Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele Filmkritik

Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele Kritik der neue Film von Noel Cleary, Sergio Delfino, Alexs Stadermann mit Uwe Ochsenknecht und Andrea Sawatzki

Filmkritik von

Vor drei Jahren kam das erste Abenteuer mit der flotten Biene Maja in die Kinos. Dies war nicht der erste computeranimierte Versuch, die mehr als 40 Jahre alte Biene für ein neues Publikum neu zu beleben. Zuvor gab es schon eine Animationsserie, die den Look der Figuren, aber auch der Serie modernisierte. Mit dem Film wurde jedoch ein Neustart gewagt, dem man nun folgt.

Majas Bienenstock wird eröffnet, dass man die immense Ehre hat, den halben Sommerhonig für die Honigspiele der Kaiserin zu opfern. Doch da der Sommer schlecht war, würde das das Überleben des Stocks in Frage stellen. Darum wendet sich Maja persönlich an die Kaiserin und bietet um Nachsicht. Doch die gibt es nicht, stattdessen kommt es zum Eklat, weswegen Maja nun mit einem bunt zusammengewürfelten Team an den Honigspielen teilnehmen muss. Nur wenn ihr Team gewinnt, hat ihr Bienenstock noch eine Chance.

Filmfoto: Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele©Universum FilmDie Geschichte beginnt schon rasant – mit einem Wettrennen, das Maja und andere auf dem Rücken von Libellen abhalten. Hier ist sehr viel Bewegung drin, die Perspektiven sind schwindelerregend und der Einstieg praktisch perfekt. Film ist Bewegung, und hier wird das besonders in den Vordergrund gerückt.

Die Honigspiele sind wiederum humorige Herausforderungen, deren Dramatik auch nur dadurch besteht, weil es für Maja um etwas geht. Ansonsten sind das amüsante kleine Wettbewerbe, die vor allem auf eines abzielen: Eine klare Botschaft zu präsentieren. Die könnte nicht einfacher sein, aber zu zeigen, dass man in einem Team gemeinsam und nicht einzeln gewinnt, ist eine durchaus schöne Sache. Zumal man hier auch noch auf den Aspekt der Fairness in jedwedem Wettstreit eingeht. Das ist natürlich simpel, zielt aber auch auf das sehr junge Publikum ab, dem spielerisch und mit viel Spaß etwas beigebracht werden soll – und das funktioniert nebenbei immer am besten.

Filmfoto: Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele©Universum FilmSo hat man auch einen schönen Moment, in dem Maja erkennt, dass sie die Schuld für eigene Fehler nicht bei anderen suchen darf, sondern verantwortungsvoll zu ihren Taten stehen muss. Dann – und nur dann – gibt es die Möglichkeit, auch charakterlich zu wachsen. Das gilt wiederum nicht nur für Maja, sondern auch ihre Konkurrentin Violetta, die gemein und hinterlistig ist, aber auch nur ihres Vaters wegen so wurde. Irgendwo darin steckt die Botschaft, dass der Apfel zwar nicht weit vom Baum fallen mag, man aber seines eigenen Schicksals Schmied ist.

Filmfoto: Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele©Universum FilmAlles in allem ist Die Biene Maja – Die Honigspiele ein schöner Animationsfilm, der die kleinen Zuschauer begeistern und die größeren zumindest amüsieren dürfte. Denn wie schon beim Vorgänger ertappt man sich beim Sehen dieses Films dabei, nostalgisch an die Zeichentrickserie aus den 1970er Jahren und die eigene Kindheit zu denken.

Kritik: Peter Osteried

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