Komponist/in

Hans Werner Henze

* 01.07.1926 - Gütersloh
† 27.10.2012 Dresden

Über Hans Werner Henze

Hans Werner Henze

Hans Werner Henze (* 1. Juli 1926 in Gütersloh; † 27. Oktober 2012 in Dresden) war ein deutscher Komponist. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Leben

Henze wurde als erstes von sechs Kindern des Lehrers Franz Henze (1898–1945) und seiner Frau Margarete Adele (geb. Geldmacher, 1907–1976) geboren und zeigte schon früh Interesse an Kunst und Musik. Als Jugendlicher geriet er aufgrund seiner politischen Einstellung in Konflikt mit dem Vater, der NSDAP-Mitglied war und ihn auf eine Musikschule der Waffen-SS schicken wollte.[1] Als die homosexuelle Neigung seines Sohnes erkennbar wurde, soll er gesagt haben, dass „so etwas wie er ins KZ gehöre“.[2] 1942 begann Henze ein Studium an der Staatsmusikschule Braunschweig in den Fächern Klavier und Schlagzeug. Anfang 1944 wurde er zum „Reichsarbeitsdienst“, wenige Monate später als Funker zur Wehrmacht einberufen. Die Erfahrungen dieser Zeit führten bei ihm zu einem Gefühl der Mitschuld, aber auch zur lebenslangen leidenschaftlichen Ablehnung von Krieg und Faschismus.

Eine im Februar 2009 aufgefundene Karteikarte in der NSDAP-Mitgliederkartei im Bundesarchiv verzeichnet Henze als Parteimitglied der NSDAP. Demzufolge wurde die Aufnahme in die NSDAP am 18. Januar 1944 beantragt und erfolgte am 20. April 1944. Ein unterschriebener Aufnahmeantrag des damals 17-jährigen Henze ist nicht vorhanden. Henze bestritt, jemals einen entsprechenden Aufnahmeantrag gestellt zu haben.[3][4] (Anmerkung: der 20. April 1944 war Hitlers 55. Geburtstag. Im Rahmen des damals praktizierten Führerkultes wurde dieser pompös begangen. Für den Jahrgang 1927 legte der zuständige Reichsschatzmeister der NSDAP am 7. Januar 1944 eine Herabsetzung des Aufnahmealters von 18 auf 17 Jahre fest.[5]

Nach kurzer britischer Kriegsgefangenschaft wurde Henze 1945 Korrepetitor am Stadttheater Bielefeld. Ab 1946 setzte er sein Studium bei Wolfgang Fortner in Heidelberg fort. Fortner lehnte es ab, Henze die Zwölftontechnik nahezubringen: Er nannte sie „erledigt“[6], woraufhin sich der Student die Schönberg’sche Kompositionstechnik selber beibrachte, ehe er sie 1949 bei René Leibowitz in Darmstadt und Paris studierte. In seinen ersten Kompositionen setzte sich Henze denn auch aktiv mit der Zwölftontechnik auseinander, verknüpfte sie aber mit neoklassizistischem Stil, so in der 1. Sinfonie und dem 1. Violinkonzert (1947).

1948 wurde Henze musikalischer Mitarbeiter von Heinz Hilpert am Theater Konstanz, und seine erste Oper Das Wundertheater (nach Miguel de Cervantes) entstand. 1950 wechselte er als Künstlerischer Leiter und Dirigent des Balletts ans Hessische Staatstheater Wiesbaden. Nach zwei Rundfunkopern sowie mehreren Sinfonien und Solokonzerten etablierte er sich mit der 1952 in Hannover uraufgeführten abendfüllenden Oper Boulevard Solitude, einer modernen Version des Manon-Lescaut-Stoffes, endgültig als einer der führenden Komponisten seiner Generation.

Enttäuscht von zwei Dingen - vom politisch restaurativen Klima in Deutschland und von Teilen der Kritik, die unter dem Einfluss der Darmstädter Ferienkurse eine konsequent Serielle Musik forderten (was Henze als Einengung der Kreativität empfand) - übersiedelte er 1953 nach Italien. Zunächst zog er nach Forio auf Ischia, wo er regen Kontakt und Austausch mit der dort ansässigen Intellektuellenkolonie pflegte (u. a. Wystan Hugh Auden, Golo Mann und William Walton). Ab 1956 lebte er in Neapel, später in Rom und Castel Gandolfo, bis er schließlich in Marino in den Albaner Bergen seinen dauerhaften Wohnsitz fand.

Hans Werner Henze, 1960 Eine enge Freundschaft verband ihn mit der Dichterin Ingeborg Bachmann, mit der er zeitweise zusammen lebte. Bachmann schrieb für ihn die Libretti zu seinen Opern Der Prinz von Homburg (1958; nach Heinrich von Kleist) und Der junge Lord (1964; nach Wilhelm Hauff), Henze die Musik zu ihrem Hörspiel Die Zikaden (1954). Gemeinsam schufen sie die Nachtstücke und Arien (1957) sowie die Lieder von einer Insel (1964).

Im Jahr 1964 traf er in einem Pariser Antiquariat den 20-jährigen Fausto Moroni, den er zu seinem Adoptivsohn machte; privat waren beide ein Liebespaar, bis zum Tode Moronis im Jahr 2007.[7]

Henze trat der Kommunistischen Partei Italiens (KPI) bei; sein politisches Engagement sorgte in Deutschland für Schlagzeilen, so etwa 1968, als die Uraufführung des Oratoriums Das Floß der Medusa (mit Text von Ernst Schnabel) daran scheiterte, dass West-Berliner Mitwirkende nicht unter einem Porträt von Che Guevara und einer roten Fahne auftreten wollten, oder 1969/70, als er demonstrativ in Havanna einen Lehrauftrag übernahm und die Uraufführung seiner 6. Sinfonie dirigierte. In dieser Zeit entstand auch das Rezital El Cimarrón, in dem er gemeinsam mit dem Librettisten Hans Magnus Enzensberger den Lebensbericht eines entlaufenen Sklaven interpretiert. Mit der Oper We Come to the River (Wir erreichen den Fluss) nach Edward Bond erreichte Henzes gesellschaftskritische Kunst 1976 einen weiteren Höhepunkt.[8]

Als erstes Festival zur Verbreitung Neuer Musik gründete Henze 1976 den Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano, wo 1980 seine Kinderoper Pollicino uraufgeführt wurde. Von 1980 bis 1991 leitete er eine Kompositionsklasse an der Musikhochschule Köln. Er gründete 1981 die Mürztaler Musikwerkstätten, 1984 das Deutschlandsberger Jugendmusikfest und schließlich 1988 die Münchener Biennale, ein „Internationales Festival für neues Musiktheater“, dessen künstlerische Leitung er 1996 an Peter Ruzicka übergab. Seine eigenen Opern orientierten sich unterdessen wieder mehr an traditionellen Formen, so Die englische Katze (1983, Libretto von Edward Bond) und Das verratene Meer (1990, Libretto von Hans-Ulrich Treichel nach dem Roman Gogo no Eiko von Yukio Mishima).

Humanes und politisches Bekenntnis prägen auch seine späten Werke. Das so genannte Requiem (1992), bestehend aus neun geistlichen Konzerten für Klavier, Trompete und Kammerorchester, schrieb Henze zum Andenken an den früh verstorbenen Musiker Michael Vyner; die 9. Sinfonie für gemischten Chor und Orchester (1995–1997) mit Versen von Hans-Ulrich Treichel nach dem Roman Das siebte Kreuz von Anna Seghers ist eine Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Auf Einladung von Walter Fink war er 2000 der zehnte Komponist im jährlichen Komponistenporträt des Rheingau Musik Festival. Unter anderem wurde sein Requiem aufgeführt.

Auch danach wurden neue Bühnenwerke von Henze aufgeführt: bei den Salzburger Festspielen 2003 LUpupa und der Triumph der Sohnesliebe und 2006 die dritte, definitive Fassung von Gogo no Eiko (Das verratene Meer, unter Gerd Albrecht, der den Komponisten zur Weiterarbeit an dem Werk motiviert hatte). Am 6. September 2007 fand die Premiere der Konzertoper Phaedra'' (Libretto: Christian Lehnert) an der Berliner Staatsoper Unter den Linden statt; es spielte das Ensemble Modern unter Leitung von Michael Boder. Während der Arbeit hatte der Komponist 2005 einen ernsten Schwächeanfall erlitten; kurz nach der Fertigstellung des Werkes verstarb im April 2007 sein Lebensgefährte und Adoptivsohn[9] Fausto Moroni (1944-2007), den er 1964 in einem Antiquitätenladen kennengelernt hatte.[10]

Bis in die 1990er Jahre hat Henze regelmäßig dirigiert, zumeist eigene Werke, und – seltener – auch inszeniert. Dabei hat er u. a. mit seinem jüngsten Bruder, dem Bühnenbildner Jürgen Henze (* 1942) zusammengearbeitet, der auch Szenenbildassistent für Filme von Rainer Werner Fassbinder (Berlin Alexanderplatz) und Andrzej Wajda (Eine Liebe in Deutschland) war.

Hans Werner Henze starb am 27. Oktober 2012 im Alter von 86 Jahren in Dresden.[11] Kurz zuvor, am 13. September, hatte an der Semperoper mit Henzes Anti-Kriegsoper Wir erreichen den Fluss – We come to the river in Anwesenheit des Komponisten die erste Premiere der Spielzeit 2012/13 stattgefunden.[12] Henzes letzter Wohnort war Marino in der Provinz Rom. Zahlreiche Medien veröffentlichten Nachrufe. Hans Werner Henze wurde am 5. November 2012 in seiner Wahlheimat Marino beigesetzt. [13]

Werk

Henze hat sich stets gegen die Festlegung auf einen bestimmten Stil oder eine bestimmte Technik gewehrt. Entgegen den Prämissen der so genannten Darmstädter Schule verzichtete er auf streng serielle Organisation seiner Werke und komponierte angstfrei eklektizistisch. 1967 sagte er: „Bald werden die Clusters, die seriellen Rezitative und die Happenings sich endgültig erschöpft haben, und der junge Komponist wird sich vergebens in solchem Ödland nach Nahrung für seine hungrige Seele umsehen.“[14] Ein wichtiges Vorbild für Henze war Igor Strawinsky, der sich nach seiner experimentellen Phase dem Neoklassizismus zuwandte.

Den Schwerpunkt von Henzes Werk bilden die Bühnenkompositionen, die durch das enorme dramaturgische Gespür des Komponisten und die bühnentaugliche Vermischung verschiedenster Musikstile und -richtungen zu für gegenwärtige Musikwerke ungewöhnlich großen Publikumserfolgen wurden. Zeitlebens offen für musikalisch-literarische Tradition und Gegenwart, erschloss er sich klassische Vorlagen im Dialog mit zeitgenössischen Autoren: Grete Weil bearbeitete für ihn den Manon-Lescaut-Stoff, den schon die Librettisten von Massenet und Puccini aufgegriffen hatten; gemeinsam mit Ingeborg Bachmann entdeckte er neues Potential in Texten von Heinrich von Kleist (Der Prinz von Homburg) und Wilhelm Hauff. Weitere Arbeitspartner waren für ihn die Schriftsteller Wystan Hugh Auden, Edward Bond und Hans-Ulrich Treichel. Sein Interesse an „angewandter Kunst“ und Massenmedien führte ihn auch zur Filmmusik; hier arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Alain Resnais und Volker Schlöndorff zusammen.

Henze war ein explizit politischer Künstler, der auch die anscheinend abstrakten technischen Aspekte des Komponierens nie als Selbstzweck betrachtet hat, sondern als Möglichkeit, z. B. durch Kontrastbildung Stellung zu beziehen: So ist der reaktionären Gesellschaftsschicht in der Oper Boulevard Solitude konservative Tonalität zugeordnet, während die Außenseiter Manon und Des Grieux durch Zwölftontechnik als fortschrittlich charakterisiert werden; in We Come to the River sind der Welt der Gewalt elektronisch verstärkte Streicher und tiefes Blech in extremer Lautstärke zugeordnet. Vergleichbare Konflikte zeichnen sich in der 9. Sinfonie ab; sie ist „den Helden und Märtyrern des deutschen Antifaschismus gewidmet“.

Henze wandte sich gegen das Elitäre des klassischen Kulturbetriebs, warf aber die Last der bildungsbürgerlichen Tradition nicht als obsolet über Bord, sondern präsentierte Möglichkeiten einer aufgeklärten, oft auch spielerisch-ironischen Auseinandersetzung mit historischen Modellen aus Musik, Literatur und Malerei. Einige wenige Beispiele: In Die englische Katze orientierte sich Henze an Ludwig van Beethovens Diabelli-Variationen; in Das Floß der Medusa „vertonte“ er das gleichnamige Gemälde von Théodore Géricault; in Tristan für Klavier, Tonbänder und Orchester werden eine anonyme Florentiner Ballade des 14. Jahrhunderts und Motive von Richard Wagner verarbeitet; die Ode an den Westwind adaptiert das Gedicht von Percy Bysshe Shelley; die Sologitarrenwerke Royal Winter Music sind musikalische Porträts von Dramenfiguren William Shakespeares.

Auszeichnungen

  • 1951: Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf
  • 1953: Premio RAI (im Rahmen des Grand Prix Italia; für Ein Landarzt)
  • 1956: Sibelius-Goldmedaille (London)
  • 1957: Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik
  • 1958: Preis der Musikkritik Buenos Aires
  • 1959: Kunstpreis Berlin
  • 1960: Ordentliches Mitglied Akademie der Künste in Berlin (West) (bis 1968)
  • 1961: Niedersächsischer Kunstpreis Hannover
  • 1964: Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München
  • 1968: Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Künste in Berlin (Ost)
  • 1971: Ehrendoktor der Musik der Universität Edinburgh
  • 1975: Ehrenmitglied der Royal Academy of Music London
  • 1976: Ludwig-Spohr-Preis der Stadt Braunschweig
  • 1980: Preis der Stadt Positano (für die Ballette Undine und Orpheus)
  • 1982: Ehrenmitglied der Deutschen Oper Berlin; Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters New York
  • 1983: Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg; Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt
  • 1990: Ernst von Siemens Musikpreis; pollo d’oro (Bilbao)
  • 1991: Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI); Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland; Medaille München leuchtet in Gold; Ehrenmitglied der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM)
  • 1992: Mitglied der Academia Scientiarum Et Artium Europaea (Salzburg)
  • 1995: Westfälischer Musikpreis; Musikpreis der Stadt Duisburg; Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia (Rom); Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München
  • 1996: Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe; Ehrendoktor der Universität Osnabrück; Ehrenbürger der Stadt Montepulciano
  • 1996: Ehrendoktor für Musikwissenschaft der Universität Osnabrück, Facheinheit Musik/Musikwissenschaft
  • 1997: Ehrenbürger von Marino (Latium); Hans-von-Bülow-Medaille der Berliner Philharmoniker
  • 1998: Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst; Honorary Fellow of the Royal Northern College of Music (Manchester)
  • 2000: Praemium Imperiale
  • 2001: Cannes Classical Award (Kategorie: Best Living Composer); Deutscher Tanzpreis
  • 2001: Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg
  • 2001: Der Westfälische Musikpreis wird in Hans-Werner-Henze-Preis umbenannt.
  • 2003: Ritter der Ehrenlegion
  • 2004: Ehrendoktor für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik und Theater München
  • 2008: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland mit Stern
  • 2010: KulturPreis Europa

Kompositionen

Sinfonien

  • 1. Sinfonie (1947) für großes Orchester. UA (2. Satz) 1947 Darmstadt (Dirigent: Hermann Scherchen); (komplett) 26. August 1948 Bad Pyrmont (Dirigent: Wolfgang Fortner)

: 1. Allegretto con grazia – 2. Notturno – 3. Allegro con moto :* Neufassung für Kammerorchester (1963; revidiert 1991). UA 9. April 1964 / 2. Oktober 1991 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Hans Werner Henze) :* Fassung für 15 Spieler: Kammerkonzert 05 (2005). UA 6. Juli 2006 München (Opernfestspiele)

  • 2. Sinfonie (in einem Satz; 1949) für großes Orchester. UA 1. Dezember 1949 Stuttgart (Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks, Dirigent: Hans Müller-Kray)
  • 3. Sinfonie (1949/50) für großes Orchester. UA 7. Oktober 1951 Donaueschingen (Musiktage; Südwestfunk-Orchester, Dirigent: Hans Rosbaud)

: 1. Anrufung Apolls – 2. Dithyrambe – 3. Beschwörungstanz :* Ballett-Fassung Anrufung Apolls, UA 28. Oktober 1951, Wiesbaden, Kostüme: Jean-Pierre Ponelle

  • 4. Sinfonie (in einem Satz; 1955) für großes Orchester („Waldsinfonie“: nach der Waldszene aus dem Finale des 2. Akts der Oper König Hirsch). UA 9. Oktober 1963 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Hans Werner Henze)
  • 5. Sinfonie (1962) für großes Orchester. UA 16. Mai 1963 New York (Lincoln Center, Avery Fisher Hall; New Yorker Philharmoniker, Dirigent: Leonard Bernstein)

: 1. Movimentato – 2. Adagio – 3. Moto perpetuo

  • Sinfonia N. 6 (1969; Neufassung 1994) für zwei Orchester. UA 26. November 1969 Havanna, Kuba (Orquesta Sinfónica Nacional, Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Allegro con moto – 2. Lento – 3. Allegro vivace :* Neufassung (1994). UA 8. Dezember 1994 München (Münchner Philharmoniker, Dirigent: Ingo Metzmacher)

  • Symphonie Nr. 7 (1983/84) für großes Orchester. UA 1. Dezember 1984 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Gianluigi Gelmetti)

: 1. Tanz – 2. Ruhig bewegt – 3. Unablässig in Bewegung – 4. Ruhig, verhalten

  • Sinfonia N. 8 (1992/93) für großes Orchester. UA 1. Oktober 1993 Boston (Symphony Hall; Boston Symphony Orchestra; Dirigent: Seiji Ozawa)

: 1. Allegro – 2. Allegramente con comodo tenerezza e ballabilità – 3. Adagio

  • Sinfonia N. 9 (1995–1997): siehe unter Vokalwerke für Chor und Ensemble / Orchester
  • Sinfonia N. 10 (1997–2000) für großes Orchester. UA (1. Satz; unter dem Titel A Tempest. Rounds for Orchestra) 30. März 2000 Birmingham (City of Birmingham Symphony Orchestra, Dirigent: Simon Rattle). UA (komplett) 17. August 2002 Luzern (City of Birmingham Symphony Orchestra, Dirigent: Simon Rattle)

: 1. Ein Sturm – 2. Ein Hymnus – 3. Ein Tanz – 4. Ein Traum

Konzertante Werke

mit solistischem Tasteninstrument

Klavier

  • Concertino (1947) für Klavier und Blasorchester mit Schlagzeug. UA 5. Oktober 1947 Baden-Baden (Carl Seemann Klavier; Südwestfunk-Orchester, Dirigent: Werner Egk)
  • 1. Konzert für Klavier und Orchester (1950). UA 14. September 1952 Düsseldorf (Noel Mewton-Wood Klavier; Städtisches Orchester, Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Entrée – 2. Pas de deux – 3. Coda

  • Concerto per il Marigny für Klavier, Klarinette, Bassklarinette, Horn, Trompete, Posaune, Viola und Violoncello (1956; aufgegangen im Requiem 1990–1992). UA 1956(?) Paris (Théâtre Marigny; Yvonne Loriod Klavier; Ensemble du Domaine Musical, Dirigent: Rudolf Albert)
  • Jeux de Tritons (1956/57; erweitert 1967; Parergon zum Ballett Undine 1956/57). Divertissement für Klavier und Orchester. UA 28. März 1960 Zürich (Alexander Kaul Klavier; Radio-Orchester Zürich, Dirigent: Jean-Marie Auberson). UA (erweiterte Fassung): 1. April 1967 Berlin (Christoph Eschenbach Klavier; Berliner Philharmoniker, Dirigent: Hans Zender)
  • 2. Konzert für Klavier und Orchester (in einem Satz; 1967). UA 29. September 1968 Bielefeld (Christoph Eschenbach Klavier; Philharmonisches Orchester Bielefeld, Dirigent: Bernhard Conz)
  • Tristan (1973; revidiert 1991). Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester. UA 20. Oktober 1974 London (Homero Francesch Klavier; London Symphony Orchestra, Dirigent: Colin Davis)

: 1. Prolog – 2. Lamento – 3. Präludium und Variationen – 4. Tristans Wahnsinn – 5. Adagio, Burla I, Burla II, Ricercare I, Burla III, Ricercare II – 6. Epilog :* Präludien zu Tristan (2003): siehe unter Kammermusik – Soli für Tasteninstrument

mit solistischem Streichinstrument

Violine

  • Concerto für Violine und Ensemble (1943; verschollen)
  • 1. Konzert für Violine und Orchester (1947). UA 12. Dezember 1948 Baden-Baden (Heinz Stanske Violine; Südwestfunk-Orchester, Dirigent: Ernest Bour)

: 1. Allegro molto – 2. Vivacissimo – 3. Andante con moto – 4. Allegro molto vivace

  • 2. Violinkonzert (1971): siehe unter Vokalwerke für Solostimme(n) und Ensemble / Orchester
  • Il Vitalino raddoppiato (1977; nach Motiven von Tomaso Antonio Vitali). Ciacona per violino concertante ed orchestra da camera (Chaconne für Violine und Kammerorchester). UA 2. August 1978 Salzburg (Festspiele; Gidon Kremer Violine; ORF-Symphonieorchester, Dirigent: Leif Segerstam)
    • Der verdoppelte Vitalin (1978/2003) für Klavier und Violine: siehe unter Kammermusik – Duos für Streich- und Tasteninstrument

  • 3. Violinkonzert (1996; revidiert 2002). Drei Porträts aus dem Roman Doktor Faustus von Thomas Mann. UA 12. September 1997 Berlin (Konzerthaus, Großer Saal; Michael Erxleben Violine; Berliner Sinfonie-Orchester, Dirigent: Michael Schønwandt (* 1953))

: 1. Esmeralda – 2. Echo – 3. Rudi S.

Viola

  • Compases para preguntas ensimismadas (Zeitmaße für nach innen gerichtete Fragen; 1969/70). Musik für Viola und 22 Spieler. UA 11. Februar 1971 Basel (Hirofumi Fukai; Basler Kammerorchester, Dirigent: Paul Sacher)

Violoncello

  • Ode an den Westwind (1953) für Violoncello und Orchester (nach dem Gedicht von Percy Bysshe Shelley). UA 30. April 1954 Bielefeld (Ludwig Hoelscher Violoncello; Städtisches Orchester Bielefeld, Dirigent: Bernhard Conz)

: 1. Calmo – 2. Vivo – 3. Tranquillo – 4. Al tempo di una marcia solenne, ma non lento – 5. Grave

  • Musik für Violoncello und Ensemble / Orchester (1977–1992):
    • Konzertstück (1977) für Violoncello und kleines Ensemble (1977; revidiert 1985)
    • Sieben Liebeslieder (1984/85) für Violoncello und Orchester. UA 12. Dezember 1986 Köln (Westdeutscher Rundfunk; Heinrich Schiff Violoncello; Sinfonieorchester des WDR, Dirigent: David Shallon 1950–2000)
      • Revidierte Fassung (1992): 6 Englische Liebeslieder (Canzoni d’Amore Inglese; ohne die ursprüngliche Nr. 5, die in Introduktion, Thema und Variationen 1992 aufgegangen ist):

    • : 1. Ruhig verhalten – 2. § = 72 – 3. Bewegt, heftig, stürmisch – 4. Ernst, getragen – 5. Tango – 6. Sonett
    • Introduktion, Thema und Variationen (1992) für Violoncello, Harfe und Streichorchester (entstanden aus dem Konzertstück 1977 für Violoncello und kleines Ensemble und der ursprünglichen Nr. 5 der Liebeslieder für Violoncello und Orchester). UA 25. August 1994 Salzburg (Festspiele; Christoph Richter Violoncello; Camerata Academica Salzburg, Dirigent: Sándor Végh)

Kontrabass

  • Concerto per contrabbasso ed orchestra (1966). UA 2. November 1967 Chicago ( Kontrabass; , Dirigent: )

: 1. Moderato cantabile – 2. Vivace – 3. Ciaccona

mit solistischem Blasinstrument

Oboe

  • Oboenkonzert (1945; verschollen)

Klarinette

  • Le Miracle de la Rose. Imaginäres Theater II (1981) für Klarinette und 13 Spieler. UA 26. Mai 1982 London (Anthony Pay Klarinette; London Sinfonietta, Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Entrée – 2. Plainte – 3. Rigaudon – 4. Proménade – 5. Loure – 6. Chansons provencales

mit solistischem Zupfinstrument

  • Ode an eine Äolsharfe (1985/86). Musik für konzertierende Gitarre und 15 Soloinstrumente (nach Gedichten von ). UA 27. August 1986 Luzern ( Gitarre; Ensemble Modern, Dirigent: Bernhard Klee (* 1936))

: 1. An eine Äolsharfe – 2. Frage und Antwort – 3. An Philomene – 4. An Hermann

mit 2 Soloinstrumenten

  • Kammerkonzert (1946) für Klavier, Flöte und Streicher. UA 27. September 1946 Darmstadt ( Flöte, Klavier; Orchester des Landestheaters Darmstadt, Dirigent: Fritz Straub)

: 1. Lebhafte Halbe – 2. Rezitativ und Arie – 3. Sehr lebhaft

  • Doppio Concerto (1966) für Oboe, Harfe und Streicher. UA 2. Dezember 1966 Zürich ( Oboe, Ursula Holliger Harfe; Collegium Musicum Zürich, Dirigent: Paul Sacher)
  • Requiem (1990–1992). 9 geistliche Konzerte für Klavier solo, konzertierende Trompete und großes Kammerorchester. UA (5, 8 & 9 3 geistliche Konzerte) 26. November 1992 Tokio (Suntory Hall; Trompete, , Dirigent: ). UA (komplett) 24. Februar 1993 Köln (; Ueli Wiget (* 1957) Klavier, Håkan Hardenberger Trompete; Ensemble Modern, Dirigent: Ingo Metzmacher)

: 1. Introitus – 2. Dies irae – 3. Ave verum corpus – 4. Lux aeterna – 5. Rex tremendae – 6. Agnus dei – 7. Tuba mirum – 8. Lacrimosa – 9. Sanctus : (1.–4. für Klavier und Orchester; 5. für Trompete und Orchester; 6. für Klavier und Streicher; 7. für Klavier und Orchester; 8.–9. für Trompete und Orchester) :* 3 geistliche Konzerte (1994–1996) für Trompete und Orgel / Trompete und Klavier: siehe unter Kammermusik – Duos für Blas- und Tasteninstrument

Andere Ensemble- / Orchesterwerke

  • Sinfonische Variationen (1950) für Kammerorchester
  • Sinfonische Zwischenspiele (1951) aus dem lyrischen Drama Boulevard Solitude. UA 7. Juni 1952 Aachen ()
  • Tancredi (1952). Suite aus dem Ballett. UA 15. Januar 1953 Hamburg (, Dirigent: )
  • Quattro Poemi (1955) für Orchester. UA 31. Mai 1955 Frankfurt am Main (; , Dirigent: )

: 1. Elogio – 2. Ecloga – 3. Elegia – 4. Ditirambo

  • Sinfonische Etüden (1956) für großes Orchester. UA 14. Februar 1956 Hamburg (Orchester des NWDR, Dirigent: Jean Martinon)
    • Neufassung (1964): Drei sinfonische Etüden. UA 1964 London (Maida Vale Studios; , Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Echos – 2. Stimmen – 3. Rufe

  • Finale: Vivace assai für Orchester (1956; Beitrag zu: Divertimento für Mozart. 12 Aspekte der Arie „Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich“; Gemeinschaftsarbeit mit , , , , , , , , Maurice le Roux, , ). UA 21. Oktober 1956 Donaueschingen (Musiktage)
  • Parerga zum Ballett Maratona (1956):
    • Maratona (1956). Ballettsuite für zwei Jazzbands und Orchester. UA 8. Februar 1957 Köln (; , Dirigent: Hans Rosbaud)
    • Scorribanda Sinfonica (sopra la tomba di una Maratona) (Sinfonischer Raubzug, 2000/01; mit Motiven aus Maratona) für Orchester. UA 29. Juni 2001 Hamburg (NDR Sinfonieorchester, Dirigent: Peter Ruzicka)
      • Scorribanda Pianistica (2003) für Klavier: siehe unter Kammermusik – Soli für Tasteninstrument

  • Parerga zum Ballett Undine (1956/57):
    • Jeux de Tritons (1956/57; erweitert 1967). Divertissement für Klavier und Orchester: siehe unter Konzertante Werke mit solistischem Tasteninstrument
    • Hochzeitsmusik (1957) für symphonisches Bläserensemble
    • Trois Pas de Tritons (1958) für Orchester. UA 10. Januar 1959 Rom (Orchestra Sinfonica di Roma della , Dirigent: )

:: 1. Allegro assai – 2. § = 60 – 3. § = 138 :* Undine. Erste Suite (1958) für Orchester. UA 1959 Stuttgart (Tage zeitgenössischer Musik; Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks, Dirigent: Hans Müller-Kray) :: 1. Pas de deux – 2. Pas de Tritons – 3. Pas de Matelots – 4. Pas d’action – 5. Pas de deux :* Undine. Zweite Suite (in einem Satz; 1958) für Orchester. UA 3. März 1958 Mannheim (Orchester des , Dirigent: )

  • Sonata per archi (für Streichorchester; 1957/58). UA 21. März 1958 Zürich (Collegium Musicum Zürich, Dirigent: Paul Sacher)

: 1. Allegro – 2. 32 Variationen

  • Drei Dithyramben für Kammerorchester (1958; in memoriam Willy Strecker 1884–1958). UA 27. November 1958 Köln (Sinfonieorchester des WDR, Dirigent: Hans Rosbaud)

: 1. Sonata – 2. Invenzione – 3. Introduzione

  • Antifone (1959/60) für 11 Solostreicher, Bläser und Schlagzeug. UA 20. Januar 1962 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: )
  • Los Caprichos (1963). Fantasia für Orchester (nach ). UA 6. April 1967 Duisburg (Sinfonieorchester des WDR, Dirigent: )

: 1. Nadie se conosce (Keiner kennt sich selbst) – 2. Tal para qual (Gleich und gleich gesellt sich gern) – 3. El sueño de la razón produce monstruos (Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer) – 4. Quién más rendido? (Wer ist mehr ergeben?) – 5. El sí pronuncian y la mano alargan al primero quel llega (Sie sagt ja und reicht ihre Hand dem ersten, der kommt) – 6. De qué mal morirá? (An welcher Krankheit wird er sterben?) – 7. Aquellos pulvos… (Jener Staub…) – 8. No hubo remedio (Es gab keinen Ausweg) – 9. Linda maestra! (Schöne Herrin!)

  • Zwischenspiele (1964) aus der Oper Der junge Lord für Orchester. UA 12. Oktober 1965 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Allegro – 2. Con spirito – 3. Largo – 4. Vivace

  • Parerga zur Oper Die Bassariden (1964/65):
    • Mänadentanz (1965) für großes Orchester. UA 23. April 1971 Bielefeld (Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld, Dirigent: Bernhard Conz)
    • Adagio, Fuge und Mänadentanz (2004) für großes Orchester. UA 4. September 2005 Hamburg (NDR Sinfonieorchester, Dirigent: Leitung: Christoph von Dohnányi)

  • In memoriam: Die (1965). Doppelfuge für 12 Instrumente. UA 16. März 1965 Bologna (Teatro Comunale; Rassegna della Resistenza Europea; Mitglieder des Orchestra Comunale di Bologna, Dirigent: )
  • Fantasia für Streicher (1966) aus der Musik zum Film von Volker Schlöndorff. UA 1. April 1967 Berlin (Berliner Philharmoniker, Dirigent: Hans Zender)

: 1. Adagio – 2. Tempo eines Trauermarsches – 3. Espressivo – 4. Allegro – 5. Air – 6. Vivace – 7. Epilog :* Neubearbeitung (1984/85): Kleine Elegien für alte Instrumente. UA 13. Dezember 1986 Köln (Westdeutscher Rundfunk; Taverner Players, Dirigent: )

  • Heliogabalus Imperator (1971/72; revidiert 1986). Allegoria per musica (für großes Orchester). UA 16. November 1972 Chicago (Chicago Symphony Orchestra, Dirigent: ). UA (revidierte Fassung) 28. Juni 1989 Rom (; Orchestra Sinfonica di Roma della RAI, Dirigent: )
  • Katharina Blum (1975). Konzertsuite für kleines Orchester (nach der Musik zum Film ). UA 6. Mai 1976 Brighton Festival (Brighton Festival Players, Dirigent: Hans Werner Henze)

: 1. Der vergiftete Strom – 2. Die Liebenden – 3. Klage – 4. Erinnerungen – 5. Große Fuge (Stoßzeit) – 6. Angst – 7. Der vergiftete Strom

  • Ragtimes & Habaneras (1975). Sinfonia für Blechbläser. UA 13. September 1975 London ()
  • Aria de la folia española. Fassung für Kammerorchester (1977). UA 17. September 1977 St. Paul (Minnesota) (St. Paul Chamber Orchestra, Dirigent: )
    • Fassung für Orchester (1977). UA 23. April 1979 Bournemouth (Bournemouth Symphony Orchestra, Dirigent: Hans Werner Henze)
    • Bearbeitung von Roderick Watkins (* 1964) für 4 Saxophone, Klavier vierhändig und Schlagzeug (1999)

  • Barcarola für großes Orchester (1979; in memoriam ). UA 22. April 1980 Zürich (, Dirigent: Gerd Albrecht)
  • Parerga zum Tanzdrama Orpheus:
    • Apollo trionfante (1979). Musik für Bläser, Tasteninstrumente, Schlagzeug und Kontrabass. UA 1. September 1980 Gelsenkirchen (Städtisches Orchester, Dirigent: Uwe Mund)
    • Arien des Orpheus (1979) für Gitarre, Harfe, Cembalo und Streicher. UA 16. November 1980 Gelsenkirchen (Städtisches Orchester, Dirigent: Uwe Mund)

:: 1. Orpheus’ erste Arie – 2. Klagelied. Orpheus’ zweite Arie – 3. Danza generale – 4. Orpheus’ dritte Arie ::* Fassung für große Streicherbesetzung (1981). UA 25. November 1981 Chicago (Chicago Symphony Orchestra, Dirigent: Hans Werner Henze) :* Dramatische Szenen aus Orpheus (1979) für großes Orchester: ::* Suite I: UA 12. September 1982 Frankfurt (, Dirigent: ) ::* Suite II: UA 6. Januar 1981 Zürich (Tonhalle-Orchester, Dirigent: Hans Werner Henze) ::: 1. Klage – 2. Gesang – 3. Rückkehr des Orpheus mit Eurydike; Eurydikes Tod – 4. Orpheus’ Wahn – 5. Apotheose

  • Spielmusiken aus dem Märchen für Musik Pollicino (1979/80) für Laienorchester in verschiedener Besetzung
  • 2 Deutschlandsberger Mohrentänze (1984/85) für 4 Blockflöten, Gitarre, Schlagzeug, Streichquartett und Streichorchester. UA 14. Oktober 1984 / 19. Oktober 1985 , (Orchester der Städtischen Musikschule, Dirigent: Hans Werner Henze)
  • Fandango (1985; revidiert 1992) sopra un basso del . UA 5. Februar 1986 Paris (, Dirigent: ). UA (revidierte Fassung): 30. November 1995 Prag (, Dirigent: Gerd Albrecht)
  • Cinque piccoli concerti e ritornelli (1987) für Orchester. UA 24. Januar 1988 London (London Sinfonietta, Dirigent: Simon Rattle)

: 1. Per due Corni – 2. Per la Tromba – 3. Per il Trombone – 4. Per l’Heckelphon, il Clarinetto contrabbasso ed il Contrabbasso – 5. Per il Violino

  • Tanz- und Salonmusik aus dem Mimodram Der Idiot (1952/1989). UA 5. Juni 1989 Bristol (Bath Festival; Ensemble Modern, Dirigent: Ingo Metzmacher)
  • La selva incantata (Der verwunschene Wald; 1953/1991; Parergon zur Oper König Hirsch). Aria und Rondo für Orchester. UA 6. April 1991 Frankfurt am Main (Neueröffnung der ; Frankfurter Museumsorchester, Dirigent: Hans Drewanz)
  • Appassionatamente (1993/94). Fantasie über Das verratene Meer für großes Orchester. UA 25. März 1995 Wien (, Großer Saal; , Dirigent: )
    • Appassionatamente plus (2003) für großes Orchester. UA 19. Dezember 2003 Amsterdam (; , Dirigent: Gerd Albrecht)

  • Seconda sonata per archi (1995). UA 7. November 1996 Leipzig (, Dirigent: )

: 1. Andante, molto sostenuto – 2. Allegretto, leggero – 3. Adagio

  • Voie lactée ô soeur lumineuse (1994). Abendmusik für einen alten Freund. Toccata für 19 Instrumentalisten. UA 7. Mai 1996 Basel (Ensemble der IGNM Basel, Dirigent: Jürg Henneberger)
  • Notturno. Eine Serenade (1995; für Klaus Rainer Schöll) für Blasinstrumente, Kontrabass und Klavier. UA 22. September 2001 Koblenz (Musiktage; Bläsersolisten der , Matthias Beltinger Kontrabass, Peter Caelen Klavier)
  • Pulcinellas Erzählungen (1996) aus dem Ballett Le disperazioni del Signor Pulcinella für Kammerorchester
  • Parerga zum Ballett Le fils de l’air (Der Sohn der Luft; 1995/96):
    • Leçons de danse (1995/96) für 2 Klaviere (oder Klavier und Harfe) und Schlagzeug: siehe unter Kammermusik – Trios für gemischte Besetzung
    • Erlkönig (1996). Orchesterfantasie über und Opus 1. UA 31. Januar 1997 Paris (Orchestre Philharmonique de , Dirigent: )
    • Zigeunerweisen und Sarabanden (1996–1998) für Orchester. UA 16. Januar 1998 Köln (Philharmonie; , Dirigent: Markus Stenz)

:: 1. Ballade – 2. Grande Sarabande Bohèmienne – 3. Abschied

  • Sieben Boleros (1998) für großes Orchester. UA 2. Februar 2000 Las Palmas (Festival de Musica de Canarias; Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Dirigent: Gerd Albrecht)

: 1. La irascible – 2. La alabanza – 3. La expectación – 4. El pavo real – 5. La soberbia – 6. Dolor – 7. El gran paso de la Reina Arábica

  • Fraternité (1999). Air pour l’orchestre. UA 11. November 1999 New York (Avery Fisher Hall; New Yorker Philharmoniker, Dirigent: Kurt Masur)
  • Parerga zur Oper L’Upupa und der Triumph der Sohnesliebe (2000–2003):
    • L’heure bleue. Sérénade (Die blaue Stunde; 2001) für Kammerorchester (16 Spieler). UA 13. September 2001 Frankfurt am Main (; Ensemble Modern, Dirigent: )
    • Fünf Botschaften für die (2004) für großes Orchester. UA 3. Februar 2005 Paris (, Dirigent: Kurt Masur)

  • Triplo concerto barocco (2003) für Kammerorchester (frei nach der Novelle Concierto Barocco von , dem Film Montezuma von José Montes-Baquer und der Oper von ). UA 9. August 2004 Berlin (Konzerthaus; Joven Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias, Dirigent: Arturo Tamayo)

: 1. Stimmen der Instrumente – 2. Allegro vivace – 3. Tarantella

  • Sebastian im Traum (2004) für großes Orchester (nach dem gleichnamigen Gedicht von ). UA 22. Dezember 2005 Amsterdam (Concertgebouw-Orchester, Dirigent: )
  • Ouvertüre zu einem Theater (2012) für großes Orchester (zum 100-jährigen Bestehen der ). UA 20. Oktober 2012 Berlin (Orchester der Deutschen Oper, Dirigent: )

:Besetzung: 3(+Picc+AFl).3(+EH).3(+BKlar).3(+KFg) – 4.4.3.1 – Pk.Sz(3) – Harfe – Klavier – Streicher

Bearbeitungen

  • Telemanniana (in einem Satz; 1967; nach dem Pariser Quartett e-moll 1736 für Flöte, Violine, Violoncello und Basso continuo von ) für großes Orchester. UA 4. April 1967 Berlin (Berliner Philharmoniker; Dirigent: Gerd Albrecht)
  • I sentimenti di (1982). Trascrizione per flauto, arpa e archi dalla Clavier-Fantasie 1787 con accompagnamente di un violino. UA 14. April 1982 Rom (Teatro Olimpico; Mario Ancilotti Flöte, Claudia Antonelli Harfe; Accademia Filarmonica Romana, Gruppo strumentale Musica d’Oggi, Dirigent: Angelo Faja)
  • Die Abenteuer des Don Chisciotte (1990). Suite aus der gleichnamigen Oper nach und . Fassung für symphonisches Blasorchester: Norbert Studnitzky. UA 14. Oktober 1990 Deutschlandsberg (Musikverein Stadtkapelle, Dirigent: Franz Maurer)

: 1. Morgenritt (Sinfonia) – 2. Der tragische Held – 3. Kampf mit den Schafhirten – 4. Sancho Pansas Gastmahl – 5. Dulcinea – 6. Ritornell – 7. Kampf mit den Windmühlenflügeln

  • Drei sche Orgelsonaten (Kirchensonaten C-Dur KV 336c, Es-Dur KV 67 und C-Dur KV 328). Bearbeitung für 14 Spieler (1991). UA 19. September 1991 Frankfurt am Main (, Mozartsaal; Scharoun Ensemble Berlin, Dirigent: Oliver Knussen)
  • Drei Orchesterstücke (1995) auf eine Klaviermusik von (Sonate 27. April 1945). UA 5. Juli 1996 München (, Dirigent: )

: 1. Pietà – 2. Trauermarsch – 3. Reveille

Kammermusik

Soli

für Tasteninstrument

  • Sechs Sonaten (1945; verschollen)
  • Drei Klavierstücke (1946; verschollen)
  • Klaviersonate (1947; für ; verschollen)
  • Sonatine (1947) für Klavier
  • Sechs Klavierstücke (1947)
  • Variationen (1948) für Klavier. UA 17. Juni 1949 Frankfurt am Main (; Alexander Kaul)
  • Fünf Klavierstücke G-Dur (1950; verschollen)
  • Klaviersonate (1951; für Brigitte Bermann-Fischer 1905–1991)
  • Sonata per il pianoforte (1959). UA 26. September 1959 Berlin (Klaus Billing)

: 1. Molto movimentato – 2. Cantabile, con tenerezza – 3. Vivace

  • Six Absences pour le Clavecin (für ; 1961). UA 7. November 1963 Mainz (Funkhaus am Deutschhausplatz; Kurt-Heinz Stolze)

: 1. Molto mesto e lento – 2. Andante cantabile – 3. Pesante, molto mosso – 4. Andantino – 5. Lento – 6. Allegramente – Agrèment de la Sixième Absence

  • Lucy Escott Variations (1963) für Cembalo (über die Arie Come a me sereno aus La sonnambula 1831 von ). UA 21. März 1965 Berlin (Klaus Billing)
    • Fassung für Klavier von Klaus Billing. UA 21. März 1965 Berlin (Klaus Billing)

  • Euridice (1978, revidiert 1981 und 1992). Framenti per il clavicembalo dal balletto LOrfeo''. UA 2. Oktober 1986 New York (Merkin Concert Hall; Judith Norell Cembalo)

: Con calma e grazia – Sarabanda – Gran lamento – Colori splendenti

  • Toccata senza Fuga (1979) aus Orpheus für . UA 21. Mai 1979 Stuttgart (Anton Zapf)
  • Sechs Stücke für junge Pianisten (1980; Parergon zum Märchen für Musik Pollicino 1979). UA 13. Oktober 1982 Stuttgart (András Hamary (* 1950))

: 1. Ballade – 2. Allegro con grazia – 3. Der Menschenfresser. Allegro barbaro – 4. Menschenfressers Traum. Moderato cantabile – 5. Allegro mostruoso – 6. Margaretenwalzer

  • Cherubino (1980/81). 3 Miniaturen für Klavier. UA 23. August 1981 Berlin (; Homero Francesch)
  • Une petite phrase (1984) aus dem Film . Bearbeitung für Klavier
  • La mano sinistra. Piece for Leon (1987; für ; über Motive aus Das verratene Meer) für Klavier (linke Hand)
  • Piece for Peter (1988; für ) für Klavier
  • Clavierstück (1989)
  • Das Haus Ibach (1991) für Klavier
  • Pulcinella disperato. Fantasia (1991/92) für Klavier. Szenen aus der Ballettkomödie Le disperazioni di Pulcinella. UA 8. Mai 1994 München (4. Münchener Biennale; )
  • Für Reinhold (1994) für Klavier
  • Toccata mistica (1994) für Klavier. UA 13. November 1994 Köln (; Homero Francesch)
  • Olly on the Shore (2001; für ) für Klavier
  • Präludien zu Tristan (2003) für Klavier. UA 6. August 2003 Salzburg (; )
  • Scorribanda Pianistica (2003). Fassung für Klavier von Martin Zehn

für Streichinstrument

  • Serenade (1949) für Violoncello (aus der verschollenen Musik zu von William Shakespeare – vgl. unter Schauspielmusik). UA 1950 (; Albert Loerkens)
    • Bearbeitung für Kontrabass von Lucas Drew
    • Bearbeitung für Viola (2003) von Garth Knox

: 1. Adagio rubato – 2. Un poco allegretto – 3. Pastorale – 4. Andante con moto, rubato – 5. Vivace – 6. Tango – 7. Allegro marziale – 8. Allegretto – 9. Menuett

  • Capriccio (1976) für Violoncello (Beitrag zu: 12 Hommages à Paul Sacher pour violoncelle; Gemeinschaftsarbeit mit , Wolfgang Fortner, , , , , , , , und )
    • Revidierte Fassung (1981). UA 24. September 1983 Linz (Brucknerfest; Heinrich Schiff)

  • Sonata (1976/77; revidiert 1992) für Violine. UA 10. August 1977 Montepulciano (2° Cantiere Internazionale d’Arte; Jenny Abel)

: 1. Tirsi – 2. Mopso – 3. Aristeo

  • S. Biagio 9 Agosto ore 12.07 (1977). Ricordo per un contrabbasso solo
  • Ländler (1977) für Violine
  • Étude philharmonique (1979) für Violine
  • Epitaph für Violoncello (1979; auf den Tod von )
  • Serenade für Violine (1986). UA 1. Juni 1986 Bad Godesberg (Adelina Oprean)
  • Für Manfred (1989) für Violine solo (zur Trauerfeier von Manfred Gräter 1928–1989)
  • An Brenton (1993). Lied für Viola (für Brenton Langbein)

für Blasinstrument

  • Sonatina (1974) für Trompete

: 1. Toccata – 2. Canzona – 3. Segnali :* Fassung für Posaune von Martin Harvey

für Zupfinstrument

  • Drei Tentos für aus Kammermusik 1958. Bearbeitung:

: 1. Tranquillamente – 2. Allegro rubato – 3. Leggero e scorrevole

  • Memorias de El Cimarrón (1970) für Gitarre. Freie Bearbeitung von
  • Royal Winter Music (I/II) für Gitarre:
    • Erste Sonate über Gestalten von Shakespeare (1975). UA 20. September 1976 Berlin (Festwochen; Julian Bream)

:: Gloucester – Romeo and Juliet – Ariel – Ophelia – Touchstone, Audrey and William – Oberon :* Zweite Sonate über Gestalten von Shakespeare (1979). UA 25. November 1980 Brüssel ( / ; Reinbert Evers) :: Sir Andrew Aguecheek – Bottom’s Dream – Mad Lady Macbeth

  • Drei Märchenbilder (1980) für Gitarre (Parergon zum Märchen für Musik Pollicino 1979). UA 2. August 1980 Montepulciano (Reinbert Evers)
    • Bearbeitung für 2 Gitarren (1997) von Jürgen Ruck: siehe unter Duos für Zupfinstrumente

  • Minette (1992). Fünf Melodien für (Parergon zur Oper Die englische Katze revidiert 1990)

: 1. Con comodo e con grazia – 2. Aria – 3. Andante cantabile – 4. Allegretto melancolico – 5. Chanson d’Adieu, Moderato assai, Lamento

für Schlaginstrument(e)

  • Five Scenes from the Snow Country (1978) für Marimbaphon. UA 12. Oktober 1982 Stuttgart (; )

: 1. Misteriously, tempo of a funeral march – 2. Very fast – 3. Very slowly, extremly quiet, whispering – 4. Allegretto (with grace, no rush) – 5. Andante cantabile

Duos

für Streich- und Tasteninstrument'

  • Sonate (1946) für Violine und Klavier

: 1. Prélude – 2. Nocturne – 3. Intermezzo – 4. Finale

  • Sonata per Viola e Pianoforte (in einem Satz; 1979). UA 20. April 1980 Witten (; Garth Knox Viola, Jan Latham-Koenig Klavier)
  • Sonatina (1979) für Violine und Klavier (Parergon zum Märchen für Musik Pollicino 1979). UA 2. Dezember 1980 London (Queen Elizabeth Hall; Jenny Abel Violine, Roberto Szidon Klavier)

: 1. Allegretto – 2. Moderato assai – 3. Passacaglia

  • Fünf Nachtstücke (1990) für Violine und Klavier. UA 16. Mai 1990 London (Royal Academy of Music; Peter Sheppard Violine, Aaron Shorr Klavier)

: 1. Elegie – 2. Capriccio – 3. Erstes Hirtenlied – 4. Zweites Hirtenlied – 5. Ode

  • Der verdoppelte Vitalin (1978/2003). Variationen für Klavier und Violine (über Motive von Tomaso Antonio Vitali). UA 16. August 2003 Salzburg (; Violine, Ariane Haering Klavier)
  • Englische Balladen und Sonette (2003) für Klavier und Violoncello. UA 16. August 2003 Salzburg (Mozarteum; Lucas Fels Violoncello, Klavier)

: 1. Ruhig, verhalten – 2. Viertel = 72 – 3. Bewegt, heftig, stürmisch – 4. Ernst, getragen – 5. Tango – 6. Sonett

für Blas- und Tasteninstrument

  • Sonatine (1947) für Flöte und Klavier. UA 1947 Darmstadt-Kranichstein ( Flöte, Klavier)

: 1. Moderato – 2. Allegro molto vivace – 3. Andantino – 4. Presto

  • 3 geistliche Konzerte (1994/96) für Trompete und Orgel / Trompete und Klavier. Einrichtungen:

: 1. Rex tremendae – 2. Lacrimosa – 3. Sanctus

für Zupf- und Tasteninstrument

  • Eine kleine Hausmusik (1986) für Gitarre und

für Tasteninstrumente

  • Divertimenti (1964). Zwischenspiele aus der Oper Der junge Lord für 2 Klaviere. UA 30. November 1964 New York (Joseph Rollino und Paul Sheftel)

: 1. Allegro – 2. Con spirito – 3. Largo – 4. Vivace

  • Nocturnal Serenade (Serenata notturna; Parergon zur Oper Die englische Katze revidiert 1990). Bearbeitung für 2 Klaviere von Martin Zehn (1993)
  • Serenata notturna (1996) für 2 Klaviere

für Streichinstrumente

  • Allegra e Boris (1987). Hochzeitsmusik für Violine und Viola

für Zupfinstrumente

  • Drei Märchenbilder (1980; Parergon zum Märchen für Musik Pollicino 1979). Bearbeitung für 2 Gitarren (1997) von Jürgen Ruck
  • Minette (1998). Canti e rimpianti amorosi für 2 Gitarren (Parergon zur Oper Die englische Katze revidiert 1990)

: 1. Canzona felina e campagnola – 2. Aria lunare – 3. Il cuore spezzato – 4. Pianto delle due sorelle – 5. Minuetto di Minette – 6. Chanson dAdieu – 7. La morte amorosa dell'eroina''

Trios

Klaviertrios

  • Kammersonate (1948; revidiert 1963) für . UA 16. März 1950 Köln ( Klavier, Rolf Müller Violine, Heinrich Plümacher Violoncello)

: 1. Allegro assai – 2. Dolce, con tenerezza – 3. Lento

  • Adagio adagio (1993). Serenade für Klaviertrio. UA 18. März 1993 (; Violine, Leonid Gorokhov Violoncello, Simon Mulligan Klavier)

Streichtrio

  • Trio in drei Sätzen (1998) für Violine, Viola und Violoncello. UA 12. Mai 1999 Schwetzingen (Festspiele; Deutsches Streichtrio)

: 1. Allegrettino – 2. Adagio – 3. Ländler

Trios für gemischte Besetzung

  • Trio (Divertimento?) (1945; verschollen) für Oboe, Viola und Violoncello
  • Carillon, Récitatif, Masque (1974). Trio für Mandoline, Gitarre und Harfe. UA 2. Februar 1977 London (Hugo d’Alton Mandoline, Roland Harker Gitarre, Una O’Donovan Harfe)
  • Selbst- und Zwiegespräche (1984/85). Trio für Viola, Gitarre und kleine Orgel (oder anderes Tasteninstrument; jeder Part ist auch als Solo spielbar, auch Duo-Kombinationen Viola/Orgel, Gitarre/Orgel sind möglich). UA 29. September 1985 Brühl (Festkonzert zum 700-jährigen Bestehen des Bistums Brühl; Olivier Kauffmann Viola, Carry Greisch Gitarre, Pierre Nimax Orgel)
  • Leçons de danse (1995/96) für 2 Klaviere (oder Klavier und Harfe) und Schlagzeug (Parergon zum Ballett Le fils de l’air ). UA 25. Mai 1997 Schwetzingen ()

: Tango – Tempo di Minuetto – Foxtrott – Finale

Quartette

Streichquartette

  • 1. Streichquartett (1947). UA 1947 Heidelberg (Freund-Quartett)

: 1. Allegro molto – 2. Andantino – 3. Lento, ma non troppo – 4. Presto

  • 2. Streichquartett (1952). UA 16. Dezember 1952 Baden-Baden (; Parrenin-Quartett)

: 1. MM = 70 – 2. MM = 69 – 3. MM = 152

  • 3. Streichquartett (in einem Satz; 1975/76). UA 12. September 1976 Berlin (; Concord Quartet)
  • 4. Streichquartett (1976). UA 25. Mai 1977 Schwetzingen (; Concord Quartet)

: Molto agitato – Adagio. William Byrd Pavana – Allegretto moderato – Rondo improvvisato

  • 5. Streichquartett (1976). UA 25. Mai 1977 Schwetzingen (Festspiele; Concord Quartet)

: 1. MM = 72 – 2. Atemlos, wild – 3. MM = Herzschlag – 4. Still, entlegen – 5. Echos, Erinnerungen, ganz von fern – 6. Morgenlied

Quartette für gemischte Besetzung

  • Kleines Quartett (1945) für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
  • Ein kleines Potpourri (2000) aus Boulevard Solitude für Flöte, Vibraphon, Harfe und Klavier. UA 22. Oktober 2000 Hannover (, Deutscher Pavillon; Ensemble TrioLog: Burkhard Jäckle Flöte, Stefan Blum Vibraphon, Silvia Christine Fuchs Harfe, Jan Philip Schulze Klavier)

: 1. Berceuse, Gavotte und Galopp – 2. Manon Lescaut schreibt einen Brief – 3. Perpetuum mobile

Quintette

Klavierquintett

  • Quintetto (1990/91) für Klavier und Streichquartett. UA 25. März 1993 Berkeley (Peter Serkin Klavier, )

: 1. Con ferocia – 2. Adagio – 3. Litania

Holzbläserquintett

  • Bläserquintett (1952; für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott). UA 15. Februar 1953 Radio Bremen (Bläservereinigung der Bremer Philharmoniker)

: 1. Introduktion – 2. Thema – 3. Variation – 4. Sehr ruhig – 5. Rasch, heiter – 6. Galopp

Blechbläserquintette

  • Fragmente aus einer Show (1971; aus Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer). Sätze für Blechquintett. UA Oktober 1971 ( American Tour)
  • Lautunno'' (1977). Musik für 5 Blasinstrumentalisten. UA 28. Februar 1979 London (; Koenig Ensemble, Dirigent: Jan Latham-Koenig (* 1953))

: 1. Moderato – 2. Allegretto – 3. Allegramente – 4. Vivace – 5. Quis respexit humilitatem ancillae suae

  • Variation (1981) für Blechquintett

Quintette für gemischte Besetzung

  • Amicizia! (1976). Quintett für Klarinette, Posaune, Violoncello, Schlagzeug und Klavier. UA 6. August 1976 Montepulciano (1° Cantiere Internazionale d’Arte; Instrumentalensemble Hinz und Kunst)
  • Neue Volkslieder und Hirtengesänge (1996; frei nach dem Musiktheaterstück Ödipus der Tyrann 1983) für Fagott, Gitarre und . UA 15. Dezember 1997 Berlin (, Kammermusiksaal; Scharoun-Ensemble)

: 1. Pastorale – 2. Morgenlied – 3. Ballade – 4. Tanz – 5. Rezitativ – 6. Abendlied – 7. Ausklang

Sextette

für Streichinstrumente

  • Der junge Törless (1966). Fantasia für Streichsextett (3 Violinen, 2 Violen und Violoncello; nach der Musik zum gleichnamigen von Volker Schlöndorff). UA 22. Juni 1968 Minterne, Dorchester (Langbein-Ensemble)

: 1. Adagio – 2. Allegro marcato – 3. Air – 4. Vivace – 5. Epilogo :* Erweiterte Fassung für Streichorchester: siehe unter Andere Ensemble- / Orchesterwerke

  • Adagio (1992) für (für )
  • Trauer-Ode (1997; für ). Ein Sextett für Violoncelli. UA 19. Oktober 1997 (Stadthalle; Teilnehmer der , Leitung: )

für Schlaginstrumente

  • Minotauros Blues (1996). Konzertmusik für 6 Perkussionisten. UA 16. Januar 1998 Köln (; Mitglieder des , Dirigent: )

für gemischte Besetzung

  • Sonate für sechs Spieler (1983; nach der Filmmusik zu L’amour à mort von Alain Resnais). UA 26. September 1984 London (The Fires of London, Dirigent: John Carewe)

Septett

  • Canzona (1982) für 7 Instrumente. UA 6. Juni 1982 Stuttgart (Staatstheater; Dirigent: Dennis Russel Davies)

Oktette

  • Concerto per il Marigny (1956) für Klavier und 7 Instrumente: siehe unter Konzertante Werke mit solistischem Tasteninstrument
  • Quattro Fantasie (1963; Oktettsätze aus der Kammermusik 1958 und Adagio 1963) für Klarinette, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

: 1. Prefazione – 2. Sonata – 3. Cadenza – 4. Adagio (Epilogo)

  • Sonata per otto ottoni (für 8 Blechbläser; 1983). UA 17. September 1983 Berlin (Festwochen; Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker)

: 1. Largo – 2. Allegramente – 3. Rondino I – 4. Grave – 5. Rondino II

Vokalwerke

für Solostimme und 1 Instrument

Singstimme und Klavier

  • Whispers from Heavenly Death (1948; revidiert 1999). Kantate für hohe Singstimme (Sopran oder Tenor) und Klavier. Text: , deutsch von . UA 14. Juni 1950 Stuttgart (Tage der Zeitgenössischen Musik; Sybille Ursula Fuchs Sopran; Frank Zubal Klavier)

: 1. Wagst du es jetzt, o Seele – 2. Keine Karte dort, kein Führer – 3. Ich kenne es nicht, o Seele – 4. Erst wenn die Bande sich lösen – 5. Dann brechen wir auf

  • Chanson Pflastersteine (1950) für Sopran und Klavier. Text: ?
  • Ariosi (1963). Fassung für Sopran und Klavier 4händig. Texte:

: 1. Qual rugiada – 2. Compianto – 3. Maraviglioso fior del vostro mare – 4. Estro – 5. Deh, vieni, morte soave :* Fassung für Sopran, Violine und Orchester: siehe unter Vokalwerke für Solostimme(n) und Ensemble / Orchester

  • Three Auden Songs (1983) für Tenor und Klavier. Texte: . UA 15. Juni 1983 Aldeburgh (; Neil Mackie Tenor, Jan Latham-Koenig Klavier)

: 1. In memoriam L. K. A. (1950–1952) („At peace under this mandarin, sleep“) – 2. Rimbaud („The nights, the railway-arches, the bad sky“) – 3. Lay your sleeping head, my love

  • Heimlich zur Nacht (1994) für Sopran und Klavier. Text: . UA 28. Mai 1994 (; Gundula Hintz Sopran, Axel Bauni Klavier; Konzert zum 60. Geburtstag des Intendanten der , Ulrich Eckhardt)
  • Nocturnal Serenade (aus Die Englische Katze). Bearbeitung für Sopran und Klavier (1996) von Martin Zehn
  • Sechs Gesänge aus dem Arabischen (1997/98) für Tenor und Klavier. Texte: Hans Werner Henze. UA 23. November Köln (Philharmonie; Tenor, Julius Drake Klavier)

: 1. Selim und der Wind – 2. Die Gottesanbeterin – 3. Ein Sonnenaufgang – 4. Cäsarion – 5. Fatumas Klage – 6. Das Paradies

Singstimme und Gitarre

  • Drei Fragmente nach (1958) für Tenor und Gitarre

: 1. In lieblicher Bläue – 2. Möcht ich ein Komet sein? – 3. Wenn einer in den Spiegel siehet

  • Chilelied („Dieser chilenische Sommer war süß“; 1974) für Stimme und Gitarre. Text: Rudi Bergmann (* 1950). UA 31. Mai 1974 Essen (; Gedenkkonzert für , zugleich Solidaritätsveranstaltung für den Widerstand in Chile; und Gitarre)

Singstimme und variables Instrument

  • Heilige Nacht (1993). Ein Weihnac

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Filmmusik von Hans Werner Henze

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Eine Liebe von Swann
Drama FSK 16
Regie: Volker Schlöndorff
Eine Liebe von Swann Userwertung:

Produktionsjahr: 1984
Schauspieler/innen: Jeremy Irons, Ornella Muti, Alain Delon, Fanny Ardant, Marie-Christine Barrault, Anne Bennent, Nathalie Juvet, Charlotte Kerr, Catherine Lachens, Philippine Pascal, Charlotte de Turckheim
Liebesfilm
Regie: Alain Resnais
Liebe bis in den Tod Userwertung:

Produktionsjahr: 1984
Schauspieler/innen: Sabine Azéma, Fanny Ardant, Pierre Arditi, André Dussollier, Jean Dasté, Geneviève Mnich, Jean-Claude Weibel, Louis Castel, Françoise Rigal, Françoise Morhange
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Literaturverfilmung FSK 16
Regie: Margarethe von Trotta, Volker Schlöndorff
Die verlorene Ehre der Katharina Blum Userwertung:

Produktionsjahr: 1975
Schauspieler/innen: Angela Winkler, Mario Adorf, Dieter Laser, Jürgen Prochnow, Heinz Bennent, Hannelore Hoger, Rolf Becker, Harald Kuhlmann, Herbert Fux, Regine Lutz
Der Exorzist
Horrorfilm FSK 16
Regie: William Friedkin
Der Exorzist Userwertung:

Produktionsjahr: 1973
Schauspieler/innen: Jason Miller, Max von Sydow, Ellen Burstyn, Lee J. Cobb, Kitty Winn, Jack MacGowran, Reverend William O’Malley, Rudolf Schündler
Der junge Törless
Literaturverfilmung FSK 16
Regie: Volker Schlöndorff
Der junge Törless Userwertung:

Produktionsjahr: 1966
Schauspieler/innen: Mathieu Carrière, Bernd Tischer, Fred Dietz, Marian Seidowsky, Lotte Ledl, Barbara Steele, Jean Launay, Hanna Axmann-Rezzori, Herbert Asmodi, Fritz Gehlen

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