I, Frankenstein

I, Frankenstein

Regisseur: Stuart Beattie, Schauspieler/in:
Virginie Le Brun
,
Steve Mouzakis
,
Deniz Akdeniz
,
Kevin Grevioux
,
Mahesh Jadu
. Drehbuch: Kevin Grevioux

I, Frankenstein Handlung

Die Comicverfilmung „I, Frankenstein“ wird nach mehreren Verschiebungen nun im Januar 2014 zu sehen sein. Aufwendige 3D-Konvertierung soll Schuld an der Wartezeit haben.

Aaron Eckhart, bekannt aus „The Dark Knight“, ist in die Rolle des Adam Frankenstein geschlüpft. Schon lange trägt er den Namen seines Schöpfers Dr. Victor Frankenstein. Es ist viele, viele Jahre her, dass der Doktor sein Monster aus mehreren Leichenteilen zusammenbaute. Heute ist Frankenstein in den ständigen Kampf zwischen unsterblicher Clans verwickelt. Des „Monsters“ Ziel ist die Rettung der antiken Stadt sowie der verängstigten Bevölkerung. Doch das Böse ist ihm mit Schritt und Tritt auf den Fersen, denn auch sie wollen hinter das Geheimnis des Frankenstein kommen.

Comic und Drehbuch zu „I,Frankenstein“ stammen aus der Feder des Kevin Grevioux (Underworld), für die Regiearbeit konnte Stuart Beattie (Tomorrow When the War Began ) verpflichtet werden.

Madeleine Hempelmann am Donnerstag 07. November 2013 16:52 Uhr

I, Frankenstein Filmkritik

I, Frankenstein Kritik der neue Film von Stuart Beattie mit Virginie Le Brun und Steve Mouzakis

Filmkritik von

Ich bin Frankenstein – und das ist gut so
Könnten Filme Kinder kriegen, dann wäre I, Frankenstein aus der innigen Beziehung von Van Helsing und Underworld heraus entstanden. Er wäre wie seine Titelfigur ein wenig missgestaltet, weil der unfreiwillige Humor des einen und die auf Action ausgerichtete Geschichte des anderen nicht so richtig miteinander harmonieren wollen. Führt man die Analogie weiter, dann wäre I, Frankenstein im Grunde aber nur der Bastard der zwei genannten Filme, denn weder an Aufwand noch an Ambition kommt er beiden gleich. Vielmehr erinnert er fatal an eine andere räudige Comic-Verfilmung: Dylan Dog.

Vor 200 Jahren wurde er geboren: Adam (Aaron Eckhart), das aus Leichen gefertigte Monstrum des berühmt berüchtigten Dr. Victor Frankenstein. Er fristet sein Dasein in der Stadt Darkhaven, einem dunklen Ort, dessen Bewohner er vor den Kreaturen der Nacht beschützt. Doch nun findet er sich inmitten einer Schlacht wieder, die zwischen zwei verfeindeten Dämonen-Clans abläuft. Auf der einen Seite steht Leonore (Miranda Otto) mit ihren Gargoyles, auf der anderen Naberius (Bill Nigh) mit seinen Dämonen. Dazwischen steht Adam, der sich mit Hilfe der Wissenschaftlerin Terra (Yvonne Strahovski) dafür einsetzt, die Menschheit zu retten.

Filmfoto: I, Frankenstein©Splendid Film GmbHDie Grundlage des Films stellt Kevin Grevioux‘ gleichnamiger Comic dar. Der war schon nicht besonders aufregend, in der filmischen Umsetzung von Stuart Beattie erleidet er jedoch ganz und gar Schiffbruch. Die Inszenierung gibt sich betont ernst, wo ironische Brechung der Geschichte, aber auch den nach Schema F gestalteten Figuren ungemein geholfen hätte. Sollte ein Film wie dieser im Rahmen seiner Möglichkeiten an Schauwerten reich sein, so präsentiert sich I, Frankenstein wie ein mager budgetierter Fernsehfilm, dessen Monster in keinster Weise beeindruckend sind. Die bittere Wahrheit ist. Schon vor Jahrzehnten konnte man in Fernsehserien besser und glaubwürdiger gestaltete Kreaturen sehen. Damit einher gehen laue Spezialeffekte, wie es sie bei Produktionen dieser Größenordnung in dieser Dimension nicht geben dürfte.

Filmfoto: I, Frankenstein©Splendid Film GmbHAber darüber könnte man sogar hinwegsehen. Das Überhören der ungemein hohlen Dialoge ist hingegen vollkommen unmöglich. Kaum zu glauben, dass die Schauspieler sich einen Rest Würde bewahrt haben, während sie mit bedeutungsschwangerem Ton und ernster Miene ihre Texte zum Besten geben. Aber man sieht ihnen schon an, dass es unangenehm ist. Mehr noch, dass sie wissen, mit welchem Zelluloidmüll sie sich gerade für die Ewigkeit empfehlen, auch wenn diese Ewigkeit hauptsächlich im Fortbestehen in der DVD-Krabbelkiste und im Spätprogramm von Nischensendern manifestiert sein wird.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder I, Frankenstein

Filmfoto: I, Frankenstein
I, Frankenstein Trailer, Interviews, Clips und Making ofs


Ihre Kritik zu I, Frankenstein
Helena Kamp schrieb am 05.02.2014 um 13:23
Interessante Thematik...

...aber schlecht umgesetzt. Die Spannung fehlt, die Dialoge fesseln auch nicht. Von so einem Film erwarte ich mehr: Dunkle verstörende Szenen, ein mysteriös tiefgründiger Frankenstein, und keinen hohlen Muskelprotz. Schade, da wollte Hollywood wieder zu viel Hollywood in einen einzigen Film reinpacken.

Bewerten:
0 | 0
Antworten
Beitrag Melden
Schreiben Sie jetzt Ihre Kritik zu I, Frankenstein
Sie müssen Angemeldet sein um Ihre Kritik zu
"I, Frankenstein" schreiben zu können.
Anmelden
Registrieren
Profilbild

Einloggen
Herzlich willkommen! Um die Community nutzern zu können, melden sie sich bitte hier mit ihren Zugangsdaten an:

Facebook Login
Noch einfacher, loggen sie sich einfach mit ihrem Facebook Account ein:


Mit einem Klick auf diese Schaltfläche "Mit Facebook einloggen" akzeptieren sie die Nutzungsbedingungen und die Diskussionsrichtlinien der Ideenkraftwerk GmbH. Sie garantieren das sie diese gelesen und gespeichert oder ausgedruckt haben.


Passwort vergessen
Wenn Sie ihr Passwort vergessen haben können sie hier ein neues anfordern, geben sie dazu ihre E-Mail adresse hier ein:

Neu registrieren
Sie haben noch keinen Account bei Kritiken.de? Dann registrieren sie sich jetzt kostenlos, um die Community zu nutzen!