Mamma Mia: Here We Go Again!

Mamma Mia: Here We Go Again!

Regisseur: Ol Parker, Schauspieler/in:
Meryl Streep
,
Pierce Brosnan
,
Amanda Seyfried
,
Lily James
. Drehbuch:

Mamma Mia: Here We Go Again! Handlung

Wir zeigen Ihnen in unserer Reihe KinoVino mit "Mamma Mia! Here we go again" das Feel-Good-Muscial des Sommers mit grandiosen Darstellern und Darstellerinnen wie Meryl Streep, Pierce Brosnan und Amanda Seyfried. Ab 19.00 Uhr servieren Herr Kroh und sein Team von der Weinhandlung "Die Weinrebe" ausgewählte Weine. Dazu gibt es kulinarische Köstlichkeiten von Mario Stingl und seiner Home Cooking Agency. Das Ticket für dieses Event gilt als Gutschein für das Essen, die Weine und eine Kinokarte für "Mamma Mia! Here we go again" (Filmbeginn: 20 Uhr). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Mindestteilnehmerzahl 50 Personen.

Mamma Mia: Here We Go Again! Filmkritik

Mamma Mia: Here We Go Again! Kritik der neue Film von Ol Parker mit Meryl Streep und Pierce Brosnan

Filmkritik von

Schön war‘s mit dir, Donna!

Zehn Jahre ist es bereits her, dass Meryl Streep in „Mamma Mia!“ Abba-Songs sang und dem von Flower-Power-Nostalgie durchzogenen Musicalfilm zu weltweitem Kultstatus verhalf. Nun soll die große Party auf der griechischen Insel Kalokairi weitergehen, verspricht der Titel des Fortsetzungsfilms. Gelingt es ihm, die globale „Mamma Mia!“-Fangemeinde erneut in Verzückung zu versetzen? Der Regisseur des Sequels, Ol Parker („Eine Hochzeit zu dritt“), hat jedenfalls mit einem erheblichen Nachteil zu kämpfen, denn Streeps Charakter Donna weilt nicht mehr unter den Lebenden.

Filmfoto: Mamma Mia: Here We Go Again!Wie um den Mangel von Streeps – nicht ganz vollständiger - Absenz auszugleichen, gerät die Fortsetzung zur doppelten Hommage: Nicht nur das Werk der legendären schwedischen Popgruppe Abba wird zelebriert, sondern auch die Erinnerung an Donna, die Ende der 1970er Jahre nach dem Oxford-Studium als Hippie-Aussteigerin nach Griechenland gezogen war. Jetzt hat Donnas Tochter Sophie (Amanda Seyfried) die alte Pension ihrer Mutter auf Kalokairi aufwendig renoviert und zum Hotel vergrößert und viele Gäste zur Eröffnungsfeier eingeladen.

Doch weder Sophies Freund Sky (Dominic Cooper) kann aus New York kommen, noch wollen zwei ihrer drei möglichen Väter erscheinen. Lediglich Donnas Witwer Sam (Pierce Brosnan), der auf der Insel lebt, steht ihr zur Seite und Donnas beste Freundinnen Tanya (Christine Baranski) und Rosie (Julia Walters) sind angereist. Dann zieht aber ein Sturm auf und es sieht so aus, als würde die Party ins Wasser fallen…

Filmfoto: Mamma Mia: Here We Go Again!Auch 1979 gab es einen Sturm auf der Insel, als die gerade angekommene Donna (Lily James) dem New Yorker Sam (Jeremy Irvine) über den Weg lief. In häufigen Rückblenden erzählt das Sequel davon, wie die junge Donna ihre Lover traf, vor Sam in Paris den zum Banker bestimmten Harry (Hugh Skinner) und in Griechenland den jungen schwedischen Yachtbesitzer Bill (Josh Dylan). Die Rückblenden haben viel mit der Gegenwartsebene zu tun, denn Sophie sehnt sich wie verrückt nach ihrer geliebten Mutter, die sie so bewundert.

Irgendwann lässt Sophie die Mutter im Geiste sogar wiederauferstehen, für ein ergreifendes Duett, als das Sequel die Zuschauer längst mit dem besonderen „Mamma Mia!“-Zauber umgarnt hat. Bis dieser Zauber jedoch wirkt, muss eine längere Aufwärmphase durchlaufen werden. Wenn sich im Originalfilm die in Würde gealterte Donna wieder an ihre wilde Hippiezeit erinnerte, entstand diese unvergleichliche Retro-Atmosphäre, die die Rückblenden im Sequel gerade nicht aufweisen. Denn die relativ intensiv geschnittenen Szenen mit Lily James auf dem Weg nach Griechenland ähneln mehr einem modernen Videoclip als dass sie die Flower-Power-Stimmung der 1970er Jahre wieder zum Leben erwecken. Dabei spielt Lily James überzeugend und voller Elan.

Filmfoto: Mamma Mia: Here We Go Again!Doch die Summierung sonniger Inselaufnahmen und romantischer Wohlfühlmomente, etwa auf Bills Yacht, tut ihre Wirkung und der Verstand des Zuschauers ergibt sich der märchenhaften Show mit ihren Gesangs- und Tanznummern. Außer Hits wie „Dancing Queen“ oder „Waterloo“ kommen diesmal auch weniger bekannte Abba-Lieder wie „When I Kissed the Teacher“ oder „My Love, My Life“ zum Zuge.

Glücklicherweise hat das Sequel auch für Sam, Harry und Bill als ältere Semester Verwendung. Denn Pierce Brosnan, Colin Firth und Stellan Skarsgard legen ihre Auftritte unvergleichlich beschwingt oder gar selbstironisch hin. Auch eine Persiflage der berühmten „Titanic“-Pose fehlt nicht. Mit solchen gezielten Gute-Laune-Gesten und sogar einigem Slapstick wird die heitere Verklärung befördert, die dem Publikum praktisch einen leichten Schwips beschert.

Kritik: Bianka Piringer

Filmbilder Mamma Mia: Here We Go Again!

Filmfoto: Mamma Mia: Here We Go Again!
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