The Strangers: Opfernacht

The Strangers: Opfernacht

Regisseur: Johannes Roberts, Schauspieler/in:
Christina Hendricks
,
Bailee Madison
,
Martin Henderson
. Drehbuch:

The Strangers: Opfernacht Handlung

Cindy (Christina Hendricks) und ihr Ehemann Mike (Martin Henderson) begeben sich mit ihrer rebellischen Teenager-Tochter Kinsey (Bailee Madison) und ihrem Sohn Luke (Lewis Pullman) in den Familienurlaub. Doch der Trip entpuppt sich schon bald als unvorstellbarer Albtraum. Nachdem die Vier ihre Unterkunft in einem abgelegenen Trailerpark bezogen haben, beginnt mit einem Klopfen an der Tür eine Nacht voller Terror, aus der es kein Entrinnen gibt. Drei maskierte Fremde mit tödlichen Absichten zwingen die Familie dazu, gemeinsam um ihr Leben zu kämpfen...(Quelle: Verleih)

The Strangers: Opfernacht Filmkritik

The Strangers: Opfernacht Kritik der neue Film von Johannes Roberts mit Christina Hendricks und Bailee Madison

Filmkritik von

„The Strangers 2“: Gestorben wird immer

B ryan Bertinos THE STRANGERS war im Jahr 2008 ein kleiner Überraschungserfolg. Der Film punktete, weil er nicht einfach nur eine Home-Invasion-Geschichte erzählte, sondern auch als Drama über ein Paar, dessen Beziehung zerbricht, funktioniert. Das machte den Film zu etwas Besonderem. Ein Sequel wurde aufgrund des Erfolgs schon für 2009 angekündigt.

Filmfoto: The Strangers: Opfernacht©Universum FilmGekommen ist es nie. Bertino schrieb ein Drehbuch, von dem blieb in THE STRANGERS: OPFERNACHT aber nicht mehr viel, da Ben Ketai eine ganz eigene Geschichte verfolgte. Ursprünglich wollte Bertino am Anfang des Sequels zeigen, wie Liv Tyler, der Star aus dem ersten Teil, nun doch noch von den Strangers erwischt wird. Damit ist es nun Essig, stattdessen gibt es eine neue Geschichte mit den drei mysteriösen Killern.

Eine Familie fährt in den Urlaub, bevor das rebellische Töchterlein aufs Internat soll. Doch der Urlaub wird zum Albtraum, denn die Familie findet sich in einem verlassenen Trailer-Park wieder und wird dort von drei maskierten Fremden terrorisiert. Schon bald ist es nicht mehr nur eine Drohung, die von den Dreien ausgeht, sondern der nackte Kampf ums Überleben beginnt.

Filmfoto: The Strangers: Opfernacht©Universum FilmFür die Regie verpflichtete man Johannes Roberts, der mit 47 METERS DOWN einen großen Independent-Hit in den USA hatte. Mit diesem Sequel dürfte ihm das wohl weniger leicht gelingen, denn der Film bietet nur eine Variation des Originals bis hin zum Ansatz, dass man versucht, am Anfang das Drama stärker auszuspielen. Doch die Familie, die daran zu knabbern hat, dass die rebellische Tochter auf ein Internat geschickt werden soll, spielt eben doch auf einem ganz anderen Niveau. Das ist nett gemacht, letztlich wartet man aber schon auf die Ankunft der Strangers. Und als die dann schließlich auftauchen, gibt es auch nur eine Wiederholung dessen, was man schon gesehen hat.

Dennoch funktionieren diese Szenen, weil man nicht zu plakativ damit umgeht. Die Strangers spielen mit ihren Opfern, sie tauchen aus den Schatten heraus auf. Das ist spannend, auch und gerade, weil man als Zuschauer immer in die Finsternis späht, um zu sehen, ob sich einer darin verbirgt. Damit hätte man über die Runden kommen können, aber dann entgleist THE STRANGERS: OPFERNACHT leider.

Filmfoto: The Strangers: Opfernacht©Universum FilmUrplötzlich wechselt der Film jedoch. Wo zuvor ein gewisses Maß an Realismus Trumpf war, watet der Streifen plötzlich knietief in den übelsten und konventionellsten Slasher-Klischees, wenn einer der Strangers einfach nicht sterben will und dem Final Girl, das es hier tatsächlich auch gibt, wieder und wieder nachstellt, so als sei er unverwundbar und würde Schmerz nur registrieren, nicht aber empfinden.

Das unterminiert, was dieser Film eigentlich sein sollte und was der erste Teil auch gewesen ist. Im Grunde wird damit nur zementiert, dass es dieses Sequel nicht gebraucht hätte, zumal zehn Jahre später. Sicher, das Ganze ist stylisch gehalten, mit tollen klassischen Songs unterlegt und mit Bildern aufwartend, die schon eindringlich sind (Stichwort: Kampf im Swimming Pool), aber letztlich ist das alles nicht genug, um für THE STRANGERS: OPFERNACHT eine Art von Alleinstellungsmerkmal darzustellen.

Dies ist ein Genre, der im Grunde zu wenig versucht und sich stattdessen auf klischierte Slasher-Pfade begibt. Dank kurzer Laufzeit durchaus anschaubar, aber nichts, was man wirklich sehen müsste.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder The Strangers: Opfernacht

Filmfoto: The Strangers: Opfernacht
The Strangers: Opfernacht Trailer, Interviews, Clips und Making ofs


Ihre Kritik zu The Strangers: Opfernacht
Schreiben Sie jetzt Ihre Kritik zu The Strangers: Opfernacht
Sie müssen Angemeldet sein um Ihre Kritik zu
"The Strangers: Opfernacht" schreiben zu können.
Anmelden
Registrieren
Profilbild
Demnächst
BlacKkKlansman

Drama
Regie: Spike Lee
BlacKkKlansman Stars: John David Washington, Adam Driver, Laura...


Einloggen
Herzlich willkommen! Um die Community nutzern zu können, melden sie sich bitte hier mit ihren Zugangsdaten an:

Facebook Login
Noch einfacher, loggen sie sich einfach mit ihrem Facebook Account ein:


Mit einem Klick auf diese Schaltfläche "Mit Facebook einloggen" akzeptieren sie die Nutzungsbedingungen und die Diskussionsrichtlinien der Ideenkraftwerk GmbH. Sie garantieren das sie diese gelesen und gespeichert oder ausgedruckt haben.


Passwort vergessen
Wenn Sie ihr Passwort vergessen haben können sie hier ein neues anfordern, geben sie dazu ihre E-Mail adresse hier ein:

Neu registrieren
Sie haben noch keinen Account bei Kritiken.de? Dann registrieren sie sich jetzt kostenlos, um die Community zu nutzen!