Die Grundschullehrerin

Die Grundschullehrerin

Regisseur: Héléne Angel, Schauspieler/in:
Sara Forestier
,
Vincent Elbaz
,
Albert Cousi
,
Ghillas Bendjoudi
,
Guilaine Londez
. Drehbuch: Héléne Angel, Yann Coridian, Olivier Gorce, Agnès de Sacy

Die Grundschullehrerin Handlung

Florence ist Grundschullehrerin aus Leidenschaft. Während sie alles gibt, um ihren Schülern den Weg in eine glückliche und erfolgreiche Zukunft zu ebnen, sieht es privat chaotisch aus: Alleinerziehend, fehlt ihr häufig die Zeit für ihren Sohn, der daher zu seinem Vater ziehen will. Als zudem der kleine Sacha, ein Kind aus schwierigen Verhältnissen, neu in ihre Klasse kommt und ihre volle Aufmerksamkeit fordert, muss Florence einen Weg finden, endlich Ordnung in ihr Leben zu bringen.

Die Grundschullehrerin Filmkritik

Die Grundschullehrerin Kritik der neue Film von Héléne Angel mit Sara Forestier und Vincent Elbaz

Filmkritik von

„Die Grundschullehrerin“: Etwas fürs Herz

Bei deutschen Filmen konzentriert man sich beim Thema Schule vor allem auf den Humor, gerne auch den Slapstick. Das war schon in den 1960er Jahren mit den Nietnagel-Geschichten so und ist mit FACK JU GÖTHE auch nicht besser geworden. Der französische Film DIE GRUNDSCHULLEHRERIN geht anders an das Thema heran. Ernster, aber bisweilen auch mit einer Prise Humor.

Filmfoto: Die Grundschullehrerin©Alamode FilmFür Florence ist ihre Arbeit zugleich auch Berufung: Sie ist mit Leib und Seele Grundschullehrerin. Dabei versucht sie, ihren Schützlingen den Weg in eine gute Zukunft zu ebnen, während ihr eigenes Privatleben recht chaotisch verläuft. Denn als alleinerziehende Mutter hat sie häufig nicht so viel Zeit für ihren Sohn, wie sie gerne hätte, weswegen dieser zu seinem Vater zieht. Dann kommt der kleine Sacha neu in ihre Klasse und braucht besondere Zuwendung, da er aus schwierigen Verhältnissen kommt, weswegen Florence einen Weg finden muss, auch ihr Leben endlich in Ordnung zu bringen.

Man merkt dem Film schon an, dass hier eine Herzensangelegenheit der Regisseurin gegeben ist, die damit ihrer Hauptfigur gar nicht so unähnlich ist. Aber die Erzählung ist etwas zerfasert, weil Helene Angel versucht, zuviel in ihren Film zu packen und dabei einiges eben nur nebenbei streifen kann. Lernschwächen der Schüler, die Inklusion schwieriger Kinder, all das kommt zwar vor, aber nur en passant, während auch noch eine Romanze eingebaut wird, die dem Film eine Form von Leichtigkeit verpassen soll, aber eigentlich nur aufgepfropft wirkt. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

Filmfoto: Die Grundschullehrerin©Alamode FilmDafür brilliert der Film mit einer wundervollen Hauptdarstellerin, aber auch mit Jungdarstellern, die authentisch wirken. Das ist eine der Stärken dieser Produktion, die damit ein Gefühl von Echtheit bietet, das der Geschichte sehr gut tut. Darüber hinaus ist es eben nicht nur dramatisch, sondern auch witzig. Nicht schreiend komisch, eher zum Schmunzeln, was dann auch mit dem Zusammenspiel der Lehrerin mit den Kindern zu tun hat.

Filmfoto: Die Grundschullehrerin©Alamode FilmAllerdings muss man schon anmerken, dass die Geschichte konzentrierter hätte sein müssen. Es hätte aus einem guten einen hervorragenden Film gemacht. Aber auch in der jetzigen Form ist DIE GRUNDSCHULLEHRERIN eine schöne Dramödie, die in vielerlei Hinsicht zu Herzen geht und bisweilen sogar harte Themen anspricht. Das beißt sich teilweise ein wenig, in Sachen Emotionalität ist dafür wirklich viel geboten. Und das Schönste am Film: Irgendwie fühlt man sich an die eigene Zeit in der Grundschule erinnert, als das Leben noch so herrlich einfach und unkompliziert war, auch wenn man das damals nicht erkannt hat.

Kritik: Peter Osteried

Filmbilder Die Grundschullehrerin

Filmfoto: Die Grundschullehrerin
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