Rampage Filmkritik

Rampage Kritik der neue Film von Brad Peyton mit Dwayne Johnson und Naomie Harris

Filmkritik von

„Rampage“: Größer ist besser – und nichts ist größer als The Rock

Dwayne Johnson ist einer der wenigen Superstars, die Hollywood heutzutage noch hat. Er kann im Dämmerschlaf befindliche Franchises wie JUMANJI neu beleben, reißt andere wie FAST & FURIOUS an sich und ist künftig auch das Zugpferd der G.I. JOE-Filme. Dass er nun auch mit RAMPAGE sein Publikum unterhält, ist da nur die natürliche Konsequenz.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHDer Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) kommt mit seinen Mitmenschen nicht so gut zurecht, dafür aber mit Tieren – und ganz besonders mit dem ungewöhnlich intelligenten Gorilla George, den er großgezogen hat. Eines Experimentes wegen mutiert der Affe jedoch und wird zum wild umhertobendem Monster. Dabei ist er nicht das einzige Tier, mit dem experimentiert wurde. Schon bald machen die ungewöhnlichsten Raubtiere die USA unsicher, während Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin nach einem Gegenmittel sucht, um die Katastrophe noch abwenden zu können.

Der auf einem alten Computerspiel basierende Film ist nicht unbedingt das Originellste, was das Kino in den letzten Jahren zu bieten hatte, er punktet aber einerseits mit dem wie immer gut aufgelegten Johnson, der sehr genau weiß, wie er seine beeindruckende Physis in Actionmomenten ins rechte Licht rücken muss. Andererseits ist der Streifen aber auch ein Effektspektakel, das schon alleine damit unterhalten kann. Hier kracht es an allen Ecken und Enden und die Kämpfe der mutierten Monstertiere haben es echt in sich, zumal man hier noch den Bonusaspekt hat, dass man bei George mitfühlt und ebenso wie Johnsons Figur will, dass der Silberrücken ein Happyend erhält.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHIn erster Linie ist RAMPAGE eine richtig große Ladung Spaß. Sicher, es ist die Art Spaß, bei der man über die Logik der Geschichte gar nicht erst nachdenken sollte, aber dazu kommt man eh nicht, weil die spektakulären FX-Sequenzen einen mitreißen und ganz und gar in die Welt dieses Films ziehen.

Filmfoto: Rampage©Warner Bros. GmbHFür etwas ältere Zuschauer gibt es zudem noch den Nostalgie-Bonus, denn wenn man das Game früher mal gezockt hat, dann macht der Film gleich noch mehr Spaß. Amüsant ist dabei in der Retrospektive, wie primitiv die Graphik des Games aussah und wie überwältigend realistisch das alles im Film daherkommt. Mit RAMPAGE schickt sich Johnson an, gleich noch das nächste Franchise anzustoßen. Der Mann kann sich vor Filmen, die in Serie gehen, kaum noch retten. Aber gut, solange er den Spaß, den er beim Machen hat, auch auf den Zuschauer überträgt, ist das nicht das Schlechteste.

Kritik: Peter Osteried

Ihr Kommentar: Rampage

Hinweis: Verwenden Sie selbst geschrieben Texte und kopieren Sie keinen Text von fremden Quellen. Mit dem Absenden Ihres Kommentars versichern Sie uns, dass der von Ihnen übermittelte Text nicht von anderen Webseiten oder Büchern kopiert ist und keine fremden Rechte verletzt. Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mailadresse (wird nicht veröffentlicht) an. Beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf die gezeigten Inhalte. Wir behalten uns vor, Kommentare nicht freizuschalten bzw. zu löschen wenn diese gegen geltendes Recht verstossen, beleidigend, Persönlich verletzend oder unsachlich sind. Kritiken.de haftet nicht für den Inhalt von Nutzerbeiträgen und verweist auf die Eigenverantwortung der Nutzer für ihre Beiträge.

Bitte aktivieren Sie Javascript um die Kommentarfunktion nutzen zu können

Einloggen
Herzlich willkommen! Um die Community nutzern zu können, melden sie sich bitte hier mit ihren Zugangsdaten an:

Facebook Login
Noch einfacher, loggen sie sich einfach mit ihrem Facebook Account ein:


Mit einem Klick auf diese Schaltfläche "Mit Facebook einloggen" akzeptieren sie die Nutzungsbedingungen und die Diskussionsrichtlinien der Ideenkraftwerk GmbH. Sie garantieren das sie diese gelesen und gespeichert oder ausgedruckt haben.


Passwort vergessen
Wenn Sie ihr Passwort vergessen haben können sie hier ein neues anfordern, geben sie dazu ihre E-Mail adresse hier ein:

Neu registrieren
Sie haben noch keinen Account bei Kritiken.de? Dann registrieren sie sich jetzt kostenlos, um die Community zu nutzen!