Verdict) folgten. Er führte bei mehr als 70 Film- und Fernsehproduktionen aller Genres Regie und wurde im Verlauf seiner sechs Jahrzehnte währenden Karriere viermal für den Regie- und einmal für den Drehbuch-Oscar nominiert. 2005 gewann der als „Meister des Justizfilms“ gepriesene Lumet[1] den Ehrenoscar für sein Lebenswerk.

Leben

Der Sohn polnischstämmiger Juden wuchs ab 1926 in einem Arbeiterviertel in New York City auf. Sein Vater war der Schauspieler und Rundfunkautor Baruch Lumet, seine Mutter die Schauspielerin Eugenia Wermus.[2] Er stand bereits als Kind neben seinen Eltern in verschiedenen jiddischen Theaterstücken auf der Bühne und besuchte die Professional Children’s School. Ab 1935 arbeitete er als Schauspieler am New Yorker Broadway und gab sein Debüt mit einer kleinen Rolle in Sidney Kingsleys erfolgreichen Stück Dead End. In Max Reinhardts The Eternal Road (1937) und Maxwell Andersons Journey to Jerusalem (1940) war er als Jesus-Darsteller zu sehen. Nach einem Semester Studium der dramatischen Literatur an der Columbia University trat Lumet in die U.S. Army ein und war im Zweiten Weltkrieg ab 1942 für drei Jahre in Indien und Burma als Funk- und Radarspezialist stationiert. Nach seiner Rückkehr aus Indien verließ er 1946 die Armee und gründete eine der ersten Off-Broadway-Theatergruppen, The Actor’s Workshop. Dank der Vermittlung seines Freundes Yul Brynner erhielt er 1950 eine Stellung bei der CBS als Regieassistent und arbeitete dort später als Fernsehregisseur.[2] Ab Mitte der 1950er Jahre führte er auch bei einigen Broadway-Produktionen Regie (Night of the Auk, 1956; Caligula, 1960; Nowhere to Go But Up, 1962).

Erfolg stellte sich durch die Zusammenarbeit mit dem Autor Reginald Rose ein, dessen Stücke er mehrfach für das Fernsehen inszenierte.[2] Der internationale Durchbruch als Regisseur war Lumet 1957 mit seinem Kinodebüt Die zwölf Geschworenen beschieden. Die Geschichte von Rose, die er bereits mit Erfolg für das US-amerikanische Fernsehen verfilmt hatte, stellte die Jurymitglieder eines Mordprozesses in den Mittelpunkt, die sich durch einen Geschworenen (gespielt von Henry Fonda) von der Unschuld des Angeklagten überzeugen lassen. Der Film brachte Lumet erste Nominierungen für den Oscar und Golden Globe Award als Bester Regisseur sowie den Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele von Berlin 1957 ein. Sein 1964 erschienenes Drama Der Pfandleiher markierte einen Karrierehöhepunkt Rod Steigers, der für seine Rolle des Holocaustüberlebenden Sol Nazerman neben verschiedenen internationalen Auszeichnungen eine Golden-Globe- und Oscar-Nominierung erhielt. Ebenfalls in den 1960er Jahren nahm sich Lumet mehreren Theaterverfilmungen von Eugene O’Neill (The Iceman Cometh, 1960 im Rahmen des Play of the Week für das Fernsehen realisiert) und Anton Tschechow (Die Möwe, 1968; mit Vanessa Redgrave) an. Als ein künstlerischer Erfolg galt seine fast dreistündige Filmversion von O’Neills Theaterstück Eines langen Tages Reise in die Nacht (1962), für die Hauptdarstellerin Katharine Hepburn eine Oscar-Nominierung erhielt und das gesamte Schauspielensemble auf den Filmfestspielen von Cannes preisgekrönt wurde. Die in Spanien gedrehte Produktion Ein Haufen toller Hunde (1965) sollte Woody Allen später als Lumets beste Arbeit benennen.[2] Das Kriegsdrama berichtet von einer Gruppe Soldaten, die sich während des Zweiten Weltkriegs in einem britischen Militärstraflager in Nordafrika gegen den sadistischen Lagerführer auflehnt.

Lumet arbeitete in den folgenden Jahrzehnten in nahezu allen Genres, entwickelte sich aber vor allem zu einem Spezialisten für Justiz- und Polizeifilme. Nachdem er wegen Meinungsverschiedenheiten mit Filmproduzent Ray Stark und Barbra Streisand von der Regie des Musicalfilms Funny Girl (1968) entbunden wurde,[3] folgten die Heist-Movies Der Anderson Clan (1971) mit Sean Connery und Catherine Deneuve sowie der Genreklassiker Serpico (1973), in dem Al Pacino als Titelheld der Polizeikorruption nachgeht. Vier weitere Male sollte Lumet für den Oscar nominiert werden: 1976 als Regisseur von Hundstage, der Nachzeichnung eines authentischen Banküberfalls in New York durch zwei Amateur-Täter (gespielt von unter anderem Al Pacino und John Cazale); 1977 für die Regie der Mediensatire Network über einen älteren Nachrichtensprecher (Peter Finch), der nach seiner Kündigung die Einschaltquoten als „Moralprediger“ in die Höhe schnellen lässt, ehe er von seinem Fernsehsender durch eine gedungene Terroristengruppe vor laufenden Kameras erschossen wird; 1982 als Drehbuchautor des Polizeifilms Prince of the City in dem Treat Williams als Sonderermittler der Korruption in den eigenen Reihen auf die Spur kommt sowie 1983 als Regisseur des Justizfilms The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit über einen heruntergekommenen Bostoner Anwalt (Paul Newman), der im Interesse einer durch einen Narkosefehler ins Koma gefallenen Frau gegen das renommierte Krankenhaus, Ärzte und Starverteidiger ankämpft. Obwohl er sich nicht als „Wettbewerbsmensch“ verstand, kränkten Lumet vor allem die Niederlagen bei Network und The Verdict.[4] Ab den 1990er Jahren konnte er nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen, obwohl er sich wiederholt einem seiner Lieblingsthemen, der Korruption, widmete[3] (unter anderem Tödliche Fragen, 1990; Nacht über Manhattan, 1997). Eine Ausnahme bildete sein letzter Film Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead (2007). Der schwarzhumorige Thriller berichtete von zwei in Finanznöten steckenden Brüdern (Ethan Hawke und Philip Seymour Hoffman), die einen Überfall auf das Juweliergeschäft ihrer Eltern in die Wege leiten, was in eine Tragödie mündet. Zwei Jahre zuvor hatte Lumet bei der 77. Oscarverleihung (2005) den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhalten.

Lumet haftete das Etikett eines „New-York-Regisseurs“ an, da die Geschichten vieler seiner Filme in seiner Heimatstadt angesiedelt waren.[5] … die Hässlichkeit der Stadt ist wunderschön. New York hat das höchste Energieniveau von allen Städten der Welt. Wenn man dort dreht, hat man das Gefühl, auf einem riesigen Deckel zu sitzen, der jederzeit hochfliegen und einen direkt in den Himmel schießen kann. Und diese Energie sieht man auch auf der Leinwand., so Lumet.[6] Der Hollywood-Regisseur galt als perfektionistisch veranlagt, als professioneller Handwerker,[7] während seine Filme oft um das Thema Macht und Machtmissbrauch kreisten sowie von Menschen erzählten, die zu Helfern oder Opfern dieser Macht werden.[2] Selten benötigte Lumet mehr als zwei oder drei Takes und schnitt das Material bereits während der Aufnahmen (The Verdict-Darsteller Paul Newman gab ihm aufgrund dieser Tatsache den Spitznamen „Speedy Gonzales“[3]). Mit seinen Schauspielern probte er i. d. R. mehrere Wochen vor Drehbeginn und legte großen Wert auf überdurchschnittliche Leistungen.[2] 18 Darstellungen aus zehn seiner Werke wurden zwischen 1962 und 1988 für den Oscar nominiert – Ingrid Bergman (Mord im Orient-Expreß), Peter Finch, Faye Dunaway und Beatrice Straight (alle für Network) gewannen die Auszeichnung. Bodo Traber (Die Welt) würdigte Lumet in einem Porträt zu seinem 80. Geburtstag im Jahr 2004 als Vorkämpfer des New Hollywood. Seine Filme würden der Gesellschaft ihrer Zeit immer einen Spiegel vorhalten und Anti-Helden und Unterdrückte zu Helden machen. „Im Subtext handeln sie meist vom symbolischen Kampf eines Außenseiters gegen eine übermächtige Institution.“, so Traber.[7] Lumet glaubte an die Art von Filmen, die einen Schritt weiter gingen, als nur zu unterhalten: „Er Film soll Zuschauer anregen, verschiedene Facetten des eigenen Gewissens genau zu betrachten, sich Gedanken zu machen und das Gehirn stimulieren“, so Lumet.[8]

Sidney Lumet war viermal verheiratet. Nach der Ehe mit der Schauspielerin Rita Gam war er von 1956 bis 1963 mit der Schauspielerin und Modeschöpferin Gloria Laura Vanderbilt, von 1963 bis 1978 mit Gail Jones, der Tochter von Lena Horne, verheiratet. Alle diese Ehen wurden geschieden. Im Jahr 1980 ehelichte er die Journalistin Mary Gimbel. Lumet war Vater zweier Töchter und eines Sohnes.[2] Seine Tochter Jenny Lumet (* 1967) trat in die Fußstapfen ihres Vaters und schrieb das preisgekrönte Filmskript zu Rachels Hochzeit (2008). 1995 veröffentlichte Lumet mit Making Movies (dt.: Titel Filme machen) ein Filmhandbuch.

Anfang April 2011 verstarb Sidney Lumet 86-jährig in Manhattan, New York, an Lymphdrüsenkrebs.[9]

Filmografie

Spielfilme

  • 1939: One Third of a Nation (Darsteller)
  • 1957: Die zwölf Geschworenen (12 Angry Men)
  • 1958: Eines Tages öffnet sich die Tür (Stage Struck)
  • 1959: So etwas von Frau! (That Kind of Woman)
  • 1959: Der Mann in der Schlangenhaut (The Fugitive Kind)
  • 1961: Blick von der Brücke (Vu du Pont)
  • 1962: Long Days Journey Into Night''
  • 1964: Der Pfandleiher (The Pawnbroker)
  • 1964: Angriffsziel Moskau (Fail-Safe)
  • 1965: Ein Haufen toller Hunde (The Hill)
  • 1966: Die Clique (The Group), Verfilmung des Romans von Mary McCarthy Die Clique
  • 1966: Anruf für einen Toten (The Deadly Affair) (Regie/Produktion)
  • 1968: Bye Bye Braverman (Regie/Produktion)
  • 1968: Die Möwe (The Seagull) (Regie/Produktion)
  • 1969: Ein Hauch von Sinnlichkeit (The Appointment)
  • 1970: Blutsverwandte (Last of the Mobile Hot Shots) (Regie/Produktion)
  • 1970: Dann war mein Leben nicht umsonst – Martin Luther King (King: A Filmed Record… Montgomery to Memphis) Joseph L. Mankiewicz]
  • 1971: Der Anderson Clan (The Anderson Tapes)
  • 1972: Child’s Play
  • 1973: Sein Leben in meiner Gewalt (The Offence)
  • 1973: Serpico (Serpico)
  • 1974: Aus Liebe zu Molly (Lovin’ Molly)
  • 1974: Mord im Orient-Expreß (Murder on the Orient Express)
  • 1975: Hundstage (Dog Day Afternoon)
  • 1976: Network (Network)
  • 1977: Equus – Blinde Pferde (Equus)
  • 1978: The Wiz – Das zauberhafte Land (The wiz)
  • 1978: Whiz on Down the Road Kurzfilm (Darsteller)
  • 1980: Sag mir, was Du willst (Just Tell Me What You Want) (Produktion/Regie)
  • 1981: Prince of the City (Prince of the City) (Regie/Drehbuch)
  • 1982: Das Mörderspiel (Deathtrap)
  • 1982: The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (The Verdict)
  • 1983: Daniel (Daniel), Verfilmung des Romans Das Buch Daniel von E. L. Doctorow
  • 1984: Die Göttliche (Garbo Talks)
  • 1986: Power – Der Weg zum Ruhm (Power)
  • 1986: Der Morgen danach (The Morning After)
  • 1987: Die Flucht ins Ungewisse (Running on Empty)
  • 1989: Family Business (Family Business)
  • 1990: Tödliche Fragen (Q & A) (Regie/Drehbuch)
  • 1992: Sanfte Augen lügen nicht (A Stranger Among Us)
  • 1993: Jenseits der Unschuld (Guilty as Sin)
  • 1997: Nacht über Manhattan (Night Falls on Manhattan) (Regie/Drehbuch)
  • 1997: Sterben und erben (Critical Care) (Regie/Produktion)
  • 1999: Gloria (Gloria)
  • 2006: Find Me Guilty – Der Mafiaprozess (Find Me Guilty) (Regie/Drehbuch/Produktion)
  • 2007: Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead (Before the Devil Knows You’re Dead)

Fernsehfilme und -serien

  • 1948: Studio One (Studio One Summer Theatre; Studio One in Hollywood; Summer Theatre; Westinghouse Studio One; Westinghouse Summer Theatre) – Fernsehserie (bis 1958); Lumet führte bei einigen Episoden Regie
  • 1950: Danger – Fernsehserie (bis 1955); Lumet führte bei einigen Episoden Regie
  • 1951: Crime Photographer – Fernsehserie (bis 1952)
  • 1952: CBS Television Workshop – Fernsehserie; Lumet führte bei einigen Episoden Regie
  • 1953: You Are There – Fernsehserie (bis 1957); Lumet führte bei einigen Episoden Regie
  • 1953: The United States Steel Hour (The U.S. Steel Hour) – Fernsehserie (bis 1963); Lumet führte bei zwei Episoden Regie
  • 1954: The Best of Broadway – Fernsehserie (bis 1955); Lumet führte bei zwei Episoden Regie
  • 1954: The Elgin Hour – Fernsehserie (bis 1955); Lumet führte bei einer Episode Regie
  • 1955: The Alcoa Hour – Fernsehserie (bis 1957); Lumet führte bei einer Episode Regie
  • 1956: Playhouse 90 – Fernsehserie (bis 1961); Lumet führte bei einigen Episoden Regie
  • 1957: Mr. Broadway – Fernsehserie
  • 1958: All the Kings Men'' – Fernsehserie
  • 1960: The Sacco-Vanzetti Story – Fernsehserie
  • 1960: The Iceman Cometh – für das Fernsehen adaptiertes Theaterstück
  • 1960: Rashomon – für das Fernsehen adaptiertes Theaterstück
  • 2001: 100 Centre Street – Fernsehserie (bis 2002); Lumet führte bei zehn Episoden Regie
  • 2004: Das Verhör (Strip Search) – Fernsehfilm

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1957: Goldener Bär und OCIC-Preis der 7. Berlinale für Die zwölf Geschworenen
  • 1957: „Spezielle Belobigung“ beim Locarno International Film Festival für Die zwölf Geschworenen
  • 1958. Oscar-Nominierung für Die zwölf Geschworenen (Beste Regie)
  • 1958: Nastro d’Argento des Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani für Die zwölf Geschworenen (Kategorie: Bester Regie eines ausländischen Films)
  • 1959: Kinema Junpo Award für Die zwölf Geschworenen (Bester ausländischer Film)
  • 1960: Blue Ribbon Award für Die zwölf Geschworenen (Bester ausländischer Film)
  • 1960: Bodil für Die zwölf Geschworenen (Bester amerikanischer Film)
  • 1960: Silberne Muschel des Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián für Der Mann in der Schlangenhaut
  • 1964: FIPRESCI-Preis („Ehrenhafte Belobigung“) bei der 14. Berlinale für Der Pfandleiher
  • 1966: Bodil für Der Pfandleiher (Bester nicht-europäischer Film)
  • 1975: Los Angeles Film Critics Association Award für Hundstage (Beste Regie)
  • 1976: Oscar-Nominierung für Hundstage (Beste Regie)
  • 1976: Evening Standard British Film Award für Mord im Orient-Expreß (Bester Film)
  • 1976: Los Angeles Film Critics Association Award für Network (Beste Regie)
  • 1977: Golden Globe für Network (Beste Regie)
  • 1977: Oscar-Nominierung für Network (Beste Regie)
  • 1981: Pasinetti-Preis bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig für Prince of the City
  • 1981: New York Film Critics Circle Award für Prince of the City (Beste Regie)
  • 1982: Kansas City Film Critics Circle Award für Prince of the City (Beste Regie)
  • 1982: Oscar-Nominierung für Prince of the City (Bestes adaptiertes Drehbuch – gemeinsam mit Jay Presson Allen)
  • 1982: National Board of Review Award für The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (Beste Regie)
  • 1983: Oscar-Nominierung für The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit (Beste Regie)
  • 1989: „DGA Honorary Life Member Award“ der Directors Guild of America
  • 1993: „Lifetime Achievement Award“ der Directors Guild of America
  • 1996: „Billy Wilder Award“ des National Board of Review
  • 1997: „Evelyn F. Burkey Award“ der Writers Guild of America
  • 1998: „Lifetime Achievement Award“ der Gotham Awards
  • 2001: „New Technology Award“ bei den Producers Guild of America Awards
  • 2004: „Joseph L. Mankiewicz Excellence in Filmmaking Award“ beim Director’s View Film Festival
  • 2005: Ehrenoscar für sein Lebenswerk
  • 2007: „Career Achievement Award“ der Los Angeles Film Critics Association
  • 2007: „Lifetime Achievement Award“ des New York Film Critics Circle
  • 2008: Nastro d’Argento für Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead (Beste Regie eines nicht-europäischen Films)

Literatur

  • Sydney Lumet: Filme machen. Vom Drehbuch zum fertigen Film. Autorenhaus Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-86671-001-6.

Einzelnachweise

  1. vgl. Pflaum, H. G.: Im Zweifel gegen den Ankläger. In: Süddeutsche Zeitung, 18. Juni 1997, S. 14.
  2. vgl. Sidney Lumet. In: Internationales Biographisches Archiv 23/2009 vom 2. Juni 2009 (aufgerufen am 10. April 2011 via Munzinger Online).
  3. vgl. Vallance, Tom: Sidney Lumet. In: Independent Extra, 11. April 2011, S. 8.
  4. vgl. Coyle, Jake: US filmmaking great Sidney Lumet dies in NY at 86. The Associated Press State & Local Wire, 10. April 2011, 3:07 AM GMT (aufgerufen via LexisNexis Wirtschaft).
  5. vgl. Messias, Hans: Tödliche Entscheidung – Before the Devil knows youre dead''. In: film-dienst, 8/2008 (aufgerufen via Munzinger Online).
  6. vgl. Lueken, Verena: Das ist New York. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Oktober 2010, Nr. 247, S. Z1
  7. vgl. Traber, Bodo: Ein Vorkämpfer des „New Hollywood“: Regisseur Sidney Lumet wird 80. In: Die Welt, 25. Juni 2004, S. 26
  8. vgl. Film: US-Regisseur Sidney Lumet gestorben bei welt.de, 9. April 2011 (aufgerufen am 10. April 2011).
  9. Sidney Lumet, Director of American Film Classics, Dies at 86. In: The New York Times. 9. April 2011

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 22. März 2013, 10:03 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: Wissling, Kirkurdu, TRS, Lómelinde, SGJürgen, Don Magnifico, Gripweed, Filoump, Stephan G. Geffers, Der Abendrotbaum, Wiegels, Ephraim33, Nobart, Qaswa, Tresckow, Andreas S., Si! SWamP, Castelargus, Bennsenson, Saethwr, Johnny T, VampLanginus, Daiichi, PDD, Rubblesby, Kam Solusar, Carbidfischer, DieAlraune, MARVEL, APPER, StHart, Knoerz, Louis Wu, Rusch25, Massimo Macconi, Dreadn, Schmitty, Crippler, ADK, Walpole, Gentile, WerstenerJung, Klapper, High Contrast, ThoR, Darev, Sensenmann, Stilfehler, Xquenda, Andie-MacDowell-Fan, AchimP, Florian Adler, Clayton, Jan B, ReqEngineer, Ttog, Eiragorn, Darklock, AN, Sovereign, WieseXX, AndreasPraefcke, Gledhill, JCS, Karl-Henner, RedBot, César, Raven, Peter200, Popie, Aka, FlaBot, Kubrick, Heller1, Mps, Paterbrown, Mikenolte, Rybak, ABrocke, Crux, Tobe man, Fenice, Bender235, Kdwnv, Dolos, Leonardo, Jorges. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Auflistung von Filmen bei denen Sidney Lumet Regie geführt hat.

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Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead
FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Tödliche Entscheidung – Before the Devil Knows You’re Dead Userwertung:

Produktionsjahr: 2007
Schauspieler/innen: Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke, Albert Finney, Marisa Tomei, Rosemary Harris, Aleksa Palladino, Michael Shannon, Brian F. O’Byrne, Amy Ryan, Paul Butler, Meredith Patterson, Blaine Horton, Leonardo Cimino
Find Me Guilty – Der Mafiaprozess
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Find Me Guilty – Der Mafiaprozess Userwertung:

Produktionsjahr: 2006
Schauspieler/innen: Vin Diesel, Alex Rocco, Frank Pietrangolare, Richard DeDeomenico, Jerry Grayson
Gloria
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Gloria Userwertung:

Produktionsjahr: 1999
Schauspieler/innen: Sharon Stone, Jean-Luke Figueroa, Jeremy Northam, Cathy Moriarty, George C. Scott, Mike Starr, Bonnie Bedelia, Barry McEvoy, Don Billett, Jerry Dean, Tony DiBenedetto, Teddy Atlas, Bobby Cannavale, Sarita Choudhury, Miriam Colon, Desiree Casado
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Sterben und erben Userwertung:

Produktionsjahr: 1997
Schauspieler/innen: James Spader, Kyra Sedgwick, Helen Mirren, Anne Bancroft, Albert Brooks, Jeffrey Wright, Margo Martindale, Wallace Shawn, Philip Bosco, Colm Feore, Barbara Eve Harris, Bruno Dressler
Nacht über Manhattan
Krimi FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Nacht über Manhattan Userwertung:

Produktionsjahr: 1997
Schauspieler/innen: Andy García, Ian Holm, James Gandolfini, Lena Olin, Shiek Mahmud-Bey, Colm Feore, Ron Leibman, Richard Dreyfuss
Jenseits der Unschuld
Thriller
Regie: Sidney Lumet
Jenseits der Unschuld Userwertung:

Produktionsjahr: 1993
Family Business
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Family Business Userwertung:

Produktionsjahr: 1989
Schauspieler/innen: Sean Connery, Dustin Hoffman, Matthew Broderick, Rosanna DeSoto, Victoria Jackson, B.D. Wong, John Capodice, Bill McCutcheon
Die Flucht ins Ungewisse
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Die Flucht ins Ungewisse Userwertung:

Produktionsjahr: 1987
Schauspieler/innen: River Phoenix, Christine Lahti, Judd Hirsch, Martha Plimpton, Jonas Abry, Ed Crowley, L. M. Kit Carson, David Margulies
Der Morgen danach
FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Der Morgen danach Userwertung:

Produktionsjahr: 1986
Schauspieler/innen: Jane Fonda, Jeff Bridges, Raul Julia, Diane Salinger, Richard Foronjy, Geoffrey Scott, Rick Rossovich
Drama FSK 6
Regie: Sidney Lumet
The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit Userwertung:

Produktionsjahr: 1982
Schauspieler/innen: Paul Newman, Charlotte Rampling, Jack Warden, James Mason, Milo O’Shea, Lindsay Ann Crouse, Julie Bovasso, Roxanne Hart, Colin Stinton
Thriller FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Prince of the City Userwertung:

Produktionsjahr: 1981
Schauspieler/innen: Treat Williams, Jerry Orbach, Richard Foronjy, Don Billett, Kenny Marino, Carmine Caridi, Anthony Page, Norman Parker, Paul Roebling, Bob Balaban, James Tolkan, Steve Inwood, Lindsay Ann Crouse, Matthew Laurance, Tony Turco, Ronald Maccone, Ron Karabatsos
Fantasy FSK 6
Regie: Sidney Lumet
The Wiz – Das zauberhafte Land Userwertung:

Produktionsjahr: 1978
Schauspieler/innen: Diana Ross, Michael Jackson, Nipsey Russell, Ted Ross, Theresa Merritt, Stanley Greene, Richard Pryor, Lena Horne, Mabel King, Thelma Carpenter
Equus – Blinde Pferde
Horrorfilm FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Equus – Blinde Pferde Userwertung:

Produktionsjahr: 1977
Schauspieler/innen: Richard Burton, Peter Firth, Colin Blakely, Joan Plowright, Jenny Agutter, Harry Andrews, John Wyman
Network
Drama FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Network Userwertung:

Produktionsjahr: 1976
Schauspieler/innen: Peter Finch, Faye Dunaway, William Holden, Robert Duvall, Wesley Addy, Ned Beatty, Beatrice Straight
Hundstage
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Hundstage Userwertung:

Produktionsjahr: 1975
Schauspieler/innen: Al Pacino, John Cazale, Charles Durning, Chris Sarandon, Beulah Garrick, James Broderick, Carol Kane, Lance Henriksen
Mord im Orient-Express
Krimi FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Mord im Orient-Express Userwertung:

Produktionsjahr: 1974
Schauspieler/innen: Albert Finney, Lauren Bacall, Martin Balsam, Ingrid Bergman, Jacqueline Bisset, Jean-Pierre Cassel, Sean Connery, John Gielgud, Wendy Hiller, Anthony Perkins, Vanessa Redgrave, Rachel Roberts, Richard Widmark, Michael York, Colin Blakely, George Coulouris, Denis Quilley
Serpico
Krimi FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Serpico Userwertung:

Produktionsjahr: 1973
Schauspieler/innen: Al Pacino, John Randolph, Jack Kehoe, Biff McGuire, Barbara Eda-Young, Cornelia Sharpe, Tony Roberts, John Medici, James Tolkan, M. Emmet Walsh, Kenneth McMillan
Sein Leben in meiner Gewalt
Drama FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Sein Leben in meiner Gewalt Userwertung:

Produktionsjahr: 1973
Schauspieler/innen: Sean Connery, Trevor Howard, Vivien Merchant, Ian Bannen, Peter Bowles
Der Anderson-Clan
Thriller FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Der Anderson-Clan Userwertung:

Produktionsjahr: 1971
Schauspieler/innen: Sean Connery, Dyan Cannon, Martin Balsam, Ralph Meeker, Alan King, Christopher Walken, Val Avery, Scott Jacoby

Regie: Joseph L. Mankiewicz, Sidney Lumet
Dann war mein Leben nicht umsonst – Martin Luther King Userwertung:

Produktionsjahr: 1970
FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Ein Hauch von Sinnlichkeit Userwertung:

Produktionsjahr: 1969
Schauspieler/innen: Omar Sharif, Anouk Aimée, Didi Perego, Fausto Tozzi, Lotte Lenya, Gigi Proietti, Paola Barbara, Inna Alexejewna, Ennio Balbo, Angelo Infanti
Drama FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Ein Haufen toller Hunde Userwertung:

Produktionsjahr: 1965
Schauspieler/innen: Harry Andrews, Sean Connery, Ian Bannen, Ian Hendry, Neil McCarthy, Ossie Davis, Jack Watson, Roy Kinnear, Alfred Lynch, Michael Redgrave, Norman Bird, Howard Goorney, Tony Caunter
Angriffsziel Moskau
Science-Fiction FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Angriffsziel Moskau Userwertung:

Produktionsjahr: 1964
Schauspieler/innen: Henry Fonda, Walter Matthau, Larry Hagman, Dan O’Herlihy, Frank Overton, William Hansen, Russell Hardie, Edward Binns, Fritz Weaver, Russell Collins, Sorrell Booke, Nancy Berg
FSK 16
Regie: Sidney Lumet
Der Pfandleiher Userwertung:

Produktionsjahr: 1964
Schauspieler/innen: Rod Steiger, Geraldine Fitzgerald, Brock Peters, Jaime Sánchez, Thelma Oliver, Marketa Kimbrell, Baruch Lumet, Juano Hernandez, Linda Geiser, Raymond St. Jacques

Regie: Sidney Lumet
Der Mann in der Schlangenhaut Userwertung:

Produktionsjahr: 1959
Schauspieler/innen: Marlon Brando, Anna Magnani, Victor Jory, Joanne Woodward, John Baragrey, Maureen Stapleton, R. G. Armstrong, Virgilia Chew, Emory Richardson
Die zwölf Geschworenen
FSK 12
Regie: Sidney Lumet
Die zwölf Geschworenen Userwertung:

Produktionsjahr: 1957
Schauspieler/innen: Martin Balsam, John Fiedler, Lee J. Cobb, E. G. Marshall, Jack Klugman, Edward Binns, Jack Warden, Henry Fonda, Joseph Sweeney, Ed Begley, George Voskovec, Robert Webber

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