Komponist/in / Schauspieler/in / Regisseur/in

Prince

* 07.06.1958 - Minneapolis

Über Prince

Prince

Prince (* 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota als Prince Rogers Nelson) ist ein US-amerikanischer Sänger, Komponist, Songwriter, Musikproduzent und Multiinstrumentalist.

Prince ist seit 1978 im Musikgeschäft tätig. Vor allem in den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene, indem er unterschiedliche Musikgenres miteinander kombinierte. Die stilistische Spannbreite seiner Musik reicht von R&B, Funk, Soul, Pop und Rock über Blues bis hin zum Jazz. Seine Liedtexte schreibt Prince selbst, zudem komponiert, arrangiert und produziert er seine Songs. Außerdem spielt er Instrumente wie Gitarre, E-Bass, Klavier, Keyboard und Schlagzeug.[1] Bei einigen seiner Studioaufnahmen spielte er alle Instrumente selbst.

Den internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit dem Film, der Single und dem Album Purple Rain. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Seit den 1990er Jahren verficht Prince entschieden die Rechte an seinem Geistigen Eigentum, was er unter anderem durch seinen Widerstand gegen Schallplattenfirmen zeigt. Aufgrund von Differenzen mit seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. Records legte Prince von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen ab. In dieser Zeit trug er statt eines aussprechbaren Namens ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als „The Artist Formerly Known As Prince“ (Der früher als Prince bekannte Künstler) bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records nennt sich der Musiker seit Mai 2000 wieder Prince.

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts grenzt sich Prince zunehmend von der Musikindustrie ab und wählt unkonventionelle Vertriebskanäle für seine Tonträger. Einige seiner Alben waren zeitweise nur über das Internet oder als Beilage einer handelsüblichen Zeitung erhältlich.

Leben

Kindheit und Jugend

Prince Rogers Nelson wurde am 7. Juni 1958 in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) geboren. Benannt wurde er nach dem Bühnennamen „Prince Rogers“ seines Vaters John Lewis Nelson (* 29. Juni 1916; † 25. August 2001).[2]

Der Halbitaliener John Lewis Nelson war hauptberuflich Angestellter der Firma Honeywell International in Minneapolis und trat in seiner Freizeit auf lokaler Bühne als Jazz-Pianist mit seiner Band The Prince Rogers Trio auf. Bei einem seiner Auftritte im Jahr 1956 in Minneapolis lernte Nelson die Jazzsängerin Mattie Della Shaw (* 11. November 1933; † 15. Februar 2002)[3] kennen, die afroamerikanische und weiße Vorfahren hatte. Er engagierte sie als Sängerin in seiner Jazz-Band, und 1957 heirateten die beiden.[4] Aus erster Ehe brachte Nelson vier Kinder mit, zudem war er Vater von Duane Joseph Nelson (* 18. August 1958; † 4. März 2011),[5] der – wie Prince – im Jahr 1958 geboren wurde, aber aus einer weiteren Beziehung von Nelson stammt.[4] Auch Mattie Shaw hatte bereits einen Sohn aus einer früheren Liaison.

In einem späteren Interview erklärte John Lewis Nelson, er habe seinen 1958 geborenen Sohn Prince genannt, damit dieser das verwirklichen könne, was Nelson sich selber vorgenommen hatte.[6] 1960 bekamen die Nelsons noch die gemeinsame Tochter Tika Evene (oft nur „Tyka“ genannt),[7] die somit Prince’ einzige vollbürtige Schwester ist.

Das Ehepaar lebte also mit acht Kindern aus vier verschiedenen Beziehungen gemeinsam in einem Haus in Minneapolis, bis es sich 1965 formell trennte.[4] John Lewis Nelson zog aus, und Prince blieb bei seiner Mutter, die 1967 Hayward Julius Baker (* 23. September 1915; † 29. Dezember 2010) heiratete.[8] „Ich konnte ihn von Anfang an nicht leiden“, sagte Prince über seinen Stiefvater in einem späteren Interview.[8]

Wegen Streitigkeiten mit Baker zog Prince 1970 im Alter von zwölf Jahren zu seinem leiblichen Vater. Doch John Lewis Nelson warf seinen Sohn 1972 aus dem Haus, weil dieser sich mit einem Mädchen getroffen hatte. Fortan wohnte Prince bei seiner Tante, der Schwester von John Lewis Nelson, bis er schließlich 1973 von Bernadette Anderson aufgenommen wurde. Diese war geschieden und hatte ebenfalls sechs Kinder. Ihren Sohn André Anderson, der sich später André Cymone nannte,[9] hatte Prince bereits 1965 in der Schule kennengelernt.

Im Juni 1976 bestand Prince seine Abschlussprüfung an der Central Highschool[10] und im Dezember 1976 bezog er im Alter von 18 Jahren seine erste eigene Wohnung in Minneapolis.[11]

Familie

Im August 1990 lernte der 158 cm[12] große Sänger Prince bei einem Tour-Konzert in Mannheim die 15 Jahre jüngere Tänzerin Mayte Jannell Garcia (* 12. November 1973) kennen.[13] Mit der damals minderjährigen Mayte Garcia stand Prince anschließend permanent in Verbindung; er integrierte sie 1992 als Tänzerin und Hintergrundsängerin in seine Begleitband The New Power Generation.[14] Am 14. Februar 1996 heirateten die beiden in Minneapolis. Aus der Ehe mit Mayte Garcia stammt ein Sohn, der am 16. Oktober 1996 in Minneapolis geboren wurde. Das Kind war eine Frühgeburt, litt am Pfeiffer-Syndrom mit körperlichen und geistigen Behinderungen und verstarb nach einer Woche am 23. Oktober 1996.[15] 1998 trennten sich Prince und Mayte Garcia, und die Ehe wurde annulliert.[16]

Das zweite Mal heiratete Prince am 31. Dezember 2001 auf Hawaii,[17] diesmal die Kanadierin Manuela Testolini (* 19. September 1976), eine Angestellte seines Unternehmens Paisley Park Studio. Die Ehe blieb kinderlos und im Jahr 2006 reichte Testolini die Scheidung ein.[18]

Meldungen und Berichte, die sein Privatleben betreffen, kommentiert Prince ausgesprochen selten. Er schirmt sein Privatleben rigoros ab.

Karriere

Musikalische Anfänge

Als sich Prince’ Vater John Lewis Nelson 1968 von seiner Familie trennte und auszog, ließ er sein Klavier im Haus zurück. Prince nutzte das, um selbst Klavierspielen zu lernen. Da er ab 1973 in der Familie von André Anderson wohnte, unternahmen die beiden Jugendlichen viel zusammen und lernten Gitarre, E-Bass, Keyboards, Schlagzeug und später auch Synthesizer spielen. Zusammen mit einem Cousin zweiten Grades von Prince gründeten sie ihre erste Band Phoenix. Sie wurde nach einem Album der Band Grand Funk Railroad aus dem Jahr 1972 benannt, und Prince übernahm den Gesang und spielte E-Gitarre. Nachdem Phoenix in Soul Explosion umbenannt wurde, war im Jahr 1974 Grand Central der neue Name der Band. Sie coverte Songs bekannter Interpreten. Das Schlagzeug bei Grand Central übernahm noch im gleichen Jahr Morris Day,[19] der später Frontsänger der Band The Time wurde. 1975 wurde Prince von dem Musiker Pepé Willie als Studiomusiker engagiert und nahm mit dessen Band 94 East diverse Songs auf, die aber erst 1986 veröffentlicht wurden.[20]

Im Frühjahr 1976 wurde Grand Central in Champagne umbenannt und Prince nahm mit der Band im Studio Moonsound in Minneapolis weitere Songs auf. Dieses Studio gehörte dem gebürtigen Engländer Chris Moon, der Gedichte und Texte schrieb, die er vertonen lassen wollte. Im Gegenzug konnte Prince kostenlos seine eigene Musik im Studio Moonsound aufnehmen. Dadurch konnte er sein Wissen in Tontechnik weiterentwickeln und sich auch als Musiker fortbilden. Die Band Champagne löste sich in dieser Zeit auf. Chris Moon riet Prince dazu, seinen Nachnamen Nelson abzulegen und unter dem Künstlernamen „Prince“ aufzutreten. Jedoch lehnte Chris Moon ab, Manager von Prince zu werden. Stattdessen kontaktierte er Owen Husney, Besitzer einer Werbeagentur in Minneapolis, und spielte ihm Songs von Prince vor. Im Dezember 1976 wurde Husney per Vertrag der erste Manager von Prince, und Anfang April 1977 flogen sie zusammen nach Kalifornien. Dort hatte Husney Treffen mit Vertretern von diversen Schallplattenunternehmen organisiert, um einen Künstlervertrag für Prince abzuschließen. Am 25. Juni 1977 unterzeichnete Prince bei Warner Bros. Records seinen ersten Schallplattenvertrag, der ihm unter anderem ein Budget von 180.000 US-Dollar für die ersten drei Alben zusicherte.[21] Bei Warner Bros. Records stand Prince bis zum 31. Dezember 1999 unter Vertrag.

Die ersten Schritte im Musikgeschäft (1978–1981)

Das Debütalbum For You erschien im April 1978. Kommerziell erfolgreich war das Album jedoch nicht, es verfehlte Goldstatus in den USA.[22] Zudem waren die Produktionskosten so hoch, dass das für die ersten drei Alben geplante Budget von 180.000 US-Dollar bereits fast aufgebraucht war.[23]

Im Frühjahr 1979 engagierte Prince die Management-Agentur Bob Cavallo und Joe Ruffalo, aufgrund ihrer italienischen Herkunft damals auch scherzhaft Spaghetti Inc. genannt. Diese übernahm zusammen mit Partner Steve Fargnoli (* 1949; † 2001)[24] bis zum 31. Dezember 1988 beratende Funktionen für Prince.[25][26] Sein zweites Album Prince war wesentlich erfolgreicher[27] als sein erstes, doch Prince betrachtete es als ein Zugeständnis an den öffentlichen Musikgeschmack. Er selbst hätte lieber andere musikalische Richtungen eingeschlagen und Neues ausprobiert.[28]

1980 erschien sein drittes Album Dirty Mind, mit dem Prince sich endgültig von dem Image verabschiedete, eventuell der neue Stevie Wonder zu werden.[29] Er trennte sich von seinem Afro-Look und legte sich eine Kurzhaarfrisur zu. Außerdem trat er in dieser Zeit nicht selten in Tanga und Trenchcoat, kombiniert mit Strapsen und hochhackigen Schuhen in der Öffentlichkeit auf. In musikalischer Hinsicht wurde Prince zunehmend experimentierfreudiger und widmete sich Musikrichtungen, die auf seinen ersten beiden Alben nicht vorkamen.

Prince’ Musik enthielt unterschiedliche Stilrichtungen und sprach somit keine eindeutige Zielgruppe an. Sein androgynes Erscheinungsbild und sein außergewöhnlicher Kleidungsstil verliehen Prince frühzeitig das Image eines Exzentrikers. Seine zum Teil sehr anzüglichen Liedtexte und seine Medienscheu ließen ihn zudem geheimnisvoll wirken. In einem seltenen Interview sagte Prince damals, er sei Fremden gegenüber „wirklich sehr schüchtern.“[30] Von 1982 bis 1990 gab Prince lediglich fünf Interviews.[31]

Der nationale und internationale Durchbruch (1982–1986)

Das im Oktober 1982 veröffentlichte Doppelalbum 1999 spielte zunächst keine große Rolle in den US-Charts, bis der Fernsehsender MTV im Dezember 1982 das Musikvideo zur Single 1999 in sein Programm aufnahm.[32] Das Album sowie die Singleauskopplungen Little Red Corvette und Delirious wurden 1983 zu Prince’ ersten Top-Ten-Platzierungen in den USA. Damit hatte er den kommerziellen Durchbruch und den Crossover auf nationaler Ebene geschafft.[33]

Doch hinter den Kulissen kam es zu Spannungen zwischen ihm und seinen Bandmitgliedern. Prince ließ sich von einem persönlichen Bodyguard abschirmen.[34] Lediglich bei Liveauftritten war er mit seinen Musikern noch zusammen. Im August 1983 präsentierte Prince schließlich eine neue Begleitband und nannte die Gruppe Prince and the Revolution.[35]

1984 folgte das bisher kommerziell erfolgreichste Jahr in Prince’ Karriere. Das Album Purple Rain erschien und belegte 24 Wochen ununterbrochen Platz eins der US-Albumcharts.[36] Außerdem gewann es zwei Grammy Awards. Bereits die Vorabsingle When Doves Cry konnte für fünf Wochen Platz eins der US-Singlecharts erreichen. Die Purple Rain-Tour avancierte zu Prince’ bis heute erfolgreichsten Tournee und für den Musikfilm Purple Rain erhielt er einen Oscar. Auch international gelang Prince der kommerzielle Durchbruch. Die Rockballade Purple Rain und das gleichnamige Album erreichten in einer Reihe von Ländern Top-Ten-Platzierungen.[37][38] Bis heute ist Purple Rain das weltweit meistverkaufte Album von Prince.[36]

Inzwischen legte Prince bei seinen Auftritten mehr Wert auf Choreografien; eigenwillige Kostümierungen gehörten weiterhin zu seinem Image. Auffallend an Prince’ Bühnen-Outfit in den Jahren 1984 und 1985 waren neben seinen hochhackigen Schuhen enge Hosen mit Rüschenhemden und Spitzenmanschetten sowie ein lilafarbener Trenchcoat.

Unmittelbar nach der Preisverleihung der American Music Awards am 28. Januar 1985, bei der Prince in drei Kategorien gewann, trafen sich zahlreiche Musiker, um für das Musikprojekt USA for Africa das Lied We Are the World aufzunehmen. Für Prince war eine Textzeile vorgesehen und ihm wurde ein Platz im Studio reserviert, damit er sie direkt neben Michael Jackson einsingen konnte.[39][40] Ohne Angabe von Gründen erschien Prince jedoch nicht und steuerte stattdessen später einen eigenen Song für das Album bei. Damit festigte er seinen Ruf als Egozentriker.

1985 gründete Prince mit finanzieller Beteiligung von Warner Bros. Records das Label Paisley Park Records.[41] Bei diesem Label erschien im gleichen Jahr sein Album Around the World in a Day. Es konnte nicht die Verkaufszahlen von Purple Rain erreichen, stand aber dennoch drei Wochen lang auf Platz eins der US-Albumcharts. Ende März 1986 erschien Parade, das letzte Album, das Prince in Zusammenarbeit mit The Revolution aufnahm. Es enthält mit Kiss eine seiner erfolgreichsten Singles.[42] Parade dient als Soundtrack des zweiten Prince-Films Under The Cherry Moon, der allerdings nicht an den Erfolg des Films Purple Rain anknüpfen konnte. Am 17. Oktober 1986 wurde offiziell die Trennung von The Revolution bekannt gegeben.[43]

Sign o’ the Times bis zur Namensänderung (1987–1993)

Im März 1987 erschien das Doppelalbum Sign o’ the Times, das nach Ansicht von Kritikern einen Höhepunkt des musikalischen Schaffens von Prince darstellt.[44] Warner Bros. Records wollte in dieser Zeit, dass Prince in den USA auf Tournee geht, was dieser aber ablehnte.[45]

Am 11. September 1987 eröffnete[46] Prince das Paisley Park Studio[47] in Minneapolis, ein damals zehn Millionen US-Dollar teurer Gebäudekomplex. Es ist bis heute sein privates Musikstudio und verfügt über diverse Tonstudios sowie Räume für Konzert-, Video- und Filmaufnahmen.[48]

Das darauffolgende Album von Prince hätte im Dezember 1987 unter dem Namen Black Album erscheinen sollen. Doch eine Woche vor dem Veröffentlichungstermin sagte Prince die Auslieferung des Albums ab.[49] Zur Begründung sagte er im Jahr 1990 dem US-Musikmagazin Rolling Stone, er habe erkannt, dass man jeden Moment sterben könne und danach beurteilt werde, was man zuletzt zurückgelassen habe.[50] Das Black Album wurde zu einem begehrten Bootleg,[51] bevor es im November 1994 doch noch offiziell von Warner Bros. Records veröffentlicht wurde.

Trotz guter Kritiken für seine letzten Alben sank 1988 Prince’ Popularität in den USA, und sein kommerzieller Erfolg ging dort zurück. Dagegen wuchs seine Beliebtheit in Europa zunehmend an. Zum ersten Mal verkaufte sich mit Lovesexy ein Prince-Album in Europa besser als in seiner Heimat.[52]

Als im Juni 1989 der Kinofilm Batman anlief, kehrte der nationale kommerzielle Erfolg für Prince zurück. Sein gleichnamiges Album erschien als Soundtrack zum Kinofilm und wurde, wie auch die Single Batdance, Nummer eins der US-Charts.[53] Im darauffolgenden Jahr diente sein Album Graffiti Bridge als Soundtrack seines gleichnamigen Musikfilms, doch Prince konnte filmisch nicht überzeugen. Anders als der Batman-Film wurde Graffiti Bridge in den Kinos kaum besucht. Daraufhin entließ Prince Ende 1990 sein damaliges Management. Seitdem hat er keinen Manager mehr und wickelt seine Geschäfte in Eigenregie ab.[54]

Im Jahr 1991 gründete Prince seine neue Begleitband The New Power Generation, kurz The NPG genannt. Diese Band, deren Besetzung im Lauf der Jahre wechselte, unterstützt ihn bis heute bei seinen Konzerten und bei Aufnahmen zu seinen Studioalben. Dank der Single-Erfolge Gett Off und Cream avancierte sein dreizehntes Album Diamonds and Pearls 1991 zu Prince’ weltweit am zweitbesten verkauften Album nach Purple Rain.[55] Doch ähnlich wie 1983 kam es während der Diamonds-and-Pearls-Tour im Jahr 1992 hinter den Kulissen zu Spannungen zwischen Prince und seinen Musikern. Beispielsweise fuhr die Band gemeinsam in einem Tourbus, während Prince separat mit Bodyguards und Tänzerinnen in einer Limousine fuhr.[56]

Für die gemessen an Diamonds and Pearls mäßigen Verkaufszahlen des nachfolgenden Albums Love Symbol machte Prince im Jahr 1992 seine Plattenfirma Warner Bros. Records verantwortlich. Er warf ihr vor, sie hätte das Album nicht intensiv genug beworben. Zudem war Prince über die Verkaufsstrategie generell anderer Meinung als seine Schallplattenfirma.[57] Diese hatte ihn in der Vergangenheit mehrfach dazu gedrängt, nicht zu viele Alben hintereinander zu veröffentlichen, um den Musikmarkt nicht mit seiner Musik zu übersättigen.

Anfang 1993 kam es schließlich zum offenen Konflikt zwischen Prince und Warner Bros. Records. Seine Schallplattenfirma verlangte eine Schaffenspause und wollte ein Greatest-Hits-Album von ihm auf den Markt bringen. Prince sah sich daraufhin in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt.[58]

Die namenlose Zeit (1993–2000)

Am 7. Juni 1993, dem 35. Geburtstag des Musikers, gab das Paisley Park Studio per Pressemitteilung bekannt, Prince ändere seinen Künstlernamen in O(+>, ein unaussprechbares Symbol.[59] Zuvor hatte Prince am 31. August 1992 seinen laufenden Vertrag bei Warner Bros. Records für sechs weitere Alben bis zum 31. Dezember 1999 verlängert.[60] Alle Informationen über finanzielle Details der Vertragsinhalte sind jedoch Spekulation, da es darüber nur sehr unterschiedliche Angaben gibt, aber keine offiziellen Meldungen.

In den Medien wurde Prince nun unter anderem „The Artist Formerly Known As Prince“ – abgekürzt auch „TAFKAP“ – oder einfach „The Artist“ genannt. Er selbst wollte in dieser Zeit nicht mehr mit seinem alten Künstlernamen angesprochen werden und schrieb sich den Begriff auf seine Wange.[61] Als Begründung erklärte er dazu: „Wenn einem die eigenen Master nicht gehören, gehört man dem Master“.[62] Diese Aussage spielte darauf an, dass Warner Bros. Records die Urheberrechte an allen Songs besitzt, die Prince in seiner Karriere für sie aufnahm. Er fühle sich „gebeutelt und eingeschränkt“, äußerte Prince 1994 in einem Q-Interview.[63]

In der Folgezeit distanzierte sich Prince zunehmend von Warner Bros. Records. Er selbst veranstaltete nur noch minimale oder gar keine Werbung mehr für seine von Warner veröffentlichten Alben und Singles. Ab 1993 lieferte Prince vorwiegend älteres und qualitativ schwächeres Liedmaterial an seine Plattenfirma ab, um den Vertrag zu erfüllen.[64][65] Warner-Anwälte nahmen jedoch davon Abstand, den Künstler deswegen zu verklagen. Eine ähnliche Klage von Geffen Records gegen Neil Young im Jahr 1983 hatte zu einem langwierigen Prozess geführt, und man befürchtete bei Warner Bros. Records mögliche Imageschäden.[66] Im Jahr 1994 beendete Warner Bros. Records die Zusammenarbeit mit Prince’ Label Paisley Park Records, worauf dieser im selben Jahr sein Label NPG Records gründete, das bis heute (Stand: 2013) existiert.[41] 1995 brüskierte Prince Warner Bros. Records mit der Aussage, er habe 50 neue Songs und arbeite seit geraumer Zeit an einem Album namens Emancipation, was sein erstes Album sein werde, wenn er wieder frei sei.[67] Im Booklet des Albums Chaos and Disorder (1996) war dann folgender Text zu lesen: .

Im Zeitraum von 1994 bis 2000 schloss Prince unter dem Namen „Symbol“ auch Verträge mit verschiedenen anderen Schallplattenfirmen ab, bei denen er – parallel zum bei Warner Bros. Records laufenden Vertrag – mehrere Alben veröffentlichte. In allen Plattenverträgen, die Prince nach seiner letzten Unterschrift bei Warner Bros. Records abschloss, sicherte er sich die Urheberrechte an seinen eigenen Songs. Diejenigen Alben, die Prince als „Symbol“ bei Schallplattenfirmen wie EMI oder Arista Records herausbrachte, vermarktete er sehr intensiv. Anlässlich der Veröffentlichung des Albums Emancipation (1996) war Prince beispielsweise Gesprächsgast in der Oprah Winfrey Show,[68] und im Rahmen der internationalen Werbekampagne von Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) trat er als ausschließlich musikalischer Gast der Harald Schmidt Show erstmals im deutschen Fernsehen auf.[69]

Im August 1997 traf Prince bei einer Aftershow in Nashville (US-Bundesstaat Tennessee) den Bassisten Larry Graham, wonach sich eine Freundschaft zwischen den beiden Musikern entwickelte. Larry Graham gehörte damals wie heute zu den Zeugen Jehovas, und Prince trat später ebenfalls dieser Glaubensgemeinschaft bei.[70] Seit 1998 ist Larry Graham regelmäßiger Gastmusiker bei Konzerten von Prince und wirkt auch als Studiomusiker bei Prince-Produktionen mit.

Im Januar 1998 veröffentlichte Prince das Album Crystal Ball. Nach seinen jahrelangen Differenzen mit Warner Bros. Records grenzte er sich nun zum ersten Mal von der Schallplattenindustrie generell ab: Er vertrieb sein Album ausschließlich im Internet über seine damalige Homepage. Dort konnte eine limitierte 5-CD-Set-Auflage bestellt werden, die nur bei seinem eigenen Label NPG Records erschien.[71]

Am 31. Dezember 1999 endete der Vertrag mit Warner Bros. Records und am 16. Mai 2000 kündigte The Artist Formerly Known As Prince auf einer Pressekonferenz in New York an, wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen Prince anzunehmen.[72]

Prince und das Internet (2001–2004)

Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records arbeitete Prince mehr als vier Jahre lang mit keinem Major-Label zusammen. Stattdessen schuf er im Februar 2001 seine Homepage NPG Music Club.com,[73] auf der man sich damals als lebenslanges Mitglied kostenpflichtig registrieren lassen konnte. Mit Hilfe dieser Homepage führte Prince von 2001 bis Anfang 2004 seinen Musikvertrieb durch. So konnte er selbst entscheiden, wie viele und welche Songs er wann veröffentlichen wollte, da er nicht mehr von Entscheidungen einer Schallplattenfirma abhängig war. Außerdem konnte er seine Musik schneller zugänglich machen, einige seiner Alben waren ausschließlich als Download-Version zu beziehen.

Für einige Alben schloss Prince auch Verträge mit Independent-Labels ab, die die Alben auf herkömmliche Art und Weise vertrieben. Allerdings wurden diese Alben, etwa The Rainbow Children (2001) oder (2003), nicht weltweit veröffentlicht, und Singles wurden generell nicht ausgekoppelt. Mitglieder des NPG Music Clubs konnten sich die Alben vier Wochen vor der regulären Veröffentlichung für den freien Verkauf herunterladen oder vorbestellen. Prince bot Mitgliedern des NPG Music Clubs noch weitere Optionen an; beispielsweise konnten diese sich die besten Plätze für die One-Nite-Alone-Tour (2002) über die Homepage reservieren lassen und hatten Zutritt zu s, die Prince gewöhnlich vor jedem Konzert gab.[74]

Im Jahr 2006 wurde Prince mit dem geehrt, wobei sein Gebrauch des Internets gewürdigt wurde.[75] Einerseits hatte er als erster in der Musikbranche bereits etablierter Künstler ein Album – Crystal Ball im Jahr 1998 – exklusiv über das Internet verkauft, andererseits hatte er mit dem NPG Music Club im Jahr 2001 eine damals neuartige Kontakt- und Vertriebsplattform geschaffen. Den NPG Music Club, der nicht nur als offizielle diente, sondern mit seinen umfangreichen Informations-, Chat- und Downloadmöglichkeiten eine beliebte Fanplattform war, schloss Prince jedoch im Juli 2006.[76]

Die Rückkehr (2004–2007)

Prince’ Bekanntheitsgrad war über die Jahre gesunken und in den internationalen Hitparaden war er kaum noch vertreten, als ihm 2004 ein gelang. Bei der im Februar 2004 trat er gemeinsam mit der damals mehrfach ausgezeichneten auf und sang mit ihr im Duett seinen Hit Purple Rain. Die Grammy-Verleihung wurde in diversen Ländern im Fernsehen übertragen, so dass er international wieder ins Gespräch kam.

Im April 2004 veröffentlichte Prince sein Album Musicology. Nach fünf Jahren erschien damit wieder ein Album, das auf konventionellem Weg mit Unterstützung eines Major-Labels, , weltweit vermarktet wurde. Musicology erreichte in den USA Doppelplatinstatus[77] und wurde mit zwei ausgezeichnet. Die Musicology-Tour war die weltweit erfolgreichste Tour des Jahres 2004.[77]

Im Jahr 2006 veröffentlichte Prince bei dem -Label das Album , das gute Kritiken bekam.[78] Es wurde nach Purple Rain (1984), Around the World in a Day (1985) und (1989) seine vierte Nummer eins in der US-amerikanischen Albumhitparade.

Anfang Februar 2007 hatte Prince einen Live-Auftritt in der Halbzeitpause des in Miami (US-Bundesstaat Florida), was seine wiedererlangte nationale Popularität widerspiegelte. Der Auftritt wurde von ungefähr 140 Millionen US-amerikanischen Fernsehzuschauern verfolgt.[79] Auch international war Prince wieder erfolgreich. Die Karten für seinen Auftritt beim im Juli 2007 waren innerhalb von zehn Minuten ausverkauft.[80]

Abgrenzung von der Musikindustrie (2007–2012)

Trotz des wiedererlangten Erfolgs wollte Prince sich weiterhin keiner Schallplattenfirma unterordnen. Das Ende Juli 2007 von Sony BMG Music Entertainment veröffentlichte Album erhielten Leser der britischen Sonntagszeitung bereits am 15. Juli 2007 als Gratisbeilage, denn Prince hatte einen eigenen Vertrag mit dieser Zeitung abgeschlossen. Sony BMG Music England betrachtete das als und brachte daraufhin das Album Planet Earth in Großbritannien nicht heraus.[81] Ein Jahr später veröffentlichte Prince das Buch 21 Nights.[82][83] Der 256-seitige Fotoband dokumentiert Prince’ Aufenthalt in London während seiner Konzertreihe von August bis September 2007. Zusätzlich enthält das Buch die CD Indigo Nights / Live Sessions, ein Zusammenschnitt verschiedener Aftershows im Musikclub Indigo2, die Prince nach den regulären Londoner Konzerten gab. Indigo Nights / Live Sessions erschien ausschließlich als Buchbeilage und gelangte nicht in den freien CD-Verkauf.

Im März 2009 schuf Prince die Homepage Lotusflow3r.com, die er jedoch nach genau einem Jahr im März 2010 wieder schloss. Ähnlich wie beim NPG Music Club konnte man sich auf Lotusflow3r.com als Mitglied kostenpflichtig registrieren lassen und sich dann unter anderem die damals aktuellen Prince-Alben Lotusflow3r und MPLSOUND herunterladen. Zudem konnten diverse Musikvideos und Liveauftritte von Prince angeschaut werden. Die beiden genannten Alben kamen auch in den Einzelhandel, jedoch nur in der US-amerikanischen Handelskette . Damit ging Prince wiederum Schallplattenfirmen aus dem Weg und organisierte seinen CD-Verkauf über alternative Kanäle. Er betrieb in den USA aufwendige Werbung für die Alben und trat in diversen Fernsehsendungen auf. Außerhalb der USA können die Alben nur als käuflich erworben werden.

Im Juli 2010 gab Prince nach zehn Jahren wieder einer britischen Zeitung ein Interview. Gegenüber der Tageszeitung vertrat er die Meinung, das Internet sei „vollständig vorbei.“ Es werde keine Downloads seiner neuen Songs geben. Er sehe keinen Grund, seine Musik über Plattformen wie das zu verkaufen, weil er die Akzeptanz des Bezahlsystems bezweifle. Er glaube jedoch, neue Wege zu finden, seine Musik zu verbreiten.[84] Prince’ im Jahr 2010 veröffentlichtes Album 20TEN wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausschließlich als Beilage der Augustausgabe des Musikmagazins Rolling Stone verkauft. Auch in anderen Ländern Europas war die CD nur als Beilage einer Zeitung erhältlich.[84] Damit grenzte sich Prince erneut von der Musikindustrie ab und vertrieb ein Album auf ähnliche Art und Weise wie bereits im Jahr 2007 bei der Veröffentlichung seines Albums Planet Earth in Großbritannien.

Im Juli 2012 gab eine Prince-Managerin bekannt, er habe seinen seit 2005 bestehenden Schallplattenvertrag bei dem Major-Label aufgelöst.[85] Zuvor hatte Prince einen Vertrag bei dem Schweizer Independent-Label Purple Music unterzeichnet.[86][87] Im September sagte er dann zu der überregionalen Zeitung unter anderem: „Ich muss nichts mehr aufnehmen, um Essen kaufen zu können oder um Steuern zahlen zu können. Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut. Freiheit ist eine interessante Sache. Man muss sehr hart arbeiten, um frei zu sein.“ Ein neues Album wolle er zur Zeit nicht aufnehmen: „Wir befinden uns wieder auf einem . Es scheint mir verrückt, da mit einem neuen reinzukommen.“[88]

3rd Eye Girl (2013)

Anfang des Jahres 2013 gründete Prince eine neue Begleitband mit Namen 3rd Eye Girl. Diese Band besteht aus den drei Musikerinnen Hannah Ford am Schlagzeug, Ida Nielsen am E-Bass sowie Donna Grantis an der E-Gitarre. Ferner existiert eine neue , die ebenfalls 3rdEyeGirl heißt. Auf dieser Website können aktuelle Prince-Songs und -Musikvideos kostenpflichtig werden.[89] Obwohl er im Jahr 2010 die Meinung vertrat, das Internet sei „vollständig vorbei“, ist außerdem seine Website 20pr1nc3.com – ein aus der Jahreszahl 2013 und aus seinem Namen Prince – online.[90]

Musik

Bereits seit Prince’ Debütalbum For You im Jahr 1978 ist der Satz auf den von ihm veröffentlichten Tonträgern zu finden,[91] er kann fast als sein gelten. Prince verfasst nicht nur alle Liedtexte und Melodien seiner Songs, sondern spielt auch viele Musikinstrumente auf seinen Studioalben selbst ein. Die Begleitmusiker, die ihn bei den Aufnahmen seiner aktuellen Studioalben unterstützen, spielen lediglich bei einzelnen Songs Instrumente wie Bass, Schlagzeug oder Gitarre. Regelmäßige Gastmusiker bei Prince’ Studioalben waren seit den 1980er Jahren und Sängerin sowie Arrangeur , seit den 1990er Jahren Saxofonistin , Bassist Larry Graham und Altsaxofonist , und seit 2002 Greg Boyer. Ferner arbeitete Prince im Jahr 2003 mit Violinistin und im Jahr 2007 mit den ehemaligen The-Revolution-Mitgliedern und zusammen.

Musikalischer Stil

Das typische Merkmal des musikalischen Werks von Prince ist seine stilistische Vielfalt. Erstens bewegte er sich in seiner Karriere bereits auf ganz unterschiedlichem musikalischem Terrain, zweitens verknüpfte er in seinen Alben und Songs wiederholt verschiedene Musikstile miteinander. Er kann daher nicht ausschließlich einem bestimmten Musikgenre zugeordnet werden.

Prince’ musikalische Entwicklung begann in den 1970er Jahren. Als Jugendlicher spielte er mit seinen damaligen Bands Songs nach, etwa von Interpreten wie , , Stevie Wonder, , , Grand Funk Railroad und . Außerdem wurde Prince von und beeinflusst.[92]

Auf seinen ersten beiden Alben For You (1978) und Prince (1979) dominieren R&B sowie Funk, Rock und Pop mit -Einflüssen. In den 1980er Jahren erweiterte Prince sein musikalisches Spektrum und wurde zunehmend einfallsreicher bei der Kombination unterschiedlicher Musikstile. Songs aus dem -, - und -Genre kamen auf den Alben Dirty Mind (1980) und (1981) hinzu, 1999 (1982) und Purple Rain (1984) sind zudem von und geprägt. Auf Around the World in a Day (1985) entdeckte Prince die Hippie-Ära und kreierte ein Album aus , und R&B-Songs.[93]

Auffällig in dieser Zeit war, dass Prince zunächst auf für R&B-Musik typische Standardinstrumente wie verzichtete. An Stelle von und n benutzte er Synthesizer.[94] Erst bei seinem Album Parade (1986) setzte Prince – teilweise in Zusammenarbeit mit dem Arrangeur – auch und e ein. Gleichzeitig kamen erste Jazz-Einflüsse in seiner Musik vor.[95] Die stilistische Spannbreite seines Albums Sign o’ the Times (1987) reicht von - und Soulballaden über R&B und Funk bis hin zum Rock. Auf dem Album (1989) benutzte Prince erstmals in einigen seiner Songs , die aus Filmzitaten des Batman-Films stammen.[96] Im Jahr 1981 setzte Prince zum ersten Mal das als ein und benutzte dieses für die Aufnahmen einiger seiner Songs bis einschließlich 1987. Zuvor und in den darauffolgenden Jahren spielte er die üblicherweise per Schlagzeug ein.[97] Erst auf den Alben Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) und 20TEN (2010) benutze Prince wieder das für die 1980er Jahre typische Linn LM-1 für Aufnahmen einiger seiner Songs.[98] Ein weiteres typisches Merkmal seiner Studioalben sind gitarrenlastige Songs, weswegen Prince gelegentlich mit Jimi Hendrix verglichen wurde.[99]

In den 1980er Jahren galt Prince als rebellischer Pionier, der sich nicht scheute, unterschiedliche Musikstile gepaart mit teilweise sehr anzüglichen Texten miteinander zu verknüpfen. Doch diesen Ruf verlor er in den 1990er Jahren allmählich. In seinen Alben Diamonds and Pearls (1991) und Love Symbol (1992) widmete er sich unter anderem Musikrichtungen wie und ,[100][101] die damals zunehmend die internationale Musikszene beeinflussten. Prince folgte zum ersten Mal Trends, nachdem er vorher selbst welche gesetzt hatte. Kritiker warfen ihm in den 1990er Jahren schwindende Kreativität vor. Das von dominierte -Album The Truth (1997) wurde kaum beachtet,[102] da es auf seinem eigenen, damals neuen Label NPG Records erschien. Das gleiche galt für das Album Crystal Ball (1998), auf dem unter anderem Songs aus dem - und dem Blues-Genre zu finden sind.[103]

Anfang des 21. Jahrhunderts waren Prince’ Alben von Jazz-Einflüssen geprägt. Dazu zählt The Rainbow Children (2001) genauso wie 2003 die -Alben Xpectation – das nur als erhältlich war – und .[104][105] Das Album One Nite Alone… (2002) ist nach The Truth erneut ein Akustik-Album, auf dem Prince diesmal alle Songs auf dem Klavier spielt.[106]

Mit seinem Album Musicology (2004) knüpfte Prince wieder an die Mischung aus Musikstilen an, die ihn in den 1980er Jahren bekannt und erfolgreich gemacht hatte. R&B-, Funk-, Soul-, Pop- und Rock-Elemente, unterstützt von Blas- und Streichinstrumenten, sind sowohl auf den Alben (2006) und (2007) vertreten als auch auf dem 2009 veröffentlichten Lotusflow3r.

Songtexte

Prince’ handeln meist von Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen oder Sexualität. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen sowie religiöse und spirituelle Inhalte kommen in seinen Texten vor.

In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren widmete sich Prince in seinen Liedtexten unter anderem verschiedenen Facetten der Sexualität. 1979 sang er beispielsweise im Lied Bambi von er Liebe,[107] und die Liedtexte des 1980 veröffentlichten Albums Dirty Mind galten seinerzeit als . Ob es dabei um den , wie im Lied Head um Anspielungen auf oder um ging[108] – Prince provozierte auf ganzer Ebene. In seinen Texten benutzt er verschiedentlich n. Beispielsweise handelt der Song Little Red Corvette aus dem Jahr 1982 nicht von einem Sportwagen, sondern von einer .[109] Autos und Pferde dienen in diesem Fall als Lustmetapher. Ein Lied aus dem 1984 veröffentlichten Album Purple Rain war ausschlaggebend dafür, dass in den USA auf Initiative von der Warnhinweis auf Musikveröffentlichungen eingeführt wurde.[110] Tipper Gore war brüskiert, als ihre damals elfjährige Tochter in dem Lied Darling Nikki eine Textzeile mit Bezug zu hörte. Prince griff aber auch in den darauffolgenden Jahren Obszönitäten und Anzüglichkeiten in seinen Liedtexten auf. Die 1992 ausgekoppelte Single Sexy Mf wurde damals vorwiegend in einer zensierten Version im Radio gespielt,[111] da im Lied das Wort vorkommt. Wie nur schon durch Liedtitel wie Orgasm (1994) und Pussy Control (1995) klar wird, scheute sich Prince auch weiterhin nicht vor Liedtexten mit sexuellen Inhalten. Seit dem 21. Jahrhundert distanziert sich Prince jedoch von seinen allzu deutlichen Texten und spielt Songs wie Head oder Sexy Mf nicht mehr live. 2001 erklärte er in einem Interview, dass er alle aus seinen Liedtexten entfernen wolle.[104] Seitdem richtet Prince sich danach.

Wenn seine Texte politische oder Inhalte behandeln, schildert Prince typischerweise eine Situation oder ein Thema, ohne dabei seine eigene Meinung kundzutun. Beispielsweise thematisiert er im 1981 veröffentlichten Song Annie Christian den Mord an .[112] In den Songs 1999 aus dem Jahr 1982, America aus dem Jahr 1985 und Crystal Ball aus dem Jahr 1998 schildert er Ängste vor en.[113] Weitere Tendenzen finden sich in den Songs Sign o’ the Times aus dem Jahr 1987, in dem er über und die singt, und Planet Earth aus dem Jahr 2007, in dem er die beschreibt.[114] Auch auf den nimmt Prince in den 1991 veröffentlichten Songs Money Don’t Matter 2 Night und Live 4 Love Bezug.[115] Im Lied Cinnamon Girl aus dem Jahr 2004 beschäftigt sich Prince mit den .[116]

In manchen seiner Liedtexte widmet sich Prince religiösen und zuweilen auch Themen. Im Lied Controversy aus dem Jahr 1981 zitiert er das ,[117] und vor allem die Texte des 1988 veröffentlichten Albums Lovesexy sind von mystischer und christlichen Motiven beeinflusst; sie handeln von Gott, Teufel, Schuld und Sühne.[118] Im 1995 veröffentlichten Lied Dolphin singt Prince von ,[119] und auf dem The Rainbow Children aus dem Jahr 2001 lassen sich en auf die Zeugen Jehovas finden.[120]

Gesang

Charakteristisch für Prince ist sein zuweilen hoher gesang. Da Prince auf seinen ersten beiden Alben For You und Prince überwiegend mit einer sehr hohen Kopfstimme singt, verglich das Musikmagazin Rolling Stone seinen Gesang 1979 mit dem von .[121] Weitere Beispiele für Prince’ Falsettgesang finden sich auf den Singleauskopplungen Kiss (1986), The Most Beautiful Girl in the World (1994) und Black Sweat (2006).

Bei einigen Songs kreiert Prince einen Stimmeffekt, den er „Camille“ nennt. Dabei läuft das während der Gesangsaufnahme langsamer als normal. Beim Abspielen des Tonbands im Normaltempo entsteht ein -Effekt, durch den Prince’ Stimme etwas höher und schneller wirkt, etwa als würde er unter Einfluss von singen.[122] Insbesondere auf dem Album Sign o’ the Times im Jahr 1987 ist dieser Stimmeffekt bei einigen Songs zu hören. „Camille“ wird als von Prince – seine böse Seite – interpretiert.[123] Der zu „Camille“ entgegengesetzte Stimmeffekt hat zur Folge, dass Prince’ Stimme wesentlich langsamer und sehr tief, der von ähnlich, klingt.[124] Zu hören ist diese tiefe Stimme beispielsweise in dem Song Bob George aus dem Jahr 1994 oder bei diversen Songs des Albums The Rainbow Children aus dem Jahr 2001.

Die meisten seiner Texte singt Prince melodisch , gelegentlich finden sich aber auch Passagen von in seinen Stücken. Beispiele hierfür sind Songs wie Controversy (1981), Girls & Boys (1986) oder Dead on It (1994), das Prince ursprünglich im Jahr 1986 aufnahm und für das Black Album vorgesehen hatte. In diesem Lied stottert er einen Text, der sich über die Musikrichtung lustig macht.[125] Dennoch griff Prince vor allem in den 1990er Jahren gelegentlich auf diese Vortragsform zurück und trägt in Songs wie Gett Off (1991) oder Sexy Mf (1992) einen Rap-ähnlichen Gesang vor.

Prince übernimmt in seinen Songs sowohl den Hauptgesang als auch weitere mehrstimmige Gesangsspuren, beispielsweise in dem -Stück For You (1978) oder in den Songs When Doves Cry (1984) und Gold (1995). Die s in seinen Songs stammen ebenfalls vorwiegend von ihm, gelegentlich wird er dabei aber auch von Bandmitgliedern unterstützt. Vereinzelt singen Bandmitglieder komplette Textzeilen in Prince’ Songs, etwa und in Songs der 1980er Jahre, Rosie Gaines in Songs aus den 1990er Jahren oder Shelby J. in Songs der 2000er Jahre.

Bei einzelnen Songs auf seinen Studioalben singt Prince mit Gastsängerinnen wie beispielsweise (1984), (1987 und 1989), (1992), (1994), (1999) und (2001) zusammen im . Als Gastrapper wirken unter anderem (1998), (1999), (1999) und (2009) bei einzelnen seiner Songs mit.

Einfluss auf andere Künstler

Der musikalische Einfluss von Prince spiegelt sich in diversen Bereichen der internationalen Musikszene wider. schrieb 2002, dass Prince zu den meistgecoverten Künstlern seiner Zeit zähle und viele zeitgenössische Musiker wie in ihrem Sound Elemente Prince’ musikalischen Stils verarbeiteten.[126] Musiker aus unterschiedlichen Genres nahmen en von Prince-Songs auf, unter anderem (1981), (1983), (1985), (1987), (1988), (1990), (1990), (1992), (1992), (1994), (1996), (1997), (2000), (2000), (2001), (2002), (2003), (2006), (2009) und (2011).[127][128] Verschiedene Musiker geben Prince als Vorbild oder prägenden Einfluss an, etwa Alicia Keys, , , , , , , und .[129][130][131][132][133][134]

Auch deutsche Musiker wie beispielsweise das featuring (2001), (2004), (2005), unter dem Pseudonym Señor Coconut (2008) und (2011) interpretierten Songs von Prince neu.[135] Die erste deutschsprachige Version eines Prince-Titels nahm im Jahr 1992 auf.[136] Seine Version Ich bin nicht Dein Mann basiert auf dem Lied I Could Never Take The Place of Your Man vom Album Sign o’ the Times aus dem Jahr 1987. Die Schweizer Rockband nahm im Jahr 1996 mit I ha di gärn gha eine e Version von When You Were Mine vom Album Dirty Mind aus dem Jahr 1980 auf[137] und der österreichische Jazzmusiker veröffentlichte im Jahr 2012 ein Album mit ausschließlich Songs von Prince.[138]

Einige Songs von Prince wurden nicht durch ihre Originalversion, sondern erst durch Neuaufnahmen anderer Musiker bekannt. beispielsweise verzeichnete 1984 mit einen internationalen Top-Ten-Hit,[139] und erzielte 1990 mit der Single einen Welterfolg.[140] Ursprünglich hatte Prince dieses Lied für die Band The Family – sein damaliges Nebenprojekt – geschrieben, die Nothing Compares 2 U bereits im August 1985 auf ihrem Album The Family veröffentlichte. Eine von Prince selbst interpretierte Version erschien erst im Jahr 1993, gesungen als Live-Duett mit der Sängerin Rosie Gaines.

Prince seinerseits covert sehr selten Songs anderer Künstler, um sie auf eigenen Studioalben zu veröffentlichen. Lediglich auf seinem Album Emancipation (1996) interpretierte er unter anderem Songs von und auf Rave Un2 the Joy Fantastic (1999) ein Lied von .

Zudem komponierte Prince, zum Teil unter , Songs für diverse Künstler. Zu diesen gehören (1983 Stand Back), (1984 Sugar Walls), (1986 ), (1989 Love Song), (1989 Yo Mister), (1991 Five Women), (1991 Love… Thy Will Be Done), (1992 With This Tear), (1993 Super Hero) und (2001 Waiting Room). Ferner schrieb Prince Songs für , die dieser aber nie als Studio-Versionen herausbrachte.[141] Am 31. Dezember 1987 trat Miles Davis als Gast bei einem Prince-Konzert im Paisley Park Studio für zirka 30 Minuten auf.[142] Als Miles Davis am 28. September 1991 starb, schrieb Prince zwei Tage später als Erinnerung an ihn das Instrumentallied Letter 4 Miles, das er aber bislang nicht veröffentlichte.[143]

Außerdem gründete Prince Bands wie The Time, / Vanity 6, The Family, Madhouse und The New Power Generation. Er schrieb und produzierte für diese Bands Songs und unterstützte als unter anderem die Karrieren von , und . Als die musikalischen Laufbahnen von , und Chaka Khan kommerziell in einem Tief waren, nahm Prince diese Künstler bei seinen Labels Paisley Park Records beziehungsweise ab 1994 NPG Records unter Vertrag. Er schrieb für sie Songs, so dass die genannten Musiker ihre Karrieren fortsetzen konnten.

Gelegentlich agiert Prince als Gastmusiker; beispielsweise sang er 1999 s für , spielte 2002 Keyboards für und 2005 E-Gitarre bei Stevie Wonder.

Konzerte

Prince spielte in seiner Karriere bisher über 25 Tourneen.[144] Er übernimmt an seinen Konzerten nicht nur den Gesang, sondern betätigt auch verschiedene Musikinstrumente. So spielt er bei seinen Auftritten regelmäßig Gitarre oder Klavier, an dem er zuweilen ein zirka 15-minütiges gibt. Gelegentlich greift er auch zu Schlagzeug, Bass oder Synthesizer. Die typischen Prince-Konzerte der 1980er und 1990er Jahre waren glamouröse Bühnenshows mit ausgefeilten Choreografien und dutzenden Kostümwechseln. Seit dem 21. Jahrhundert verzichtet Prince weitgehend auf solche Showeffekte und konzentriert sich stärker auf seine eigentlichen musikalischen Fähigkeiten. Bei seinen Livekonzerten wird Prince von den Musikern und Hintergrundsängerinnen begleitet, die auch bei den Aufnahmen seiner jeweils aktuellen Studioalben mitwirken. gastiert seit 1984 gelegentlich bei Prince auf der Bühne.[145]

Sein Konzertdebüt gab Prince am 5. Januar 1979 in Minneapolis vor zirka 300 Zuschauern.[146] Vor diesem Konzert hatte er gestanden, er finde es extrem schwierig, vor einem Publikum zu spielen.[147] 1980 trat Prince mit seiner damaligen Band als Vorgruppe von auf.[148] Prince begleitete James zwei Monate lang bei dessen Fire-It-Up-Tournee und sammelte dadurch Live-Erfahrung.

Im Frühjahr 1981 gab Prince erstmals Konzerte in Europa, doch die Club-Auftritte in Amsterdam, London und Paris fanden keine größere Beachtung.[149] Prince war damals in Europa noch zu unbekannt. Ein Tiefpunkt in Prince’ Karriere waren im Oktober 1981 zwei Konzerte im . Damals trat er im der auf, um Werbung für sein viertes Album zu machen. Doch die Auftritte wurden zum : Buhrufe sorgten dafür, dass Prince sein erstes Konzert am 9. Oktober nach 15 Minuten abbrach; das zweite Konzert am 11. Oktober spielte er trotz fliegender Wurfgeschosse zu Ende.[150]

Drei Jahre danach stand Prince auf dem kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere, und die Purple-Rain-Tour von 1984 bis 1985 avancierte mit zirka 1,75 Millionen Besuchern in den USA zu seiner bisher erfolgreichsten Tournee.[151] Seine erste Welttournee führte Prince 1986

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Filmmusik von Prince

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Prince – Sign O’ the Times
FSK 6
Regie: Albert Magnoli, Prince
Prince – Sign O’ the Times Userwertung:

Produktionsjahr: 1987

Regie: Prince
Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond Userwertung:

Produktionsjahr: 1986
Schauspieler/innen: Prince, Jerome Benton, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Sallet, Steven Berkoff
Purple Rain
Musikfilm FSK 16
Regie: Albert Magnoli
Purple Rain Userwertung:

Produktionsjahr: 1984
Schauspieler/innen: Prince, Apollonia Kotero, Jill Jones

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