Komponist/in

Klaus Munro

* 28.06.1927 - Hamburg, Deutsches Reich
† 07.02.2013 Hamburg, Deutschland

Über Klaus Munro

Klaus Munro

Klaus „Nick“ Munro (* 28. Juni 1927 in Hamburg; † 7. Februar 2013 ebenda) war ein deutscher Komponist, Textdichter, Sänger, Musikproduzent und Drehbuchautor.

Leben

Nach seinem Schulabschluss absolvierte Munro eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dazu gehörte Klavierunterricht, das Schreiben von Partituren und Dirigieren.

Danach besuchte Munro die Schauspielschule und Engagements, bei denen er zum Beispiel auch die Theatermusik schrieb. Er arbeitete anschließend abwechselnd als Kapellmeister, Arrangeur, Sänger, Texter, Drehbuchautor und Regisseur. Sein von ihm gemeinsam mit Mario Panas (Pseudonym für Leo Leandros) komponiertes und von Vicky Leandros dargebotenes Lied Après toi gewann 1972 den Eurovision Song Contest 1972 für Luxemburg. Damit war Munro mit Leandros zusammen der erste deutsche Komponist und Texter, der den europäischen Liederwettbewerb für sich entschied.

Von Munro stammen des Weiteren Evergreens wie Goodbye My Love, Goodbye, Gesang Demis Roussos, und Mustafa mit Leo Leandros und Rot ist die Liebe und Theo, wir fahrn nach Lodz mit Vicky Leandros. Er schrieb auch deutschsprachige Hits für Roger Whittaker wie Albany oder Abschied ist ein scharfes Schwert''.

Munro betätigte sich auch als Fernsehautor. Sein Unternehmen Nick Munro Musikproduktion hat seinen Sitz in Hamburg.

Klaus Munro starb im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Hamburg. Bis zu seinem Tod war er mit der Galeristin Vera Munro verheiratet.[1]

Filmografie (Auswahl)

Drehbuchautor

  • 1963–1965: Hotel Victoria (Fernsehserie, zwei Folgen)
  • 1965: Serenade für zwei Spione
  • 1966: Bel Ami 2000 oder Wie verführt man einen Playboy?
  • 1967: Das älteste Gewerbe der Welt (Le plus vieux métier du monde)

Komponist

  • 1963–1965: Hotel Victoria (Fernsehserie)
  • 1972: Das Kurheim (Fernsehserie)
  • 1972: Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims (Fernsehfilm)
  • 1976: Alle Jahre wieder: Die Familie Semmeling (Fernsehminiserie)

Soundtrack

  • 1961: Ein Leben wie im Paradies, Alternativtitel: Am Sonntag will mein Süsser mit mir segeln gehn („In Ko-Ko-Kopenhagen“, „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn“, „Zuckerpuppe“, „Rosina“, „1-2-3-4-5-6-7“, „Das Mädchen mit dem aufregenden Gang“)
  • 1973: Ein Lied für Luxemburg („Wohin soll ich geh’n“)
  • 1975: Klimbim („Goodbye My Love Goodbye“ – Fernsehserie, eine Folge)

Einzelnachweise

  1. Leandros’ Komponist Munro gestorben. In: Kölnische Rundschau vom 9. Februar 2013. Abgerufen am 9. Februar 2013

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 20. März 2013, 19:03 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: Turan MUC, Horst Gräbner, Qaswa, Harry Canyon, Thomas Schulte im Walde, Karim, Aspiriniks, Pm, Taristo, Apth, ANKAWÜ, Don Magnifico, Hæggis, Jesi, Graphikus, 32X, FordPrefect42, JD, Amygdala77. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Filmmusik von Klaus Munro

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FSK 0
Regie: Dieter Wedel
Alle Jahre wieder – Die Familie Semmeling Userwertung:

Produktionsjahr: 1976
Schauspieler/innen: Fritz Lichtenhahn, Antje Hagen, Martin Fechtner, Günter Strack, Claudia Gerstäcker, Franz Paul Mattes, Eduard Linkers, Hans Helmut Dickow, Walther Reyer, Marianne Schönauer, Klaus Schwarzkopf, Giulio Marchetti, Hans Brenner, Aurelio Malfa, Uwe Dallmeier, Christine Schuberth, Kristina Nel

Regie: Dieter Wedel
Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims Userwertung:

Produktionsjahr: 1972
Schauspieler/innen: Antje Hagen, Fritz Lichtenhahn, Günter Strack, Christine Sag, Hans Korte, Til Erwig, Eva Brumby, Franz Rudnick, Helmut Oeser, Hans Häckermann, Gernot Endemann, Edgar Bessen, Hans Helmut Dickow, Uwe Dallmeier, Dagmar Berghoff, Horst Warning, Joachim Tennstedt

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