Womit haben wir das verdient?

Womit haben wir das verdient?

Regisseur: Eva Spreitzhofer, Schauspieler/in:
Caroline Peters
,
Simon Schwarz
,
Chantal Zitzenbacher
,
Alev Irmak
,
Duygu Arslan
. Drehbuch: Eva Spreitzhofer

Womit haben wir das verdient? (Arbeitstitel: Allah auf einmal, Allah ist eine Frau, Nicht auch das noch!) ist eine österreichische Filmkomödie aus dem Jahr 2018 von Eva Spreitzhofer mit Caroline Peters und Simon Schwarz in den Hauptrollen. Die Premiere der Culture-Clash-Komödie erfolgte am 3. Oktober 2018 am Zurich Film Festival, wo der Film in die Sektion Fokus Schweiz, Deutschland, Österreich eingeladen wurde.[1] Der österreichische Kinostart erfolgte am 30. November 2018.[2] In Deutschland soll der Film am 24. Jänner 2019 in die Kinos kommen.[3]

Handlung

Wanda ist eine überzeugte Atheistin und Feministin und hält sich und ihre Patchwork-Familie für sehr liberal und weltoffen. Eines Tages verkündet ihr ihre pubertierende Tochter Nina, dass sie beschlossen hat, zum Islam zu konvertieren und Muslima zu werden, halal zu leben und ein Kopftuch zu tragen. Außerdem möchte sie ab sofort Fatima genannt werden. Wanda ist geschockt und fällt aus allen Wolken.

Einerseits versucht sie daher, möglichst viele Informationen über den Islam zusammenzutragen, um sich auf die Entscheidung ihrer Tochter einzustellen und darauf vorzubereiten, andererseits setzt sie aber alles daran, Nina von ihrem Vorhaben abzubringen. Ihr Ex-Mann, der noch einmal Vater wird, ist ihr dabei keine große Hilfe. Wanda sehnt sich nach jener Zeit, in der das Kiffen und Schulschwänzen ihrer Tochter ihre einzigen Sorgen waren.

Unerwartete Unterstützung erhält die überforderte Wanda von Hanife, der Mutter von Ninas muslimischer Freundin Maryam. Hanife ist als Kind mit ihren Eltern nach Österreich gekommen. Sie möchte ihre eigene Tochter vor genau jenem altmodischen Frauenbild schützen, das Nina in ihrem Konvertierungseifer predigt.[1][1]

Produktion und Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden vom 6. Februar bis zum 16. März 2018 statt, gedreht wurde in Wien. Produziert wurde der Film von der österreichischen Mona Film, beteiligt war der Österreichische Rundfunk. Unterstützt wurde die Produktion vom Österreichischen Filminstitut, dem Filmfonds Wien und von Filmstandort Austria.[2]

Für das Kostümbild zeichnete Martina List verantwortlich, für das Szenenbild Katrin Huber und Gerhard Dohr, für den Ton Claus Benischke-Lang und für die Maske Michaela Payer und Danijela Ibricic.[4][5]

Einzelnachweise

  1. Zurich Film Festival: Womit haben wir das verdient?. Abgerufen am 13. September 2018.
  2. Österreichisches Filminstitut: Womit haben wir das verdient. Abgerufen am 13. September 2018.
  3. filmstarts.de: Womit haben wir das verdient?. Abgerufen am 13. September 2018.
  4. Mona Film: Womit haben wir das verdient?. Abgerufen am 13. September 2018.

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 02. Dezember 2018, 12:12 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: . Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Womit haben wir das verdient? Handlung

Für die Wienerin Wanda (Caroline Peters), überzeugte Atheistin und Feministin, wird ihr schlimmster Albtraum wahr, als ihre Teenagertochter Nina zum Islam konvertiert, von nun an Fatima heißen und Schleier tragen möchte. Wandas wunderbare Welt des besseren Wissens steht Kopf. Sie wünscht sich die Zeit zurück, als ihre einzigen Probleme im Komasaufen und Kiffen bestanden. Plötzlich dreht sich alles um die Frage: Wie bringt man das Mädchen zur Vernunft? So ernst meint es Nina plötzlich mit der Religion, dass es selbst die echten Muslime mit der Angst bekommen. Und so findet Wanda eine unwahrscheinliche Mitstreiterin in der Muslima Hanife, der Mutter von Ninas Freundin Maryam, die für Frauenrechte im Islam kämpft und Ninas Radikal-Religionskur für einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter hält. Als wäre das alles nicht genug, muss ihr Ex-Mann (Simon Schwarz) ausgerechnet jetzt noch einmal Vater werden - doch damit lässt sich leben. Denn Wanda war immer liberal, aufgeklärt und irgendwie super. Aber wenn die eigene Tochter plötzlich keinen Schweinebraten mehr mag, im Burkini schwimmen geht und fünfmal täglich die Gebetsmühle anwirft, droht bei ihr der multikulturelle Geduldsfaden zu reißen. Muss man denn wirklich alles akzeptieren?

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