Killer's Bodyguard Filmkritik

Killer's Bodyguard Kritik der neue Film von Patrick Hughes mit Ryan Reynolds und Salma Hayek

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„Killer’s Bodyguard“: Ryan Reynolds muss auf Samuel L. Jackson aufpassen

Der Film erregte schon mit dem ersten Poster Aufmerksamkeit. Es war eine Parodie auf das Poster zum 1990er-Hit Bodyguard, in dem Kevin Costner Whitney Houston beschützen musste. Nun soll Ryan Reynolds auf Samuel L. Jackson aufpassen, aber der braucht keinen Beschützer, weil er selbst auch ein harter Hund ist. Willkommen auf dem Terrain einer konventionellen Buddy-Actionkomödie.

Filmfoto: Killer's Bodyguard©20th Century Fox StudiosDer weißrussische Diktator Dukhovich (Gary Oldman) steht in Den Haag vor dem Internationalen Strafgerichtshof, doch man wird ihn nicht verurteilen können, wenn nicht ein Mann aussagt: Der in England einsitzende Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson). Die Interpol-Agentin Emilia (Elodie Yung) wird beauftragt, ihn mit einem Team nach Holland zu bringen, doch der Konvoi wird angegriffen. Emilia kann mit Darius fliehen und ruft ihren Ex-Freund, den 1A-Bodyguard Brice (Ryan Reynolds), zu Hilfe. Der setzt nun alles daran, Darius nach Den Haag zu bringen, aber das ungleiche Paar geht sich gegenseitig auf die Nerven, während Dukhovichs Killer hinter den beiden her ist.

Dieses Subgenre des Actionfilms und der Komödie war in den 1980er Jahren sehr beliebt, verlor dann jedoch sein Flair und wurde kaum noch genutzt. Insofern fühlt sich Killer’s Bodyguard frischer an als er es dürfte. Denn wenn man es ganz genau nimmt, dann ist es schon so, dass der Film nicht originell ist. Die Geschichte könnte simpler kaum sein, und wenn die Handlung mal ins Stocken gerät, dann wird der Zufall bemüht, um sie wieder in Gang zu bringen.

Filmfoto: Killer's Bodyguard©20th Century Fox StudiosAber das funktioniert. Und wichtiger noch: Es macht Spaß. Killer’s Bodyguard ist so amüsant wie er rasant ist. Die Action kann sich wirklich sehen lassen. Sowohl bei Handgreiflichkeiten als auch bei Schießereien, von denen es einige gibt. Dazu kommen Verfolgungsjagden, von denen die beeindruckendste die ist, die quer durch Amsterdam führt.

Filmfoto: Killer's Bodyguard©20th Century Fox StudiosVor allem punktet der Film aber, weil Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson eine sehr gute Chemie miteinander haben. Ihre Figuren mögen sich nicht, schreien einander an und sind nie um einen Spruch verlegen, wenn es heißt, den anderen runterzumachen. Das zu beobachten, sorgt nicht nur für Schmunzeln, ein paarmal muss man sogar herzhaft lachen. Hinzu kommt, dass die Action sehr dynamisch ist. Sie profitiert zudem von einem knackigen Soundtrack, denn die langen Kampfszenen sind mit knalligen Popsongs unterlegt, die das Ganze teils auch herrlich konterkarieren, auf jeden Fall aber helfen, den Puls zu beschleunigen.

Killer’s Bodyguard ist eine runde Angelegenheit. Kein Werk, das in die Annalen der Filmgeschichte eingehen würde, aber ein knackiger Actionspaß, der von der ersten bis zur letzten Minute unterhält und die Defizite der Geschichte durch gute Humor- und Actioneinlagen wettmacht.

Kritik: Peter Osteried

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