Ant-Man and the Wasp 3D

Ant-Man and the Wasp 3D

Regisseur: Peyton Reed, Schauspieler/in:
Paul Rudd
,
Evangeline Lilly
,
Michael Douglas
,
Michelle Pfeiffer
. Drehbuch:

Ant-Man and the Wasp 3D Handlung

Das Marvel Cinematic Universe wächst um ein bildgewaltiges und actiongeladenes Abenteuer rund um den einstigen Trickbetrüger Scott Lang (Paul Rudd), der dank seines Ant-Man-Anzugs die einzigartige Fähigkeit besitzt, gigantisch groß zu wachsen oder sehr sehr klein zu schrumpfen. Unmittelbar nach den Ereignissen von "The First Avenger: Civil War" wird er von Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Dr. Hank Pym (Michael Douglas) um Hilfe in einer dringenden neuen Mission gebeten. Scott kehrt zurück in den Anzug und muss lernen, zusammen mit seiner genialen Mitstreiterin The Wasp im Team zusammen zu kämpfen, um Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken.

Ant-Man and the Wasp 3D Filmkritik

Ant-Man and the Wasp 3D Kritik der neue Film von Peyton Reed mit Paul Rudd und Evangeline Lilly

Filmkritik von

Klein, aber wirkungsvoll

Dass die Größe nicht entscheidend ist, bewies 2015 Superheld Ant-Man in seinem ersten Soloauftritt, einem launigen, dynamisch inszenierten Actionstreifen, der sich ganz bewusst von den gigantischen Zerstörungsorgien anderer Marvel-Filme abgrenzte und die Schrumpffähigkeit seiner Titelfigur für erfrischend kreative Spektakelmomente nutzte. Während anderswo ganze Landstriche in Schutt und Asche gelegt werden, ließ Regisseur Peyton Reed („Der Ja-Sager“) seinen mitunter ameisengroßen Protagonisten am Ende in einem Kinderzimmer gegen seinen Widersacher antreten. Einer von mehreren gewitzten Einfällen, die die Comic-Verfilmung zu einem vergnüglich-mitreißenden Erlebnis machten. Auch wenn die Fortsetzung „Ant-Man and the Wasp“ ohne den damaligen Überraschungseffekt auskommen muss, bietet sie einmal mehr kurzweilige, vor allem optisch ansprechende Popcorn-Unterhaltung.

Filmfoto: Ant-Man and the Wasp 3DNachdem er in „The First Avenger: Civil War“ Captain America zu Hilfe geeilt ist und in Deutschland für Chaos und Verwüstung gesorgt hat, steht Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) in den USA unter Hausarrest. Kurz vor der Verbüßung seiner Strafe wird der frühere Meisterdieb von seiner einstigen Mitstreiterin Hope Van Dyne (Evangeline Lilly) entführt, die gemeinsam mit ihrem Vater Dr. Pym (Michael Douglas) nach Mitteln und Wegen sucht, um ihre Mutter Janet (Michelle Pfeiffer) aufzuspüren, die vor Jahrzehnten in der Quantenebene verschwunden ist. Da Scott erfolgreich aus dem subatomaren Raum zurückkehrte und der Verschollenen in irritierenden Visionen begegnet, glauben Tochter und Vater an die Chance auf ein Wiedersehen. Interesse an den Plänen zeigen allerdings auch der skrupellose Schwarzmarkthändler Sonny Burch (in einer etwas oberflächlichen Rolle verschenkt: Walton Goggins) und die geheimnisvolle Ava alias Ghost (Hannah John-Kamen).

Filmfoto: Ant-Man and the Wasp 3DUm es gleich vorwegzunehmen: Nach dem vor allem gegen Ende dramatischen „Avengers: Infinity War“, dem neunzehnten Beitrag der fortlaufenden Marvel-Reihe, versteht sich „Ant-Man and the Wasp“, das zwanzigste Kapitel, als luftig-leichte Spaßveranstaltung, die den Betrachter mit atemberaubenden Bildern und lockeren Sprüchen bei Laune halten will. Wie schon im Vorgänger ist die simpel gestrickte Handlung lediglich ein Vorwand, um den Titelhelden und seine Begleiter in amüsante und brenzlige Situationen hineinzuschleudern. Emotionale Tiefe erreicht die Suche nach Hopes Mutter Janet nicht. Und auch der eigentlich hochgradig spannende Charakter der mysteriösen Ava wird vom Drehbuch sträflich vernachlässigt. Nichtsdestotrotz lässt man sich gerne auf die rasante, um keinen augenzwinkernden Spruch verlegene Sause ein, die zumindest dann unter die Haut, wenn Scott und seine kleine Tochter Cassie (stark: Abby Ryder Fortson) gemeinsam zu sehen sind. Schon der Einstieg lässt das aus Teil eins bekannte innige Vater-Tochter-Verhältnis aufleben, das die Macher für einige wohltuende Ruhepausen nutzen.

Filmfoto: Ant-Man and the Wasp 3DErwartungsgemäß spielt Reed erneut mit dem Schrumpf- und Wachstumsvermögen seines sympathischen Superhelden, dem mit Hope Van Dyne alias Wasp eine ebenbürtige, weit über die Rolle einer Stichwortgeberin hinausgehende Kämpferin zur Seite steht. Autos, die blitzschnell auf Matchbox-Größe zusammenfallen. Ein Labor, das sich in einen Rollkoffer verwandeln lässt. Und ein riesenhafter Ant-Man, der während einer atemberaubenden Verfolgungsjagd durch San Francisco einen Transporter als Skateboard zweckentfremdet. Fortlaufend biegt der Film mit lustigen, optisch reizvollen Ideen um die Ecke, die sich ein wenig abheben vom ausufernden, in manchen Fällen durchaus ermüdenden Marvel-Action-Treiben. Das ganz große Staunen über die visuellen Kabinettstücke mag nach dem ersten Ant-Man-Abenteuer verflogen sein. Und doch gelingt es dem abermals kompetent in Szene gesetzten Sequel, sein Publikum für zwei Stunden gefangen zu nehmen.

Kritik: Christopher Diekhaus

Filmbilder Ant-Man and the Wasp 3D

Filmfoto: Ant-Man and the Wasp 3D
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