Wer ist Daddy?

Wer ist Daddy?

Regisseur: Lawrence Sher, Schauspieler/in:
Robert Jon Mello
,
Ed Helms
,
Retta
,
Zachary Haven
,
Mary Grill
. Drehbuch: Justin Malen

Wer ist Daddy? Handlung

Ed Helms und Owen Wilson spielen die Brüder Peter und Kyle Reynolds, deren exzentrische Mutter (Glenn Close) sie in dem Glauben aufgezogen hat, ihr Vater sei gestorben, als sie noch klein waren. Als sich das als Lüge herausstellt, machen sie sich auf die Suche nach ihrem wahren Vater, wobei sie über ihre Mutter mehr erfahren, als ihnen lieb ist. (Quelle: Verleih)

Wer ist Daddy? Filmkritik

Wer ist Daddy? Kritik der neue Film von Lawrence Sher mit Robert Jon Mello und Ed Helms

Filmkritik von

„Wer ist Daddy?“: Vorhersehbare Komödie

Bei manchen Filmen fragt man sich im Grunde, wieso sie überhaupt den Weg ins Kino gefunden haben. WER IST DADDY? ist ein solcher Film, denn während elementar nichts wirklich falsch an diesem Streifen ist, ist doch auch wenig richtig. Oder anders gesagt: Hier gibt es Unterhaltung, die streng nach Checkliste produziert wurde. Originalität sieht anders aus.

Filmfoto: Wer ist Daddy?©Warner Bros. GmbHDie Brüder Peter (Ed Helms) und Kyle Reynolds (Owen Wilson) dachten Zeit ihres Lebens, dass ihr Vater gestorben sei, als sie noch klein waren. Doch wie sich herausstellt, war das nur eine Lüge ihrer Mutter, denn tatsächlich lebt ihr Vater noch sehr wohl. Allerdings weiß sie nicht, wer es ist, da sie früher mit einigen Männern verkehrte. Die Brüder beschließen also, nach ihrem wahren Vater zu suchen, finden dabei aber auch mehr über ihre Mutter heraus, als sie eigentlich wissen wollten …

Dass der Film über große Strecken einigermaßen unterhält, liegt vor allem an Ed Helms und Owen Wilson. Letzterer spielt zwar wieder mal die ewig gleiche Rolle, die er scheinbar in jedem Film abfeiert (was den Verdacht nahelegt, dass er sich einfach selbst spielt), die Chemie mit seinem Ko-Star stimmt aber. Wo Wilson der joviale Typ ist, ist Helms – natürlich – der etwas steife Bruder, der erst auftauen muss. Die Schauspieler fühlen sich offenkundig in ihren Rollen wohl.

Filmfoto: Wer ist Daddy?©Warner Bros. GmbHDer Film selbst ist nichts, was besondere Wellen schlagen würde. Hinzu kommt, dass der Humor nicht immer vollends durchschlagend ist. WER IST DADDY? ist die Art Komödie, bei der die Macher offenbar nach dem Motto vorgingen, so viel wie möglich an die Wand zu werfen und zu sehen, was hängen bleibt. Manches funktioniert, anderes nicht. Einige Gags sind zum Brüllen, andere allenfalls lauwarm, und mitunter gibt es auch ein paar unschöne Fremdschämmomente.

Filmfoto: Wer ist Daddy?©Warner Bros. GmbHKennt man die Trailer, hat man zudem schon einige der besten Lacher gesehen – ein gängiges Problem bei Komödien. Entsprechend fühlt sich der Film im weiteren Verlauf immer altbekannter aus und man spürt, dass den Autoren zum Ende hin die zündenden Ideen ausgingen. Die Gag-Quote sinkt, die Qualität auch. Was bleibt, ist eine passable, aber niemals ihre Wohlfühlzone verlassende Komödie, die in jeder Sekunde vorhersehbar ist. Das kann durchaus auch unterhaltsam sein, ob aber gerade das den mittlerweile doch recht hohen Ticketpreis für den Kinobesuch rechtfertigt? Die bittere Wahrheit ist nämlich, dass ein Film wie dieser im Heimkino besser aufgehoben ist.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder Wer ist Daddy?

Filmfoto: Wer ist Daddy?
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