Goodbye Christopher Robin

Goodbye Christopher Robin

Regisseur: Simon Curtis, Schauspieler/in:
Vicki Pepperdine
,
Margot Robbie
,
Domhnall Gleeson
,
Will Tilston
,
Alex Lawther
. Drehbuch: Simon Vaughan, Frank Cottrell Boyce

Goodbye Christopher Robin Handlung

GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN gibt einen außergewöhnlichen Einblick in die innige Beziehung zwischen A.A. Milne (Domhnall Gleeson), dem vielgeliebten Kinderbuch-Autoren und seinem Sohn Christopher Robin (Will Tilston), dessen Kuscheltiere den Autoren zu den zauberhaften Geschichten um Winnie-the-Pooh inspirierten. Christopher Robin, seine Mutter Daphne (Margot Robbie), seine Nanny Olive (Kelly Macdonald), ja die ganze Familie wird vom internationalen Erfolg der Geschichten förmlich überrannt. Das Buch wird ein großer Erfolg und bringt nach den leidvollen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs Hoffnung und Wohlstand nach England. Die Frage aber ist, welchen Preis Christopher Robin und seine Familie dafür zahlen müssen, permanent in der Öffentlichkeit zu stehen...(Quelle: Verleih)

Goodbye Christopher Robin Filmkritik

Goodbye Christopher Robin Kritik der neue Film von Simon Curtis mit Vicki Pepperdine und Margot Robbie

Filmkritik von

„Goodbye Christopher Robin“: Wie Pu in die Welt kam und wie sich die Welt eines Jungen veränderte

„Pu der Bär“ wurde vor nicht all zu langer Zeit zum beliebtesten Kinderbuch aller Zeiten gewählt. Der Film GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN befasst sich mit diesem Buch und seiner Entstehung, mehr aber noch mit den Konsequenzen, die es für den echten Christopher Robin hatte.

Der Autor A.A. Milne (Domhnall Gleeson) ist mit seinen Theaterstücken erfolgreich, will jedoch mit seiner jungen Familie aus London raus. Man bezieht ein schönes Anwesen in Sussex, aber auch hier kann der Autor seinen Dämonen nicht entfliehen. Er kämpfte im großen Krieg und hat ein Trauma davongetragen, das ihn nicht mehr loslässt. Doch Frieden findet er, als seine Frau weg ist und er alleine mit seinem Sohn Christopher Robin durch die Wälder streift. Gemeinsam erfinden sie die Geschichte des Bären Winnie Pu, die Milne zu einem Kinderbuch ausarbeitet, in dem er seinen Sohn zur Hauptfigur macht. Doch damit zerstört er auch die Kindheit seines Sohns, der gegen seinen Willen zur Berühmtheit wird.

Filmfoto: Goodbye Christopher Robin©Twentieth Century FoxSimon Curtis ist ein schöner Film geglückt. Er zeigt die Wälder rund um das Anwesen der Milnes mit jener schönen Verträumtheit, die Teil des Hundertmorgenwalds ist. Man kann erahnen, wie inspirierend die Wanderungen von Vater und Sohn gewesen sind – die glücklichsten Tage, die A.A. Milne je erlebt hat, wie er seinem Sohn später gesteht. Aber er hat nicht ahnen können, was er seinem Sohn mit seinem Buch antut. Denn der Erfolg des Buches war so gigantisch, dass jeder mehr über den wahren Christopher Robin wissen wollte – und Milnes Frau wusste das Interesse an ihrem Sohn zu nutzen. Sie ist es, von Margot Robbie gefühlskalt gespielt, die hier am Schlechtesten wegkommt, aber man scheint nahe an der Wahrheit gewesen zu sein. Denn nach dem Tod seines Vaters hat Christopher den Kontakt zu seiner Mutter fast völlig abgebrochen.

Im Film vergibt Christopher ihm, im wahren Leben tat er das nicht, er akzeptierte nur, was passiert war. Der Film endet darum auf einer versöhnlichen Note, die der Geschichte guttut, denn allem Schmerz zum Trotz, der für die Familie entstand, fand ein Buch den Weg in die Welt, das Abermillionen Kinderherzen höherschlagen ließ.

Filmfoto: Goodbye Christopher Robin©Twentieth Century FoxGOODBYE CHRISTOPHER ROBIN ist kein biographischer Film im eigentlichen Sinn, eher ein Drama, das vehement dafür plädiert, Kindern die Kindheit zu lassen. Die von Christopher Robin wurde genommen, als das Buch zum Erfolg wurde. Denn auch als Milne beschloss, keine weiteren Geschichten mit Pu zu erfinden, war es doch schon zu spät. In der Schule, aber auch der militärischen Grundausbildung wurde Christopher Robin gehänselt.

Filmfoto: Goodbye Christopher Robin©Twentieth Century FoxDie beiden Schauspieler für die Rolle sind hervorragend ausgesucht worden. Will Tilston als achtjähriger Christopher überzeugt als der kleine Junge, der sich ungeliebt und benutzt fühlt, während Alex Lawther, der gerade auch in GHOST STORIES zu sehen ist, zu den großen, jungen Talenten Großbritanniens gehört. Auch er spielt mit filigraner Mimik und offenbart das Trauma dieses jungen Mannes, das auf seine Art nicht sehr viel anders ist als das seines Vaters.

GOODBYE CHRISTOPHER ROBIN ist ein einfühlsamer, vor prächtiger landschaftlicher Kulisse gedrehter Film, der seine Geschichte bittersüß, emotional und ausgesprochen schön erzählt.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder Goodbye Christopher Robin

Filmfoto: Goodbye Christopher Robin
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