Regisseur/in

Alex Gibney

* 23.10.1953 - New York City, Vereinigte Staaten

Über Alex Gibney

Alex Gibney

Philip Alexander „Alex“ Gibney (* 23. Oktober 1953 in New York City) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Bekannt wurde er durch seine Dokumentarfilme wie Enron: The Smartest Guys in the Room und Taxi zur Hölle. Für letzteren gewann Gibney 2008 gemeinsam mit Eva Orner den Oscar für den besten Dokumentarfilm.

Leben

Gibney war der Sohn des Journalisten und Schriftstellers Frank Gibney.[1]

Alex Gibney studierte an der Yale University japanische Literatur und später an der UCLA Graduate School of Film and Television.[2]

1980 entstand sein erster Film The Ruling Classroom, bei dem er das Drehbuch schrieb, Regie führte und als Produzent fungierte. Später schrieb er Drehbücher für verschiedene Fernsehproduktionen wie die Dokumentarfilmreihe The Pacific Century, die 1992 dem Emmy Award for Best Historical Program ausgezeichnet wurde.[2]

2002 verfasste er gemeinsam mit Christopher Hitchens das Drehbuch zu Eugene Jareckis Dokumentarfilm Angeklagt: Henry Kissinger. Im Jahr darauf produzierte Gibney den Wim Wenders Beitrag zur Dokumentarfilmreihe The Blues.

Danach begann Gibney mit den Arbeiten zu seinem nächsten Film Enron: The Smartest Guys in the Room, der auf dem 2003 veröffentlichten gleichnamigen Buch von Bethany McLean und Peter Elkind beruht und in dem Gibney den Enron-Skandal aufarbeitet. Der Film gewann den Independent Spirit Awards 2006 als bester Dokumentarfilm und wurde 2006 für den Oscar nominiert.

In Taxi zur Hölle berichtet Gibney 2007 über den Mord an dem afghanischen Taxifahrer Dilawar, der von US-Soldaten 2002 auf der Bagram Air Base zu Tode gefoltert wurde. Der Film erhielt bei der Oscarverleihung 2008 den Preis als bester Dokumentarfilm.

In Mea Maxima Culpa: Silence in the House of God setzte sich Gibney mit dem Thema des Sexuellen Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche auseinander.

2013 entstand mit We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks ein Film über die Geschichte der Enthüllungsplattform WikiLeaks und dessen Sprecher Julian Assange.

Filmografie (Auswahl)

Regie

  • 1980: The Ruling Classroom
  • 2005: Enron: The Smartest Guys in the Room
  • 2007: Taxi zur Hölle (Taxi to the Dark Side)
  • 2008: Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson
  • 2010: Casino Jack and the United States of Money
  • 2010: Client 9: The Rise and Fall of Eliot Spitzer
  • 2011: Magic Trip
  • 2012: Mea Maxima Culpa: Silence in the House of God
  • 2013: We Steal Secrets: The Story of WikiLeaks

Einzelnachweise

  1. The Power of Authority: A Dark Tale bei nytimes.com, abgerufen am 12. April 2013
  2. Alex Gibney- Biography bei yahoo.com, abgerufen am 12. April 2013

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 12. April 2013, 01:04 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: NiTenIchiRyu. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Auflistung von Filmen bei denen Alex Gibney Regie geführt hat.

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We steal Secrets - The Story of WikiLeaks
Dokumentarfilm
Regie: Alex Gibney
We steal Secrets - The Story of WikiLeaks Userwertung:

Produktionsjahr: 2013
Schauspieler/innen: Julian Assange, Adrian Lamo, Bradley Manning, Michael Hayden, James Ball, Timothy Douglas Webster
Freakonomics
Dokumentarfilm
Regie: Heidi Ewing, Alex Gibney, Seth Gordon, Rachel Grady, Eugene Jarecki, Morgan Spurlock
Freakonomics Userwertung:

Produktionsjahr: 2010
Schauspieler/innen: James Ransone, Morgan Spurlock, Tempestt Bledsoe, Bill Gates, Melvin Van Peebles, Greg Crowe, Sammuel Soifer, Kahiry Bess, Zoe Sloane, Konishiki
Dokumentarfilm
Regie: Alex Gibney
Taxi zur Hölle Userwertung:

Produktionsjahr: 2007
Enron: The Smartest Guys in the Room
Dokumentarfilm
Regie: Alex Gibney
Enron: The Smartest Guys in the Room Userwertung:

Produktionsjahr: 2005

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