Rampage

Rampage

Regisseur: Brad Peyton, Schauspieler/in:
Dwayne Johnson
,
Naomie Harris
,
Malin Åkerman
,
Jeffrey Dean Morgan
,
Jake Lacy
. Drehbuch: Ryan Engle, Carlton Cuse, Ryan J. Condal, Adam Sztykiel

Rampage Handlung

Primatenforscher Davis Okoye (Johnson) hat Probleme im Umgang mit seinen Mitmenschen - dagegen verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem außergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla, den er von Geburt an aufgezogen hat. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert dieser sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster von gewaltigen Ausmaßen. Damit nicht genug - bald stellt sich heraus, dass auch weitere Tiere auf diese Art manipuliert worden sind. Während diese neu geschaffenen AlphaRaubtiere Nordamerika unsicher machen und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt, tut sich Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln, wobei er auf einem sich ständig wandelnden Schlachtfeld einen schweren Stand hat. Denn es geht nicht nur darum, eine weltweite Katastrophe zu verhindern, sondern auch das fürchterliche Biest zu retten, das einst sein Freund war. (Quelle: Verleih)

Rampage Filmkritik

Rampage Kritik der neue Film von Brad Peyton mit Dwayne Johnson und Naomie Harris

Filmkritik von

„Rampage“: Größer ist besser – und nichts ist größer als The Rock

Dwayne Johnson ist einer der wenigen Superstars, die Hollywood heutzutage noch hat. Er kann im Dämmerschlaf befindliche Franchises wie JUMANJI neu beleben, reißt andere wie FAST & FURIOUS an sich und ist künftig auch das Zugpferd der G.I. JOE-Filme. Dass er nun auch mit RAMPAGE sein Publikum unterhält, ist da nur die natürliche Konsequenz.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHDer Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) kommt mit seinen Mitmenschen nicht so gut zurecht, dafür aber mit Tieren – und ganz besonders mit dem ungewöhnlich intelligenten Gorilla George, den er großgezogen hat. Eines Experimentes wegen mutiert der Affe jedoch und wird zum wild umhertobendem Monster. Dabei ist er nicht das einzige Tier, mit dem experimentiert wurde. Schon bald machen die ungewöhnlichsten Raubtiere die USA unsicher, während Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin nach einem Gegenmittel sucht, um die Katastrophe noch abwenden zu können.

Der auf einem alten Computerspiel basierende Film ist nicht unbedingt das Originellste, was das Kino in den letzten Jahren zu bieten hatte, er punktet aber einerseits mit dem wie immer gut aufgelegten Johnson, der sehr genau weiß, wie er seine beeindruckende Physis in Actionmomenten ins rechte Licht rücken muss. Andererseits ist der Streifen aber auch ein Effektspektakel, das schon alleine damit unterhalten kann. Hier kracht es an allen Ecken und Enden und die Kämpfe der mutierten Monstertiere haben es echt in sich, zumal man hier noch den Bonusaspekt hat, dass man bei George mitfühlt und ebenso wie Johnsons Figur will, dass der Silberrücken ein Happyend erhält.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHIn erster Linie ist RAMPAGE eine richtig große Ladung Spaß. Sicher, es ist die Art Spaß, bei der man über die Logik der Geschichte gar nicht erst nachdenken sollte, aber dazu kommt man eh nicht, weil die spektakulären FX-Sequenzen einen mitreißen und ganz und gar in die Welt dieses Films ziehen.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHFür etwas ältere Zuschauer gibt es zudem noch den Nostalgie-Bonus, denn wenn man das Game früher mal gezockt hat, dann macht der Film gleich noch mehr Spaß. Amüsant ist dabei in der Retrospektive, wie primitiv die Graphik des Games aussah und wie überwältigend realistisch das alles im Film daherkommt. Mit RAMPAGE schickt sich Johnson an, gleich noch das nächste Franchise anzustoßen. Der Mann kann sich vor Filmen, die in Serie gehen, kaum noch retten. Aber gut, solange er den Spaß, den er beim Machen hat, auch auf den Zuschauer überträgt, ist das nicht das Schlechteste.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder Rampage

Filmfoto: Rampage
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