Der Rosenkrieg
Im Preisvergleich:
4 Angebote ab
Eur 7,97*

Der Rosenkrieg

Regisseur: Danny DeVito, Schauspieler/in:
Michael Douglas
,
Kathleen Turner
,
Danny DeVito
,
Marianne Sägebrecht
,
Sean Astin
. Drehbuch: Warren Adler, Michael Leeson

Der Rosenkrieg ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1989 von Danny DeVito nach dem gleichnamigen Roman von Warren Adler.

Handlung

In der Rahmenhandlung erzählt Anwalt Gavin D’Amato einem Mandanten die Geschichte der schmutzigen Scheidung von Oliver Rose und seiner Ehefrau Barbara, um ihm klar zu machen, dass eine Ehescheidung „sauber“ abzulaufen habe.

Die Binnenhandlung erstreckt sich über viele Jahre, während derer sich die gegenseitige Abneigung der Eheleute steigert. Barbara Rose wünscht die Scheidung, eine gütliche Einigung bezüglich des gemeinsamen Hauses ist jedoch nicht möglich. Es kommt zur Eskalation mit absurden Handlungen wie dem Zerstören der Einrichtung oder einer Verfolgungsjagd im Hause. Am Ende liegen Barbara und Oliver Rose sterbend in der Eingangshalle ihres Hauses, nachdem sie im vorausgegangenen Kampf im Treppenhaus mit dem Kronleuchter abgestürzt sind. Noch im Moment des Todes stößt Barbara die ausgestreckte Hand ihres Mannes weg.

Auszeichnungen

Der Film gewann im Jahr 1990 die Goldene Leinwand und den Jupiter für das Beste Drehbuch. Er war 1990 für drei Golden Globes nominiert: Als „Beste Komödie oder Musical“ und Michael Douglas und Kathleen Turner als beste Darsteller.

David Newman gewann 1990 den BMI Film Music Award und nahm am Wettbewerb der Berlinale 1990 teil.

Der Film wurde 1991 für den BAFTA Award in der Kategorie „Bestes adaptiertes Drehbuch“ nominiert.

Hintergrund

Der Film war nicht nur ein großer kommerzieller Erfolg mit alleine in Deutschland vier Millionen Besuchern und einem Gesamteinspielergebnis von 83 Millionen US-Dollar, sein Titel drang auch in die deutsche Umgangssprache als Redewendung für konfliktstarke Scheidungen ein. Er lehnt sich an die so genannten englischen „Rosenkriege“, die Thronfolgekämpfe zwischen den Adelshäusern York (weiße Wappen-Rose) und Lancaster (rote Rose) im 15. Jahrhundert an, die als „The Wars of the Roses“ bekannt sind. Der englische Titel des Films „The War of the Roses“ ist also ein Wortspiel mit dem Plural-Begriff aus der englischen Geschichte. Der Vorspann des Films wurde von Saul Bass gestaltet.

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 03. April 2013, 14:04 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: JLKiel, Marschner, Don Magnifico, Kubrick, SOIR, Arntantin, JCS, PWS, Wolli-j, FredericII, Rybak, Ciciban, Darev, César, AN, Rl, Paravent, Jan B, Murphy567, BLueFiSH.as, Elchjagd, FlaBot, Wikimensch, Michail, Zinnmann, Stefan Kühn, Ot, Mikue. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.



Ihre Kritik zu Der Rosenkrieg
Mila schrieb am 15.07.2013 um 12:22

Eine Scheidung muss sauber verlaufen, doch in den meisten Fällen tut sie das nicht! Dies versucht der Scheidungsanwalt Gavin D Ámato (Danny DeVito) auch seinem jungen Klienten begreiflich zu machen, der sich mit dem Gedanken trägt sich scheiden zu lassen. Um dies noch anschaulicher zu machen erzählt er eine Geschichte, und zwar die der Familie Rose, die einst so glücklich waren wie man es eben nur sein kann, bis sie auch auf den Gedanken kamen sich scheiden zu lassen. Oliver(Michel Douglas) und Babara( Kathleen Turner) führen eine Ehe wie aus dem Bilderbuch, sie haben einen Sohn und eine Tochter, Hund und Katze, ein traumhaftes und luxuriöses Anwesen und so ziemlich alles wovon man träumen kann. Oliver ist zudem geschäftlich sehr erfolgreich. Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus, und beide geraten in eine Art Midlife Crises, in der sich jeder der beiden fragt, wie sein Leben ohne den jeweils anderen verlaufen wäre. Natürlich, scheint das was gewesen sein könnte attraktiver als das was man hat, und beide geben dem anderen die Schuld an diesem Dilemma. Es kommt wie es kommen muss: Die Fronten verhärten sich immer mehr, und irgendwann kommt es zu ernsthaften Auseinandersetzungen. Fiesheiten jeglicher Art werden aufgefahren um den jeweils anderen dazu zu bewegen das gemeinsame Haus zu verlassen, doch keiner gibt nach! Oliver zieht eine Trennungslinie durch das Haus. Jeder soll in seinem Bereich bleiben. Das beide sich ständig über den Weg laufen spitzt die Lage noch weiter zu: Babara schließt ihren Mann in der Sauna ein, er sägt alle Absätze ihrer High Heels ab. Er pinkelt auf ihren Fisch und sie überfährt ihn mitsamt seinem Oldtimer. Letzten Endes bewerfen sich beide nur noch mit Gegenständen aller Art und das gemeinsame Haus wird zum Schlachtfeld, dieses ganz persönlichen Krieges. Wer den gewinnt? Ob einer gewinnt? Schaut es euch selbst an, ich möchte nicht alles vorweg nehmen! Als der Film im Jahre 1989 in die Kinos kam war er ein Renner! Und zu Recht, wie ich persönlich finde, denn obwohl er nun mittlerweile bereits an die 20 Jahre alt ist, hat der Film nichts von seinem Charme eingebüßt. Die Geschichte vom Rosenkrieg sucht ihres gleichen, und ist einfach toll inszeniert! Man lacht und weint gleichermaßen, wenn man sieht wie das einst so glückliche Paar zu sich hassenden Furien mutiert. Danny DeVito, der sowohl die Rolle des Scheidungsanwaltes Gavin, als auch den Regiestuhl besetzt, hat ganze Arbeit geleistet. Ich kenne keinen Film dieser Art der über einen ähnlich tiefschwarzen und bitterbösen Humor verfügt wie es der Rosenkrieg tut! Dieser Film ist das Synonym für die absolute Abrechnung, für das hässlichste mögliche Ende einer Ehe das je verfilmt worden ist. Eine absolut sehenswerte Satire und ein absoluter Klassiker!!

Bewerten:
0 | 0
Antworten
Beitrag Melden
Schreiben Sie jetzt Ihre Kritik zu Der Rosenkrieg
Sie müssen Angemeldet sein um Ihre Kritik zu
"Der Rosenkrieg" schreiben zu können.
Anmelden
Registrieren
Profilbild

Einloggen
Herzlich willkommen! Um die Community nutzern zu können, melden sie sich bitte hier mit ihren Zugangsdaten an:

Facebook Login
Noch einfacher, loggen sie sich einfach mit ihrem Facebook Account ein:


Mit einem Klick auf diese Schaltfläche "Mit Facebook einloggen" akzeptieren sie die Nutzungsbedingungen und die Diskussionsrichtlinien der Ideenkraftwerk GmbH. Sie garantieren das sie diese gelesen und gespeichert oder ausgedruckt haben.


Passwort vergessen
Wenn Sie ihr Passwort vergessen haben können sie hier ein neues anfordern, geben sie dazu ihre E-Mail adresse hier ein:

Neu registrieren
Sie haben noch keinen Account bei Kritiken.de? Dann registrieren sie sich jetzt kostenlos, um die Community zu nutzen!