Bailey - Ein Freund fürs Leben Filmkritik

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Bailey - Ein Freund fürs Leben Kritik der neue Film von Lasse Hallström mit Britt Robertson und Josh Gad

Filmkritik von

Nicht nur Katzen haben neun Leben: „Bailey – Ein Freund fürs Leben“

Filme über Hunde sind eigentlich immer süß. Das ist in ihre DNS eingebaut. Aber es geht immer noch ein bisschen mehr, so auch in der Verfilmung des Romans von W. Bruce Cameron. Der hatte eine besonders clevere Idee für seine Geschichte: Er erzählt von einem Hund, der immer wieder wiedergeboren wird.

Filmfoto: Bailey - Ein Freund fürs Leben©Constantin FilmDer junge Ethan bekommt einen Hund: den Golden Retriever Bailey. Beide werden beste Freunde und verbringen tolle Jahre miteinander, die von Momenten größten Spaßes und absoluter Freude, aber auch Traurigkeit geprägt sind. Bailey wird schließlich älter und stirbt, aber das ist nicht das Ende. Denn er erwacht erneut als Welpe und beginnt ein neues Leben mit neuen Menschen. Vieles ist anders, während der Hund sich fragt, was wohl der Sinn seines Lebens sein mag. Doch der offenbart sich ihm erst, als er wieder auf Ethan trifft.

Die Inszenierung dieses zu Herzen gehenden Films hat Lasse Hallström übernommen, ein Mann, der weiß, wie man die Klaviatur der Gefühle bedient. Das merkt man auch bei Bailey – Ein Freund fürs Leben, der natürlich kitschig geraten ist, aber auf die wunderschöne Art und Weise. Dieser Film spricht nicht nur das Herz an, sondern berührt die Seele des Zuschauers – zumindest dann, wenn man Hunden etwas abgewinnen kann.

Filmfoto: Bailey - Ein Freund fürs Leben©Constantin FilmDann ist es einfach großartig, einen Film zu sehen, der aus der Perspektive eines Hundes erzählt ist. Es ist amüsant, wie der Hund auf die Menschen um sich herum reagiert. Mit welcher Unschuld er manches deutet und wie er Dinge so einfach und simpel sieht, darin aber auch eine große Wahrheit steckt.

Das Thema ist dabei ein durchaus Großes, geht es doch um das Ergründen des Sinns des Lebens. Der kann sich mannigfaltig manifestieren, am Ende ist die Botschaft aber klar, wenn auch einfach. Dass das Hier und Jetzt alles ist, was zählt, und dass die Liebe, die man gibt und empfängt, das Leben erst lebenswert macht. Natürlich könnte man ob solcher Rührseligkeit die Nase rümpfen, aber dann wäre man definitiv im falschen Film. Wer sich auf Bailey – Ein Freund fürs Leben einlässt, der weiß auch, was er geboten bekommt.

Filmfoto: Bailey - Ein Freund fürs Leben©Constantin FilmSchön ist dabei auch, dass es zwar die Geschichte des Hundes ist, die Menschen aber nicht zu kurz kommen. Ihre eigenen kleinen, mal freudigen, mal traurigen Geschichten werden erzählt, wobei der Hund immer wieder versucht, seinen Besitzern zu helfen, wenn die Zeiten schwer sind. Besonders schön sind die Szenen mit Dennis Quaid, da es hier auch um Fehler der Vergangenheit und zweite Chancen geht. Auch hier ist die Botschaft simpel: Es ist nie zu spät, etwas zu ändern.

Bailey – Ein Freund fürs Leben ist ein prächtiges Feel-Good-Movie, das anrührend ist, lachen und weinen lässt und – das am schönsten – den Zuschauer sich auch an die eigenen Vierbeiner erinnern lässt, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben.

Kritik: Peter Osteried

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