Regisseur/in

Claude Pinoteau

* 25.05.1925 - Boulogne-Billancourt, Frankreich
† 05.10.2012 Neuilly-sur-Seine, Frankreich

Über Claude Pinoteau

Claude Pinoteau

Claude Pinoteau (* 25. Mai 1925 in Boulogne-Billancourt; † 5. Oktober 2012 in Neuilly-sur-Seine[1]) war ein französischer Drehbuchautor und Filmregisseur. Sein größter kommerzieller Erfolg war der Teenagerfilm La Boum – Die Fete mit über 4,3 Millionen Kinogängern.[2]

Karriere

Sein Vater Lucien Pinoteau war Produktionsleiter der Pathé. Pinoteau startete seine Filmkarriere 1941 als Requisiteur beim Film, assistierte ab 1949 Regisseuren wie Jean Cocteau, René Clément, Jean-Pierre Melville, Max Ophüls und René Clair, bevor er nach 20-jähriger Assistenzzeit 1973 seinen ersten eigenen Film, Ich – Die Nummer eins, mit Lino Ventura in der Hauptrolle inszenieren konnte. Für seinen zweiten Film Die Ohrfeige, einen der ersten Filme, mit denen Isabelle Adjani bekannt wurde,[3] wurde er mit dem Louis-Delluc-Preis ausgezeichnet. Ab Ende der 1960er Jahre verfasste er zudem auch Filmszenarien.

In den 1980er Jahren wurde Pinoteau auch in Deutschland durch die Filme La Boum – Die Fete und La Boum 2 – Die Fete geht weiter mit Sophie Marceau, Claude Brasseur und Brigitte Fossey in den Hauptrollen bekannt.

Claude Pinoteau war der jüngere Bruder von Jack Pinoteau, der ebenfalls Regisseur wurde. Er verstarb am 5. Oktober 2012 im Alter von 87 Jahren in Neuilly-sur-Seine.[4]

Filmografie

Regie

  • 1973: Ich – Die Nummer eins (Le Silencieux)
  • 1974: Die Ohrfeige (La Gifle)
  • 1976: Der große Angeber (Le Grand Escogriffe)
  • 1977: Marie Curie – Forscherin mit Leidenschaft (Les Palmes de M. Schutz)
  • 1979: Ein Mann in Wut (L’Homme en colère)
  • 1980: La Boum – Die Fete
  • 1982: La Boum 2 – Die Fete geht weiter
  • 1984: Tödliche Angst (La Septième Cible)
  • 1988: Die Studentin (L’Étudiante)
  • 1991: La Neige et le feu
  • 1994: Lisa und Antoine (Cache Cash)
  • 1997: Tanz der Wissenschaft: Die Curies – Ein Herz und eine Forscherseele (Les Palmes de M. Schutz)

Produktion

  • 1971: Das passiert immer nur den anderen (Ça n’arrive qu’aux autres)

Einzelnachweise

  1. Nachruf
  2. Olivier Delcroix: Claude Pinoteau, le père de La Boum, et mort. figaro.fr vom 6. Oktober 2012, abgerufen am gleichen Tag (frz.)
  3. Französischer Filmemacher: "La Boum"-Regisseur Pinoteau ist tot, Nachruf der Tagesthemen vom 6. Oktober 2012
  4. Portrait von Claude Pinoteau in: L’Express

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 04. April 2013, 02:04 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: SeptemberWoman, Schelmentraum, MachtaUnix, NiTenIchiRyu, Jean-Jacques Georges, LIU, Qaswa, Wiegels, Johnny T, Sinuhe20, Rybak, Neu1, Jackalope, ADwarf. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Auflistung von Filmen bei denen Claude Pinoteau Regie geführt hat.

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Die Studentin
FSK 12
Regie: Claude Pinoteau
Die Studentin Userwertung:

Produktionsjahr: 1988
Schauspieler/innen: Sophie Marceau, Vincent Lindon, Élisabeth Vitali, Jean-Claude Leguay, Elena Pompei, Roberto Attias, Brigitte Chamarande, Christian Pereira
La Boum 2 – Die Fete geht weiter
FSK 12
Regie: Claude Pinoteau
La Boum 2 – Die Fete geht weiter Userwertung:

Produktionsjahr: 1982
Schauspieler/innen: Sophie Marceau, Claude Brasseur, Brigitte Fossey, Denise Grey, Sheila O’Connor, Pierre Cosso, Lambert Wilson, Robert Le Béal, Alain Beigel, Daniel Russo, Zabou Breitman
La Boum – Die Fete
Liebesfilm FSK 12
Regie: Claude Pinoteau
La Boum – Die Fete Userwertung:

Produktionsjahr: 1980
Schauspieler/innen: Sophie Marceau, Claude Brasseur, Brigitte Fossey, Denise Grey, Alexandre Sterling, Sheila O'Connor, Alexandra Gonin, Bernard Giraudeau, Frédéric de Pasquale, Richard Bohringer, Olivier Gins, Dominique Lavanant, Jean-Pierre Castaldi

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