Regisseur/in

Rainer Bär

* 14.10.1939 - Radebeul

Über Rainer Bär

Rainer Bär

Rainer Bär (* 14. Oktober 1939 in Radebeul) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Nach Ende der Schulzeit in Zwickau absolvierte Bär eine Lehre und arbeitete als Gebrauchswerber. Bär studierte von 1957 bis 1959 für zwei Jahre am Pädagogischen Institut Altenburg Psychologie und Pädagogik. Es folgte von 1959 bis 1963 ein Regie-Studium an der deutschen Hochschule für Filmkunst Potsdam-Babelsberg. Anschließend war er im DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme tätig.

Sein erster Spielfilm wurde 1967 der Kinderfilm Kaule nach dem gleichnamigen Buch von Alfred Wellm. Bär arbeitet seither als Regisseur und Drehbuchautor in Film und Fernsehen und dreht vorwiegend Kriminalfilme und -serien, darunter Folgen für Polizeiruf 110 und Tatort.

Filmografie

Bei folgenden Filmen und Serien war Bär, wenn nicht anders gekennzeichnet, Regisseur und Drehbuchautor:

  • 1962: Etüde 62
  • 1967: Kaule
  • 1969: Verdacht auf einen Toten
  • 1972: Er, Sie, Es (TV)
  • 1976: Ohne Märchen wird keiner groß (TV)
  • 1978: Die Julia von nebenan (TV)
  • 1979: Gelb ist nicht nur die Farbe der Sonne (TV)
  • 1980: Anamnese (TV)
  • 1983: Die Schöne und das Tier (TV)
  • 1984: Klassenkameraden (TV)
  • 1988: Der Geisterseher (TV)
  • 1990: Polizeiruf 110: Der Tod des Pelikan (TV-Reihe)
  • 1991: Peter Strohm: …und die italienische Oper (TV-Serie)
  • 1992: Einer stirbt bestimmt (TV) – nur Drehbuch
  • 1992: Der absurde Mord (TV)
  • 1993: Das gläserne Haus (TV)
  • 1995: Eingeschlossen – Die Nacht mit einem Mörder (TV)
  • 1995: Tatort: Eine mörderische Rolle (TV-Reihe)
  • 1996: Peter Strohm: Einwandfreie Expertisen (TV-Serie)
  • 1996: Blinde Augen klagen an (TV)
  • 1996: Das Siegel des Todes (TV)
  • 1996: Der rote Tod (TV)
  • 1998: Das elfte Gebot (TV)
  • 1999: Polizeiruf 110: Mordsfreunde (TV-Reihe)

Auszeichnungen

Für Er, Sie, Es wurde Bär 1973 auf dem internationalen Filmfestival Prague d’Or mit dem Grand Prix geehrt. Den gleichen Preis erhielt er 1977 für Die Julia von nebenan. Im Jahr 1995 wurde er für Das gläserne Haus mit dem DAG Fernsehpreis ausgezeichnet.

Literatur

  • Rainer Bär. In: Ingelore König, Dieter Wiedemann, Lothar Wolf (Hrsg.): Zwischen Marx und Muck. DEFA-Filme für Kinder. Henschel, Berlin 1996, ISBN 3-89487-234-9, S. 425.

Weblinks

  • Biografie mit Foto bei deutsches-filmhaus.de

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 18. Februar 2013, 22:02 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: Cologinux, Silewe, Lómelinde, Paulae. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Auflistung von Filmen bei denen Rainer Bär Regie geführt hat.

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Regie: Rainer Bär
Klassenkameraden Userwertung:

Produktionsjahr: 1984
Schauspieler/innen: Alfred Müller, Otto Mellies, Gert Gütschow, Günter Rüger, Horst Kotterba, Hartmut Schreier, Marijam Agischewa, Nanette Oberender, Lothar Schellhorn, Annekathrin Bürger, Thomas Gumpert, Eckhard Bilz, Wolfgang Lohse, Wolfgang Arnst, Elfi Gäbel, Steffie Spira, Gertraut Last

Regie: Rainer Bär
Gelb ist nicht nur die Farbe der Sonne Userwertung:

Produktionsjahr: 1979
Schauspieler/innen: Horst Drinda, Michèle Marian, Annegret Siegmund, Werner Tietze, Steffie Spira, Ernst Boese, Inge Hesse-Peters, Dirk Johansen, Roy Meirich, Henry Peesier, Renate Schmidt, Heinz Schulz, Margarete Schlecht, Heiderose Menzer, Lieselotte Fleckna

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