Ashley Johnson im Interview

Interview mit Ashley Johnson (Darsteller) über Marvel’s The Avengers und Viel Lärm um nichts geführt Filmkritik von

Frage: Sie waren auch in THE AVENGERS dabei.

Ashley Johnson: Ja, ich kenne den Regisseur Joss Whedon schon eine Weile und habe mehrmals mit ihm gearbeitet.

Frage: Zum Beispiel in der Serie DOLLHOUSE.

Ashley Johnson: Ja, und nach THE AVENGERS dann in VIEL LÄRM UM NICHTS. Ich kenne ihn echt schon lange. Er rief an und sagte mir, dass er die Rolle einer Kellnerin hätte und wollte wissen, ob ich Lust hätte, den zu übernehmen. Er meinte: Um dich herum wird jede Menge explodieren. Darauf sagte ich sofort: Ja, klar, ich bin dabei. Es hat richtig Spaß gemacht. Alleine auf dem Set zu sein und jeden in Superhelden-Kostümen herumlaufen zu sehen, war toll. Ein sehr cooler Job.

Frage: Stimmlich haben Sie schon Superhelden gespielt.

Ashley Johnson: Ja, das ist zwar ein bisschen anders, aber mit meiner Stimme war ich ein Superheld. Ich habe sogar zwei gespielt. Gwen Tennyson in BEN 10 und Terra in TEEN TITANS.

Frage: War VIEL LÄRM UM NICHTS Ihre erste berufliche Begegnung mit Shakespeare?

Ashley Johnson: Ja, das war es tatsächlich. Während wir THE AVENGERS drehten, trug Joss das Skript zu dem Film mit sich herum, gab es mir und meinte: Lies das mal in der Mittagspause. Und ich fragte ihn, wieso er ein Skript mit sich herumtrug. Darauf meinte er: Ich wollte schon immer meine Version von VIEL LÄRM UM NICHTS MACHEN. Später rief er mich dann an und meinte, er würde sehr viel früher mit dem Film beginnen, als er gedacht hätte. Gedreht wird in seinem Haus und mich hätte er gerne als Margaret. Ich sagte okay, aber erklärte auch, dass ich noch nie Shakespeare gespielt hatte. Er meinte, das ist schon okay, da ich mich damit in bester Gesellschaft befinde. Nur die Hälfte des Ensembles hatte schon in Shakespeare-Stücken gespielt. Es war eine unglaubliche Stimmung am Set und eine tolle Erfahrung. Wir halfen einander und es ist einfach eine so wunderschöne Sprach. Eine tolle Lernerfahrung für mich.

Frage: Es ist schwer, sich auf diese Art der Sprache einzulassen, nicht?

Ashley Johnson: Ja. Es ist anders, aber sehr interessant. Wenn man jemanden hat, der Shakespeares Sprache für einen aufbricht und erklärt, dann beginnt das alles Sinn zu ergeben und man merkt: Oh, das ist eine so schöne Art, das auszudrücken. Ich habe es sehr genossen. Ich lese auch Shakespeare, aber manchmal habe ich immer noch Schwierigkeiten, es gänzlich zu verstehen. Es zu spielen, hat meinem Verständnis sehr geholfen.

Frage: Eine Ihrer frühesten Arbeiten war etwas ganz Anderes: die Sitcom UNSER LAUTES HEIM. Erinnern Sie sich noch daran?

Ashley Johnson: Ich war damals sechs oder sieben Jahre alt. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich war so jung und habe es genossen. Meine Eltern waren toll. Sie sagten, wenn es mir nicht gefiele, könnte ich auch jederzeit aufhören, aber das wollte ich gar nicht.

Frage: Es gab zwei Reunion-Filme. Wie war das für sie, als Erwachsene zurückzukehren?

Ashley Johnson: Ich war so jung, dass ich die anderen kaum kennen gelernt habe, aber da geschah dann, als ich erwachsen war. Es war anders, als Erwachsene (oder als Teenager, der ich damals ja noch war) zurückzukehren.

Frage: Im Fernsehen waren Sie in der Serie THE KILLING zu sehen. Wie war die Erfahrung?

Ashley Johnson: Großartig. Die Drehbücher sind spitze. Natürlich ist die amerikanische Fassung nicht das Original, aber es war toll, Teil von etwas wie dem hier zu sein. Für uns war es auch immer überraschend. Wir wussten nie, wie unsere Figuren in der nächsten Folge sein würden, ob sie sich als gute oder böse Menschen entpuppen würden. Die Autoren sind phantastisch. Wir drehten in Vancouver. Oh, und das war das erste Mal, dass ich eine schwangere Frau gespielt habe. Das war interessant.

Frage: Haben Sie das Original mal gesehen?

Ashley Johnson: Nein, noch nicht. Die Macher wollten damals nicht, dass wir das tun, damit wir unseren eigenen Stil entwickeln, aber nun, da es vorüber ist, sehe ich es mir vielleicht an.

Frage: Sie waren hauptsächlich in der ersten Staffel dabei?

Ashley Johnson: Sie ist in der zweiten Staffel, aber nur sehr kurz. Die Storyline endet zum Ende der ersten Staffel, die letzten Reste werden dann zu Beginn der zweiten Staffel abgeschlossen. Die Geschichte meiner Figur ist aber praktisch mit dem Ende der ersten Staffel erzählt.

Frage: Die Figur wird also nicht zurückkehren?

Ashley Johnson: Nein, das glaub ich echt nicht. (lacht)

Frage: Sie waren jüngst in einer neuen Serie namens SPOOKED zu sehen. Worum geht es da?

Ashley Johnson: SPOOKED ist eine Show über paranormale Ermittler. Es ist eine Komödie, man darf also darüber lachen. Wir sind eine Art bunt zusammengewürfelter Haufen, die armseligsten paranormalen Ermittler, die es gibt. All unsere Figuren haben Fertigkeiten und sie mögen nicht die Besten sein, aber sie bemühen sich.

Frage: Wurde die Serie schon ausgestrahlt?

Ashley Johnson: In den USA schon. Die vierteilige Serie entstand für das Internet.

Frage: Wird es eine Fortsetzung geben?

Ashley Johnson: Darüber wollen sie sich jetzt klar werden. Ich glaube, es wird weitergehen, soweit ich das mitbekommen habe, lief die Serie ganz gut.

Frage: Bryan Singers Firma Bad Hat Harry produziert. War auch er selbst involviert?

Ashley Johnson: Kennen sie Felicia Day?

Frage: Ja, sie hat u.a. Charlie Bradbury in SUPERNATURAL gespielt, ist aber auch Autorin und Produzentin.

Ashley Johnson: Felicia Day ist eine der Produzentinnen der Serie und hat auch viel davon geschrieben. Ihre Firma und Bad Hat Harry produzieren die Show gemeinsam. Bryan Singer war nicht am Set, aber viele andere von Bad Hat Harry waren da.

Frage: Haben Sie eine Präferenz, was Fernsehen, Filme oder Games betrifft?

Ashley Johnson: Nein, habe ich nicht. Das letzte Projekt, an dem ich gearbeitet habe, ist immer das, was ich am liebsten mag. Eine gute Erfahrung kann mich voll und ganz einnehmen. Dieses Videogame zu machen, war toll und alle Beteiligten wurden so etwas wie eine zweite Familie, vielleicht auch, weil es ein Prozess war, der über drei Jahre hinweg ging. Ich weiß es aber nicht, es fiele mir schwer, mich für etwas zu entscheiden.

Frage: Was wäre denn Ihre liebste Rolle, wenn Sie die freie Wahl hätten?

Ashley Johnson: Oh, was würde ich gerne spielen? Ich glaube, ich würde es lieben, eine Astronautin zu spielen. Etwas, das im Weltall stattfindet. Ich liebe Science Fiction. Es würde Spaß machen, mal was in dem Genre zu machen. Ich liebe gute Drehbücher, da bin ich genremäßig nicht wählerisch, aber Science Fiction würde ich gerne machen.

Frage: Da Sie Science Fiction mögen, was sind denn Ihre Lieblingsfilme?

Ashley Johnson: Oh, also 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM ist einer. ALIEN. Der erste Teil. Ich liebe auch CHILDREN OF MEN, den hab ich kürzlich erst gesehen. Der ist wunderschön gefilmt. BRAZIL ist einer meiner absoluten Lieblinge, aber nicht wirklich Science Fiction, eher bizarr.

Frage: Er spielt ja immerhin in der Zukunft.

Ashley Johnson: Ja. Das sind meine Top Drei: 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM, ALIEN und BRAZIL.

Frage: Also eher intellektuelle Science Fiction.

Ashley Johnson: Ja, jetzt, wo ich drüber nachdenke, ja, das könnte man so sagen. Wenn es ein Element des Bizarren gibt, dann bin ich dabei!

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