Komponist/in / Schauspieler/in

Carly Simon

* 25.06.1945 - New York, USA

Über Carly Simon

Carly Simon

Carly Elisabeth Simon (* 25. Juni 1945 in New York) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin.

Ihr Vater war der Pianist Richard L. Simon (Mitbegründer des Buchverlags Simon & Schuster). Sie wuchs in Riverdale in New York auf und hat zwei Schwestern und einen Bruder.

Nach einem kurzen Versuch, mit ihrer Schwester Lucy Simon eine Karriere zu starten (sie hatten als The Simon Sisters Mitte der 1960er Jahre einen Hit mit dem Kinderlied Winkin, Blinkin' and Nod), begann Carly Simon ihre Solo-Karriere 1971 mit dem Album Carly Simon, das den Top-Ten-Hit That's the Way I've Always Heard It Should Be lieferte. Es folgte bald das zweite Album Anticipation''.

Der Durchbruch kam 1972 mit dem Album No Secrets, von dem einige erfolgreiche Singles ausgekoppelt wurden, insbesondere Carly Simons größter Hit Youre So Vain'', bei dem Mick Jagger im Refrain mitsingt und auf dem Klaus Voormann das Bass-Intro spielt.

Carly Simon und James Taylor heirateten 1972. Das Paar hat zwei Kinder, Sarah Maria („Sally“; geb. 1974) und Benjamin Simon Taylor (geb. 1977). 1983 wurde die Ehe geschieden.

Im Jahr 1974 erschien das Album Hotcakes, 1975 dann Playing Possum. Einer ihrer Hits in den 1970er Jahren war der Titelsong Nobody Does It Better zum James-Bond-Film Der Spion, der mich liebte. 1980 hatte sie einen Zusammenbruch bei einer Vorführung und zog sich daraufhin von der Bühne zurück. Es erschienen jedoch weiterhin Aufnahmen von Carly Simon, so etwa Why (1982) und Let the River Run (1988), für das sie 1989 den Oscar in der Kategorie Bester Song erhielt. Der Song wurde im Film Die Waffen der Frauen verwendet.

1998 erkrankte Carly Simon an Brustkrebs. Nach der Therapie widmete sie sich wieder der Musik. Im Jahr 2000 erschien das Album The Bedroom Tapes, 2005 erschien Moonlight Serenade,[2] ein Jahr später Into White und 2008 This Kind Of Love. Ein Jahr darauf folgte das Album Never been gone, das Neuinterpretationen früherer Erfolge sowie einen bis dato unveröffentlichten Song enthielt.

Diskografie

  • 1971: Carly Simon
  • 1971: Anticipation
  • 1972: No Secrets
  • 1974: Hotcakes
  • 1975: Playing Possum
  • 1975: The Best Of
  • 1976: Another Passenger
  • 1978: Boys In The Trees
  • 1979: Spy
  • 1980: Come Upstairs
  • 1981: Torch
  • 1983: Hello Big Man
  • 1985: Spoiled Girl
  • 1987: Coming Around Again
  • 1988: Greatest Hits Live
  • 1990: My Romance
  • 1990: Have You Seen Me Lately
  • 1994: Letters Never Sent+
  • 1995: Clouds In My Coffee - boxed set
  • 1997: Film Noir
  • 1999: Nobody Does It Better
  • 2000: The Bedroom Tapes
  • 2002: Anthology
  • 2002: Christmas Is Almost Here
  • 2004: Reflections
  • 2005: Moonlight Serenade
  • 2007: Into White
  • 2008: This Kind of Love
  • 2009: Never Been Gone

Einzelnachweise

  1. Chartquellen: US
  2. Carly Simon Sings American Classics, Again auf npr.org

Dieser Artikel (grau hinterlegt) steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Die Vorliegende Version wurde am 01. April 2013, 02:04 UTC unter den o.g. Lizenzen veröffentlicht. Mit Beiträgen (Autor/en) von: Emmridet, Wissling, Lómelinde, Peter200, Deirdre, Horst2000, Forsomeonespecial, Seewolf, Knoerz, Anton-Josef, Michael Kühntopf, Soccerfreak, Gereon K., Rybak, Harro von Wuff, Ennimate, WIKImaniac, YMS, FredericII, Frbost, Jodo, Bob Frost, Herrick, AchimP, Cappuccino Kid, 08-15-Bot, Joho345, APPER, Bärski, Berglyra, Robodoc, ErikDunsing, Exciter.de, Fschoenm, Mastad, Marcschulz, Bierdimpfl, Tobe man, Rynacher, Kdwnv, Zwobot. Aus Datenschutzrechtlichen Gründen werden Autoren von denen lediglich eine IP-Adresse hinterlegt wurde hier nicht aufgeführt.

Filmmusik von Carly Simon

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Grüße aus Hollywood Userwertung:

Produktionsjahr: 1990
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Komödie FSK 12
Regie: Mike Nichols
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