Regisseur/in

Giuseppe Piccioni

* 02.07.1953 - Ascoli Piceno

Über Giuseppe Piccioni

Giuseppe Piccioni

Giuseppe Piccioni (* 2. Juli 1953 in Ascoli Piceno) ist ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Nach einem Studium der Soziologie an der Universität von Urbino besuchte er zwischen 1980 und 1983 die Scuola di cinema Gaumont, eine private Filmschule, die nur wenige Jahre existierte und von Renzo Rossellini jr. geleitet wurde. Danach arbeitete er als Regisseur für Werbe-Filme. 1985 gründete er mit Domenico Procacci die Filmproduktionsfirma Vertigo Film, die 1987 seinen ersten Spielfilm Der große Blek (Il grande Blek) herstellte. Der Film lief bei der Berlinale 1988.[1]

Sein Film Nicht von dieser Welt (Fuori dal mondo) gewann 1999 fünf David di Donatellos und war für vier weitere nominiert.[2] Im Jahr 2001 lief Licht meiner Augen (Luce dei miei occhi) im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig und die beiden Darsteller Luigi Lo Cascio und Sandra Ceccarelli erhielten die Coppa Volpi als Beste Hauptdarsteller.

Das Leben, das ich immer wollte (La vita che vorrei) aus dem Jahr 2004 wurde auf der Berlinale 2005 in der Sektion Panorama gezeigt. 2004 war er einer der Mitbegründer der Liberia del Cinema di Roma, die sich im römischen Stadtteil Trastevere befindet.[3] Sein Film von 2009 Giulia geht abends nie aus (Giulia non esce la sera) gelangte am 1. September 2011 in die deutschen Kinos.

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1999 Nicht von dieser Welt (Fuori dal mondo): Silberner Hugo beim Chicago International Film Festival - Bester Film, Großer Preis der Jury beim Montréal World Film Festival - Bester Film, David di Donatello - Bester Film und Bestes Drehbuch

  • 2001 Sergio Trasatti Award bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig für Licht meiner Augen (Luce dei miei occhi)

Filmografie (Auswahl)

  • 1987: Der große Blek (Il grande Blek)
  • 1999: Nicht von dieser Welt (Fuori dal mondo)
  • 2001: Licht meiner Augen (Luce dei miei occhi)
  • 2004: Das Leben, das ich immer wollte (La vita che vorrei)
  • 2009: Giulia geht abends nie aus (Giulia non esce la sera)

Einzelnachweise

  1. Biografie auf mymovies (Italienisch)
  2. Website der Accademia del Cinema Italiano (Italienisch)
  3. Website der Liberia del Cinema di Roma (Italienisch)

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 31. März 2013, 06:03 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: Silewe, ChristophDemmer, Si! SWamP, CineAmigo. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Auflistung von Filmen bei denen Giuseppe Piccioni Regie geführt hat.

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Rot und Blau
Drama
Regie: Giuseppe Piccioni
Rot und Blau Userwertung:

Produktionsjahr: 2012
Schauspieler/innen: Margherita Buy, Riccardo Scamarcio, Roberto Herlitzka, Silvia D'Amico, Gene Gnocchi, Davide Giordano, Elena Lietti, Nina Torresi, Ionut Paun, Alexandru Bindea, Lucia Mascino, Domiziana Cardinali, Marco Casazza, Simone Durante
Giulia geht abends nie aus
Liebesfilm
Regie: Giuseppe Piccioni
Giulia geht abends nie aus Userwertung:

Produktionsjahr: 2009
Schauspieler/innen: Valerio Mastandrea, Valeria Golino, Sonia Bergamasco, Domiziana Cardinali, Jacopo Domenicucci, Chiara Nicola, Sara Tosti, Jacopo Bicocchi, Fabio Camilli, Sasa Vulicevic, Paolo Sassanelli, Lidia Vitale, Antonia Liskova, Piera Degli Esposti
Licht meiner Augen
Drama
Regie: Giuseppe Piccioni
Licht meiner Augen Userwertung:

Produktionsjahr: 2001
Schauspieler/innen: Luigi Lo Cascio, Sandra Ceccarelli, Silvio Orlando, Barbara Valente, Tony Bertorelli, Mario Paolo Pierobon

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