Skyscraper 3D

Skyscraper 3D

Regisseur: Rawson Marshall Thurber, Schauspieler/in:
Dwayne Johnson
,
Neve Campbell
,
Pablo Schreiber
. Drehbuch:

Skyscraper 3D Handlung

Einst war Kriegsveteran Will Sawyer (Dwayne Johnson) Geiselnahme-Experte beim FBI, heute verantwortet er die Sicherheit von Wolkenkratzern. Als er in China einen Auftrag annimmt, steht dort plötzlich das höchste und sicherste Gebäude der Welt in Flammen, wofür er verantwortlich gemacht werden soll. Doch damit ist nicht genug - oberhalb der Feuerlinie sitzt Wills Familie in der Falle... (Quelle: Verleih)

Skyscraper 3D Filmkritik

Skyscraper 3D Kritik der neue Film von Rawson Marshall Thurber mit Dwayne Johnson und Neve Campbell

Filmkritik von

„Skyscraper“: The House! The House! The House is on Fire!

Dwayne Johnson hat zumeist ein gutes Händchen, was die Auswahl seiner Filme anbelangt, aber hin und wieder gibt es dann auch die Ausnahme von der Regel. Es können nicht alle Filme toll sein – und SKYSCRAPER ist es auf keinen Fall. Dafür ist dieser Mischmasch aus großen Vorbildern viel zu generisch und uninspiriert geraten.

Filmfoto: Skyscraper 3DWill Sawyer (Dwayne Johnson) ist ein Sicherheitsexperte und soll im Pearl, dem höchsten Gebäude der Welt, das in Hong Kong steht, sicherstellen, dass dort auch nichts passieren kann. Aber er hat nicht damit gerechnet, dass sich Kräfte gegen ihn verschwören, um das Gebäude in Flammen aufgehen zu lassen. Nun muss Sawyer alles daransetzen, seine Familie aus der Flammenhölle zu retten, während die Schurken zugleich versuchen, ihn für ihre Zwecke einzuspannen.

Man möchte mit dem Film den großen Klassikern des Action- und Katastrophenfilms huldigen, allen voran STIRB LANGSAM und FLAMMENDES INFERNO, aber auch eine Prise AUF DER FLUCHT wird eingewoben. Nun hätte man hoffen können, dass aus dieser Melange etwas halbwegs Passables herauskommt, doch das ist Rawson Marshall Thurber nicht gelungen. Man hat das Gefühl, es wäre ihm besser gedient, wenn er weiterhin bei Komödien bleiben würde. Obwohl: Die gewollten Gags dieses Films funktionieren auch nur allenfalls halbwegs. Zumeist ist es unfreiwilliger Humor, der sich einstellt, weil die Szenerie, aber auch die Actionsequenzen so überzogen sind.

Filmfoto: Skyscraper 3DAber nicht nur das: SKYSCRAPER hat auch das Problem, dass jedes Problem nur so lange eines ist, wie es dem Drehbuchautor in den Kram passt. Mehr als 100 Stockwerke stehen in Flammen, aber nach einem Reboot des Systems funktionieren die Brandbekämpfungsanlagen wieder? Nachdem gerade alles, also auch diese Anlagen, lichterloh brannten? Natürlich, das ergibt Sinn. Zumindest in der fahrigen Welt eines schwachbrüstigen Actionfilms.

Schwachbrüstig hätte auch Dwayne Johnson sein müssen. Ihn sprach scheinbar an der Rolle an, dass seine Figur nicht der typische Held ist, ja, sogar eine Beinprothese trägt, und als Normalo diese Situationen bewältigen muss. Nur sieht Dwayne Johnson nach allem Möglichen, aber nicht nach einem Normalo aus. Die Herausforderungen, die seine Figur bewältigen muss, sind wiederum so übertrieben, dass selbst Superhelden Schwierigkeiten hätten, dabei am Leben zu bleiben. Im Grunde hätte man die Figur mit einem unscheinbaren Typen besetzen müssen. Aber was hätte das schon gebracht, ist der Ex-Wrestler doch fast das Einzige, was der Film auf der Haben-Seite verbuchen kann.

Filmfoto: Skyscraper 3DIn erster Linie will SKYSCRAPER wohl Spektakel verkaufen, aber da war SAN ANDREAS besser, wenn auch inhaltlich auf ähnlich schwachen Beinen stehend. Wenn man unbedingt Johnson wieder auf der Leinwand sehen will – RAMPAGE ist ja gerade mal zwei Monate her – oder ganz dringend einen Action-Fix benötigt, ohne allzu anspruchsvoll zu sein, kann man den Film schon sehen. Nur allzu viel erwarten sollte man nicht …

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder Skyscraper 3D

Filmfoto: Skyscraper 3D
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