Komponist/in

Heinz Kiessling

* 11.03.1926 - Nürnberg
† 27.12.2003 Starnberg

Über Heinz Kiessling

Heinz Kiessling

Heinz Kiessling (* 11. März 1926 in Nürnberg; † 27. Dezember 2003 in Starnberg) war ein deutscher Musiker, Orchesterleiter, Komponist und Musikproduzent, der vor allem durch populäre Film- und Fernsehmusiken bekannt wurde.

Leben

Heinz Kiessling studierte nach Kriegsende am Nürnberger Konservatorium Klavier, Komposition und Dirigieren, und reiste bereits ab 1949 als Konzertpianist um die ganze Welt, wo er bald auch als Studiomusiker für Fernseh- und Schallplattenaufnahmen gebucht wurde. 1950 wurde er kurzzeitig als Nachfolger von Erich Becht Pianist im Orchester von Kurt Edelhagen, für den Kiessling dann lange Zeit als Arrangeur und Komponist tätig war.[1] Zeitweise leitete er zudem ein eigenes Orchester und arbeitete lange Jahre für die RIAS Big Band. Gemeinsam mit dem Leipziger Pianisten Werner Tautz gründete er 1964 das Label „Brillant“, auf dem er zahlreiche nationale und internationale Big Bands und Combos verlegte.

Kiessling arbeitete mit vielen nationalen und internationalen Stars zusammen, unter anderem mit Chet Baker, Luiz Bonfá, Wencke Myhre und Caterina Valente. Über zwei Jahrzehnte lang begleitete er die Shows von Peter Alexander. Daneben komponierte Kiessling die Titel- und Szene-Musiken für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, darunter Klimbim, Zwei himmlische Töchter, Dingsda, Das Traumschiff und Aktenzeichen XY … ungelöst. Insgesamt stammen über 1200 Melodien aus seiner Feder, die er teils auch auf eigenen Schallplatten veröffentlichte und die ihn zu einem der erfolgreichsten deutschen „Easy-Listening“-Komponisten der Nachkriegszeit werden ließen.

1969 schrieb er – als einziger deutscher Komponist – mit In the Shadow of the Moon einen Song direkt für Frank Sinatra, der das Lied (mit einem Text von Earl Brown) für Reprise einspielte, als Titelmelodie für den von Sinatras Tochter Tina Sinatra mitproduzierten TV-Film Romeo & Juliet 70''.

Sein Stück Temptation Sensation ist die Titelmelodie der US-amerikanischen Fernsehserie It’s Always Sunny in Philadelphia.

Einzelnachweise

  1. Vgl. Tom Wohlert: Musiker Macher Machos Mafiosi. Vom Amateurmusiker in die Kölner Studio-Szene der 60er bis 90er Jahre. Norderstedt 2010, S. 85.

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Filmmusik von Heinz Kiessling

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Hauptsache Ferien

Regie: Peter Weck
Hauptsache Ferien Userwertung:

Produktionsjahr: 1972
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FSK 18
Regie: Alexis Neve
Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe II – Sexuelle Partnerschaft Userwertung:

Produktionsjahr: 1968
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FSK 12
Regie: Michael Pfleghar
Bel Ami 2000 oder Wie verführt man einen Playboy Userwertung:

Produktionsjahr: 1966
Schauspieler/innen: Peter Alexander, Renato Salvatori, Joachim Fuchsberger, Antonella Lualdi, Scilla Gabel, Helga Anders, Linda Christian, Jocelyn Lane, Elione Dalmeida, Christiane Rücker, Joachim Teege, Georg Corten, Otto Ambros
FSK 18
Regie: Michael Pfleghar
Die Tote von Beverly Hills Userwertung:

Produktionsjahr: 1964
Schauspieler/innen: Heidelinde Weis, Klausjürgen Wussow, Horst Frank, Wolfgang Neuss, Ernst Fritz Fürbringer, Peter Schütte, Bruno Dietrich, Herbert Weißbach, Ellen Kessler, Alice Kessler
Casino de Paris
Komödie FSK 12
Regie: André Hunebelle
Casino de Paris Userwertung:

Produktionsjahr: 1957
Schauspieler/innen: Caterina Valente, Vittorio de Sica, Gilbert Bécaud, Grethe Weiser, Rudolf Vogel, Silvio Francesco, Peter Michael Brick, Roland Kaiser, Grégoire Aslan, Véra Valmont, Fritz Lafontaine, Richard Allan

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